CH239305A - Vorrichtung zum selbsttätigen Wägen und Abfüllen von schüttbarem Gut. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Wägen und Abfüllen von schüttbarem Gut.

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CH239305A
CH239305A CH239305DA CH239305A CH 239305 A CH239305 A CH 239305A CH 239305D A CH239305D A CH 239305DA CH 239305 A CH239305 A CH 239305A
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Keller Max
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Keller Max
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing
    • B65B1/34Adjusting weight by trickle feed
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

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Description


  



  Vorrichtung zum selbsttätigen Wägen und Abfüllen von schüttbarem Gut.



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Wägen und Abfüllen von schüttbarem Gut, bei welcher das letztere in mindestens einem Grob-und in einem Feinstrom   einer Waagschale der Wiege-    vorrichtung zugeführt wird, welche Waagschale sich nach jedesmaligem Erreichen des   Sollgewichtes    automatisch entleert.

   Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daB der Waagbalken bei Erreichen der Gleichgewichtslage ein elektrisches Steuermittel einschaltet, das seinerseits den Erregerstromkreis eines die Entleerung der Waagschale veranlassenden Elektromagneten schliesst und gleichzeitig einen weiteren Stromkreis, in welchem ein den Grob-und Feinstrom erzeugender Vibrator liegt, unterbricht, welches Steuermittel nach der Entleerung der Waagschale den Erregerstromkreis des Elektromagneten unterbricht und den Vibrator wieder einschaltet.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegen-    standes dargestellt, und zwar zeigt :
Fig.   1    eine Vorderansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine, Seitenansicht auf einen Teil der Wiegevorrichtung in grösserem Massstab,
Fig. 4 eine Seitenansicht auf einen Teil der Abfüllvorrichtung in grösserem   MaBstab,   
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines weiteren Teils der Abfüllvorrichtung,
Fig. 6 ein Deta. il und
Fig. 7 ein   Schaltungsschema    der Vorrich  tung.   



   Auf zwei gebogenen Füssen 1 ist ein Chassis 2 festgemacht, derart, dass der unter dem letzteren befindliche Raum von vorne her leicht zugänglich ist. Das Chassis dient zur Aufnahme eines Zugmagneten, einiger Schalter,   Kontrollampen, elektrischen Verbindungs-    leitungen und andern, nachstehend noch er  wähnten    Teilen.



   Auf dem Chassis 2 befestigt ist ein   Stän-    der   3    zum Tragen der Wiegevorrichtung sowie ein den Ständer und die Wiegevorrich tung einschliessendes zweiteiliges   Schutz-    gehäuse 4, 5. Auf dem Chassis 2 sitzt ferner ein um eine Waagschale angeordnetes Schutzgehäuse 6 (Fig.   l),    das in einen Auslauftrichter 7 (Fig. 2) übergeht, sowie ein Schüttlergehäuse 8. welches als Tragorgan für die zur Aufnahme und Abgabe des schüttbaren Gutes an die Waagschale dienenden Organe dient.



   Auf dem Ständer 3 ist der Waagbalken 9 der Wiegevorrichtung gelagert. An dem einen Ende des einen Balkenarmes ist eine ausserhalb des SchutzgehÏuses 4. 5 liegende und daher stets zugängliche   Gewichtsschale    ] 0 aufgehängt. Mit diesem Arm ist ausserdem eine bekannte   Schwingungsdämpfungsvor-      riehtung ll    in Wirkungsverbindung gebracht, die auf einem Tragarm   12    des Ständers 3 aufliegt. Vorhanden sind ferner an jenem Arm drei   Eontaktglieder,    die mit auf dem StÏnder 3 angeordneten elektrischen   Kontakt-    gliedern zusammenwirken.

   Am andern Arm des Waagbalkens, der ebenfalls ein   elektri-      seches    Kontaktglied trägt, das mit einem vierten, auf dem Ständer 3 sitzenden elektrisclien Kontaktglied zusammenwirkt, hängt an einem Bügel 13 die zweiteilige Waagschale   1      15 (Fig.    5).



   Zur   Anfnahme    des zu   wägenden und ab-      zmfiillenden    Gutes dient ein   Einfiillirichter      16.    der an einem Support 17 des SchüttlergehÏuses 8 festgemacht ist. Am Support 17 ist auch ein   Schütteltrichter    18 so befestigt. dass er in Schwingungen versetzt werden kann.



