CH239301A - Transportabler Inhalationsbetäubungsapparat. - Google Patents

Transportabler Inhalationsbetäubungsapparat.

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CH239301A
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air supply
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G L Loos Co' Fabrieken Nv
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G L Loos & Co Fabrieken Nv
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Description


  



  Transportabler   Inhalationsbetaubungsapparat.   



   Die Erfindung betrifft einen transportablen   Inhalationsbetäubungsapparat für    die    NaTkose. Bekannte Inhalationsbetaubungs-    apparate haben oft den Nachteil, dass der   Ansaugwiderstand    gross ist, so da? das Aufsaugen der   Betäubungsgase    vom Patienten nur in ungenügendem Masse stattfindet. Dieser grosse Widerstand wird verursacht durch den Gebrauch von engen und langen Verbindungsschläuchen zwischen der   Betäubungs-    kappe und dem Apparat, in welchem sich das Narkotikum befindet. Dieser Nachteil wird noch grosser beim Verabreichen einer grösseren Menge, wobei die Luft durch die Betaubungsflüssigkeit hindurchgezogen werden muss.

   Solche Apparate sind ausserdem gross und unbequem im Gebrauch und können durch den behandelnden Arzt nur schwer mitgenommen werden.



   Es gibt auch   Apparate"ür lange währen-    den BetÏubung wobei die BetÏubungsfl ssigkeit in eine   Kugel gebracth @ird und durch    in der Kugel untergebrachten Filz aufgesaugt wird. Solehe Apparate, welche ziemlich gross sind, sind ausserdem noch mit einem   Gasbeutel    versehen, in welchem die vom Patienten   ausgeatmeten    Gase   zeitweise gesam-    melt und mit frischem Gas zusammen wieder eingeatmet werden.

   Auch bei solchen Apparat ist der   Ansaugwiderstand    ziemlich. gro?, während der Apparat so gross ist, da? er sowohl im Gebrauch   während des Ver-      abreichens      der Narkotikums,    als was das Mitnehmen durch den Arzt betrifft,   Beschwer-    den verursacht. Bei allen bekannten Apparaten sind keine Vorkehrungen getroffen, die verhindern, da? der Patient nicht nur das Gas, sondern auch Flüssigkeit ansaugt, falls sich zu viel Flüssigkeit im Behälter befindet.



   Der transportable   Inhalationsbetäubungs-    apparat nach der Erfindung besitzt ein Kreuzstück mit vier Abzweigrohren, eine Betäubungsmaske auf einem dieser Rohre und eine Kapsel mit   Ausatmungsventil    auf dem gegenüberliegenden Rohr, einen vorzugsweise   zylinderformigen,    innen und aussen verchromt, metallenen Narkosebehälter mit einem   Einatmungsventil    auf einem dritten  Rohr und eine   Luftzufuhrregelvorricbtung    auf dem vierten, dem dritten   gegenüberlie-    genden Rohr.



   Ein Ausf hrungsbeispiel eines Inhala  tionsbetäubungsapparates nach    der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.



   Fig. l ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 1-1 von Fig. 2.



   Fig. 2 ist die Oberansicht des Apparat.



   Mit   1    ist ein innen und aussen verchromter metallener, zylinderförmiger Behälter   be-    zeichnet. auf welchem ein Kreuzstück 2 mit   Ililfe    von ineinander passenden   Rohrendeu    angebracht ist. Auf dem Kreuzstück 2 ist eine BetÏubungskappe 3 aus Gummi abnehmbar angeordnet.



   Der   Narkotikumbehälter    1, in welchen ein die   Betäubungsflüssigkeit aufsaugenden    Tampon, vorzugsweise eine Rolle   Verband-    gaze. angebracht ist, ist an der Unterseite durch einen   aufgeschraubten, innen abfal-      lendenDeckel4abgeschlossen,    der mit einem Rohrstiick 5 mit konisch   verlaufender Innen-    wand versehen ist, so dass eine F ll- und   Luftanfuhröffnung    6 gebildet wird. die mit einer konischen Verschlu?kapsel gasdicht abg werden kann. An der Oberseite hat der Behälter ein rohrf¯rmiges Ende 7, in welchem ein R ckschlagventil angebracht ist.



  Das Rückschlagventil weist eine   Gdimmer-    platte 8 auf, die durch eine Feder 9 gegen einen am Behälter   angebraehten Sitzring ge-    dr ckt wird. An der Oberseite ist die Feder durch einen   eingeschraubten Ring 10 gehal-    ten. Mit dem   Ring 10 kann    die Spannung der Feder einigermassen geregelt werden. Die beiden   Öffnungen    des Behälters sind an der Innenseite durch zwei gekreuzte metallene Bogen] 11 gegen Verstopfung durch den Tampon geschützt.



   Das Kreuzstüek 2 ist mit einem Rohr 12 versehen. in dessen Ende das rohrf¯rmige Ende 7 des Behälters   1 gasdieht eingesetzt    Ist. Das Kreuzstück 2 besitzt noch ein   Aus-    atmungsrohr 13, das durch eine   Glimmer-    platte   14,    gegen welche eine Feder 15   drüekt,      abgeschlossen Ist. Über    der Glimmerplatte 14 ist eine Kapsel 16 aufgeschraubt, die mit Luftaustrittsöffnungen 17 versehen ist. Die Betäubungskappe 3 ist auf einem dem Rohr 13 gegenüberliegenden Rohr 18 des   Kreuz-      stüekes    angebracht, welch letzteres an der Oberseite dem Rohr 12 gegenüber ein abgesehlossenes Rohrstüek 19 aufweist, in welchem eine Anzahl   Regellöeher    20 angebracht sind.



