Verfahren zum automatischen zentrischen Festkleben von Uhrensteinen an einem Halter und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen zentrischen Festkleben von Uhrensteinen. Verfahren dieser Art und Einrichtungen zur Durchführung der selben sind bekannt und dienen zum Festkleben von Uhrenstei- nen beispielsweise an stabartigen Haltern, an welchen die festgeklebten Uhrensteine in die Bohrvorrichtung eingesetzt und gebohrt werden.
Bei bekannten Verfahren und Vorrichtungen werden die Uhrensteine mittels einer Düse aus einem Magazin entnom men, dann durch eine besondere Vorrichtung bezüglich der Düse genau zentriert und schliesslich mittels der Düse an den vor bereiteten, mit Klebstoffen versehenen Träger gebracht.
Ein erster wesentlicher Nachteil besteht hierbei darin, dass die Düse eine verhältnismässig komplizierte Bewegung ausfüh ren muss, und dass zum Zentrieren des Steins an der Düse ziem lich viel Zeit beansprucht wird, so dass mit diesem Verfahren keine sehr hohen Arbeitsgeschwindigkeiten erzielt werden können. Ausserdem hat es sich nun in der Praxis erwiesen, dass trc:;,.:
der genauen Zentrierung des Uhrensteins an der Düse bis ,u 30 % der an den Haltern festgeklebten Uhrensteine bezüglich dieser Halter nicht genügend zentriert sind und daher nicht zur Bearbeitung gelangen können, sondern wieder von den Haltern getrennt und neu festgeklebt werden müssen.
Es ist das Ziel der Erfindung, die erwähnten Nachtei- 1e vollständig zu vermeiden, was nach dem Verfahren gemäss vorliegender Erfindung dadurch erreicht wird, dass man den Uh renstein mittels eines denselben roh zentrierenden Mechanismus aus einem Magazin in roh vorzentrierter Lage an den Halter bringt, dann den Klebstoff während einer Wartez(@it sich ver festigen aber nicht vollständig abbinden lässt, und schliess lich eine endgültige Feinzentrierung des Uhrensteines am kal ter vornimmt.
Anstelle der erwähnten komplizierten und langsam arbeitenden, ein genau zentrisches Aufsetzen der Uhrensteine auf die Halter gewährleistenden Mechanismen können sehr ein fache Fördermittel treten.
Während beim bekannten Verfahren infolge ungenügender Haftung der Uhrensteine an dem frisch auf die Halter aufgebrachten Klebstoff ein erheblicher Anteil der Uhrensteine nachträglich bezüglich der Halter verschoben wurde und nicht genügend zentriert war, kann dieser Nachteil beim er- findungsgemässen Verfahren nicht eintreten, weil die definitive Zentrierung der Uhrensteine bezüglich des Halters erst stattfindet, wenn der Klebstoff bereits etwas abgebunden hat und aus dünnflüssigem in etwas zähflüssigen,
plasti schen Zustand übergegangen ist. Die Wartezeit kann dabei je nach verwendetem Klebstoff und je nach Arbeitsgeschwin digkeit der Maschine beliebig einstellbar sein, so dass es auf alle Fälle möglich ist, eine Klebstoffkonsistenz im Augenblick der definitiven Zentrierung zu erreichen, wel che eine nachträgliche Verschiebung des Uhrensteines g@2gtn- über seinem Halter praktisch ausschliesst.
Es ist zwar ein kein automatisches Arbeiten er@:ö;li- chendes Gerät bekannt, mittels welchem die von Hand auf den Halter aufgesetzten Uhrensteine sogleich in einer mechanisch arbeitenden Vorrichtung zentriert werden. Ein solches Vorge hen mag für ein weitgehend manuelles Verfahren, bei welchem die Halter mit den zentrierten Uhrensteinen sehr sorgfältig entfernt und zum trocknen des Klebstoffes abgelegt werden kön nen, geeignet sein.
Ein automatisches Verfahren lässt sich jedoch nur rationell durchführen wenn gemäss der Erfindung die Zentrierung erst nach einer gewissen Wartezeit vorgenommen wird, während welcher der Klebstoff sich bereits verfestigen kann.
Mit dem oben beschriebenen erfindungsgemässen Ver- fahren fällt selbstverständlich auch die Notwendigkeit dahin, den Uhrenstein bei seinem Transport aus dem Magazin an den Halter bezüglich der Transportdüse zu zentrieren, wodurch eine wesentliche Vereinfachung und Beschleunigung dieses Transports möglich wird.