  In den   Schütteltrichter    18 strömt das Gut aus dem   Einfiilltriehter    lfi ein und gelangt dann in eine   Schüttelrinne    19 und von dieser aus im freien Fall in die   Waagschale 14. 15.   



   Die Schiittelrinne 19 ist mittels eines feststellbaren Scharniergelenkes 20   (Fig.      4)    an einer Tragplatte 21 befestigt, die ihrerseits am   Schütteltrichter 18 festgemacht    ist. Der Schütteltrichter 18 weist einen zylinderförmigen Ausfluss 18a auf, auf welchem eine   zylinderformige Hülse    22 als Regulierorgan f r die ausfliessende Zlaterialmenge drehbar sitzt. Das Regulierorgan 22 weist einen Arm 23 sowie eine   schraubenlinienformige    Aus  nehmung    24 auf, in welche ein an der   Trag-    platte 21 angebrachten Führungsstift 25 eingreift.

   Durch Drehen der Hülse 22 mittels des Armes 23 lässt sich der Abstand zwischen ihrem untern Rand und dem Boden der Sch t  telrinne    19 vergrössern oder verkleinern und dem Charakter des Materials in bezug auf die Fähigkeit des   Abfliessens    anpassen, wobei auch die Neigung der Schiittelrinne 19 durch Verschwenken um das Scharniergelenk demselben Zwecke dient. Wie Versuche ergeben haben, lassen sich alle abzuwägenden und abzufüllenden festen Materialien aller Feinheitsgrade durch diese zweifache Regulierm¯glichkeit mit derselben Genauigkeit verarbeiten.



   Die von der   Schüttelrinne    19 herkommenden Materialien fallen in die aus den beiden Schalenteilen 14 und 15 gebildete Waagschale, welche miteinander bei 26 (Fig. 5) gelenkig verbunden sind. Die beiden   Schwenk-    punkte 26 entsprechen, wie Fig.   1    zeigt, den Aufhängestellen am Aufhängebügel 13. Die freien Enden der beiden Schalenteile 14 und 15 liegen zur Verhinderung eines   unbeabsich-      tigten Materialaustrittes    aneinander. Der   Schalenteil    14 weist einen Stift 27 und der   Schalenteil 15 einen    Stift 28 auf. Auf einer Achse 29 sitzt drehbar ein Hebel 30, der über einen Hebel 31 mit einer Zugstange 32 verbunden ist. Das freie Ende des   Schwenk-    hehels 30 liegt am Stift 27 an.

   Ein weiterer Schwenkhebel 33, der mit dem Stift 28 in Wirkungsverbindung steht, ist ebenfalls drehbar auf die Achse 29 aufgesehoben und iiber einen Hebel 34 mit einer Zugstange 35 verbunden. In Fig. 5 sind die Hebel 30 und 31 sowie 33 und 34 der Einfachheit halber als Winkelhebel dargestellt, während in Fig. 1 die Verbindungen zwischen den ge  nannten    Hebeln nicht gezeichnet sind. Die beiden Zugstangen 32 und 35 sitzen drehbar auf einer zur Achse 29 parallelen Achse   36,    auf welcher ferner eine Zugstange 37 aufgesetzt ist und an die eine Zugfeder 38 angehängt ist, die mit der Achse 29 in Verbindung steht (Fig. 1). Die Zugstange 37 ist an eine weitere Achse 39 angeschlossen, welche durch den Anker 40 eines Zugmagneten 41 in ihrer Lage beeinflussbar ist, wie nachstehend noch beschrieben ist.



   Die Achse 39 ist mit einem bei 42 schwenkbar gelagerten Hebel 43 verbunden, an den eine Zugstange 44 (Fig. 2) angelenkt ist. Diese Zugstange 44 ist über eine als Regulierorgan dienende Schraubmuffe 45 (Fig. 6) und eine weitere Stange 46 mit dem einen Arm eines zweiarmigen, bei 47 am Ständer 3 schwenkbaren Hebel 48 verbunden.