   Drehbar auf dem Rohr 19 ist eine Regelkappe 21, die mit einer Anzahl von Locher   22    versehen ist. Die Löcher 20 und 22 sind gleich gross und derart angebracht, daB durch Drehung der Kappe 21 mit der Hand   wahl-    weise ein oder mehr als ein Paar von Locher 20-22 gerade  bereinander gebracht werden können, so da? eine richtige Regelung von vom Patienten angesaugter frischen Luft und mit Narkotikum gesättigter Luft erhalten werden kann.



   Der ganze Apparat ist transportabel und kann klein ausgeführt und leicht mit einer Hand bedient werden, wenn die verlangte Be  täubung    ziemlich kurze Zeit zu dauern hat. wie dies häufig vorkommt. Durch den Ge  brauch einer    Rolle Verbandgaze als Tampon. welche gerade in den zylinderförmigen Behälter passt, wird der Vorteil erhalten,   da-    der Ansaugewiderstand niedrig ist, weil die durch die Fülloffnung 6 angesaugte Luft einen geringen Widerstand durch die stehend im Behälter angebrachte   Verbandrolle    erfährt. I) er Ansaugewiderstand ist ausserdem beim Apparat sehr unbedeutend, weil keine langen VerbindungsschlÏuche, sondern kurze und   geräumige    Rohre verwendet werden.



   Auch das eine sehr schwache Feder aufweisende R ckschlagventil des Behälters erh¯ht. den Ausaugewiderstand nur sehr wenig.



  Durch die Regelkapsel'21 ist eine genaue Dosierung der Luft möglich.



   Der Apparat kann in seinen Teilen : Be  hälter l, Kreuzstüek 2    und   Betäubungskappe    3   zwecksleichteren    Mitnahme zerlegt werden. Der Behälter kann vor der Zerlegung des Apparat mit der erforderlichen Menge Narkotikum gefüllt werden, worauf dessen beiden Öffnungen durch Verschlu?kapseln gasdicht abgeschlossen werden. Der metallene  Behälter weist den Vorteil auf, da? die Verdampfung   desNarkotikums durehdieWärme    der Hand des Narkotiseurs, der den Apparat in der Hand hält, gefordert werden kann. Im Vergleich zu bestehenden Apparat ist die vollkommene Unzerbrechlichkeit des Apparates hervorzuheben.



   Ein Vorteil des Apparates ist der, da? zu viel in den Behälter gegossene Fl ssigkeit,   welehe nicht mehr dureh    den Tampon aufgesaugt werden kann, durch die   Fülloffnung    wieder   fortfliessen kann, sobald    der Behälter gebraucht wird, weil die   Fülloffnung    beim Gebrauch an der Unterseite liegt.



   Durch die Anwendung eines Kreuzstückes können die   Ein-und    AusatmungskanÏle kurz und weit gehalten werden, so dass dieselben dem Patienten geringen Widerstand bieten.



  Die Anordnung der   Ausatmungsöffnung    gerade dem Maskeanschluss gegenüber macht es unmöglich, an diesem Rohr, zum Beispiel irrtümlicherweise, den   Narkosebehälter    anzuschlie?en. Hierdurch wird erreicht, dass dieser Behälter immer auf das nach unten   ge-      richtete    Rohr angeschlossen wird, weil auf dem   obern    Rohr die   Luftregelvorrichtung    fest angeordnet ist. Eventuell im   Narkose-    behälter anwesende freie   Betäubungsflüssig-    keit kann also nicht zum Patienten flie?en und von ihm aufgesaugt werden.



   Dadurch, dass der Boden des   Narkose-    behälters in der vom Kreuzstück   abgekehr-    ten Seite abfallend zu einer darin   angeord-    neten Füll-und   Luftzufuhröffnung    ausgeführt ist und in den Behälter eine Betäu  bungsflüssigkeit      aufsaugende    Masse angebracht ist, wird eine noch grössere Sicherheit erhalten, dass der Patient keine Flüssigkeit ansaugen kann.

   Denn selbst, wenn der Tam  pon übersättigt    sein würde und sich im Narkosebehälter noch frei bewegende Flüssigkeit befinden würde, läuft diese vor der Inge  brauchsnahme    des Apparats aus der dann nach unten gerichteten F ll- und Luftzufuhr  Offnung    fort, wobei der zu der Öffnung abfallende Boden für leichtes Wegfliessen sorgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Transportabler InhalationsbetÏubungsapparat, gekennzeichnet durch ein Kreuzstück mit vier Abzweigrohren, eine BetÏu bungsmaske auf einem dieser Rohre und eine Kapsel mit Ausatmungsventil auf dem gegen- überliegenden Rohr, einen innen und aussen verchromten, metallenen Narkotikumbehal- ter mit einem Einatmungsventil auf dem dritten Rohr und einer Luftzufuhrregelvor- richtung auf dem vierten, dem dritten gegen- überliegenden Rohr.
    UNTERANSPRUCH : Transportabler Inhalationsbetäubungs- apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der'Boden des Narkoti- kumbehälters innenseitig abfallend und mit einer als Füll-und Luftzufuhroffnung dienenden Offnung versehen ist, und dass in dem Behälter eine eine Betäubungsflüssigkeit aufsaugende Masse angebracht ist.
CH239301D 1943-11-27 1943-11-27 Transportabler Inhalationsbetäubungsapparat. CH239301A (de)

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