CH239434A - Einrichtung zur Übertragung von Bewegungen. - Google Patents
Einrichtung zur Übertragung von Bewegungen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B7/00—Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors
- F15B7/06—Details
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Description
Einrichtung zur Übertragung von Bewegungen. ' Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Übertragung von Bewegungen. Sie ist dazu bestimmt, vor allem in den Fällen an gewendet zu werden, wo für solche Übertra gungen bisher Seile, Gestänge und derglei chen vorgesehen wurden. Eine Anordnung die ser Art findet sich zum Beispiel bei Kaplan turbinen vor, wo zur Übertragung der Ver- stellbewegungen. der Laufradschaufeln auf eine Kurvenscheibe des Drehzahlreglers, wel che die Abhängigkeit der Stellungen eines Servomotors von den Leit- und Laufschaufeln herzustellen hat, bisher vorzugsweise Seile benutzt worden sind.
Sowohl die Verwendung von Seilen als auch von Gestängen, die sich vielfach in erheblichem Abstand von der eigentlichen Maschine in den Raum hinaus erstrecken und auch recht lang ausfallen kön nen, stellt eine unbefriedigende Lösung dar. Dies einmal aus Schönheitsgründen und so dann auch aus dem Grunde, weil durch Wärmeausdehnung langer Seile und Gestänge leicht Ungenauigkeiten in die zu übertragen- den Bewegungen hineingebracht werden kön nen.
Um vor allem den erstgenannten Nachteil zu beheben, ist schon vorgeschlagen worden, Bewegungen mittels eines Systems zu über tragen, das zwei Faktenbälge und eine sie ver bindende Leitung aufweist, wobei die Hohl räume dieses Systems mit einem praktisch nicht zusammendrückbaren Medium, also vor zugsweise einer Flüssigkeit, gefüllt sind. Aber auch solche Systeme können durch Wärmeausdehnungen noch Anlass zu En genauigkeiten geben, so dass sie sieh da, wo es auf eine möglichst genaue. Übertragung des primären Bewegungsvorganges ankommt, ebenfalls nicht verwenden lassen.
Um diesen zweiten Übelstand auch noch zu beheben; -ist nun einem System der erwähnten Art gemäss der Erfindung ein zweites, ebenfalls Hohl räume aufweisendes- System zugeordnet, des sen Hohlräume von demselben Rauminhalt wie die des ersten Systems und ferner mit einem Medium gefüllt. sind, das: denselben Wärmeausdehnungskoeffizienten wie das das erste System füllende Medium hat.
Im wei teren sind erfindungsgemäss die zwei Systeme noch so mechanisch verbunden und in bezug aufeinander so angeordnet, dass Wärmeaus dehnungen des einen Systems durch gleich grosse Wärmeausdehnungen des andern Sy stems ausgeglichen werden und auch nicht eine Bewegung, welche die Genauigkeit der Übertragung durch die Einrichtung beein flussen würde, hervorbringen können. Das zweite System kann zweckmässig ebenfalls zwei Bälge und eine diese verbindende Lei tung aufweisen, und diese zwei, praktisch denselben Temperaturänderungen ausgesetz ten Systeme können an jedem Ende noch zu verschiedenen Seiten der Drehachse eines drei armigen Hebels an gleich lange Arme des be treffenden Hebels angelenkt sein.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes in vereinfachter Darstel lungsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine erste Ausführungsform und Fig. 2 eine Abänderung einer Einzelheit dieser Bauart.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform, und Fig.4 zeigt schliesslich eine Bauart mit einem federbelasteten Faltenbalg, welcher als Druckausgleichsgefäss bei auftretenden Temperaturänderungen wirkt.
