CH239491A - Schlagmühle zur Zubereitung von Viehfutter. - Google Patents

Schlagmühle zur Zubereitung von Viehfutter.

Info

Publication number
CH239491A
CH239491A CH239491DA CH239491A CH 239491 A CH239491 A CH 239491A CH 239491D A CH239491D A CH 239491DA CH 239491 A CH239491 A CH 239491A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
knife
beater
mill
inlet channel
ground material
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bucher-Guyer
Original Assignee
Bucher Guyer Ag Masch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bucher Guyer Ag Masch filed Critical Bucher Guyer Ag Masch
Publication of CH239491A publication Critical patent/CH239491A/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/02—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
    • B02C13/06—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


  Schlagmühle zur Zubereitung -von Viehfutter.    Der Gebrauch bekannter Schlagmühlen  zum Zubereiten von     Vielifutter    ist in der  Hauptsache auf das Mahlen von Getreide,  kurz geschnittenem Gras und dergleichen be  schränkt. Dieses Mahlgut wird dem Mahl  raum der Mühle von einem     Aufschüttrichter     zugeleitet, der einen Auslaufschieber besitzt,  welcher so eingestellt wird,     dass    der     Antriebs-          inotor    der Mühle nicht durch übermässig  starke Zufuhr von     Malilgut    zum Mahlraum  Überlastet wird.

   Das Mahlen von ebenfalls  als Viehfutter gebräuchlichem festem Gut,  wie Rüben, Kartoffeln und dergleichen ist in  diesen bekannten Schlagmühlen praktisch  nicht möglich, weil derartiges Mahlgut, das       unzerkleinert    in den Mahlraum käme, eine  Überlastung der Schläger der Mühle mit sich  brächte; einerseits     müsste    die Mühle eigens  für diesen, Arbeitszweck besonders kräftig  gebaut werden, aber anderseits würde der in       iandwirtsehaftlichen    Betrieben üblicherweise  zur Verfügung stehende elektrische Antriebs  motor von nur einigen Pferdestärken über  mässig beansprucht.

      Bei der zur Zubereitung von Viehfutter  bestimmten Schlagmühle gemäss     de#    Erfin  dung ist im     Mü'hleng6häuse    eine den Schlä  gern vorgeordnete, mit der Schlägerwelle       mitdrehende    Messerscheibe vorgesehen, um  ankommendes festes Mahlgut zu zerschnei  den, bevor es die Schlägerbahn erreicht.  



  Dabei braucht die nun ausser für Getreide,       kurzgeschnittenes    Gras und dergleichen,  ,auch für festes Mahlgut, wie Rüben, Kartof  feln und dergleichen, verwendbare Mühle we  der stärker als     bislier    gebaut zu werden, noch  -wird für die Mühle ein stärkerer als der in       landwirtschaftlichen    Betrieben übliche An  triebsmotor benötigt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen senkrechten axialen  Schnitt durch die Mühle,       Fig.    2 einen Querschnitt und       Fig.   <B>3</B> einen waagrechten Schnitt zu       Fig.   <B>1;</B>           Pio-.    4 ist eine Vorderansicht unter Weg  lassung der vordern Stirnwand des     Mühlen-          gehäuses.     



       Fig.   <B>5</B> ist ebenfalls eine Vorderansicht,  jedoch mit erwähnter Stirnwand und mit  Schnitt durch einen an ihr     für    das Mahlgut  vorgesehenen     Einlaufkanal.     



  Es bezeichnet<B>1</B> das     Mühlengehäuse,        wel-          ehes    für das Mahlgut einen obern     Aufsehütt-          trichter    2 hat, dessen Auslauf von einem       Sehieber   <B>3</B> beherrscht wird, der mittels Flü  gelschraube 4 nach Erfordernis eingestellt       L,     wird.

   Ans dem mehr oder weniger geöffneten  Auslauf des Trichters 2 fliesst das Mahlgut  entsprechend dosiert einem am Gehäuse<B>1</B>     vor-          ,olesehenen,    oben offenen     Einlaufkanal   <B>5 zu,</B>  welcher gemäss     Fig.   <B>3</B> und<B>5</B> in     bezug,    auf die  senkrechte Mittelebene des zylindrischen  Mahlraumes<B>6</B> seitlich versetzt ist.

   Der     Ein-          laufkanal   <B>5</B> ist an der     versehwenkbaren        vor-          dern        Stirnwand   <B>7</B> des Gehäuses<B>1</B> vorgesehen;  diese Stirnwand<B>7</B> ist durch einen senkrech  ten Bolzen<B>8</B> am Gehäuse<B>1</B> schwenkbar ge  lagert und mittels eines     Spannliebels   <B>9</B> in  Schliesslage feststellbar. Auf der Schläger  welle<B>10</B> sind an einer Nabe<B>11</B> die Schläger  12 lösbar befestigt.

