CH239586A - Schere. - Google Patents

Schere.

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CH239586A
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lever
cutting
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A Mueller C Aktiengesellschaft
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Mueller & Cie Maschinenfabrik
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    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • B27L5/08Severing sheets or segments from veneer strips; Shearing devices therefor; Making veneer blanks, e.g. trimming to size
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Description


  Schere.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Schere mit zwei Messern,     insbesondere     zum Schneiden von Furnieren.  



  Beiden     bis        heute        gebräuchlichen    Scheren  zum Zerschneiden von Furnieren mit einem  beweglichen und einem ortsfesten Messer  verursachte das Eindrücken der Fase des be  weglichen Messers in das Werkstück meist       g        o        egen        Ende        des        Schnittes        ein        Ausreissen        von     Material aus dem auf der Schnittflächenseite  des Messers liegenden Werkstückteil. Die  Schnitte wurden also nicht sauber, was bei       Furnieren    sehr unangenehm ist.  



  Die Schere gemäss der Erfindung behebt  diesen Übelstand. Sie ist dadurch gekenn  zeichnet,     dass    die Schneide     des    einen auf der  einen     Seite    des Werkstückes angeordneten  Messers einen nur in einen Bruchteil der  Werkstückdicke eintretenden und auf der  gleichen Seite wieder austretenden Bogen, die  Schneide des andern, auf der andern Seite des  Werkstückes angeordneten Messers jedoch  zwecks Durchschneidens des Werkstückes    einen die ganze Werkstückdicke durchdrin  genden Bogen beschreibt, wobei das erstge  nannte Messer vor dem andern Messer in das  Werkstück eindringt. Auf diese Weise hat  die Fase des durchschneidenden Messers keine  Gelegenheit, aus dem auf der Schnittflächen  seite liegenden Werkstückteil Material her  auszureissen.

   Der Schnitt wird daher sehr  sauber.  



  Mit der     Schere        gemäss    der Erfindung kön  nen, wenn Furniere geschnitten werden, die  Werkstücke auch in Faserrichtung ohne Ge  fahr des Gespaltenwerdens einwandfrei ge  schnitten werden, denn der vom vorschnei  denden Messer hergestellte Anschnitt des  Werkstückes verhindert jede Spaltwirkung  des durchschneidenden Messers.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt eine     bei-          spielsweise        Ausführungsform    des     Erfin-          d@ungsgegenstandes.     



       Fig.    1 ist     eine    Frontansicht von der den       Scherenmessern        entgegengesetzten    Seite.      Fig. 2 ist ein Grundriss der Schere.  



  Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie  III-III der Fig. 1.  



  Mg. 4 ist ein Schnitt nach der Linie  IV-IV der Fig. 1.  



  Fig. 5 zeigt ein Detail des Antriebes des  Druckbalkens.  



  Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie  VI-VI der Flg. 5.  



  Fig. 7 zeigt eine Frontansicht der Aus  rückkupplung des Antriebes für die Scheren  messer.  



  Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie  VIII-VIII der Fig. 7.  



  Fig. 9 zeigt die Stellung des Drehkeils bei  eingerückter Kurbelwelle.  



  Fig. 10 zeigt in schematischer Weise den  Verlauf der Bahnkurven der beiden     Scheren-          Messer.     



  Fig. 11 zeigt eine Besonderheit in der  gegenseitigen Lage der Scherenmesser.  



  Das das Hauptschnittmesser bildende  obere Messer 1, und das diesem gegenüber  liegende untere, das Anschnittmesser bil  dende Mlesser 2 sind an den die Träger bil  denden beweglichen Messerbalken 3 bezw. 4  befestigt und kehren ihre Sehniftflächenseite  100 diesen Messerbalken zu. Die Fasen 82  beider Messer liegen auf der gleichen Seite  der Schnittebene, in welcher die Seiten 100  liegen (Fig. 4). Das Hauptschnittmesser 1  wird vorzugsweise mit seiner Schneide, in  Fig. 1 gesehen, von links nach rechts anstei  gend am Balken 3 befestigt. Diese Balken  sind in den Ständerteilen 5 und 6 geführt,  und zwar der Messerbalken 3 durch die Flä  chen 85, 86 (Fis. 2) und der Balken 4 durch  die Flächen 87, 88 (Fig. 4).

