CH238963A - Dachkengel. - Google Patents
Dachkengel.Info
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Description
Dachkengel. Dachkengel werden bisher ausschliesslich aus Metall hergestellt und auch die Halte- mittel derselben bestehen aus solchem. Ab gesehen vom Metallmangel in Kriegszeiten, wirken metallene Kengel mit ihren Zubehör teilen als Abschluss eines Ziegeldaches für das Auge gewissermassen unharmonisch.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Dachkengel, welcher den bis herigen Dachkengel aus Blech ersetzen soll und die letzterem anhaftenden Nachteile beseitigen kann.
Gemäss der Erfindung ist ein Tragorgan zum Festlegen am Dach mit dem Rinnenteil aus einem Stück nichtmetallischen Baustoffes gebildet.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines am Dach angeordneten Teilstückes des Bengels, Fig. 2 eine Vorderansicht dazu, Fig. 3 einen Querschnitt des am Dach angeordneten Bengels, Fig. 4 ein Endstück und ein Auslauf stück des Kengels am Dach im Schaubild,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Auslauf- stückes des Kengels, Fig. 6 einen Grundriss hierzu, Fig. 7 einen Grundriss des Kengel- endstückes, Fig. 8 einen Grundriss eines Innenwinkel stückes und Fig. 9' einen Grundriss eines Aussen winkelstückes.
Der dargestellte Kengel ist aus mehreren in der Länge zusammengesetzten Stücken a, zwei Endstücken b und einem Auslaufstück c (Fig. 2 und 4) gebildet. Hinzu kommen für Spezialfälle von Dächern innere Winkel e (Fig. 8) und äussere Winkel d (Fig. 9). Als HersteIlungsmaterial für den Bengel kommen in Frage Tonerde, Steingut, Eternit, Zement, Glas, sowie Kunststein, z. B. Schlackenstein.
Der Kengel 1 weist an seinem äussern freien Längsrand einen Randwulst 1' und an seinem innern Längsrand ein breites Trag organ 2 mit einer Auflagefläche auf, welches mit dem Kengelteil 1 ein Stück bildet. Der freie Längsrand des Tragorganes ? weist eine durchgehende, nach unten vorstehende Leiste 3 und mehrere Schraubenlöcher 4 auf.
Um eine gute Dichtung der Kengelstücke zu er halten, weisen diese an den Verbindungs- stellen aussen bezw. innen auf die halbe Wandstärke abgestützt Ränder 5 bezw. <B>(3</B> auf, welche gegenseitig sich übergreifend eine falzartige Verbindung bilden. Die Ingen der Verbindungsstellen können mit Zement oder Kitt ausgefüllt werden.
Die Endstiieke b unterscheiden sich von den Normalstricken a durch eine Abschlussstirnwand 7 und ein gegenüber dem Rinnenteil verkürztes Trag organ ?. Das Auslaufstück c ist mit einem Auslaufstutzen 8 versehen. Die Aussen- und lnnenwinkelstücke d und e unterscheiden sich von den Normalstiieken nur durch die Winkelform, welche die Bildung eines Kengelwinkels gestatten.
Der beschriebene Kengel bezw. die Stücke <I>a, b, c,</I> gegebenenfalls auch<I>d</I> und e, werden mittels der Tragorgane 2 auf dem Trauf- brett 9 gelagert, derart, dass die Leisten 3 am obern Rand des Traufbrettes eingehängt sind. Die Kengelstücke werden alsdann zu sätzlich bei den Löchern 4 mittels Schrau ben auf dem Traufbrett festgeschraubt.
Zur Stützung des Kengels ist an der Aussenseite eines aussen unter dem Traufbrett 9 angeord neten Stirnbrettes 10 eine Kengelleiste 11 befestigt.
Das Gefälle des beschriebenen Dach kengels wird durch Schrägstellung des Traufbrettes 9 geschaffen. 12 sind Keile. 13 Aussparungen in den Dachsparren 14.
