CH239060A - Spannorgan zum Festhalten von Werkstücken. - Google Patents
Spannorgan zum Festhalten von Werkstücken.Info
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Description
Spannorgan zum Festhalten von Werkstücken. Die Erfindung bezieht sich auf ein Spann organ zum Festhalten von Werkstücken, z. B. Spannzange, wie es z. B. bei Schraubenauto maten, Werkzeugmaschinen usw. verwendet wird.
Zur Erreichung einer einwandfreien Funktion eines solchen Spannorganes, z. B. einer Spannzange, müssen dessen kegelför mige Aussenspannfläche sowie die beliebig geformte Werkstückanlagefläche an den Spannbacken zwecks kleinen Verschleisses und Verhinderung des Anfressens eine sehr harte Oberfläche aufweisen, während der Zangenschaft nur federhart sein muss.
Bei den bis jetzt bekannten Spannorganen dieser Art, welche aus einem Stück herge stellt sind, können diese beiden Anforderun gen auch bei Verwendung des bestgeeigneten Werkstoffes und sorgfältiger Wärmebehand lung nur schwer erreicht werden.
Bringt man die Spannbacken durch eine geeignete Wärmebehandlung auf die ge wünschte hohe Härte, so besteht die Gefahr, dass die Übergangsstelle vom Spannbacken zum federharten Spannzangenschaft zu hart ist und an dieser Stelle ein Bruch eintritt. Wird dagegen mit Rücksicht auf diese Ge fahr das ganze Spannorgan nur federhart ge macht, so ist die Gebrauchsdauer eine viel kürzere, weil die Spannbacken zu wenig hart sind. Ein weiterer Nachteil, insbesondere bei grösseren Spannzangen, ist das Verziehen beim Härten, wodurch der Spannzangen schaft unrund wird.
Die Erfindung ermöglicht, diese Nach teile zu beheben. Erfindungsgemäss besteht das Spannorgan zum Festhalten von Werk stücken aus einer. Federhülse und mehreren auswechselbaren, im auf die Federhülse auf gesteckten Zustande durch Nocken und die Radialspannung von Lappen von Federzun gen der Federhülse auf dieser festgeklemm ten Spannbacken mit kegeliger Spannfläche und mindestens einer Werkstückanlagefläche.
Diese Ausbildung erlaubt, .die Federhülse aus dem einen Material herzustellen und dersel ben durch eine thermische Behandlung die gewünschte Federhärte zu geben und die Spannbacke durch die Wahl eines andern (eventuell auch des gleichen) Werkstoffes und einer geeigneten Wärmebehandlung die für eine einwandfreie Funktion erforderliche Härte zu verleihen.
Die Gefahr eines Bruches beim Übergang des federnden Teils zu den Spannbacken fällt. durch die mehrteilige Aus bildung dahin, und es kann durch gleich mässige Materialverteilung bei der Feder hülse das Verziehen beim Härten auf ein Minimum beschränkt werden.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie ermöglicht, zum Einspannen von in Grösse und Form verschiedener Werk stücke nur eine Federhülse und dem Werk stück angepasste, auswechselbare Spannbak- ken benötigen zu müssen, statt für jede Werkstückgrösse eine ganze Spannzange und somit eine wesentliche Senkung der Anschaf fungskosten bei der Ausrüstung von Maschi nen mit Spannorganen dieser Art zu er reichen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Spannorganes, welches Gegenstand der vorliegenden Erfindung bil det, dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 das zusammengesteckte Spann organ in der Seitenansicht, Fig. 2 das zusammengesteckte Spann organ von vorn, Fig. 3 die Ansieht der Federhülse von vorn, Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Federhülse nach der Linie A-A in Fig. 3, Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch die Spannbacke nach der Linie B-B in Fig. 6 und Fig. 6 eine Spannbacke in der Ansicht von hinten.
