CH238835A - Verfahren zum Befestigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen. - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen.

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CH238835A
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CH
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sieve
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Inventor
Aktiengesellschaft Grusonwerk
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Fried Krupp Grusonwerk Aktieng
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    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/4609Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens constructional details of screening surfaces or meshes
    • B07B1/4618Manufacturing of screening surfaces
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    • B07B2201/00Details applicable to machines for screening using sieves or gratings
    • B07B2201/02Fastening means for fastening screens to their frames which do not stretch or sag the screening surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  Verfahren zum Befestigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen.    Siebgewebe werden auf ihren Unterlagen  im allgemeinen dadurch befestigt, dass man  sie auf grobmaschige Unterlagen aufnäht oder  durch einen aufgelegten Rahmen auf der Unter  lage festklemmt. Das Aufnähen ist insofern  ungünstig, als dadurch die Maschinenweiten  des Gewebes teilweise gestört werden; durch  Festklemmen lassen sich nicht alle Gewebe  teile gleichmässig festlegen und meistens auch  nicht genügend stark spannen.  



  Bei Siebteilen, die infolge ihrer     Befesti-          gungs-    oder Herstellungsart, z. B. bei Harfen  sieben infolge der     Verwendung    von Quer  drähten zur Sicherung des gegenseitigen Ab  standes der Siebdrähte eine grössere als die  vorgesehene     Maschenweite    aufweisen, hat man  zum Abdecken bislang besondere     Streifen     benutzt, die mit dem Gewebe     und    deren Unter  lagen verschraubt wurden. Diese Art der  Abdeckung hat sich jedoch nicht bewährt.  Die Anordnung der Streifen ist     kostspielig     und     umständlich,    und die Streifen lockern sich    leicht während des Betriebes, besonders bei  schnellschwingenden Sieben.  



  Zur Vermeidung der erwähnten Übelstände       wird    erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Sieb  gewebe auf     ihren    Unterlagen unter Verwen  dung     eines    thermoplastischen     Kunststoffes     durch     Heissluftschweissung    zu befestigen. Es  ist bereits an sich bekannt, derartige in der  Wärme wiederholt leicht verformbare kor  rosionsbeständige Stoffe, sogenannte Thermo  plaste, die auch in Form von     Schweissstäben     verarbeitet werden, zur Verbindung von Teilen  aller Art zu verwenden. So werden beispiels  weise Flaschen, Gefässe, Rohre und Behälter  für die     verschiedensten    Verwendungszwecke  auf diese Weise hergestellt.  



  Um die Siebgewebe durch Kunststoff,       sehweissung    zu befestigen, ist es     notwendig,     die Unterlagen für das Gewebe     entweder     ebenfalls aus     Kunststoff        herzustellen    oder an  den     für    die Befestigung des Gewebes vor  gesehenen Stellen mit Platten, Stäben oder      Streifen aus Kunststoff zu versehen. Das Ge  webe wird dann unter Spannung auf die  Unterlage gebracht und aufgeschweisst, wobei  der     Werkstoff    der Schweissstäbe unter der  Einwirkung des Heissluftstromes durch die  Maschen des Gewebes hindurchfliesst und sich  unter Bildung einer das Gewebe der Schweiss  stellen einschliessenden Raupe innig mit der  Unterlage verbindet.

   Wie Versuche ergeben  haben, ist die Verbindung so fest, dass bei  absichtlichen Überbeanspruchungen des Ge  webes dieses zerreisst, wogegen die Schweiss  stellen unbeeinträchtigt bleiben.  



  In der gleichen Weise wird beim     Abdecken     von Siebteilen vorgegangen, wobei unter die  abzudeckenden Stellen ein Streifen oder eine  Platte aus     Kunststoff    gelegt und wieder von  oben her durch das Gewebe hindurch der  flüssige     Kunststoff    mit der Unterlage ver  bunden wird.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele von Siebgeweben dargestellt,  die nach dem Verfahren gemäss der     Erfindung     befestigt oder teilweise abgedeckt sind.  