   Der obere Messer  balken 3 ist weiter mittels der Lasehen 7 und  der Bolzen 8 und 9 an den Ständerteilen 5  und 6 gelenkig aufgehängt, während der un  tere Messerbalken 4 mittels der Bolzen 10  von den Hebeln 11. 12 getragen wird. Die  Balken sind also schwingbar. Diese Hebel  sind in Augen 13 des Maschinenständers mit  tels Exzenterzapfen 14 drehbar gelagert  (Fig. 1 und 4). Diese Zapfen 14 haben     An-          fräsungen    91 als Angriffsfläehen für einen    Schlüssel zwecks Verdrehung des Exzenter  zapfens. Durch eine solche Verdrehung kann  die Lage der Hebel 11, 12 und damit die  jenige des Anschnittmessers 2 verändert und  damit die Schnittiefe dieses untern Messers  eingestellt werden. Die Bewegung wird den  Messerbalken 3 und 4 vom Hebel 15 mittels  der Stangen 16, 17 mitgeteilt.

   Diese Stangen  sind am Hebel 15 mittels der Bolzen 18 bezw.  19 und am Balken 3 bezw. Hebel 11 mittels  der Bolzen 20 bezw. 21 gelenkig befestigt.       Der    Hebel 15 ist mittels des Zapfens 22 dreh  bar in den Lagern 23, 24 des Ständerteils 5  gelagert (Fig. 3). Angetrieben wird der Hebes  15 von der Kurbelwelle 25 (Fig. 3) durch die  den Kurbelzapfen 26 mit dem am Hebel 15       angreifenden    Bolzen 27 verbindende Kurbel  stange 28. Der ausrückbare Antrieb der     Kur-          belvelle    25 wird weiter unten beschrieben.  Die beiden Balken werden also von einem ge  meinsamen Antriebsorgan, dem Hebel 15, der  von einem Kurbelgetriebe     angetrieben        wird,     bewegt.  



  In den Ständerteilen 5 und 6 ist auch der  Druekbalken 29 geführt, und zwar durch die  Flächen 89, 90 (Fig. 2). Er dient dazu, das  zu schneidende Werkstück, z. B. ein Furnier  blatt, gegen den Tisch 30 (Fig. 4) zu drücken  und damit während des Schneidens     festzu-          balten.    Dieser Druckbalken 29 wird durch  die     Stangen    31 getragen, die mittels Bolzen  32 mit dem     Druckbalken    und durch Bolzen  33 mit den Kniehebeln 34     bezw.    35 gelenkig  verbunden sind. Der Kniehebel 34 ruht mit  tels der Welle 36 in den     Lagern    37, 38     des          Stä.nderteils    5     (Fig.    3, 4).

   Er trägt Im wei  teren mittels eines Bolzens 41 eine Rolle 39,  die mit einer auf der Kurbelwelle 25 sitzen  den     Kurvenscheibe    40 zusammenarbeitet,     v@ie     dies besonders gut aus     Fig.    6 ersichtlich ist.  Der Kniehebel 35 wird vom Kniehebel 34  aus durch die     Stange    42 betätigt, die durch  Bolzen gelenkig mit. den Kniehebeln verbun  den ist. Diese     Stante    besteht aus zwei Teilen.  die durch eine     Gewindemuffe    43 mit     gegen-          ltiufi"-,nen        Gewinden        miteinander        gekuppelt     sind.

