CH238918A - Mit Verstärkeranordnung entdämpftes, elektrisches Filter. - Google Patents
Mit Verstärkeranordnung entdämpftes, elektrisches Filter.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H11/00—Networks using active elements
- H03H11/02—Multiple-port networks
- H03H11/04—Frequency selective two-port networks
- H03H11/06—Frequency selective two-port networks comprising means for compensation of loss
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Description
Mit Verstärkeranordnung entdämpftes, elektrisches Filter. Von einem elektrischen Filter wird ver langt, dass es im Durchlassbereich eine kleine und ausserhalb desselben eine sehr grosse Dämpfung besitzt. Den Verlauf der Dämp furig 8 eines solchen Filters als Funktion der Frequenz f zeigt beispielsweise die aus gezogene Kurve 1 der Fig. 1. Der Übergang an den Flanken des Filters verläuft kon tinuierlich vom senkrechten zum waagrech ten Teil der Kurve.
Wegen diesen Abrun dungen sind die Grenzfrequenzen des Filters wenig ausgeprägt. Im allgemeinen ist es aber vorteilhaft, wenn diese Übergangszonen a bezw. a' möglichst klein sind, d. h. wenn die Dämpfungskurve möglichst scharfe Ecken bildet. Die Ursache der Abrundungen ist vor allem durch die Verluste der Filterelemente bedingt, welche sich bekanntlich nicht unter eine gewisse Grenze vermindern lässt.
Es sind bereits Verstärkerschaltun;gen be kannt, welche zur Erzielung einer gleich mässigen Verstärkung über ein möglichst breites Frequenzband Resonanzglieder und eine negative Rückkopplung verwenden. Zur Verbreiterung des. verstärkten Bandes wird bei diesen Schaltungen der mittlere Teil des selben gedämpft, wodurch die Eckfrequenzen relativ stärker hervortreten.
Gegenstand der Erfindung ist ein mit einer Verstärkeranordnung entdämpftess Fil- ter. Erfindungsgemäss ist bei demselben zur Verbesserung der Flankensteilheit eine posi tive, frequenzselektive Rückkopplung vorge sehen, welche mindestens im Bereich der Eck frequenzen des Filters wirksam ist.
Die Vorteile eines solchen Filters bestehen darin, däss einesteils dessen Flankensteilheit besser ist a19 diejenige bekannter Einrich tungen. Andernteils ist nicht eine Verstär.. kung notwendig, welche nachträglich für die meisten Frequenzen durch eine spezielle Dämpfung wieder rückgängig gemacht wer den muss, und schliesslich ist der Aufwand an Schaltelementen nur klein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung seien an Hand der Figuren der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt den bereits erwähnten Dämpfungsverdauf von normalen, bekannten und ausserdem von Beispielen erfindungs gemässer Filter. Die Fig. 2 und 3 beziehen sich auf Ausführungsformen der positiven Rückkopplung bei entdämpften Filtern und Fig., 4 stellt eine solche dar in Verbindung mit einer Gegenkopplung.
In Fig. 2 wird .das zu übertragende Signal den Eingangsklemmen 3, 4 zugeführt und den Ausgangsklemmen 5, ö entnommen. Es wird durch die Verstärkerröhre 7 verstärkt und vermittels des Übertragers 8 dem Filter 9 zugeführt und !gelangt von diesem zu den Ausgangsklemmen 5, ss.
Als Filter 9 ist ein ganz gewöhnliches Tiefpassfilter vorgesehen. Um nun dessen Dämpfungsverlauf zu verbessern, ist der aus einer Parallelschaltung einer Kapazität und einer Induktivität bestehende Resonanzkreis 10 vorgesehen.
Dessen Eigenfrequenz liegt im Bereich der Flanke des Tiefpasses. Weil die Spule des Schwingungskreises 10 induk tiv mit der Spule 11 gekoppelt ist, so er fahren die im Gebiet der Resonanzfrequenz des Schwingkreises befindlichen Frequenzen eine zusätzliche Verstärkung, wodurch die gewünschte Verbesserung der Filterkurve er zielt wird.
In Fig. 1 stellt die ausgezogene Kurve 1 den Dämpfungsverlauf ohne Rück kopplung und die strichlierte Kurve 2 den Dämpfungsverlauf des Filters mit der be schriebenen Rückkopplung vermittels der Elemente 10 und 11 dar, wobei sich aller dings Fig. 1 auf ein Bandpass und Fig. 2 auf ein Tiefpassfilter bezieht.