Die gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art vereinfachte Einrichtung zur Durchführung des erfindungsge- mässen Verfahrens ist gekennzdichnet durch einen Abstreifer, welcher in direkter, ununterbrochener Bewegung ein Uhrenstein dem Magazin zu entnehmen und an einen Halter zu bringen ge stattet, durch Mittel zum Zentrieren des Uhrensteins am Hal ter und durch ein Zwischenmagazin zur Lagerung der mit Uhren steinen versehenen Halter vor der Zentrierung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens teilweise schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die wesentliche:.
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Teile <SEP> der <SEP> Einrichtung,
<tb> Fig. <SEP> 2 <SEP> zeigt <SEP> das <SEP> Magazin <SEP> und <SEP> den <SEP> Abstreifer <SEP> in
<tb> Axialschnitt,
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Ansicht <SEP> des <SEP> Magazins <SEP> von <SEP> links <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 2,
<tb> Fig. <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> zeigen <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> bzw. <SEP> 2 <SEP> in
<tb> grösserem <SEP> Massstab,
<tb> Fig. <SEP> ö <SEP> ist <SEP> -ine <SEP> teils <SEP> schematische <SEP> Darstellung
<tb> der <SEP> Zentriervorrichturig <SEP> in <SEP> Axialschnitt,
<tb> Fig. <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 8 <SEP> veranschaulichen <SEP> zwei <SEP> tyf.isc-:
e
<tb> dien <SEP> des <SEP> Zentriervorganges <SEP> und <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> scherr@@;tisc@@e
<tb> Darstellung <SEP> der <SEP> Zentrierrollen.
<tb>
Die <SEP> dargestellte <SEP> Einrichtung <SEP> weist <SEP> ein <SEP> im <SEP> wesent lichen <SEP> zylindrisches <SEP> Magazin <SEP> 1 <SEP> auf, <SEP> welches <SEP> wegnehmLar <SEP> auf
<tb> eine <SEP> Welle <SEP> 2 <SEP> aufgesteckt <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Füllraum <SEP> 3 <SEP> des <SEP> @Ia,;@z.ins
<tb> ist <SEP> einseitig <SEP> von <SEP> einem <SEP> Glasdeckel <SEP> 4 <SEP> abgeschlossen, <SEP> durch
<tb> weichen <SEP> der <SEP> ,estbestaiid <SEP> an <SEP> Uhrensteinen <SEP> festgestellt <SEP> .@erz@;
<tb> kann. <SEP> An <SEP> dem <SEP> in <SEP> Ruhestel-ung <SEP> unteren <SEP> Ende <SEP> des <SEP> h:agazins
<tb> schliesst <SEP> ein <SEP> Auslässkanal <SEP> 5 <SEP> an, <SEP> dessen <SEP> Tiefe <SEP> gemäss <SEP> Fig.
<tb>
5 <SEP> gerade <SEP> ausreicht, <SEP> um <SEP> die <SEP> Uhrensteine <SEP> ü, <SEP> flachliegenÜ <SEP> nach
<tb> unten <SEP> durchtreten <SEP> zu <SEP> lassen. <SEP> Wie <SEP> die <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> erkennen <SEP> lÜsst,
<tb> verengt <SEP> sich <SEP> der <SEP> Auslasskanal <SEP> 5 <SEP> in <SEP> seinem <SEP> oberen <SEP> Teil <SEP> trich terartig <SEP> zu <SEP> einem <SEP> unteren <SEP> prismatischen <SEP> Kanalteil, <SEP> dessen
<tb> Weite <SEP> dem <SEP> Durchmesser <SEP> der <SEP> Uhrensteine <SEP> 6 <SEP> entspricht, <SEP> so <SEP> dass
<tb> in <SEP> diesem unteren Kanalteil gemäss Fig. 4 nur je ein Uhrenstein über dem anderen liegen kann.
Die den Auslasskanal 5 bildenden Teile 7 und 7' sind auswechselbar, so dass je nach den dem Magazin zu entnehmenden Uhrensteinen verschiedene Teile 7 und 7' mit entsprechend bemessenen Kanälen 5 eingesetzt werden können.