   Durch Verdrehen     dier        Gewindemuffe    43  kann die     gegenseitige    Lage der Kniehebel 34      und 35 eingestellt werden. Über die Stange  42 ist eine Feder 44 gesteckt, die sich einer  seits gegen eine auf der Stange 42 befestigte  Scheibe 45 und anderseits gegen eine durch  eine Mutter 46 verschiebbare Büchse 47 ab  stützt. Durch Verdrehen der Mutter 46 auf  dem Gewinde 48 der Stange kann die Span  nung der Feder 44, welche die Rolle 39 gegen  die     Kurvenscheibe    40 drückt, geändert wer  den. Die Hülse 49 hat den Zweck, die Feder  44 gegen aussen abzuschliessen.  



  Die Klinke 50, die mit der auf der     Nur-          belwelle    25 sitzenden Scheibe 51 zusammen  arbeitet und lose auf dem auf dem Ständer  teil 5 befestigten Bolzen 52 sitzt, verhindert  ein Zurückdrehen der ausgerückten Kurbel  welle unter dem Einfluss der Feder 44 im  Uhrzeigersinn, indem die Klinke 50 die  Scheibe 51 zurückhält. Zu diesem Zwecke  drückt eine Torsionsfeder 53 die Klinke 50  fortwährend gegen die Scheibe 51. Diese  Torsionsfeder ist einerseits an einer Scheibe  54 des Bolzens 52 und anderseits an der  Klinke 50 selbst befestigt.  



  Im folgenden wird nun der ausrückbare  Antrieb der Kurbelwelle 25 beschrieben  (Fig. 3, 7, 8)  Die Kurbelwelle 25 läuft in dem     im     Ständerten 5 eingebauten Kugellagern 55, 56.  Aufgekeilt auf die Kurbelwelle sind die  Büchsen 57 und 58. Auf diesen Büchsen sitzt  lose die Nabe 59 für den Schneckenradkranz  60, welcher mit der Antriebsschnecke 61 in  Eingriff steht. Diese wird von einer nicht ge  zeigten     Antriebsmaschine    und einem Keil  riementrieb mittels der Riemenscheibe 62  (Fig. 1 und 2) in Bewegung gesetzt. Lose auf  der Kurbelwelle, aber verkeilt mit der Nabe  59, ist eine Mitnehmerhülse 63 der im fol  genden beschriebenen Drehkeilkupplung. Die  Büchsen 57 und 58 und die Kurbelwelle 25  weisen eine gemeinsame Bohrung 64 mit zur  Kurbelwelle paralleler Achse auf.

   Die Mit  nehmerhülse 63 hat drei Hohlkehlen 65,  deren Radius gleich demjenigen der Bohrung  64 ist und die bei jeder Umdrehung der leer  laufenden Hülse 63 einmal mit der Bohrung  64 zusammenfallen. In der Bohrung 64 be-    findet sich mit Laufsitz ein Drehkeil 66.  Dieser ist im Bereiche der Büchsen 57, 58  zylindrisch, im Bereiche der Mitnehmerhülse  63 jedoch hat er den schraffierten Querschnitt  67 (leg. 7). Am Drehkeil 66 ist eine Klinke  68 befestigt. Sie steht unter der Wirkung der  an ihr und dem Flansch der Büchse 58 be  festigten Feder 69. Die Klinke 68 kann mit  tels des am Kupplungsgehäuse 70 schwenk  bar     gelagerten        Hebels    71 betätigt werden, an  dem eine am Gehäuse 70 befestigte Feder 72  angreift.

   Mit dem Hebel 71 arbeitet eine  Stange 73 zusammen, die entweder von Hand  oder automatisch betätigt werden kann.  



  Diese Drehkeilkupplung arbeitet folgen  dermassen:  Die Mitnehmerhülse 63 dreht in Fig. 7  besehen, im Gegenuhrzeigersinm. Solange die  Klinke 68 vom Hebel 71 in der in Fig. 7 ge  zeigten Stellung gehalten wird, so liegt der  Drehkeilteil mit dem Querschnitt 67 völlig in  der Bohrung der Kurbelwelle 25, ragt also  nicht in eine der Hohlkehlen 65 der Mit  nehmerhülse 63 hinein. Das heisst aber, dass  die Hülse 63 leer rotiert, die Kurbelwelle 25  also stillsteht. Zieht man nun die Stange 73  auf     irgendeine        Weise,    z.