In Fig.l bezeichnen<I>A</I> und<I>B</I> zwei Systeme einer Einrichtung, die dazu dient, die Bewegungen eines zum Beispiel als Stange 1 ausgebildeten Organes auf eine zweite Stange 2 zu übertragen. Das System A weist zwei Faltenbälge 3 und 4 und eine die Hohl räume dieser Bälge $, 4 verbindende Leitung 5 auf. Der Faltenbalg 3 liegt gegen eine feste Stütze 6 und der Faltenbalg 4 gegen eine feste Stütze 7 an. Das zweite System B weist ebenfalls zwei Faltenbälge 8 und 9, die gegen die Stütze 6 bezw. 7 anliegen, und eine die Hohlräume dieser Bälge 8, 9 verbindende Lei tung 10 auf.
Die Faltenbälge 3, 4 und 8, 9 sowie die Leitungen 5, 10 sind je aus dem selben Werkstoff hergestellt, und im weiteren sind diese Teile so bemessen, dass der gesamte Rauminhalt der Hohlräume der zwei Systeme <I>A</I> und<I>B</I> derselbe ist. Ferner sind die Hohl räume dieser Systeme<I>A</I> und<I>B</I> mit einer Flüssigkeit von derselben Beschaffenheit ge füllt. Da sich die Anordnung so treffen lässt, dass die Systeme<I>A</I> und<I>B</I> praktisch stets denselben Temperaturen ausgesetzt sind, so dehnen sie sich in Anbetracht der vorstehend angeführten Umstände auch stets um diesel ben Beträge aus.
Das System A ist oben an den linken Arm 12 eines dreiarmigen Hebels 14, der um eine Achse 15 drehbar und mit dem die Stange 1 verbunden ist, angelenkt. Unten ist das System A an den linken Arm 16 eines dreiarmigen Hebels 18 angelenkt, der um eine Achse 19 drehbar ist und mit dem die Stange 2 verbunden ist. Das System B ist oben an den rechten Arm 13 des Hebels 14 und unten an den rechten Arm 17 des Hebels 18 angelenkt. Die Hebelarme 12, 13 und 16, 17 sind je gleich lang.
Bei der beschriebenen Einrichtung zur Übertragung von Bewegungen der Stange 1 auf die Stange 2 oder umgekehrt, werden so mit die Wirkungen von Wärmeausdehnungen eines der Systeme A, B in bezug auf die Hebel 14, 18 durch gleich grosse WäTmeaus- delinungen des andern Systems ausgeglichen. Wegen der beschriebenen mechanischen Ver bindung dieser Systeme<I>A, B</I> über die Hebel 14 und 18 mit der Stange 1 bezw. 2 können solche Ausdehnungen auch keine Bewegung veranlassen, welche die Bewegungsübertra gung durch die Einrichtung beeinflussen würde.
Wie in Fig. 2 gezeigt, kann das Lager 20 für die Drehachse wenigstens eines der drei armigen Hebel der zwei Systeme auf einer federnden Unterlage 21 ruhen; so dass beim Auftreten von Kräften in Richtung der Pfeile C, die von durch Temperaturerhöhun gen verursachten Druckzunahmen im Innern der Hohlräume der Systeme<I>A</I> und<I>B</I> her rühren, das Ganze in Richtung der Pfeile C ausweichen kann.
Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform weist ein erstes System D auf, das sich wie- der= aus zwei Faltenbälgen 22, 23 und einer diese verbindenden Leitung 24 zusam- mensetzt. Das zweite SystemE, welches prak tisch denselben Temperaturänderungen wie das System D ausgesetzt ist, weist einen Faltenbalg 25 und ein mit diesem durch eine Leitung 26 verbundenes Ausgleichsgefäss 27 auf. Der Rauminhalt des Systems D ist gleich demjenigen des Systems E, und alle Hohl räume dieser Systeme D, E sind mit Flüssig keit von derselben Beschaffenheit gefüllt.