Im unteren Teil des Magazins 1 ist ein rohrför- miger Abstreifer 8 achsial verschiebbar gelagert. Er wird von einer Druckfeder 9 normalerweise in der in den Fig. 2 und 5 dargestellten Ruhelage gehalten, in welcher eine flache, dreieckförmige Vertiefung 10 des Abstreifers di rekt unter dem Ausgang des Kanals 5 liegt. Die Vertiefung 10 ist so bemessen, dass ein einziger Uhrenstein 6 in sie eintreten kann.
In der Ausgangs- oder Ruhelage des Magazins und des Abstreifers 8 ist ein Deckschieber 11 vor den Ab streifer 8 geschwenkt und verschliesst somit die Vertie fung 10 auf der Vorderseite, so dass in sie eintretende Uh rensteine 6 mit etwas Spiel in dieser Vertiefung gehalten sind, aber keinesfalls herausfallen können. Der Schieber 11 ist auf einer Achse 12 befestigt, und eine nicht darge stellte, an dieser Achse angreifende Feder hat die Tendenz, den Schieber 11 in der in Fig. 3 dargestellten Schliesslage zu halten. Am anderen Ende der Achse 12 ist ein Hebel 13 befestigt, welcher in später beschriebener Weise mit der konischen Steuerfläche 14 einer Stange 15 zusammenarbeiten kann.
<B>Am</B> Grund.der Vertiefung l0.mündet ein Kanal 16, <B>Welcher mit</B> der Bohrung 17 äes Abstreifers 8 in Verbindung steht.<B>Auf</B> dem hinteren Ende des Abstreifers 8 sitzt ein Anschlussstutzen 18, an den eine Leitung 19 angeschlossen ist, über welche in der Bohrung 17 und im Kanal 16 ein Vakuum erzeugt werden kann. Hinter dem Abstreifer 8 liegt eine Betätigungsstange 20, welche in Fig. 1 und 2 nach links verschoben werden kann, um den Abstreifer 8 in die ser Richtung vorzuschieben.
Ein Anschlag <B>A</B> begrenzt die Rückwärtsbewegung des Abstreifers B. Links des Magazins 1 in Fig. 1 und 2 ist ein wei- teres nicht dargestelltes Magazin bekannter Bauart vorgese hen, aus welchem stabförmige Halter 21 automatisceinzeln entnommen, mittels eines Bügels 22 an der dem Abstreifer 8 zugewandten Stirnfläche 23 mit Klebstoff versehen und in die in Fig. 1 und 2 dargestellte Lage dem Abstreifer 8 ge genüber gebracht werden können.
Von der in Fig. 1 oben dargestellten Stelle, an welcher die Halter 21 mit den Steinen 6 besetzt werden, ge langen die Halter 21 auf eine Rampe 24, welche leic.-it gegen eine Rinne 25 geneigt ist, in welche nacheinander je der vorderste Halter 21 einfällt. Hinter dieser Rinne, d.h. links in r'ig. 1 ist ein Stössel 26 angeordnet, welcher da zu dient, die vor ihm in der Rinne 25 liegenden Halter 21 nach rechts in eine Zentriervorrichtung auszustossen, wel che in den Fig. 6 bis 9 näher dargestellt, ist.
Diese Zent- riervorrichtung weist einen Träger 27 auf, welcher im we <B>sentlichen</B> zylindrische Form Fiat und in<B>einem</B> Gehäuseteil 28 fest eingesetzt ist. Sein vorderes, in den Figuren nach rechts gerichtetes Ende ist konisch verjüngt und das im wesentlichen zylindrische, dünnwandige Austrittsende ist durch Schlitze 29 in federnde Lappen 30 aufgeteilt.
In Nuten des Trägers 27 sind um je 120o gegeneinander ver setzt Blattfedern 32 festgeschraubt, mit deren freien En den Gabeln 33 verbunden sind, in welchen je eine Druckrolle 34 gelagert ist. Die Federn 32 sind so. bemessen, dass sie die Rollen 34 bis zur gegenseitigen Berührung nach innen zu drücken suchen, wenn sich keine Teile zwischen diesen Rollen befinden. Aus der eigentlichen, durch die Rollen 34 gebildeten Zentriervorrichtung gelangen die Halter 21 auf eine weitere Rampe 35, von welcher sie in einen Sammel behälter rollen, aus welchem die mit Werkstücken versehenen Halter zur Weiterbearbeitung entnommen werden können.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, besitzen die Halter 21 einen zylindrischen, langgestreckten Mittelteil und zwei symmetrische kegelstumpfförmige Endteile 36. Der Durchmesser der verjüngten Enden bzw. Stirnflächen 23 der kegelstumpfförmigen Teile 36 ist gleich dem Durchmeseer der auf die Halter 21 aufzusetzenden Steine 6, doch kann der Durchmesser der Stirnflächen 23 auch etwas kleiner oder etwas grösser sein als der Steindurchmesser.