  Der zweite Arm des Hebels 48 ist über ein Gelenkstück 49 mit einem Dämpfungsorgan 50 verbunden. Der Hebel 48 trägt ausserdem einen Stift 51, der mit einer Stange 52 über einen Führungsschlitz   53    verbunden ist. Das untere Ende der Stange 52 ist an das eine Ende eines Hebels 54 angelenkt, der selbst bei 55 schwenkbar am Ständer 3 sitzt und sich auf einen in der Höhe verstellbaren Anschlag 56 abstützt. Mit dem Hebel 54 ist   eine IQuecksilberschaltröhre    57 mit zwei in einem Ende derselben eingeschlossenen elektrischen Kontaktgliedern verbunden.



   Im Schüttlergehäuse 8 ist ein Vibrator 58 montiert, mittels welchem die Tragplatte 21 der   Schüttelrinne    19 und damit die letztere sowie der   Schütteltrichter    18 in Schwingungen versetzt werden kann. Der Vibrator 58 weist drei voneinander unabhängigeWicklungen 58a,   58b    und 58c auf, wie das   Schalt-    schema   gemäB    Fig. 7 erkennen lässt. Als Stromquelle dient ein im Chassis 2 untergebrachter Transformator 59, dessen Primärseite mittels eines Schalters 60 vom Netz abgeschaltet werden kann. Bei eingelegtem Netzschalter 60 leuchtet eine sekundärseitig angeschlossene   Kontrollampe    60a auf.

   Die Sekundärklemme 59c dieses Transformators ist über eine Leitung 62c mit dem einen Ende der Vibratorwicklung   58b,    über ein Potentiometer   63    mit dem einen Ende der Vibratorwicklung 58c sowie über einen   Handschalter    64 und ein Potentiometer 65 mit dem einen Ende der Vibratorwicklung 58a verbunden. Das zweite Ende der Vibra  torwicklung      58a    ist über eine Leitung 66 mit einem Kontaktglied 67 auf dem Ständer 3 der Wiegevorrichtung verbunden. Eine Kon trollampe 64a leuchtet während der Ein schaltdauer der Vibratorwicklung 58a auf.



   Das zweite Ende der Vibratorwicklung   58b    ist über eine Leitung 69 mit einem elektri schen Kontaktglied 70 auf dem Ständer 3 verbunden, während das zweite Ende der Vibratorwicklung 58c mittels einer Leitung
71 an ein elektrisches Kontaktglied 72 auf dem Ständer 3 angeschlossen ist. Ein weiteres auf dem letzteren befestigtes Kontaktglied
73 ist über eine Leitung 74 mit einem Relais 75 verbunden, das im Chassis 2 untergebracht ist und über seinen Kontakt 76 den Zugmagneten 41 an die Sekundärklemmen 59a und 59c des Transformators anlegt. Im Stromkreis des Relais 75 liegt noch ein   Handschal-    ter 77, der in der   Stromschliessstellung    eine   Kontrollampe    77a zum Aufleuchten bringt.



  Zur bequemen Bedienung und Kontrolle sind die Schalter 60, 64 und 77, die   Kontrollam-    pen 60a, 64a und 77a sowie die Potentiometer   63    und 65 auf einer in eine Schrägfläche der Vorderseite des Chassis 2 eingelassenen Platte 61 montiert, wie Fig.   1    zeigt. Der Waagbalken 9, der als Gegenkontaktglied zu den   gon-      taktgliedem    67, 70, 72 und 73 verwendet wird, ist über eine Leitung 78 und einen   Ruhekontakt    79 mit der Transformatorklemme   59a    leitend verbunden.



   Die drei   Vibratorwicklungen    58a, 58b und 58c weisen dieselben Windungszahlen auf, die Wicklungen sind aber aus Drähten mit verschiedenen Drahtdurchmessern erstellt, so,   dal3    die Wicklung 58a die kleinste, die Wicklung 58c aber die grösste Stromaufnahme aufweist.



   Die Kontaktglieder 67 und 73 sind als Schraubkontaktglieder ausgebildet, das heisst die stromführenden Kontaktglieder lassen sich nach Erfordernis mehr oder weniger in ihre Träger einschrauben. Die Kontaktglieder 70 und 72 sind ebenfalls als Schraubenbolzen ausgebildet, die je in einem topfförmigen Behälter 80 (Fig. 3) endigen. Das Gegenkon  taktglied    ist als Stab 81 ausgebildet, dessen   verdicktes-oberes    Ende in einem Schlitz 83 eines elektrisch leitenden Gliedes 82 liegt. 