Die zwei Systeme D, E sind oben an gleich lange Arme 28 und 29 eines Waagebalkens an gelenkt, der sich um den in seiner Mitte lie genden Drehpunkt 281 drehen kann. Dieser Waagebalken 28, 29 ist über eine Lasche 30 und einen Winkelhebel 31 mit einer Stange 32 verbunden. Bei Temperaturänderungen, welche die Systeme D, E erfahren, dreht sich der Waagebalken 28, 29 um den Drehpunkt 281, was jedoch auf die Genauigkeit der Be- wegungsübertragung keinen Einfluss hat, da dadurch der Drehpunkt 281 und damit auch die Lasche 30 in Richtung der zu übertra genden Bewegung nicht verschoben werden.
Der untere Faltenbalg 23 ist über einen Win kelhebel 33 mit einer Stange 34 verbunden.
In Verbindung mit jedem System kann ein federbelasteter Balg, der als Druckaus gleichsgefäss bei auftretenden Temperatur änderungen wirkt, vorgesehen werden. In Fig.4 ist ein solcher, von einer Feder 36 belasteter Balg 35 in Verbindung mit dem System ss gezeigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Übertragung von Bewe gungen, welche mindestens zwei durch eine Leitung verbundene Faltenbälge aufweist, wobei die Hohlräume des aus den Bälgen und der Leitung bestehenden Systems mit einem praktisch nicht zusammendrückbaren Medium gefüllt sind, dadurch gekennzeichnet, dass dem erwähnten System ein zweites, ebenfalls Hohlräume aufweisendes System zugeordnet ist, dessen Hohlräume von demselben Raum inhalt wie die des ersten Systems und ferner mit einem Medium gefüllt sind,das densel ben Wärmeausdehnungskoeffizient wie das das erste System füllende Medium hat, und dass die zwei Systeme so mechanisch verbun- so den und in bezug aufeinander so angeordnet sind, dass Wärmeausdehnungen des einen Systems durch gleich grosse Wärmeausdeh nungen des andern Systems ausgeglichen werden und auch nicht eine Bewegung, r,5 welche die Genauigkeit der Übertragung durch die Einrichtung beeinflussen würde, hervorbringen können.UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zweite System ebenfalls zwei Bälge und eine diese verbin dende Leitung aufweist, und dass diese zwei, praktisch denselben Temperaturänderungen ausgesetzten Systeme an jedem Ende zu ver schiedenen Seiten der Drehachse eines drei armigen Hebels an gleich lange Arme des be treffenden Hebels angelenkt sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager des einen der dreiarmigen Hebel auf einer nachgiebigen Unterlage ruht.3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zweite, prak tisch denselben Temperaturänderungen wie das erste System ausgesetzte System einen Balg und ein mit diesem durch eine Leitung verbundenes Ausgleichsgefäss aufweist, und dass die zwei Systeme an gleich lange Arme eines Waagebalkens so angelenkt sind, dass dieser bei Temperaturschwankungen, denen die zwei Systeme ausgesetzt sind, keine Ver schiebung in Richtung der zu übertragenden Bewegung erfährt. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, in Verbindung mit jedem System ein federbelasteter Faltenbalg vorgesehen ist, welcher als Druckausgleichs gefäss bei auftretenden Temperaturänderun gen wirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH239434T | 1944-02-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH239434A true CH239434A (de) | 1945-10-15 |
Family
ID=4461207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239434D CH239434A (de) | 1944-02-19 | 1944-02-19 | Einrichtung zur Übertragung von Bewegungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239434A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211053B (de) * | 1960-02-26 | 1966-02-17 | Rheinmetall Gmbh | Elektromotorisch angetriebenes Druckfluessigkeits-Verstellgeraet |
| DE3209620A1 (de) * | 1982-03-17 | 1983-11-03 | Uni-Cardan Ag, 5200 Siegburg | Doppelkardangelenk |
-
1944
- 1944-02-19 CH CH239434D patent/CH239434A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211053B (de) * | 1960-02-26 | 1966-02-17 | Rheinmetall Gmbh | Elektromotorisch angetriebenes Druckfluessigkeits-Verstellgeraet |
| DE3209620A1 (de) * | 1982-03-17 | 1983-11-03 | Uni-Cardan Ag, 5200 Siegburg | Doppelkardangelenk |
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