   Weiterhin ist auf der       Sehlägerwelle   <B>10</B> im Bereich des     Mahlraunies     <B>6</B> die kreisförmige Scheibe<B>13</B> befestigt,  welche den Schlägern 12 vorgeordnet ist und  in einem radialen Schlitz 14 ein gerades,  zwecks     Naehsehleifens    oder Ersatzes lösbar  befestigtes Messer<B>15</B> aufweist, dessen  Schneide sich auf der den Schlägern<B>19.</B> ab  gekehrten Seite der Scheibe<B>13</B> befindet.

   In  dem die Messerscheibe<B>13</B> die     Auslaufinün-          dung    des     Einlaufkanals   <B>5</B> überdeckt und der  Zwischenraum<B>16</B> zwischen     ',Nlesserseheibe   <B>13</B>  und vordern Stirnwand<B>7</B> möglichst klein<B>ge-</B>  halten ist, wird vermieden,     dass        züi    schneiden  des Gut     ungesehnitten    aus dein     Einlaufkanal     <B>5</B> in den Mahlraum<B>6</B> gelangen kann.

   Der       Llahlrauin   <B>6</B> ist auf mehr als der untern  Hälfte seines Umfanges durch einen kreis  bogenförmigen     Siebmantel        bezw.    durch ein       -#uslaufsieb   <B>17</B> begrenzt. was eine     entspre-          ehend        omrosse    Mahlleistung der Mühle ermög  licht. An das Auslaufsieb<B>17</B> schliesst oben         ein        kreisbocrenförmiger    Siebmantel<B>18</B> an,  welcher an die Umfangswand des Gehäuses<B>1</B>  anliegt.

   Das Auslaufsieb<B>17</B> ist mittels  Schrauben<B>19</B> lösbar an der Umfangswand  des Gehäuses<B>1</B> befestigt, um im Bedarfsfall  leicht ersetzt oder gegen ein Auslaufsieb mit  feinerer oder gröberer Lochung ausgewechselt  werden zu können,<B>je</B> nach Art des Mahl  gutes und des gewünschten     Feinheitsgrades     desselben.  



  Die Schlägerwelle<B>10</B> trägt eine     Riemen-          seheibe    20 zwecks Herstellung der Antriebs  verbindung mit einem Antriebsmotor. Mit  der Schlägerwelle<B>10</B> dreht sich mit gleicher  Drehzahl 'die Messerscheibe<B>13.</B> Unmittelbar  oben in den     Einlaufkanal   <B>5</B> eingeworfenes  festes Mahlgut, wie Rüben, Kartoffeln oder  dergleichen, wird zunächst unten im     Einlauf-          kanal   <B>5</B> durch die Messerscheibe<B>13</B>     aufge-          hitIten    und in der Folge durch deren Messer  14 zerkleinert und durch den Schlitz 14     ge-          (]rückt,

      so     dass    dieses Mahlgut nur in     zerklei-          nertein    Zustand in den Mahlraum<B>6</B>     bezw.     in die Bahn der Schläger 12 gelangen kann.  Das behandelte Gut     verlässt    das     Mühlenge-          häuse   <B>1</B> durch dessen untern Auslaufkanal  21. Infolge der beschriebenen seitlichen Ver  setzung des an der Stirnwand<B>7</B> des Gehäuses  ]vorgesehenen     Einlaufkanals   <B>5</B> wird das       M.ahlgut    durch diesen in die     Schneidbahn     des Messers<B>15</B> der Messerscheibe<B>13</B> geleitet.

         Gewünsehtenfalls    kann nach Wegnahme der  Schläger 12 von ihrer Nabe<B>11</B> und somit von  der Welle<B>10</B> auch nur mit der Messerscheibe  <B>13</B> gearbeitet werden, wozu auch das     Ans-          laufsieb   <B>17</B> vom Gehäuse<B>1</B> wegzunehmen ist.

    Es könnte aber gegebenenfalls auch     mir    mit  den Schlägern 12 gearbeitet werden, wenn  die     Messerseheibe   <B>13</B> von der Welle<B>10</B> ab  genommen wird; nach     'N,#7(,gii-,ilime    der     Schlä-          .er    12 von ihrer Nabe<B>11</B> kann gegebenen  falls auf Welle<B>10</B> ein Blindstück lösbar     auf-          -psetzt    werden.  



  Nach     Wegnahine    der     Messerseheibe   <B>13</B>  sowie der Schläger 12 samt Nahe<B>11</B> kann       anf    die Welle<B>10</B> ein Rotationskörper auf  gesetzt werden, welcher aus einer     Messer-          seheibe    und Schlägern gebildet ist, die so-      wohl an der Nabe als auch seitlich an ihrem  Haupt mit der Messerscheibe feste Verbin  dung haben; ein solcher Rotationskörper eig  net sich insbesondere zum Gebrauch beim  Schneiden von Rüben und dergleichen. Gege  benenfalls können insgesamt auch nur zwei  Schläger vorgesehen werden.  