Der Neigungs- winkel der konischen Enden 36 ist so bemessen, dass die ge mäss rig. 8 auf eines dieser Enden aufliegenden :olle:: 34 den sonst frei auf Stützflächen aufliegender. Halter 21 z@I- beschleunigen und auf die Rampe 35 auszuwerfen verindger:.
Die dargestellte Einrichtung arbeitet wie folgt: Ist gemäss Fig. 5 bei Ausgangsstellung des Magazi _s 1 Stein 6 in die Vertiefung 10 eingefallen, so wird liacci Ar: schluss des Vakuums an die Bohrungen 17 bzw. 16 der stein 6 angesaugt und dann die Stange 15 nac:i links i!z r'ig. 1 bewegt, wobei deren konische Fläche 14 den Hebel 13 er fasst und damit den Schieber 11 vollständig vom Abstreifer 8 weg schwenkt.
Da in diesem Augenblick im Kanal 16 Vakuum herrscht, kann der Stein nicht aus der Vertiefung 10 '.ier- ausfallen, trotzdem der Schieber 11 weggeschwenkt worden ist. Anschliessend wird nun auch die Betätigungsstange 20 nach links verschoben und damit der Abstreifer 8 unter Auf rechterhaltung des Vakuums nach links verschoben, bis der Stein 6 auf die in der erwähnten Weise durch Klebstoffauf- trag vorbereitete, ihm zugekehrte Stirnfläche 23 des Hal ters 21 aufgesetzt wird.
Der Klebstoff ist in diesem Augen blick noch dünnflüssig, hat aber genügende Viskosität, um den auf den Halter aufgedrückten Stein festzuhalten. Sä- gegen braucht der Klebstoff nicht unbedingt zu verainäerii, dass sich der Stein nach seinem Aufsetzen noch leicht ver-
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schiebt, <SEP> und <SEP> es <SEP> ist <SEP> deshalb <SEP> auch <SEP> nicht <SEP> erforderlic::, <SEP> @:@..,.
<tb> der <SEP> Stein <SEP> mit <SEP> grosser <SEP> Präzision, <B>den</B> Halter 21 aufgesetzt wird.
Nach dem Aufsetzen des Steins wird<B>das</B> Vakuum unterbrochbn und die Kanäle 16 und 1? wer den mit dem Aussenraume verbunden, worauf der Abstreifer 8 zurückfährt und der soeben mit einem Stein versehene Halter 21 auf die Rampe 24 freigegeben wird.
Nach etwa halber Rücblaufbewegung des Abstreifers 8 wird das Vakuum wieder
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eingeschaltet, <SEP> scüass <SEP> an <SEP> der <SEP> Oeffnung <SEP> des <SEP> Kanals <SEP> 16 <SEP> ein Sog entsteht, und sobald der Abstreifer 8 in die in den Fig. 2 und 5 dargestellte Ausgangsstellung zurückgelangt, kann der nächste Stein. 6 aus dem Kanal 5 in die Vertiefung 10 herunterfallen, wird aber augenblicklich von der Düse 16 angesaugt und bleibt in einer nicht genau bestimmten Lage haften.
Hierauf fährt auch die Stange 15 zurück, wo mit der Schieber 11 wieder in die in Fig. 3 und 4 darge stellte Schliesslage zurückgeht und die Vertiefung 10 ab- schliesst. Das Vakuum wird jetzt unterbrochen, und das Magazin wird kurzzeitig aus seiner Ruhelage gedreht und
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gegen <SEP> einen <SEP> Anschlag <SEP> geführt, <SEP> scl3ass <SEP> der <SEP> bereits <SEP> in <SEP> die Verteifung 10 eingedrungene Stein 6 vollständig in die vorgeschriebene Lage nach Fig. 4 gerüttelt wird, und so fern erforderlich weitere Steine 6 in den Kanal 5 gerüt telt werden.
Hierauf wird das Magazin in seine Ausgangs stellung zurückgedreht und das Vakuum wieder eingeschaltet,
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sopass <SEP> die <SEP> oben <SEP> beschriebene <SEP> Ausgangslage <SEP> hergestellt <SEP> ist, nach welcher der neu in den Abstreifer gebrachte Stein 6 nach Verschwenkung des Schiebers 11 nach links ausgestos- sen und mit einem weiterexi Halter 21 verbunden werden kann.