Eine Schrägstellung des Dachkengels könnte auch durch verschieden hohe Keile: 12 bewirkt sein oder durch verschieden tiefe Aussparungen (13) in den Dachsparren 14.
Besteht der Kengel aus porösem Stoff wie Ziegelmaterial, so weist wenigstens die Innenseite zweckmässig eine Glasierung auf, um den Wasserablauf zu beschleunigen und Verschlammung und Vermoosung hintan zuhalten. Der Kengel kann halbrund, eckig, bogen- förrni-,-,- und eckig sein oder eine kombinierte Qucrschnittsform aufweisen.
Die untersten Ziegel<B>17</B> des Ziegeldaches sind aussen mittels einer Leiste 16 auf dem Tragorgan 2 des Bengels abgestützt.
Anstatt der Leiste 16 @Fig. 3 und 4) können abgeschrotete Ziegelstiicke angeord net sein.
Der beschriebene Daelrkengel bezweckt nicht. nur d:rs zu seiner Herstellung benötigte Blech -zu ersetzen. sondern einen harmoni- ehen Absehluss des Hausdaches zu ermt'ig- lichen. Wenn der Kengel aus dein gleichen Material besteht wie das eigentliche Dach, z.
B. aus Ziegeln, so wird ein arehitektoniseh- ästlietisclr günstiger Abschluss erzielt und Einheitlichkeit des Hausdaches gewahrt. Das Montieren und eventuelle Reparieren sowie Ersetzen des Kengels oder eines Kengelteils lässt sich einfach und rasch ausführen.
Zur Herstellung des Kengels können einheimische Rohstoffe (Ziegelmaterial) zur Verwendung gelangen. Die Hausdach-Konstruktion selbst erfährt bei der Verwendung des beschrie benen Kengels keine Änderung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Daehkengel, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tragorgan zum Festlegen des Kengels am Daelr mit dein Rinnenteil aus einem Stück nichtmetallischen Baustoffes gebildet ist. hNTERANSPRUCHE: 1. Daehkengel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er aus mehreren in der Länge zusammensetzbaren Stücken besteht.?. Daclikengel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er am Tragorgan eine zum Aufsetzen auf ein Traufbrett des Dachrandes bestimmte Attflagebahri aufweist, welch letztere mit einer Halteleiste zum Einhängen des Kengels arn Traufbrett versehen ist.3. Dachkengel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kengelstücke an den Ver bindungsstellen zwecks Herstellung einer falzartigen Verbindung auf halbe @Vand- stärke abgesetzte Ränder aufweisen.4. Dachkengel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, gekennzeichnet durch Kengelendstücke mit Abschlusswand und mindestens ein Kengelauslaufstück mit Aus laufstutzen, ferner durch Kengelaussen- winkelstücke und Kengelinnenwinkelstücke. 5. Dachkengel nach Patentanspruch und U nteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass er aus gebranntem Ton gebildet ist.6. Dachkengel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass er aus Steingut gebildet ist. 7. Dachkengel nach Patentanspruch und Ünteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass er aus Eternit gebildet ist. B. Dachkengel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass er aus Zement gebildet ist. 9. Dachkengel nach Patentanspruch und 1Tnteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass er aus Glas gebildet ist.10. Dachkengel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass er aus Kunststein gebildet ist. 11. Dachkengel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 aus porösem Material, da durch gekennzeichnet, dass er wenigstens an der Innenseite mit einer Glasur versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH238963T | 1944-02-02 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH238963D CH238963A (de) | 1944-02-02 | 1944-02-02 | Dachkengel. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH238963A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3057117A (en) * | 1959-02-09 | 1962-10-09 | Ben L Singer | Eaves trough and supporting bracket therefor |
| WO1994028267A1 (en) * | 1993-05-26 | 1994-12-08 | Kees Schouten Tekenburo | Gutter system |
-
1944
- 1944-02-02 CH CH238963D patent/CH238963A/de unknown
Cited By (2)
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| US3057117A (en) * | 1959-02-09 | 1962-10-09 | Ben L Singer | Eaves trough and supporting bracket therefor |
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