   B. von Hand oder  durch einen     automatischen        Steuermechanis-          mus    nach     unten:,    so wird der     Hebel    71 aus  dem Bereich der     Klinke    68     herausgeschwenkt.          Solange    keime der Hohlkehlen 65 der sich       drehenden        Mitnehmerhülse    63 im Bereich des  Drehkeils     liegt,    so bleibt die     Klinke    68 trotz  der Freigabe durch     den.Hebel    71 in der in       Fig.    7 gezeichneten Lage.

   Sobald dies aber       eintrifft,    wird die Klinke 68 und mit ihr der  Drehkeil durch die Feder 69 im     Gegenuhr-          zei        ersinn    gedreht,     bis    die Klinke 68 an der  Anschlagfläche 74 aufschlägt. Dann hat der  mit :dem     Querschnitt    67     versehene        Teil    des  Drehkeils 66 die in     Fig.    9     gezeigte    Stellung.

    Er     ist    nun     in,    eine der Hohlkehlen 65 der       Mitnehmerhülse    63     eingetreten        und    wird  jetzt, zusammen mit     ider    Kurbelwelle 25 und  den Büchsen 57, 58 mitgenommen.. Solange  man den Hebel 71 nicht     in,die    in     Fig.    7 ge  zeigte     Stellung        zurückbringt,    so     rotiert    die  Kurbelwelle 25.

   Gibt man     den.    Hebel 71 frei,      sei es     dureh    Ausklinken der     Kerbe    7 5 der  Stange 73 vom Hebel 71 oder durch Heben  der letzteren, so zieht die Feder 72 den Hebel  71 in die in Fig. 7 gezeigte Stellung zurück.  Die Klinke 68 wird nun bei ihrer Drehung  auf diesen Hebel 71 auftreffen und in die in  Fig. 7 gezeigte Lage zurückgeführt werden.  Die Kurbelwelle 25 ist nun wieder ausge  rückt.

   Um ein durch die Trägheit der sieh  bewegenden Teile bedingtes zeitweiliges Wei  terbewegen der ausgekuppelten Teile zu ver  meiden, ist die Kurbelseheibe 7 6 als Brems  scheibe einer Bandbremse ausgebildet. über  welche das Bremsband 7 7 gelegt ist, das mit  seinen beiden Enden am Ständesteil 5 ange  schraubt ist, wobei die eine Schraube 78 als  Reguliprschraube für die Bandspannung  dient, weleh letztere so gross sein muss, dass  die Bremse die     entkuppelten    Teile sofort  stillsetzt. Selbstverständlich kann auch  irgendeine andere,     zweckmässige    Kupplung  an Stelle der Drehkeilkupplung treten.  



  Die Arbeitsweise der dargestellten Schere  ist wie felgt:  Angenommen, die Messerbalken 3 und 4  und der Druckbalken 29 seien mit. ihren An  trieben in der in der Zeichnung dargestellten  Stellung, die Messer 1 und 2 also offen. Das  zu schneidende Stück, z. B. ein Furnierblatt.  kann auf dem Tuch 30 zwischen die Mesner  gebracht werden. Nun wird die Klinke 68  mittels Stange 73 und Hebel 71 ausgelöst.  Der Drehkeil 66 springt in die nächste Hohl  kehle 65 ein und die Kurbelwelle 25 beginnt  sich, in Fig. 1 gesehen, im Gegenuhrzeiger  sinn zu drehen. Bei der Rotation der Kurven  seheibe 40 läuft die Rolle 39 unter der Wir  kung der Feder zuerst dem Kurventeil AB  der Seheibe 40 entlang. In B hat die Rolle  den kleinsten Radius der Kurvenscheibe er  reicht. Der Hebel 34 hat die Stangen 31 und  damit den Druckbalken 29 in die unterste  Stellung gebracht.