  Statt gerade, könnte die Schneide des  Messers 14 der Messerscheibe<B>13</B> auch ge  bogene Form haben. Die Messerscheibe kann  natürlich auch     melir    als ein Messer besitzen.  Das     bezw.    die Messer können an der     Messer-          selieibe    in der Weise einstellbar angeordnet  sein,     dass    das zu schneidende Gut in der<B>je-</B>  weils gewünschten Scheibendicke zerschnit  ten werden kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schlagmühle zur Zubereitung von Vieh futter, dadurch gekennzeiehnet, dass im Müh- lengehäuse eine den Schlägern vorgeordnete, mit der Schlägerwelle mitdrellende Messer scheibe vorgesehen ist, um ankommendes festes Mahlgut zu zerschneiden, bevor es die Schlägerbahn erreicht.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Sc'hlagmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messersclieibe die Auslaufmündung des Einlaufkanals über deckt. 2'. Schlagmühle nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Messerscheibe wenigstens ein lösbar befestigtes Schneid- messer besitzt. <B>3.</B> Sclilagmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messerscheibe abnehmbar auf der Schlägerwelle angeordnet ist. 4.
    Schlagmühle nach Patentanspruc'h und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ferner die Schläger mittels ihrer Nabe abnehmbar auf der Schlägerwelle angeordnet sind. <B>5.</B> Schlagmühle nach Patentanspruc'h, da durch gekennzeichnet, dass an einer vordern Stirnwand des Mühlengehäuses ein das Mahl gut seitlich an die Messerscheibe leitender Einlaufkanal vorgesehen ist, welcher in bezug auf die senkrechte Mittelebene des Mahl raumes seitlich versetzt ist, um das Mahlgut in die Schneidbahn der Messerselieibe zu leiten.
CH239491D 1944-03-25 1944-03-25 Schlagmühle zur Zubereitung von Viehfutter. CH239491A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH239491T 1944-03-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH239491A true CH239491A (de) 1945-10-31

Family

ID=4461240

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH239491D CH239491A (de) 1944-03-25 1944-03-25 Schlagmühle zur Zubereitung von Viehfutter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH239491A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE512605C (de) Scheibenmuehle zum Zerkleinern von Stoffen aller Art mit Schneidrippen am Umfange der festen und umlaufenden Mahlscheibe
CH310740A (de) Schneidmühle, insbesondere zur Zerkleinerung von Viehfutter.
DE1939783C2 (de)
DE3244601C2 (de) Mühle zum Zerkleinern von körnigen Stoffen, insbesondere von Mais, mit einer waagerechten Antriebswelle
DE838389C (de) Brechmuehle, vorzugsweise zum Zerkleinern von harten Feldfruechten
AT374377B (de) Vorrichtung zur zerkleinerung von landwirtschaftlichem gut
DE922200C (de) Hammermuehle zum Zerkleinern von faserigen, zaehen und weichen landwirtschaftlichen Produkten
DE4444054C2 (de) Stromabwärts eines Häckselrotors angeordnete Nachzerkleinerungsvorrichtung
DE680966C (de) Schlaegermuehle
DE869707C (de) Mehrzweckvorrichtung zur Futterbereitung
DE927180C (de) Vorrichtung zum Grob- und Feinzerkleinern landwirtschaftlicher Produkte mit in einem Gehaeuse um eine senkrechte Welle angeordneten Werkzeugen
DE2034910C3 (de) Schlagmühle zum Vermahlen von vornehmlich feuchtem oder nassem Fruchtgut
DE915520C (de) Brechmuehle
AT144065B (de) Schneidmaschine für Rübenköpfe samt Blattwerk.
DE2802856C2 (de) Schlägermühle mit Stauklotz
EP0134378A1 (de) Zerkleinerungsmaschine
DE816924C (de) Maschine zum Zerkleinern von Viehfutter
CH315809A (de) Zerkleinerungsgerät
DE2557760A1 (de) Zusatzeinrichtung an schrotmuehlen zum vorzerkleinern von maiskolben
DE960042C (de) Vorrichtung zum Schroten und Vermahlen landwirtschaftlicher Produkte
DE1191666B (de) Schlaegermuehle
DE1966214A1 (de) Schlagmuehle mit reflektierender mahlvibration fuer trocken- und nassmahlung. ausscheidung: 1939783
CH213297A (de) Schleudermühle.
DE813928C (de) Schleudermuehle
AT338597B (de) Schlagmuhle