Das zusammengesteckte Spannorgan be steht aus der Federhülse 2 und drei auf dieser aufgesteckten, auswechselbaren Spannbacken 1. Die Spannbacken 1 haben eine kegelige Aussenspannfläche la und eine zylindrische Werkstückanlagefläche 1b von verschleiss fester Härte. Es können auch mehrere Werk stückanlageflächen vorhanden sein. Auf der hintern Seite der Spannbacken ist eine konische Zentrier- und Sicherungsrille 3 und eine Aus sparung 4 zur Aufnahme eines Mitnehmer- nockens 6 der Federhülse 2, vorhanden. Die Federhülse 2 besitzt drei (eventuell auch mehr) Schlitze 10, welche auf einem Teil ihrer Länge bei 11 ausgeweitet sind, vonein ander getrennte Federzungen 2a.
Die vordere Partie derselben hat aussen einen Sicherungs nocken 5 und innen einen Mitnehmernocken 6. Die Lappen 7 und 8 der Federzungen wer den vor dem Härten nach innen gebogen, wodurch dieselben im zusammengesteckten Zustande einen Druck auf die innere Wöl bung der Zentrier- und Sicherungsrille 3 der Spannbacke 1 ausüben. Auslaufend gegen die Lappen 7 und 8 ist die vordere Innen kante der Federzungen 2a beidseitig des Mit nehmernoekens 6 abgerundet oder abge schrägt, doch nur so viel, dass das Aufstecken der Spannbacke 1 in die Zentrier- und Siche rungsrille 3 ohne Mühe vorgenommen werden kann.
Das Aufstecken der Spannbacken 1 auf die Federhülse 2 geschieht wie folgt: Die Spannbacke 1 wird auf die Feder hülse 2 aufgesetzt, und zwar so, dass die Zen trier- und Sicherungsrille 3 über den Zen trier- und Sicherungsnocken 5 greift und die Aussparung 4 der Spannbacke 1 auf den Mitnehmernocken 6 der Federhülse 2 passt. Durch einen Druck auf .die Spannbacke 1 klinkt dieselbe ein und kommt in die horizon tale Lage, wodurch die Lappen 7 und 8 der Federhülse 2 gespannt werden und einen Druck auf die innere Wölbung der Zentrier- und Sicherungsrille 3 der Spannbacke 1 aus üben, so dass dieselbe mit der Federhülse 2 kraftschlüssig verbunden ist.
Beim Abnehmen der Backen 1 von der Federhillse 2 kann jede einzeln durch Ziehen und radiales Auswärtsdrücken entfernt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spannorgan zum Festhalten von Werk stücken, dadurch bgekennzeichnet, dass es aus einer Federhülse und mehreren auswechsel baren, im auf die Federhülse aufgesteckten Zustande durch Nocken und die Radialspan- nung von Lappen von Federzungen der Fe derhülse auf dieser festgeklemmten Spann backen mit kegeliger Spannfläche und minde stens einer Werkstückanlagefläche besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spannorgan nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am hintern Teil der Spannbacken (1) eine Zentrier- und Sicherungsrille (3) vorhanden ist. 2.Spannorgan nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in der Zentrier- und Sicherungsrille (3) eine Aussparung (4) für die Aufnahme eines Mitnehmernockens (6) angebracht ist. 3. Spannorgan nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Federhülse (2) durch auf einem Teil ihrer Länge aus- geweitete Schlitze (10) in Federzungen unter teilt ist. 4. Spannorgan nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Federzungen am vordern Ende einen radial nach aussen gerichteten Sicherungsnocken (5) besitzen. 5.Spannorgan nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Federzungen am vordern Ende mit einem radial nach innen gerichteten Mitnehmernocken (6) versehen sind. 6. Spannorgan nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die durch die Aus weitung (11) der Schlitze entstandenen Lap pen am vordern Teil der Federzungen (7 und S) nach innen abgebogen sind. 7. Spannorgan nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch Spannbacken aus Eisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH239060T | 1943-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH239060A true CH239060A (de) | 1945-09-15 |
Family
ID=4460999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239060D CH239060A (de) | 1943-04-09 | 1943-04-09 | Spannorgan zum Festhalten von Werkstücken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239060A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0134988A1 (de) * | 1983-07-22 | 1985-03-27 | Davide Masiero | Spannpatrone für Drehautomaten |
-
1943
- 1943-04-09 CH CH239060D patent/CH239060A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0134988A1 (de) * | 1983-07-22 | 1985-03-27 | Davide Masiero | Spannpatrone für Drehautomaten |
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