   Der Druckbalken drückt  nun in seiner Arbeitslage das Furnierblatt  gegen den Tisch 30, wodurch es zum Schnei  den eingespannt ist. In dieser Zeit, während  welcher ,sich also die Kurbelwelle 25 um den  Winkel α gedreht hat, ist der Kurbelzapfen    aus seiner Stellung     a    rechts vom obern Tot  punkt in die Stellung b links vom obern Tot  punkt gekommen. Der von der     Kurbelstange     28 angetriebene Hebel 15 ist dabei praktisch  in der gleichen Stellung verblieben. Die bei  den Messer 1 und 2 haben sich also einander  noch nicht genähert. Erst jetzt, wo der Kur  belzapfen 26 sich von b nach der untern Tot  punktlage bewegt, treibt die Kurbelstange 28  den Hebel 15 im Gegenuhrzeigersinn.

   Die  Stange 16 zieht den obern Messerbalken 3  nach links, wobei die einzelnen Punkte der  Schneide des Hauptsthnittmessers 1 Kreis  bogen     beschreiben,    deren Radius gleich der  Länge der Laschen 7 zwischen den Achsen  der Bolzen 8 und 9 ist. Zu gleicher Zeit     ver-          schwenkt    die Stange 17 den Hebel 11 im  Gegenuhrzeigersinn.Jeder Punkt der Schneide  des Anschnittmessers 2 beschreibt dabei einen       Kreisbogen.    dessen Radius gleich dem Ab  stand der Bolzen 10 und 14 des Hebels 11  voneinander ist.  



  Die die Bewegung des     Kurbelzapfens    auf  die Messerbalken übertragende Kinematik ist  so gewählt, dass die gegenseitige Lage der  Bewegungsbahnen der obern und untern  Messerschneiden ungefähr die in Fig. 10     dar-          neslellte    ist. Fig. 10 hat lediglich den Zweek,  die Arbeitsweise der Messer zu zeigen.

   Sie  ist daher rein schematisch und hat mit den  Grössenverhältnissen der bezeigten Maschine  keinen genauen Zusammenhang. 79 ist die       bogenförmige        Bewegungsbahn    der     Schneide     des     Hauptschnittmessers    und 80 diejenige des       Anschnittmessers.    81 stellt das zu     schn.ei-          dernde        Werkstück    dar, das auf     dem    Tisch 30  liegt.

   Die     Punkte    C und D sind die Ausgangs  lagen der     Messer,    also die     Stellung,    wie sie  in den     Fig.    1 und 4     dargestellt    ist. Bewegt       sich    nun der Kurbelzapfen 26 von b nach  dem     untern    Totpunkt     (Fig.    1), so kommt  zuerst das     Anschnittmesser    in Kontakt mit.  dem Werkstück, und zwar im Punkte E.

   Es       schneidet    nun das Werkstück in, in     Fig.    1       besehen,    von     rechts    nach links ziehendem  Schnitt von unten an, und zwar hinein bis  zum     Punkte    F, um sich dann bis zum Um  kehrpunkt     C     ach unten und aus dem Werk-      stück heraus zu bewegen. Das Hauptschnitt  messer kommt erst im Punkte H in Kontakt  mit dem Werkstück, also erst, nachdem das  Anschnittmesser das Werkstück bereits wie  der verlassen hat. Es läuft von H weiter bis  zu seinem Umkehrpunkt J und schneidet das  Werkstück 81 in, in Fig. 1 gesehen, von  rechts nach links ziehendem Schnitt in dieser  Periode ganz durch.

