CH239360A - Elektrode für elektrische Glasschmelzöfen. - Google Patents

Elektrode für elektrische Glasschmelzöfen.

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CH239360A
CH239360A CH239360DA CH239360A CH 239360 A CH239360 A CH 239360A CH 239360D A CH239360D A CH 239360DA CH 239360 A CH239360 A CH 239360A
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/02Details
    • H05B3/03Electrodes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/167Means for preventing damage to equipment, e.g. by molten glass, hot gases, batches

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Description


  Verfahren zum automatischen zentrischen  Festkleben von     Uhrensteinen    an einem Halter und  Einrichtung zur     Durchführung    dieses Verfahrens.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zum automatischen zentrischen Festkleben von     Uhrensteinen.     Verfahren dieser Art     und    Einrichtungen zur Durchführung der  selben sind     bekannt    und dienen zum Festkleben von     Uhrenstei-          nen    beispielsweise an     stabartigen    Haltern,     an    welchen die  festgeklebten     Uhrensteine    in die Bohrvorrichtung eingesetzt  und gebohrt werden.  



  Bei     bekannten    Verfahren und Vorrichtungen werden    die     Uhrensteine    mittels einer Düse aus     einem    Magazin entnom  men, dann durch     eine    besondere Vorrichtung bezüglich der Düse  genau zentriert und schliesslich mittels der Düse an den vor  bereiteten, mit Klebstoffen versehenen Träger gebracht.

   Ein      erster wesentlicher Nachteil besteht hierbei darin, dass  die Düse eine verhältnismässig komplizierte Bewegung ausfüh  ren muss, und dass zum Zentrieren des Steins     an    der Düse ziem  lich viel Zeit beansprucht wird, so dass mit diesem Verfahren  keine sehr hohen Arbeitsgeschwindigkeiten erzielt werden     können.     Ausserdem hat es sich nun in der Praxis erwiesen, dass     trc:;,.:

       der genauen Zentrierung des     Uhrensteins    an der Düse bis     ,u     30     %    der an den Haltern festgeklebten     Uhrensteine    bezüglich  dieser Halter nicht genügend zentriert sind und daher nicht  zur Bearbeitung     gelangen    können, sondern wieder von den Haltern  getrennt und neu festgeklebt werden müssen.  



  Es ist das Ziel der Erfindung, die erwähnten Nachtei-         1e    vollständig zu vermeiden, was nach dem Verfahren gemäss  vorliegender Erfindung dadurch erreicht wird, dass man den Uh  renstein mittels eines denselben roh zentrierenden Mechanismus  aus einem Magazin in roh     vorzentrierter    Lage     an    den Halter  bringt, dann den Klebstoff während einer     Wartez(@it    sich ver  festigen aber nicht vollständig abbinden lässt, und schliess  lich eine endgültige Feinzentrierung des     Uhrensteines    am kal  ter vornimmt.

   Anstelle der erwähnten komplizierten und     langsam     arbeitenden,     ein    genau zentrisches Aufsetzen der     Uhrensteine     auf die Halter gewährleistenden Mechanismen können sehr ein  fache Fördermittel treten.

   Während beim bekannten Verfahren  infolge ungenügender Haftung der     Uhrensteine    an dem frisch auf  die Halter aufgebrachten Klebstoff     ein    erheblicher Anteil der       Uhrensteine    nachträglich bezüglich der Halter verschoben wurde  und nicht genügend zentriert war,     kann    dieser Nachteil     beim        er-          findungsgemässen    Verfahren nicht eintreten, weil die definitive      Zentrierung der     Uhrensteine    bezüglich des Halters erst       stattfindet,    wenn der Klebstoff bereits etwas abgebunden  hat und aus     dünnflüssigem    in etwas zähflüssigen,

   plasti  schen Zustand übergegangen ist. Die Wartezeit kann dabei  je nach verwendetem Klebstoff und je nach Arbeitsgeschwin  digkeit der Maschine beliebig einstellbar sein, so dass es  auf alle Fälle möglich ist, eine     Klebstoffkonsistenz    im  Augenblick der definitiven Zentrierung zu erreichen, wel  che eine nachträgliche     Verschiebung    des     Uhrensteines        g@2gtn-          über    seinem Halter praktisch     ausschliesst.     