  Es zeigen:       Fig.    1 die Draufsicht auf einen Teil eines       Siebgewebes,          Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     A-13     in     Fig.    1,       Fig.    3 den gleichen Schnitt in grösserem       Massstabe,          Fig.    4 eine Draufsicht auf einen Teil eines       Harfensiebes,          Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     C-D     in     Fig.    4,       Fig.    6 eine Draufsicht auf einen Teil eines  Siebes mit untergelegtem Tragrost,

         Fig.    7 einen Schnitt nach der Linie     E-F'     in     Fig.    6,       Fig.    8 einen Schnitt nach der Linie     C7-11     in     Fig.    6,       Fig.    9 eine Draufsicht auf den von Quer  drähten durchzogenen Randteil eines     Ha.rfen-          siebes,          Fig.    10 eine zu     Fig.    9 gehörige Seiten  ansieht,

         Fig.    11 eine im     Winkel    von etwa     45      gehaltene Draufsicht auf einen von Quer-         dräuten    durchzogenen mittleren Teil. eines       Harfensiebes,        und          Fig.    12 einen Schnitt nach der Linie     J-K     Bei der Ausführung nach     Fig.    1 bis 3 ist  das     Siebgewebe    1 mit der aus einem Kunst  stoff     bestelenden    Randleiste 2 durch Auf  schweissen unter     Verwendung    eines thermo  plastischen     Kunststoffes    verbunden.

   Der Kunst  stoff fliesst durch die     Maschen    des Gewebes 1,  verbindet sich innig mit der Randleiste 2 und  bildet auf dem Gewebe eine Schweissraupe 3.  Diese kann, falls es erforderlich oder erwünscht  ist, noch im erwärmten Zustande in das Ge  webe eingewalzt oder durch Abstreichen ent  fernt werden. Die Haftung der Raupe mit der  Randleiste lässt sich dadurch verbessern, dass  an der     Schwei1ästelle    eine Rille oder Nut 4       (Fig.    3) für die Aufnahme des flüssigen Kunst  stoffes vorgesehen wird.  



  Das     Harfensieb    5 nach den     Fig.    4 und 5  ist an seinen durch Querdrähte 6     verstärkten     Rändern aufgeschweisst und an den von Quer  drähten 7 zur Sicherung des Drahtabstandes  durchzogenen Stellen, die eine grössere fla  schenweite aufweisen, abgedeckt. Zum Ab  decken ist ein Streifen 8 untergelegt, mit  dem sich der flüssige     Kunststoff    verbindet.  



  Bei Verwendung eines Tragrostes 9 nach  den     Fig.    6 bis 8, der eben oder gewölbt aus  geführt sein kann, werden mehrere Schweiss  raupen 10 in Abständen voneinander zweck  müssig über die geradlinig durchgehenden Teile  des Rostes gelegt.  



  Ein Vergleich der     Fig.    9, 10 mit den     Fig.     11, 12 lässt     erkennen,    wie durch die Anord  nung der bei den     Harfensieben    erforderlichen       Querdrähte    die     31aschenweite    etwas grösser  wird, als sie durch den Abstand der Drähte  voneinander gegeben ist. Das durch das Sieb  fallende Korn findet zwischen den im Bereiche  der Querdrähte 11 gekröpften Längsdrähten 1.2  eine     grössere        DuiTlig;tngsstelle.    Diese liegt       etwa    im Winkel von     45'-'    zur Senkrechten       (Fig.    12).

   In     Fig.    9 ist ein Kreis zwischen  zwei Längsdrähten 1.3 eingezeichnet, der beider  seits über die Drähte greift, während ein Kreis  gleichen     Durchmessers    zwischen den gekröpf  ten Teilen der Längsdrähte 12     (Fig.    11) und      einem Querdraht 11 frei     liegt.    Hieraus ergibt  sich, dass ein Korn von der Grösse des Kreises,  das einem Überkorn entspricht, im Bereiche  der Querdrähte 11 durchfallen würde. Um  dies zu     verhindern,    findet die Abdeckung der  Siebe in diesem Bereiche statt; vgl.     Fig.    4, 5.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Befestigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebe mit einer Unterlage aus Kunststoff durch Heissluft schweissung unter Verwendung eines thermo plastischen Kunststoffes verbunden werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der thermoplasti- sehe Kunststoff über den zu befestigenden bezw. abzudeckenden Stellen des Gewebes durch Heissluftstrom verflüssigt wird derart, dass der Kunststoff durch das Gewebe hin durchfliesst, sich mit der Unterlage verbindet und auf dem Gewebe eine Schweissraupe bildet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der thermoplastische Kunststoff in Form von Schweissstäben verwendet wird.
CH238835D 1943-04-14 1944-03-30 Verfahren zum Befestigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen. CH238835A (de)

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