   Selbstverständlich dür  fen sich die Bahnen der Messer nicht schnei  den, da diese ja sonst aufeinanderstossen wür  den. Bewegt sich der Kurbelzapfen 26 von  der untern Totpunktlage nach oben, so laufen  die Messer auf ihren Bahnen zurück in die  Stellungen C und D. Der Druckbalken 29  wird durch die ansteigende Kurve K-A der  Kurvenscheibe 40 vom Werkstück abgehoben  und dieses kann entfernt werden. Es versteht  sich, dass die gegenseitige Lage der in Fig. 10  gezeigten Punkte eine andere sein könnte.  Beispielsweise     könnte    das obere Messer zu  schneiden beginnen, bevor das untere Messer  das Werkstück ganz verlassen hat usw. Das  wird in erster Linie von der Dicke der mit    schneiden braucht. Diese Tatesche erleichtert  die Montage.

   Man braucht dabei nicht darauf  zu achten, dass die Messerschneiden in die  gleiche Vertikalebene fallen, sondern nur  darauf, dass die obere Schneide, in Fig. 4 ge  sehen, nicht rechts, von der untern zu liegen  kommt. Mit der gezeigten Maschine können  Werkstücke auch in Faserrichtung einwand  frei geschnitten werden, denn da, dos untere  Messer zuerst einen     Anschnitt    im Werkstück  macht, bevor das obere Messer zu schneiden  beginnt, ist jede Spaltwirkung des obern Mes  sers unmöglich gemacht. Da das obere Messer  von links nach rechts (Fig. 1) ansteigend an  seinem Messerbalken befestigt ist, erfolgt der  Schnitt nicht gleichzeitig auf der ganzen  Messerlänge, was die Schnittleistung erhöht.

    Die     Neigung,des        obern    Messers     ist,    weil klein       in        bezug        auf        die     in der Zeich  nung nicht ersichtlich.  



  Anders .gegenüber     :dem        Gebräuchlichen    ist       weiter    noch die     Tatsache,        dass        die    Messer  nicht die     Fasenseite,    sondern die Schnitt  flächenseite :den     hIesserbalken    zukehren.      UNTERAN SPRÜCHE  1. Schere nach Patentanspruch, dadurch  gekennzeichnet, dass das das Werkstück ganz  durchdringende Messer erst in das Werkstück  eindringt, nachdem das andere Messer das  Werkstück schon wieder verlassen hat.  



  2. Schere nach Patentanspruch, dadurch  gekennzeichnet, dass die Fasen beider Messer  auf der gleichen Seite der Schnittebene liegen.  



  3. Schere nach Patentanspruch, dadurch  gekennzeichnet, dass die Messer den Trägern,  an welchen sie befestigt sind, die Schnitt  flächenseite zukehren.  



  4. Schere nach Patentanspruch, dadurch  gekennzeichnet, dass die beiden Messer von  einem gemeinsamen Antriebsorgan     bewegt     werden.  



  5. Schere nach Unteranspruch 4, dadurch  gekennzeichnet, dass die Messer an schwing  baren Balken befestigt sind, welche Balken  vom gemeinsamen Organ angetrieben werden.    6: Schere nach Unteranspruch 5, dadurch       gekennzeichnet,    dass das     gemeinsame    Organ  von einem     Kurbelgetriebe    angetrieben     wird.     



  7.     Schere    nach     Unteranspruch    6, dadurch  gekennzeichnet., dass die Welle des     Kurbel-          triebes    eine     Kurvenscheibe    trägt, die einen  das     \Werkstück    gegen seine     Unterlage        pres-          senden    Druckbalken     steuert.     



  B. Schere nach Patentanspruch, dadurch       gekennzeichnet,    dass zum Ein- und Ausrücken  des     Bewegungsmechanismus    für die Messer  eine Kupplung vorgesehen .ist, welche einen  im     angetriebenen    Teil     gelagerten        drehbaren          Keil    aufweist, der dazu bestimmt ist, durch  Drehung in und ausser Eingriff mit dem trei  benden Teil gebracht zu werden.

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US2570873A (en) * 1946-05-31 1951-10-09 E P Lawson Co Inc Paper cutter
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