Wie bereits erwähnt, gelangen die mit Steinen 6 versehenen Halter 21 über die Rampe 24 nacheinander in die Rinne 25, aus welcher sie vom Stössel 26 durch die Zentrier vorrichtung ausgestossen werden. Wie die Fig. 1 erkennen lässt, liegen auf der Rampe 24 stets ausser dem in der Rinne 2-1 be findlichen Halter 21 eine Anzahl weiterer Halter 21, so dass zwischen dem Aufsetzen des Steines durch den Abstreifer d und der Durchführung der Halter 21 durch die Zentriervorrichtung eine gewisse Zeit verstreicht.
Diese Wartezeit kann durch die Zahl der auf der Rampe 24 befindlichen Halter 21 beliebig den Bedürfnissen entsprechend eingestellt werden. Bei dem darge stellten Ausführungsbeispiel wird ungefähr pro Sekunde ein Stein auf einen Halter 21 gebracht, so dass sich durch die Zwischenschaltung von vier Haltern 21 zwischen die Aufsetz- stelle und die Zentrierstelle eine Wartezeit von vier Sekunden ergibt. Je nach Klebstoff kann aber diese Wartezeit auch weni ger oder mehr, beispielsweise zwei bis sechs Sekunden betra gen.
Die Rampe 24 und die Rinne 25 bilden somit ein Zwischenmagazin zur Lagerung der mit Uhrensteinen versehenen Halter vor der Zentrierung. Beim Durchschieben der Halter 21 gelangen gemäss Fig. 7 zuerst die mit den Steinen 6 besetzten Enden der Halter 21 zwischen die Zentrierrollen <B>34.</B> Da, wie oben er <B>wähnt,</B> die Zentrierrollen 34 in unbelastetem Zustand, d.
ü. wenn sich keine Teile zwischen denselben befinden, in ge genseitiger Berührung stehen, werden die Rollen vorerst nur auf die Vorderkanten der Steine 6 auftreffen und diese Steine mit leichtem Druck gegen die Stirnfläche 23 des Halters 21 drücken, womit eventuell schief sitzende Stei_rs dicht an die Stirnfläcie angepresst werden. Darin laufe: die Rollen ungefähr tangential gleichzeitig über die f@\an- telflächen der Steine 6 und der kegelstumpfförrniger:
Enden 36 der flalter21. Durc.,i dieses gleichzeitige Aufliegen der Rollen 34 auf die i,a@aelfläceri des Steins und des _iaiters 21 eröibt sich zwangsläufig eine genaue Zentrierung des Steins 6 bezüglich des iIalters 21.
Da ausserdem durch die oben erwähnte Wartezeit der Klebstoff bereits in zähflüs sigen oder plastischen Zustand übergegangen ist, ist es wohl noch möglich, exzentrisch an den Stirnfläc:ien 23 an gebrachte Steine genau zu zentrieren, doch ist es praktisch ausgeschlossen, dass die so zentrierten Steine sich nach träglich wiederum in eine exzentrische Lage verschieben. Die Halter 21 werden dann durch jeweils nachfolgende Halter bzw.
Steine durch die elastisch nac:i aussen aus@;eichearüe:r Rollen 34 nach rechts in fig. 1 durcagestossen, bis ihre- hinteren kegelstumpfförmigen Teile 36 unter die nolleri 34 gelangen,
in welchem Augenbiick aus den oben erwähnten Gründen die Halter automatisch nach recüts ausgeworfen wer den und von der Rampe 35 in ein Magazin rollen. Die federn den Lappen 30 der Zentriervorrichtung sorgendafür, dass die Halter 21 während des Zentriervorganges stets 2att an diesen Lappen anliegen und an sich bezüglich der Rollen genau zentriert sind.
Anstelle der Rollen 34 können natürlich auch zweckentsprechende andere Organe, beispielsweise Gleit- schuhe mit kreisförmigen Druckflächen oder dergleichen ver wendet werden.
Als Klebstoff kann Wasserglas verwendet werden, doch ist auch jeder andere Klebstoff brauchbar, welcher aus anfänglich dünnflüssigem Zustand über einen d@ ckflüssi:7erer: bis plastischen Zustand in seinen endgültigen -r,lärtu.,igs- zustand übergeht.