CH239000A - Verfahren zur Herstellung eines Schwefelsäureesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schwefelsäureesters.

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CH239000A
CH239000A CH239000DA CH239000A CH 239000 A CH239000 A CH 239000A CH 239000D A CH239000D A CH 239000DA CH 239000 A CH239000 A CH 239000A
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Ag J R Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C305/00Esters of sulfuric acids
    • C07C305/02Esters of sulfuric acids having oxygen atoms of sulfate groups bound to acyclic carbon atoms of a carbon skeleton
    • C07C305/04Esters of sulfuric acids having oxygen atoms of sulfate groups bound to acyclic carbon atoms of a carbon skeleton being acyclic and saturated

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Sehwefelsäureesters.       Es wurde     gefunden,        dass    durch Kondensa  tion von     Verbindunb    n, die     mindestens    ein  mal die Atomgruppierung  
EMI0001.0006     
    und einen hochmolekularen     aliphatischen        Rest     mit mindestens 12     gohlenstoffato:

  men    enthal  ten, mit additionsfähigen     Alkylenoxyden    im  Verhältnis von 1 zu mindestens 2 und     Sulfie-          rung    der     erhaltenen        Oxalkylverbindungen     wertvolle neue     kapillaraktive        Verbindungen     erhalten werden.     Gegenüber        ähnlichen    Ver  bindungen, :die jedoch nur molekulare Mengen  an     Oxalkylverbindungen    enthalten, zeichnen  sich die erfindungsgemäss hergestellten Pro  dukte :

  durch     verbesserte        Eigenschaften,    ins  besondere     erhöhte        Beständigkeit    gegen die       Härtebildner        des    Wassers und     erhöhte    Lös  lichkeit in Wasser aus.  



  Für die Umsetzung mit den reaktions  fähigen     Alkylenoxyden    kommen     in.    Frage:       höhermolekular        substituierte        Acylbiguanide,            Cyanguanidine,        Guanaminie        (Triazine        usroP.),     wie diese schon in der     Patentliteratur    be  schrieben     sind.    Als     Alkylenverbindungen     seien vor .allem     Äthylenoxyd        genamnt,    aber  auch     u@Propylenoxyd,        Ioobutylenoxyd,

          Alkyl-          äthylenoxyde,        Glycid,        Epichlorhydrin    usw.  Die     Überführung    in     Schwefelsäureester    er  folgt nach an sich üblichen     Verfahren,    ebenso  wie die     Oxalkylierung    der     höhermolekular          substituierten.        Grundverbindungen.     



       Gegenstand    vorliegenden     Patentes    ist ein  Verfahren zur     Herstellung    eines     Schwefel-          säureesters.    Das Verfahren ist     dadurch    .ge  kennzeichnet,     :dass    man     :

  das        gon@densationspro-          ,dukt    aus     Dicyandiamvd,        Cocosfettsäure    und       Äthanolamin    mit     mindestens    der     doppelt          molekularen        Menge        Glycid    umsetzt und das       Reaktionsprodukt    in seinen     Schwefelsäure-          ester        überführt.     



  Das Erzeugnis ist ein     wasserlösliches     helles Pulver mit hervorragenden     kapillar-          aktiven    Eigenschaften. Es kann     als,        Textil-          hilfsprodukt    Verwendung finden.      <I>Beispiel:</I>  20 Teile eines im bekannter     Weise        aus          Dicyandiamid,        Cocosfettsäure    und Äthanol  amin erhältlichen Kondensationsproduktes  werden mit 0,2 Teilen     Natriumäthy        lat    ver  mischt.

   In diese Mischung werden     bei    140  bis 150  7,5 Teile     Glycid    langsam     eingetropft.     Die     Reaktion    erfolgt     unter    starker Wärme  entwicklung. Die klare, hellbraune Schmelze  wird noch während 14     Stunden    bei     derselben     Temperatur weitergerührt, bis eine homogene  Mischung     entstanden    ist. Nachdem Abkühlen  wird das     Kondensahonsprodukt    in Form einer  braunen wachsartigen Masse erhalten. Dieses  wird in 40 Teilen Monohydrat gelöst und in  die Lösung bei 10-15  40 Teilen     Oleum     26%ig eingetropft.

   Nachdem alles     Oleum    zu  gegeben ist, wird bei Zimmertemperatur     wei-          tergerührt,    bis eine     Probe    klar wasserlöslich  geworden ist. Ist dies der Fall, so giesst man  auf Eis,     neutralisiert    und     zieht    nach Zugabe    von Kochsalz das Endprodukt mit     Isopropyl-          alkohol    aus.

   Nach dem     Trocknen    des, Ex  traktes und     Abdestillieren    des Extraktions  mittels erhält man ein leicht     wasserlösliches     helles Pulver, welches ganz hervorragende  Eigenschaften als Wasch-, Netz-,     Kalkseifen-          lösungs-    und     -emulgiermittel    besitzt.     Das.          Sehaumvermögen    ist ebenfalls     sehr    gut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Schwefel- säureesters, dadurch gekennzeichnet, dass man das Kondensationsprodukt aus Dicyandiamld, Cocosfettsäure und Äthanolamin mit min destens der doppelt molekularen Menge Glycid umsetzt und das Reaktionsprodukt in seinen Schwefelsäureester überführt.
    Das Erzeugnis ist ein wasserlösliches helles Pulver mit hervorragenden kapillar- aktiven Eigenschaften.
CH239000D 1943-05-12 1943-05-12 Verfahren zur Herstellung eines Schwefelsäureesters. CH239000A (de)

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