     Letzteres ist in bekannter    Weise mit,   dein    Waagbalken 9 leitend verbunden. Am Stab 81 ist eine Scheibe 84 befestigt, auf welcher eine Schutzglocke   85    lose aufliegt. Die elektrischen Verbindungsleitungen von den Kontaktgliedern 67, 70, 72 und 73 sowie die Zuleitung 78 zum Waagbalken sind durch Offnungen 86 in den als Hohlkörper   ausgebilde-    ten Ständer 3   ein-und    durch den letzteren   hindureh    nach dem Chassis 2 geführt. Mittels der zuletzt beschriebenen Kontakte wird er  reieht,    dass die Kontakte auch dann noch geschlossen bleiben, wenn sich der Waagbalken innerhalb eines bestimmten Neigungswinkels verschwenkt.



   Wenn die zweiteilige Waagschale 14. 15 leer, aber zur Aufnahme von   abzuwägendem    und   abzufüllendem    Gut bereit ist, dann sind, wenn die Schalter 60, 64 und 77 eingeschal  tet    sind. durch den geneigten Waagbalken alle drei Vibrationswicklungen 58a, 58b. 58c eingeschaltet   tuber    : Transformator, Leitung   62a,    2a Ruhekontakt 79 des Zugmagneten 41.



     Leitung 78,    Waagbalken 9, parallel gesehaltete Leitungen   6fi    69,   71,    parallel geschal   tete Vibrationswicklungen, Leitung 62c.   



  Transformator. Der Sch tteltrichter 18 mit der   Sehüttelrinne    19 wird zum Zweeke der   Ah ; abe eines    in die Waagsehale 14, 1 einfallenden Materialstromes in Schwingungen versetzt. Die Mat : erialzufuhr hält in   unver-      minderter    Stärke so lange an, bis de r Waagbalken   @alken 9 den   Stromkreis   liber    das   Kontakt-    glied 70 und die Vibratorwicklung 58b unter  I) richt.    Dies ist der Fall, wenn das Sollgewicht in der Waagschale angenÏhert erreicht : ist.

   Durch die Ausschaltung der Vibratorwieklung 58b werden die   Schüttelbewe-      gungen schwächer    und der aus der Sch ttelrinne   19    ausgeworfene Materialstrom geringer. Vor der Erreichung des   Sollgewichtes,      das heisst am    Ende der   Grobabfüllung, wird    auch die Vibratorwicklung 58c durch Strom  nnterbrechung    am Kontaktglied 72 abgeschal  t-et-,    und die die Feinabfüllung vollendende   Vibratorwieklung    58a arbeitet bis zur Errei  chung    des   Sollgewichtes    allein weiter.



   Tst das Sollgewicht in der Waagsehale 14,    15    erreicht, dann liegt der Waagbalken in der Gleichgewichtslage, in welcher die Verbindung zwischen ihm und dem Kontaktglied 73 hergestellt und die Verbindung zwischen   Waagbalkcn und Kontaktglied    67 zur v¯lligen Ausschaltung des Vibrators zwecks Unterbrechung der   Zlaterialabgabe    unterbrochen ist. Es zeigt sich aber, da¯, infolge dieser   l'nterbreehung    der Materialzufuhr   zurWaag-    schale, der Waagbalken   uin    die Gleichgewichtslage pendelt. Diese Schwingungen verursachen abwechselnd ein kurzzeitiges Schlie¯en des Stromkreises über die Vibratorwicklung 58a und kurzzeitige Impulse iiber das Relais 75 durch Schliessung folgenden Stromkreises : Transformatorklemme 59a.



  Leitung 62a,   Ruhekontakt    79 des Zugmagneten 41, Leitung 78, Waagbalken 9,   Kontakt-      glied 73,    Relais 75, Transformatorklemme    ,-) 9 6. Genaue Wiegeergebnisse bezw. Packun-    gen von gleichem Gewicht können aber nur dann erzielt werden, wenn diese Pendelbewegungen des Waagbalkens nach Erreichung des Sollgewichtes keinen Einfluss mehr auf die Materialzufuhr zur Waagsehale aus  zuüben vermögen und    die Entleerung der letzteren auf den ersten Impuls hin anlässlich der Herstellung der Stromverbindung zwi  schen dem Waagbalken    9 und dem   Kontakt-    glied 73 stattfindet.