  Es ist zwar ein kein automatisches     Arbeiten    er@:ö;li-         chendes    Gerät bekannt, mittels welchem die von Hand auf den  Halter aufgesetzten     Uhrensteine    sogleich in einer mechanisch  arbeitenden Vorrichtung zentriert werden. Ein solches Vorge  hen mag für ein weitgehend manuelles Verfahren, bei welchem  die Halter mit den zentrierten     Uhrensteinen    sehr sorgfältig  entfernt und zum trocknen des Klebstoffes abgelegt werden kön  nen, geeignet sein.

   Ein automatisches Verfahren lässt sich  jedoch nur rationell durchführen wenn     gemäss    der Erfindung  die Zentrierung erst nach einer gewissen Wartezeit vorgenommen  wird, während welcher der Klebstoff sich bereits verfestigen       kann.     



  Mit dem oben beschriebenen     erfindungsgemässen    Ver-    fahren fällt selbstverständlich     auch    die Notwendigkeit dahin,  den     Uhrenstein    bei     seinem    Transport aus dem Magazin an den  Halter bezüglich der Transportdüse zu zentrieren, wodurch eine  wesentliche Vereinfachung und     Beschleunigung    dieses Transports  möglich wird.

   Die gegenüber     bekannten    Einrichtungen dieser Art      vereinfachte Einrichtung zur Durchführung des     erfindungsge-          mässen    Verfahrens ist     gekennzdichnet    durch einen Abstreifer,  welcher in direkter, ununterbrochener Bewegung ein     Uhrenstein     dem Magazin zu     entnehmen    und an einen Halter zu bringen ge  stattet, durch Mittel zum Zentrieren des     Uhrensteins    am Hal  ter und durch ein Zwischenmagazin zur Lagerung der mit Uhren  steinen     versehenen    Halter vor der Zentrierung.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens     teilweise     schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Draufsicht auf die     wesentliche:.       
EMI0005.0001     
  
    Teile <SEP> der <SEP> Einrichtung,
<tb>  Fig. <SEP> 2 <SEP> zeigt <SEP> das <SEP> Magazin <SEP> und <SEP> den <SEP> Abstreifer <SEP> in
<tb>  Axialschnitt,
<tb>  Fig. <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Ansicht <SEP> des <SEP> Magazins <SEP> von <SEP> links <SEP> in
<tb>  Fig. <SEP> 2,
<tb>  Fig. <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> zeigen <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> bzw. <SEP> 2 <SEP> in
<tb>  grösserem <SEP> Massstab,
<tb>  Fig. <SEP> ö <SEP> ist <SEP> -ine <SEP> teils <SEP> schematische <SEP> Darstellung
<tb>  der <SEP> Zentriervorrichturig <SEP> in <SEP> Axialschnitt,
<tb>  Fig. <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 8 <SEP> veranschaulichen <SEP> zwei <SEP> tyf.isc-:

  e
<tb>  dien <SEP> des <SEP> Zentriervorganges <SEP> und <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> scherr@@;tisc@@e
<tb>  Darstellung <SEP> der <SEP> Zentrierrollen.
<tb>  



  Die <SEP> dargestellte <SEP> Einrichtung <SEP> weist <SEP> ein <SEP> im <SEP> wesent  lichen <SEP> zylindrisches <SEP> Magazin <SEP> 1 <SEP> auf, <SEP> welches <SEP> wegnehmLar <SEP> auf
<tb>  eine <SEP> Welle <SEP> 2 <SEP> aufgesteckt <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Füllraum <SEP> 3 <SEP> des <SEP> @Ia,;@z.ins
<tb>  ist <SEP> einseitig <SEP> von <SEP> einem <SEP> Glasdeckel <SEP> 4 <SEP> abgeschlossen, <SEP> durch
<tb>  weichen <SEP> der <SEP> ,estbestaiid <SEP> an <SEP> Uhrensteinen <SEP> festgestellt <SEP> .@erz@;
<tb>  kann. <SEP> An <SEP> dem <SEP> in <SEP> Ruhestel-ung <SEP> unteren <SEP> Ende <SEP> des <SEP> h:agazins
<tb>  schliesst <SEP> ein <SEP> Auslässkanal <SEP> 5 <SEP> an, <SEP> dessen <SEP> Tiefe <SEP> gemäss <SEP> Fig.
<tb>  



