CH239094A - Automatischer Stromausschalter. - Google Patents

Automatischer Stromausschalter.

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CH239094A
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CH
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segment
power switch
dependent
insulating housing
plunger
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Inventor
Gerber Raymond
Kern Paul
Original Assignee
Gerber Raymond
Kern Paul
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description


      Automatischer    Stromausschalter.    Bei zahlreichen     elektrischen    Verbrauchs  körpern ist es wünschenswert, den Strom nach  einer gewissen Zeit zu unterbrechen. Zu     die-          s.-m    Zweck sind bereits Apparate vorgeschla  gen worden, welche ziemlich kompliziert und  infolgedessen teuer waren. Dieser Umstand  erschwerte ihre Einführung im täglichen Ge  brauch.  



  Die Erfindung will einen automatischen  Unterbrecher schaffen, dessen Herstellung  möglichst billig ist und der sich überall dort  anbringen lässt, wo eine     .Steckdose    vorhanden  ist.  



  Der erfindungsgemäss gebaute Stromaus  schalter ist dadurch gekennzeichnet, dass der  ganze Mechanismus im Isoliergehäuse eines  Steckers eingebaut ist.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausfüh  rungsbeispiel des erfindungsgemässen auto  matischen Stromausschalters. Das gezeigte  Modell besteht aus zwei Hälften, welche mit  einander verschraubt werden und deren Innen  seite je in     Fig.    1 und 2 dargestellt sind.    Die     Fig.    3 zeigt den Unterbrecher - ge  schlossen, von oben, und die       Fig.    4 ist eine Seitenansicht.  



       Fig.    5 ist ein Schnitt nach der Linie     V-V     von     Fig.    2.  



  Das aus gepresstem Isoliermaterial beste  hende Gehäuse des dargestellten Steckers  weist zwei Schalen 1 und 10 auf. In der  Schale 1 ist ein     Steckerstift    2 auf übliche  Weise gehalten. Von diesem Stift führt eine  Leitung 3 zu einem im     Schalenboden    fest  gemachten Kontakt 4, welcher     mit    dem Ende  einer federnden Lamelle 5 zusammen arbei  tet, die bei 6 an der Schalenwand festgemacht  ist. Die elektrische Verbindung der Lamelle  6 mit einer Steckhülse 8 wird vermittels eines  Drahtes 7 hergestellt. Normalerweise ist die  Lamelle 5 vom Kontakt 4     getrennt.     



  Die andere Schale 10     (Fig.    2) trägt eben  falls einen Stöpsel 2, welcher     mittels    eines  Drahtes 11 mit einer zweiten Kontakthülse 8  elektrisch verbunden ist. In dieser zweiten  Hälfte ist ein Uhrwerk 12 untergebracht, des  sen Regler 13 durch nicht dargestellte     Triebe         mit einem     Ritzel    14 in mechanischer Verbin  dung     steht.    Dieses     R.itzel    kämmt mit der Zäh  nung 15 eines bei 16 gelagerten Segmentes 15.  welches unter dem Einfluss einer als Motor  dienenden Feder 17 steht.  



  Das Segment 15 besitzt einen Schlitz 18  mit einer     Erweiterung    25 an einem Ende.  durch     -,welche    Erweiterung in der gezeichneten  Stellung ein Stössel 19 dringt. Letzterer steht  unter     Federwirkung    und endet gegen aussen  mit einem Knopf 20 und innen mit einem  Kopf 21, dessen .Spitze 22 gegen die Lamelle  5 sich anlehnt.  



  Drückt man auf den Knopf 20 entgegen  der     Wirkung    der Feder 23 und derjenigen  der Lamelle 5, so wird der Kopf 21 aus der       Erweiterung    des Schlitzes 18 des Segmentes  15 gehoben und der Kontakt z=ischen 5 und  1 hergestellt. Dann ist die elektrische Ver  bindung zwischen Stöpsel ? und Hülse 8 in       Fig,    1 hergestellt. Dreht man mittels des  Knopfes 24 bei eingedrücktem Knopf das       Segment    15, so spannt man die Feder 17 und  entfernt die den Schlitz 18 beendigende Er  weiterung 25 von der Achse des Stöpsels     1S).     Wird der Knopf 20 losgelassen, so wird der  Kopf 21 des Stössels 19 durch die Ränder des  Schlitzes 18 hochgehalten, das heisst in der  Stellung, in der der Kontakt 4, 5 geschlossen  ist.

   Das Werk fängt zu laufen an, und zwar  für eine Zeitspanne, die     proportional    dem  Winkel ist. um welchen der Knopf     24-    ge  dreht wurde. Das Segment kommt also all  mählich in seine ursprüngliche Lage     -zurück.     bis der Kopf 21 unter der Wirkung der Feder  23 durch die     Erweiterung    25 die     dargestellt     Stellung wieder einnehmen kann. Dann ist  der Kontakt 4, 5 wieder geöffnet, und der  Strom unterbrochen. Vor dem Knopf 24 ist  auf dem Gehäuse eine     Skala    26     angebracht.     welche einen Massstab für die Laufzeit des  Werkes darstellt.  



  Sind die zwei Hälften     aufeinandergeklappt     und durch nicht dargestellte Schrauben ver  bunden, wie es in     Fig.    4 gezeigt ist, so kann    der dargestellte automatische Stromausschal  ter in die Kontakthülsen einer Steckdose ein  geführt     werden,    wo er ohne weiteres hält.  In die     Hiilsen    8 kann dann die zum Verbrau  cher führende Leitung gesteckt werden.  



  Statt. der Hülsen 8 könnte auch eine zum  Verbraucher führende     Schnur    angeschlossen  werden. Dann wäre aber die Möglichkeit,  den Unterbrecher vielseitig zu     verwenden,     nicht vorhanden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatischer Stromausschalter, dadurch gekennzeichnet, dass der ganze Mechanismus im Isoliergehäuse eines Steckers eingebaut ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stromausschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Hälfte des Isoliergehäuses in ihrem Hohlraum einen Zeitschalter enthält. welcher auf einen in der andern Hälfte des Isoliergehäuses unter gebrachten Unterbrechungskontakt wirkt.
    2. Stromanssehalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unter brechungskontakt durch ein Segment ge steuert wird. welches unmittelbar unter dem Einfluss der Triebfeder eines durch die Ver- mittlung dieses Segmentes angetriebenen Uhr werkes steht. 3.
    Stromausschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da,ss das Segment eine Öffining aufweist. durch welche der die Unterbrechung besorgende Stössel den Uiitf@rbrecliungskontakt betätigt. 4.
    Stromausschalter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel unter Federwirkung steht und während der eingestellten Unterbrechungszeit durch die Ränder eines die Betätigungsöffnung verlän gernden Schlitzes im Segment an seinem Wir ken verhindert ist.
CH239094D 1943-04-01 1943-04-01 Automatischer Stromausschalter. CH239094A (de)

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