   Das Relais 75 ist nun in   hekannter    Weise so gebaut, dass es auf den ersten Impuls hin bei Schliessung des genannten Stromkreises über das Kontaktglied   73    erregt wird und seinen Arbeitskontakt 76 in der Stromschlie¯stellung hÏlt, auch wenn    Rie Pcndelbewegungen Stromunterbrechungen    zur Folge haben. Das Relais 75 bewirkt aber durch die Schliessung seines Kontaktes   76    die Erregung des Zugmagneten 41 iiber fol  genden    Stromkreis : Transformatorklemme   59c,    Zugmagnet 41, Kontakt   76.    Leitung 62a, Transformatorklemme 59a.

   Der Zugmagnet   @@ veranla¯t durch Anziehen    seines Ankers die Schliessung des folgenden   Haltestromkrei-    ses : Transformatorklemme 59a, Leitung 62a, Kontaktglied 79, Relais 75, Transformatorklemme   59b    und gleichzeitig die Unterbre  chung    des Stromkreises für die Vibratorwick lungen durch Abschaltung der Leitung 78.



  Der Anker 40 seinerseits verschiebt die Zugstange 37 in der Pfeilrichtung A   (Fig.    5), wodurch über die Zugstangen 32 und 35 die Schwenkhebel 30 und   33    die beiden Waagschalenteile 14 und 15 in den Pfeilrichtungen B und C zur Entleerung ausschwenken.

   Das Anziehen des Ankers 40 hat aber ausserdem eine Verschwenkung des Hebels 48 durch die Zugstange 44, 45, 46 zur Folge, welcher Hebel über die Zugstange 52 mit durch den Führungsschlitz 53 bedingter zeitlicher Verzögerung die   Quecksilberschaltröhre    57 aus der in Fig. 6 gezeichneten Stromunterbre  chungsstellung    in die Stromsehliessstellung verschwenkt, was ein Kurzschliessen des Relais 75 verursacht, das stromlos wird, so dass sein Kontakt 76 wieder in die Stromunterbrechungsstellung zurückgeht, der Zugmagnet 41 seinen Anker 40 wieder loslässt, und die Zugfeder 38 die Sehliessung der Waagschale für eine neue Materialaufnahme ver  anlasst,    indem sie den Anker 40 wieder in die Ruhestellung zurückzieht.

   Das Zeitintervall zwischen dem Anziehen des Ankers 40 und der Schliessung des Kontaktes in der   Queck-    silberschaltröhre 57 ist somit für die Wiegegenauigkeit der Vorrichtung massgebend.



  Während dieses Zeitintervalles muss sich die Waagschale öffnen, entleeren und wieder schliessen. Um dieses Zeitintervall den verschiedenartigen Materialien anpassen, also vergrössern oder verkleinern zu können, lasst sich mittels des Anschlages 56 die   Neigungs-    lage des Hebels 54 entsprechend verändern und auch die Neigungslage des Hebels 48 mittels der Schraubmuffe 45 entsprechend einstellen. Diese Möglichkeit der Einstellung des genannten   Zeitintervalles    gestattet es, das Arbeitstempo der Vorrichtung nach Bedarf zu regeln, ohne ihre Wiegegenauigkeit zu be  einträchtigen.   



   Nach der Entleerung der Waagschale und der Rückführung deren Einzelteile in die Schliessstellung wird der Vibrator zufolge der selbsttätigen Verschwenkung des Waagbalkens durch Schliessung der Kontakte bei 67, 70 und 72 wieder eingeschaltet, und die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich von neuem. Die Vorrichtung arbeitet somit automatisch und das Bedienungspersonal hat lediglich für das periodische Nachfüllen des Einfülltrichters, das Unterstellen der leeren Packungen unter den Auslauftrichter 7 sowie deren Wegnahme nach dem Einfüllen zu sorgen.



   Durch Offnen des Schalters 77 lassen sich auch der Zugmagnet 41 und Relais 75 ausschalten und die Entleerung der Waagschale von Hand vornehmen, zu welchem Zwecke eine nicht gezeichnete Handtaste vorgesehen ist, die beispielsweise an der Zugstange 44 angeordnet oder mit einem andern an den Zugmagnetanker angeschlossenen Teil verbunden sein kann. Mittels des Schalters 64 kann auch die   Feinabfiillung    ausgeschaltet werden, wenn die Art der Materialien die Einhaltung genauer   Packungsgewichte    nicht notwendig macht, dafür aber die Arbeitsleistung wesentlich gesteigert werden soll.