  5 <SEP> gerade <SEP> ausreicht, <SEP> um <SEP> die <SEP> Uhrensteine <SEP> ü, <SEP> flachliegenÜ <SEP> nach
<tb>  unten <SEP> durchtreten <SEP> zu <SEP> lassen. <SEP> Wie <SEP> die <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> erkennen <SEP> lÜsst,
<tb>  verengt <SEP> sich <SEP> der <SEP> Auslasskanal <SEP> 5 <SEP> in <SEP> seinem <SEP> oberen <SEP> Teil <SEP> trich  terartig <SEP> zu <SEP> einem <SEP> unteren <SEP> prismatischen <SEP> Kanalteil, <SEP> dessen
<tb>  Weite <SEP> dem <SEP> Durchmesser <SEP> der <SEP> Uhrensteine <SEP> 6 <SEP> entspricht, <SEP> so <SEP> dass
<tb>  in <SEP> diesem         unteren Kanalteil gemäss     Fig.    4 nur je ein     Uhrenstein    über  dem anderen liegen kann.

   Die den     Auslasskanal    5 bildenden  Teile 7 und 7' sind auswechselbar, so dass je nach den dem  Magazin zu entnehmenden     Uhrensteinen    verschiedene Teile 7  und 7' mit entsprechend bemessenen Kanälen 5 eingesetzt  werden können.  



  Im unteren Teil des Magazins 1 ist ein rohrför-         miger    Abstreifer 8     achsial    verschiebbar gelagert. Er wird  von einer Druckfeder 9 normalerweise in der in den     Fig.    2  und 5 dargestellten Ruhelage gehalten, in welcher eine  flache,     dreieckförmige    Vertiefung 10 des Abstreifers di  rekt unter dem Ausgang des Kanals 5 liegt. Die Vertiefung  10 ist so bemessen, dass ein einziger     Uhrenstein    6 in sie  eintreten kann.

   In der Ausgangs- oder Ruhelage des Magazins  und des Abstreifers 8 ist ein Deckschieber 11 vor den Ab  streifer 8 geschwenkt und verschliesst somit die Vertie  fung 10 auf der Vorderseite, so dass in sie eintretende Uh  rensteine 6 mit etwas Spiel in dieser Vertiefung gehalten  sind, aber keinesfalls herausfallen können. Der Schieber  11 ist auf einer Achse 12 befestigt, und eine nicht darge  stellte, an dieser Achse angreifende Feder hat die Tendenz,  den Schieber 11 in der in     Fig.    3 dargestellten Schliesslage  zu halten. Am anderen Ende der Achse 12 ist ein Hebel 13  befestigt, welcher in später beschriebener Weise mit der  konischen Steuerfläche 14 einer Stange 15 zusammenarbeiten  kann.

        <B>Am</B>     Grund.der    Vertiefung     l0.mündet    ein Kanal 16,  <B>Welcher mit</B> der     Bohrung    17     äes    Abstreifers 8 in Verbindung  steht.<B>Auf</B> dem hinteren Ende des Abstreifers 8 sitzt ein       Anschlussstutzen    18, an den eine     Leitung    19 angeschlossen  ist, über welche in der Bohrung 17 und im Kanal 16 ein  Vakuum erzeugt werden kann. Hinter dem Abstreifer 8 liegt  eine Betätigungsstange 20, welche in     Fig.    1 und 2 nach  links verschoben werden kann, um den Abstreifer 8 in die  ser     Richtung    vorzuschieben.

   Ein     Anschlag   <B>A</B> begrenzt die       Rückwärtsbewegung    des Abstreifers B.    Links des Magazins 1 in     Fig.    1 und 2 ist ein wei-         teres    nicht dargestelltes     Magazin    bekannter Bauart vorgese  hen, aus welchem     stabförmige    Halter 21     automatisceinzeln          entnommen,    mittels eines Bügels 22 an der dem Abstreifer 8  zugewandten Stirnfläche 23 mit Klebstoff versehen und in  die in     Fig.    1 und 2 dargestellte Lage dem Abstreifer 8 ge  genüber gebracht werden können.

