CH239066A - Verfahren zur Konservierung von Holz. - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von Holz.

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CH239066A
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sublimate
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zinc chloride
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preserving wood
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/32Mixtures of different inorganic impregnating agents

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren zur Konservierung von Holz.    Bei dem bekannten Verfahren zur Kon  servierung von Holz mit     Sublimat    durch       "Trogtränkung"    ist die     Eindringtiefe    des       Sublimats    in das Holz nur gering; so erhält  man z. B. bei der     Tränkung    von Fichtenholz  auf diese Weise     eine    durch     Sublimat    ge  schützte Zone von nur 0,5-1 cm Tiefe.

   Bei  der ebenfalls bekannten Anwendung eines  Gemisches von     Sublimat    mit Chlorzink nach  dem gleichen     Tränkverfahren,    wird die Ein  dringtiefe des     Sublimats    nicht wesentlich ge  ändert; auch das     Chlorzink    dringt bei diesem  Verfahren nicht tiefer als das     Sublimat    in  das Holz ein.

   Bei der Imprägnierung des  Holzes mit     Sublimat    nach dem Osmose  verfahren, das heisst     durch        Aufbringen    des  Konservierungsmittels auf den     saftfrischen          Stamm,    lässt sich die     Eindringtiefe    des     Su-          blimats    zwar     steigern,    die     Eindringtiefe    be  trägt aber nur etwa das Doppelte des vor  genannten Wertes. So erzielt man bei der Im  prägnierung von Fichtenholz nach diesem    Verfahren eine     Eindringtiefe    des     Sublimats     von etwa 2 cm.  



  Es wurde     nun        gefunden,    dass man bei der  Imprägnierung von Holz mit     Mischungen    von       Sublimat    und Chlorzink nach dem Osmose  verfahren gegenüber den bekannten Ver  fahren eine     überraschend    starke     Steigerung     der     Eindringtiefe    der genannten beiden Kon  servierungsmittel erzielt. So erhält man z. B.  bei der Behandlung von Fichtenholz eine       Eindringtiefe    des     Sublimats    von 3-4 cm,  während gleichzeitig ein praktisch voll  ständiges Durchdringen der     tränkbaren    An  teile des Holzes mit Chlorzink bewirkt wird.  



  Die bei dem vorliegenden Verfahren zu  verwendenden Mischungen von Chlorzink  und     Sublimat    enthalten vorzugsweise 25 bis  50 %     Sublimat    und die gleichen Mengen       Chlorzink;    besonders bewährt haben sich  Mischungen, in denen 30-40 %     Sublimat     und 40-50 % Chlorzink enthalten sind.      Es empfiehlt sich, das Konservierungs  gemisch in an sich für das     Osmoseverfahren     bekannter Weise im Gemisch mit einem  Bindemittel anzuwenden. Als derartige Binde  mittel können z. B.     Gummiarabikum,    Stärke  und     Dextrin    verwendet werden.  



  Durch den Zusatz von     Kieselgur    kann die  Konsistenz der Paste in der gewünschten  Weise eingestellt werden.  



  <I>Beispiel:</I>  Zur Konservierung von     saftfrischen     Rundhölzern verwendet man eine     Mischung     aus  33 Gewichtsteilen     Sublimat          (H9Cl2        techn.        pulv.)     40 Gewichtsteilen Chlorzink  17 Gewichtsteilen     Kieselgur,    und  10 Gewichtsteilen     Dextrin,     die mit Wasser im Verhältnis 1 : 1 zu einer  Paste     angeteigt    wird. Das Gemisch wird in  einer solchen Menge auf das Holz aufge-    bracht,     daB    etwa 3-4 kg auf 1 cm' Holz  entfallen.

   Nach etwa     6-8wöchiger    Lagerung  des Holzes in der für das     Osmoseverfahren     bekannten Weise unter geeigneter Ab  deckung gegen Regen und Austrocknung, ist  das     Sublirnat    3-4 cm in das Holz einge  drungen, während der     tränkbare    Anteil des  Holzes praktisch vollständig mit Chlorzink  imprägniert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Konservierung von Holz mit Hilfe von Sublimat nach dem Osmose verfahren, dadurch gekennzeichnet, dass als Konservierungsmittel ein Gemisch von Su- blimat und Chlorzink verwendet wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB ein Gemisch von Su- blimat und Chlorzink verwendet wird, das noch ein Bindemittel enthält.
CH239066D 1943-07-15 1944-05-09 Verfahren zur Konservierung von Holz. CH239066A (de)

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