  Die Potentiometer   63'und    65 erlauben ihrerseits ebenfalls eine stufenlose Regelung der Schüttelbewegungen durch Stromänderung und damit eine Anpassung an die   abzuwägen-    den und abzufüllenden Materialien, was ebenfalls von Bedeutung für die Erreichung genauer Ergebnisse ist.



   Das Dämpfungsorgan 50 ist zur   Verhin-    derung einer schlagartigen Rückführung der beiden Waagschalenteile 14 und 15 in die Schliessstellung gemäss Fig. 5 vorgesehen, um einem   vorzeitigen Materialverschleiss oder    einer Beschädigung von empfindlichen Teilen vorzubeugen.



   Während nach dem Schaltschema nach Fig. 7 das die   Sehliessung    des Stromkreises iiber den Zugmagneten 41 veranlassende Relais 75 von der ersten Impulsgabe durch Berührung des   Waagbalkens    mit dem Kontaktglied   73    bis zur   Eurzschliessung    durch die Quecksilberschaltröhre 57 erregt bleibt, kann auch eine Schaltung vorgesehen sein, nach welcher das Relais 75 nach dem ersten ge  nannten,    die Schliessung des Kontaktes 76 veranlassenden Stromimpuls wieder stromlos wird und erst ein neuer, durch die   Quecksil-    berschaltröhre 57 erzeugter Stromimpuls über das Relais die Offnung des Kontaktes 76 ver  anlasst.

   Für    diesen Zweck erhält das Relais
75 in bekannter Weise zwei getrennte Wick lungen, während der Kontakt 76 als Schwinganker ausgebildet ist. Die eine Wicklung wird eingeschaltet, sobald der Waagbalken 9 das   Kontaktglied 73 beriihrt.    Diese Wicklung schliesst den Erregerstromkreis für den Zugmagneten 41 über den Kontakt 76. Die zweite nicht gezeichnete Wicklung des Relais 75 ist an die Stromquelle und an die   Quecksilber-    schaltrohre   57    angeschlossen, derart, dass ihr Stromkreis durch die Kippung der letzteren geschlossen wird, mit dem Ergebnis, dass der Kontakt 76 wieder in die Offnungsstellung geht. indem der Schwinganker wieder in seine Ausgangsstellung zurückkippt.



   An Stelle der aus den Teilen   52,    54 und 57 bestehenden Verzögerungs-Schalteinrichtnng kann auch eine solche aus andern be  kannten    Mitteln vorgesehen sein.   Beispiels-      tveise    könnte auch eine Kontaktvorrichtung vorgesehen sein, die durch den Hebel 48 oder ein anderes mit ihm verbundenes Organ betÏtigt wird, um ein Verzögerungsrelais einzuschalten, das nach einem bestimmten   Zeit-    intervall den Stromkreis tiber das Relais 75 schliesst.



   Der Vibrator 58 kann auch nur zwei oder aber auch mehr als drei Wicklungen aufweisen. Die Wicklungen können auch verschiedene Windungszahlen bei gleichen oder verschiedenen   Drahtstärken    aufweisen.



   Der Support 17 auf dem Schüttlergehäuse 8 ist ebenfalls als Gehäuse ausgebildet und lässt sich zur   ETnterbringung    eines weiteren Vibratos verwenden, der den Einfülltrichter   16 bei    geeigneter Befestigung in   Schwingun-    gen versetzt. Dieser Vibrator kann während der Grobabfüllung oder nur zu Beginn einer Abfüllung eingeschaltet sein. Er kann auch mittels   einesHandschalters    aus-und einschaltbar sein, so dass er auch nur zeitweilig in Gebrauch genommen werden kann. Dieser zweite Vibrator kann durch die bereits vorhandenen Kontaktglieder 70 und/oder   72    eingeschaltet werden, so dass eine Vermehrung der Kontaktglieder am Waagbalken nicht erforderlich ist.