      Von der in     Fig.    1 oben dargestellten Stelle, an    welcher die Halter 21 mit den Steinen 6 besetzt werden, ge  langen die Halter 21 auf eine Rampe 24, welche     leic.-it    gegen  eine     Rinne    25 geneigt ist, in welche nacheinander je der  vorderste Halter 21     einfällt.    Hinter dieser Rinne,     d.h.     links in     r'ig.    1 ist ein Stössel 26 angeordnet, welcher da  zu dient, die vor ihm in der Rinne 25 liegenden Halter 21  nach rechts in eine     Zentriervorrichtung    auszustossen, wel  che in den     Fig.    6 bis 9 näher dargestellt, ist.

   Diese Zent-           riervorrichtung    weist einen Träger 27     auf,    welcher im we  <B>sentlichen</B> zylindrische Form     Fiat    und in<B>einem</B> Gehäuseteil  28 fest eingesetzt ist. Sein vorderes, in den Figuren  nach rechts gerichtetes Ende ist konisch     verjüngt    und das  im wesentlichen zylindrische, dünnwandige Austrittsende  ist durch Schlitze 29 in federnde Lappen 30     aufgeteilt.     



  In Nuten des Trägers 27 sind um je 120o gegeneinander ver  setzt Blattfedern 32 festgeschraubt, mit deren freien En  den Gabeln 33 verbunden sind, in welchen je eine Druckrolle  34 gelagert ist. Die Federn 32 sind so. bemessen, dass sie  die Rollen 34 bis zur gegenseitigen Berührung nach innen  zu drücken suchen, wenn sich keine Teile zwischen diesen  Rollen befinden. Aus der eigentlichen, durch die Rollen  34 gebildeten     Zentriervorrichtung    gelangen die Halter 21  auf eine weitere Rampe 35, von welcher sie in einen Sammel  behälter rollen, aus welchem die mit Werkstücken     versehenen     Halter zur     Weiterbearbeitung    entnommen werden können.

    Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, besitzen    die Halter 21 einen zylindrischen,     langgestreckten    Mittelteil       und    zwei     symmetrische        kegelstumpfförmige    Endteile 36. Der  Durchmesser der verjüngten Enden bzw. Stirnflächen 23 der       kegelstumpfförmigen    Teile 36 ist gleich dem     Durchmeseer    der       auf    die Halter 21 aufzusetzenden Steine 6, doch kann der  Durchmesser der Stirnflächen 23 auch etwas kleiner oder  etwas grösser sein als der Steindurchmesser.

   Der Neigungs-           winkel    der konischen Enden 36 ist so bemessen, dass die ge  mäss     rig.    8 auf eines dieser Enden aufliegenden :olle:: 34  den sonst frei auf Stützflächen aufliegender.     Halter    21     z@I-          beschleunigen    und     auf    die Rampe 35 auszuwerfen     verindger:.     



  Die dargestellte     Einrichtung    arbeitet wie folgt:  Ist gemäss     Fig.    5 bei Ausgangsstellung des     Magazi        _s    1  Stein 6 in die Vertiefung 10 eingefallen, so wird     liacci    Ar:  schluss des Vakuums an die Bohrungen 17 bzw. 16 der     stein     6 angesaugt und dann die     Stange    15     nac:i    links     i!z        r'ig.    1  bewegt, wobei deren konische Fläche 14 den Hebel 13 er  fasst und damit den Schieber 11 vollständig vom     Abstreifer     8 weg schwenkt.

   Da in diesem Augenblick im Kanal 16 Vakuum  herrscht, kann der Stein nicht aus der Vertiefung 10     '.ier-          ausfallen,    trotzdem der Schieber 11 weggeschwenkt worden  ist. Anschliessend wird nun auch die Betätigungsstange 20  nach links verschoben und damit der Abstreifer 8 unter Auf  rechterhaltung des Vakuums nach links verschoben, bis der  Stein 6 auf die in der erwähnten Weise durch     Klebstoffauf-          trag    vorbereitete, ihm zugekehrte Stirnfläche 23 des Hal  ters 21 aufgesetzt wird.