Ein ebenfalls vorteilhaftes Beispiel eines entdämpften Filters gemäss der Erfindung zeigt Fig. 3, bei der der Übertrager 8 gemäss Fig. 2 vermieden wird.
Die den in Fig. 2 ge- zeichneten Schaltelementen entsprechenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen; die Wirkungsweise der Einrich tung ist aus,
der Figur ohne weiteres ersicht lich und im wesentlichen die gleiche wie die jenige gemäss Fig. 2.. Die selektive Rückkopp lung zur Verbesserung des Dämpfungsver- laufs besteht ebenfalls in einer induktiven Kopplung zwischen dem Resonanzkreis 10 und der Spule 11.
Selbstverständlich darf die Rückkopplung nicht so stark ausgeführt sein, dass die Röh- renschaltung als Generator wirkt und Selbst erregung auftritt. Es kann aber beispielsweise beim Auswechseln der Röhre der Fall eintre ten, dass sich charakteristische Werte in der Schaltung ändern und beispielsweise aus die sem Grunde ein instabiler Zustand entsteht.
Beispielsweise kann dies der Fall sein, wenn die neue Röhre einen grösseren Verstärkungs faktor besitzt. Aus der bekannten, für Rück- und Gegenkopplung gültigen Formel
EMI0002.0068
in welcher E die Eingangsspannung, Ur, die Gitterspannung, k der Kopplungsfaktor der Gegenkopplung und v der Verstärkungs- faktor der Röhre bedeuten, ist ersichtlich,
dass durch eine Gegenkopplung der Einfluss des Verstärkungsfaktors v der Röhre und damit die Schwingneigung vermindert wer den kann.
Eine Gegenkopplung in Verbindung mit der beschriebenen Rückkopplung ist durch Fig. 4 dargestellt. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform der erfindungsgemässen Schaltung, deren besonderer Vorteil ihre grosse Stabilität bildet, ist im wesentlichen genau dieselbe wie diejenige der Fig. 2. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen wiederum entsprechende Teile.
Die erwähnte Gegen kopplung ist so durchgeführt, dass der Über trager 8 eine dritte Wicklung 12 trägt, von welcher die Spannungen abgenommen und in riehtiger Phase der Kathode der Röhre 7 zu geführt sind.
Die Erfindung ist nicht auf die erwähn- ten beschränkt. Bei spielsweise können statt den aus Parallel schaltungen bestehenden Resonanzkreisen aus Reihenschaltungen gebildete in entsprechen den Schaltungen verwendet werden. Die Gegenkopplung im letzten Ausführungsbei spiel kann auch durch eine in der Kathode liegende Impedanzanordnung gebildet sein.
Bei Bandpassfiltern müssen entsprechend der beiden Flanken zwei Resonanzkreise vorge- s 'hen sein. Die Erfindung lässt sich anwen- e Erfindung den bei ganz verschiedenartigen Filtern, wie beispielsweise Hochpässen, Tiefpässen, Band pässen, elektrischen Weichen und der gleichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit Verstärkeranordnung entdämpftes, elektrisches. Filter, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verbesserung der Flankensteil heit eine positive, frequenzselektive Rück kopplung vorgesehen ist, welche mindestens im Bereich der Eckfrequenzen des. Filters wirksam ist. UNTERANSPRüCHE 1.Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schwing kreis in der Verstärkeranordnung vorge- sehen ist, dessen Resonanzfrequenz sich inner halb eines durch mindestens einen Teil der Eckfrequenzen des Filters gebildeten Fre quenzbereiches befindet und mindestens ein Teil der am Schwingkreis vorhandenen Wech selspannung zum Eingang der Verstärker- anardnuu'g rückgekoppelt ist.2. Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem eine Gegen kopplung vorgesehen ist. d. Filter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die positive Rückkopp lung :das Steuergitter- und die Gegenkopp- lung dar Kathodenpotential beeinflusst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH238918T | 1943-11-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH238918A true CH238918A (de) | 1945-08-31 |
Family
ID=4460914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH238918D CH238918A (de) | 1943-11-25 | 1943-11-25 | Mit Verstärkeranordnung entdämpftes, elektrisches Filter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH238918A (de) |
-
1943
- 1943-11-25 CH CH238918D patent/CH238918A/de unknown
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