   Die Unterbringung der Wiegevorrichtung mit Ausnahme der Last-und   Gewichtsschalc    in einem Gehäuse 4, 5 hat den Vorteil, dass die empfindlichen beweglichen Teile und die Kontakte an der Wiegevorrichtung gegen alle äussern Einflüsse geschützt und gesichert sind. Die beiden Gehäuseteile 4 und 5 sind mittels nicht gezeichneter Schrauben oder anderer Verbindungsmittel miteinander verbunden,   welche Verbindungsmittc) derart    ausgebildet sind, dass die Anbringung von Plomben oder dergleichen   möglieh    ist,   um    ein   unberechtigtes      Offnen    des Gehäuses aus  zuschliessen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum selbsttätigen WÏgen und Abfüllen von schüttbarem Gut, bei welcher das letztere in mindestens einem Grobund in einem Feinstrom einer Waagschale der Wiegevorrichtung zugeführt wird, welche Waagschale nach jedesmaligem Erreichen des Sollgewichtes entleert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Waagbalken bei Erreichen der Gleichgewichtslage ein elektrisches Steuermittel (75) einschaltet, das seinerseits den Erregerstromkreis eines die Entleerung der Waagsehale veranlassenden Elektroma- gneten (41) schliesst und gleichzeitig einen weiteren Stromkreis, in welchem ein den Grob-und Feinstrom erzeugender Vibrator liegt, unterbricht, welches Steuermittel nach der Entleerung der Waagschale den Erregerstromkreis des Elektromagneten (41)
    unter- bricht und den Vibrator wieder cinschaUft.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch den durch den Waagbalken anlässlich der Erreichung der Gleichgewichtslage erzeugten Stromimpuls ein Relais (75) erregt wird, das seinen Anker in die Stromschliessstellung für den Elektromagneten (41) bewegt und anlässlich einer nachfolgenden zweiten Erregung wieder zum Zurückgehen in die Stromunterbre- chungsstellung veranlasst.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Elektromagnet (41) einVerzögerungsorgan mit Kontakt betätigt, der den Stromkreis über das Relais schliesst, zum Zwecke der Unterbrechung des Stromkreises über den Elektromagneten (41).
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verzögerungsorgan zum Zwecke der Veränderung des zwischen dem Ansprechen des Elektromagneten (41) und der Schliessung des Relaisstromkreises liegenden Zeitintervalles einstellbar ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichne. t, daB der die Beförderung des schüttbaren Gutes in die Waagschale veranlassende Vibrator als elektrischer Vibrator mit mindestens zwei voneinander unabhängig speisbaren Wicklungen für die Grob-und die Fein abfühlung aufweist, die in selbsttätig schalt- baren Stromkreisen liegen, von denen wenig stens einer von Hand aussehaltbar ist, und dass die selbsttätige Ein-und Ausschaltung der Stromkreise über die Vibratorwicklungen durch den Waagbalken der Wiegevorrichtung erfolgt.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich- net, daB der Vibrator auf einen trichterför- migen Behälter einwirkt, an welchem eine in der Neigungslage verstellbare Rinne angeord net ist, und dass Mittel vorgesehen sind zur Veränderung des Abstandes zwischen der Ausflussstelle des Behälters und dem Rinnen boden zum Zwecke der Regulierung der von der Rinne ausgeworfenen Schüttgutmenge.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und LTnteranspriichen 1 bis 5,. dadurch gekennzeichnet, dass über dem trichterförmigen Behälter ein Aufnahmebehälter für schüttbares Gut angeordnet ist, der mittels eines weiteren Vibrators in Schwingungen versetzbar ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der den Aufnahmebehälter be einflussende"zweite"Vibrator parallel zu der die Grobabfüllung verursachenden kick- lung des"ersten"Vibrators geschaltet ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüohen 1. bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Abwägen des schütt- baren Gutes dienende Waagschale aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilschalen gebildet ist, deren untere Enden ausschwenk- bar sind, und dass das Offnen der Waagschale durch vom Elektromagneten betätigte Organe erfolgt, während zur Herbeiführung der Schliessbewegung der Waagschale ein federndes Mittel vorgesehen ist, das die Rückführung des Elektromagnetankers in seine Aus gangsstellung veranlasst.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wirkung des federnden Mittels anlässlich der Rückführung der Waagschalenteile ein Dämpfungsorgan entgegen- wirkt.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiegevorrichtung mit Aus nahme der Gewichts-und Lastschalen innerhalb des Gehäuses angeordnet ist.
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