   Der Klebstoff ist in diesem Augen  blick noch dünnflüssig, hat aber genügende Viskosität, um  den auf den Halter aufgedrückten Stein festzuhalten.     Sä-          gegen    braucht der Klebstoff nicht unbedingt zu     verainäerii,     dass sich der Stein nach seinem Aufsetzen noch leicht ver-  
EMI0009.0026     
  
    schiebt, <SEP> und <SEP> es <SEP> ist <SEP> deshalb <SEP> auch <SEP> nicht <SEP> erforderlic::, <SEP> @:@..,.
<tb>  der <SEP> Stein <SEP> mit <SEP> grosser <SEP> Präzision,         <B>den</B>     Halter    21 aufgesetzt wird.

   Nach dem     Aufsetzen    des Steins  wird<B>das</B>     Vakuum        unterbrochbn        und    die Kanäle 16 und 1? wer  den     mit    dem     Aussenraume    verbunden,     worauf    der Abstreifer 8       zurückfährt    und der soeben mit einem Stein versehene Halter  21 auf die Rampe 24 freigegeben wird.

   Nach etwa halber       Rücblaufbewegung    des Abstreifers 8 wird das Vakuum wieder  
EMI0010.0011     
  
    eingeschaltet, <SEP> scüass <SEP> an <SEP> der <SEP> Oeffnung <SEP> des <SEP> Kanals <SEP> 16 <SEP> ein       Sog entsteht, und sobald der Abstreifer 8 in die in den       Fig.    2 und 5 dargestellte     Ausgangsstellung    zurückgelangt,  kann der nächste     Stein.    6 aus dem Kanal 5 in die Vertiefung  10 herunterfallen, wird aber augenblicklich von der Düse  16     angesaugt    und bleibt in einer nicht genau bestimmten  Lage haften.

   Hierauf fährt auch die Stange 15 zurück, wo  mit der Schieber 11 wieder in die in     Fig.    3     und    4 darge  stellte Schliesslage zurückgeht und die Vertiefung 10     ab-          schliesst.    Das Vakuum wird jetzt unterbrochen, und das  Magazin wird kurzzeitig aus seiner     Ruhelage    gedreht und  
EMI0010.0021     
  
    gegen <SEP> einen <SEP> Anschlag <SEP> geführt, <SEP> scl3ass <SEP> der <SEP> bereits <SEP> in <SEP> die            Verteifung    10 eingedrungene Stein 6 vollständig in die  vorgeschriebene Lage nach     Fig.    4 gerüttelt wird, und so  fern erforderlich weitere Steine 6 in den Kanal 5 gerüt  telt werden.

   Hierauf wird das Magazin in seine Ausgangs  stellung zurückgedreht und das Vakuum wieder eingeschaltet,  
EMI0010.0024     
  
    sopass <SEP> die <SEP> oben <SEP> beschriebene <SEP> Ausgangslage <SEP> hergestellt <SEP> ist,       nach welcher der neu in den Abstreifer gebrachte Stein 6      nach     Verschwenkung    des Schiebers 11 nach links     ausgestos-          sen    und mit einem     weiterexi    Halter 21 verbunden werden     kann.     



  Wie bereits erwähnt, gelangen die mit Steinen 6  versehenen Halter 21 über die Rampe 24 nacheinander in die       Rinne    25, aus welcher sie vom Stössel 26 durch die Zentrier  vorrichtung ausgestossen werden. Wie die     Fig.    1 erkennen lässt,  liegen auf der Rampe 24 stets ausser dem     in    der Rinne     2-1    be  findlichen Halter 21 eine Anzahl weiterer Halter 21, so dass  zwischen dem Aufsetzen des Steines durch den Abstreifer     d    und  der     Durchführung    der Halter 21 durch die     Zentriervorrichtung     eine gewisse Zeit verstreicht.

   Diese Wartezeit     kann    durch die  Zahl der auf der Rampe 24 befindlichen Halter 21 beliebig den  Bedürfnissen entsprechend     eingestellt    werden. Bei dem darge  stellten     Ausführungsbeispiel    wird ungefähr pro Sekunde ein  Stein auf einen Halter 21 gebracht, so dass sich durch die  Zwischenschaltung von vier Haltern 21 zwischen die     Aufsetz-          stelle    und die     Zentrierstelle        eine    Wartezeit von vier Sekunden  ergibt. Je nach Klebstoff     kann    aber diese Wartezeit auch weni  ger oder mehr, beispielsweise zwei bis sechs Sekunden betra  gen.  



  Die Rampe 24 und die     Rinne    25 bilden somit     ein     Zwischenmagazin zur Lagerung der mit     Uhrensteinen    versehenen  Halter vor der Zentrierung.      Beim     Durchschieben    der Halter 21 gelangen gemäss       Fig.    7 zuerst die mit den Steinen 6 besetzten Enden der  Halter 21 zwischen die     Zentrierrollen   <B>34.</B> Da, wie oben er  <B>wähnt,</B> die     Zentrierrollen    34 in unbelastetem Zustand, d.

       ü.     wenn sich keine Teile zwischen denselben befinden, in ge  genseitiger Berührung stehen, werden die Rollen vorerst  nur auf die Vorderkanten der Steine 6     auftreffen    und diese  Steine mit leichtem Druck gegen die Stirnfläche 23 des  Halters 21 drücken, womit eventuell schief sitzende     Stei_rs     dicht an die     Stirnfläcie        angepresst    werden.     Darin        laufe:     die Rollen ungefähr     tangential    gleichzeitig über die     f@\an-          telflächen    der Steine 6 und der     kegelstumpfförrniger:

          Enden     36 der     flalter21.        Durc.,i    dieses gleichzeitige     Aufliegen    der  Rollen 34 auf die     i,a@aelfläceri    des Steins und des     _iaiters     21     eröibt    sich zwangsläufig eine genaue Zentrierung des  Steins 6 bezüglich des     iIalters    21.

   Da     ausserdem    durch die  oben erwähnte Wartezeit der Klebstoff bereits in zähflüs  sigen oder plastischen     Zustand    übergegangen ist, ist es  wohl noch möglich, exzentrisch an den     Stirnfläc:ien    23 an  gebrachte Steine genau zu zentrieren, doch ist es     praktisch     ausgeschlossen, dass die so zentrierten Steine sich nach  träglich wiederum in eine exzentrische Lage verschieben.  Die Halter 21 werden dann durch jeweils nachfolgende Halter  bzw.

   Steine durch die elastisch     nac:i    aussen     aus@;eichearüe:r     Rollen 34 nach rechts in     fig.    1     durcagestossen,    bis     ihre-          hinteren        kegelstumpfförmigen    Teile 36 unter die     nolleri    34           gelangen,

      in welchem     Augenbiick    aus     den    oben     erwähnten          Gründen    die Halter automatisch nach     recüts    ausgeworfen wer  den     und    von der     Rampe    35 in ein     Magazin    rollen. Die federn  den Lappen 30 der     Zentriervorrichtung        sorgendafür,    dass  die Halter 21 während des     Zentriervorganges    stets     2att    an  diesen Lappen anliegen und an sich     bezüglich    der Rollen  genau zentriert sind.  



       Anstelle    der     Rollen    34 können natürlich auch  zweckentsprechende andere Organe, beispielsweise     Gleit-          schuhe    mit kreisförmigen Druckflächen oder dergleichen ver  wendet werden.  



  Als Klebstoff kann Wasserglas     verwendet    werden,  doch ist auch jeder andere Klebstoff brauchbar, welcher aus  anfänglich     dünnflüssigem        Zustand    über einen     d@        ckflüssi:7erer:     bis plastischen Zustand in seinen endgültigen     -r,lärtu.,igs-          zustand    übergeht.

Claims (1)

  1. EMI0014.0001 Patentänsprüche: EMI0014.0002 I. <SEP> Verfahren <SEP> zum <SEP> automatischen <SEP> zentrischen <SEP> Fest kleben <SEP> von <SEP> Uhrensteinen <SEP> an <SEP> einem <SEP> Halter, <SEP> wobei <SEP> man <SEP> je <SEP> ei nen <SEP> Uhrenstein <SEP> in <SEP> roh <SEP> vorzentrierter <SEP> Lage <SEP> mittels <SEP> friscnem, <tb> in <SEP> dünnflüssigem <SEP> bis <SEP> plastischem <SEP> Zustand <SEP> befindlicher:
    <SEP> eh stoff <SEP> an <SEP> der. <SEP> Halter <SEP> heftet. <SEP> und <SEP> dann <SEP> mittels <SEP> Zentriercrcan@:r; <tb> bezüglich <SEP> des <SEP> Halters <SEP> zentriert, <SEP> dadurch <SEP> gekerinzeicru,Nt <tb> dass <SEP> man <SEP> den <SEP> Uhrenstein <SEP> mittels <SEP> eines <SEP> denselben <SEP> roh <SEP> zentrie renden <SEP> Mechanismus <SEP> aus <SEP> einem <SEP> Magazin <SEP> in <SEP> roh <SEP> vorzentrier?er <tb> Lage <SEP> ari <SEP> den <SEP> Halter <SEP> bringt, <SEP> dann <SEP> den <SEP> Klebstoff <SEP> während <SEP> einer <tb> Wartezeit. <SEP> sich <SEP> @@erfe.;,@@ri <SEP> aber <SEP> vollätänd:g <SEP> abbir:det, EMI0014.0003 lässt, <SEP> unci <SEP> schlic-sslch <SEP> eine <SEP> endgültige <SEP> Feinzentrierung des Uhreristeines am rialter vornimmt.
    1I. Einrichtung zur üurchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einem Magazin zur Aufnahme der Uhrensteine und T:aris@;>>rtmitteln zum Ueberführen einzelner Uhrensteine vom Magazin an mit Klebstoff versehene Halter, gekennzeichnet durch einen Abstreifer, welcher in direkter, ununterbrochener Bewegung ein Uhren stein dem Magazin zu entnehmen und an einen Halter zu bringen gestattet,
    durch Mittel zum Zentrieren des Uhrensteins am Halter und durch ein Zwischenmagazin zur Lagerung der mit Uhrensteinen versehenen Halter vor der Zentrierung. Unteransprüche: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Feinzentrierung unter Druck in Richtung gegen die Haftfläche des Halters und in Richtung in der Ebene der Haftfläche vornimmt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass man die Feinzentrierung durch gleich zeitiges, über den Uhrensteinumfang verteiltes Anlegen von Richtorganen gegen den Uhrenstein und eine Richtfläche des Halters vornimmt. 3. Einrichtung nach Patantanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer eine flache, bezüglich der Richtung seiner Arbeitsbewegung seitlich und vorije of fene Vertiefung zur Aufnahme eines Uhrensteines aufweist, an deren Grund sich die Oeffnung einer Saugdüse (16) befinde;..
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass sich die Vertiefung bei Ausgangslaf@e ries Abstreifers unter einem Auslasskanal des Magazins befindet, und dass ein Deckschieber vorgesehen ist, welcher bei Aus gangslage vor den Abstreifer gebracht ist.
    EMI0015.0018 den <tb> 5. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> ffinuteransprüchen <SEP> 3 <SEP> und <SEP> 4, <SEP> ge- kennzeichnet durch automatische Steuermittel zur Verbindung der Düse (16) mit einem Vakuum und zur Betätigung des Ma gazins und Abstreifers, welche pro Arbeitszyklus automatisch Vakuum einschalten, den Deckschieber vom Abstreifer wegschw < -;:- ken, den Abstreifer bis zum Aufsetzen des Uhrensteines auf' einen Halter vorschieben, das Vakuum zur Freigabe des Unrc=i;
    - Steines abschalten, den Abstreifer zurückziehen und auf dem Rückweg das Vakuum einschalten, den Deckschieber vorschwen- v ken, das Vakuum unterbrechen, und das Magazin rütteln. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II mit stab- artigen Haltern, deren dem Festkleben der Uhrensteine die nende Stirnflächen mindestens annähernd gleiche Fori ulid Grösse aufweisen wie der Querschnitt des Uhrensteines, ge kennzeichnet durch einen Satz von Zentrierrollen und durch Mittel zum Durchführen der mit Uhrensi,einen versehenen Hal ter zwischen den Zentrierrollen. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zentrierrollen mittels Blattfedern an einem Träger befestigt sind, welcher mit einer Bohrung zum Durchschieben der Halter zwischen den Zentrierrollen dient. i3. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bohrung am Austrittsende in einem dünnwandigen Teil liegt, welcher in federnde Lappen aufge teilt ist.
CH239360D 1943-02-06 1944-01-11 Elektrode für elektrische Glasschmelzöfen. CH239360A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117471892A (zh) * 2023-12-09 2024-01-30 武汉晨龙电子有限公司 一种机械表芯擒纵轮钻孔装置

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