CH239623A - Keramischer Isolator und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Keramischer Isolator und Verfahren zu dessen Herstellung.

Info

Publication number
CH239623A
CH239623A CH239623DA CH239623A CH 239623 A CH239623 A CH 239623A CH 239623D A CH239623D A CH 239623DA CH 239623 A CH239623 A CH 239623A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
oxides
titanium dioxide
basic
impurities
amount
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH239623A publication Critical patent/CH239623A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/46Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on titanium oxides or titanates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Insulating Materials (AREA)

Description


      Neramischer    Isolator und Verfahren zu dessen Herstellung.    Die Erfindung bezieht sich auf einen ins  besondere als     Dielektrikum    für Kondensato  ren geeigneten keramischen Isolator mit hoher       dielektrischer    Konstante und geringen     dielek-          trischen    Verlusten.  



  Zur Herstellung derartiger Isolatoren ist  ein Verfahren vorgeschlagen worden, durch       clas    ohne Zusatz eines keramischen Sinter  mittels dichtgesinterte     Titandioxyderzeug-          nisse    für elektrische Zwecke, unter Anwen  dung einer     besonderen    Massnahme zur     De-          lcämpfung    der Reduktion des     Titandioxyds     zu niedrigeren, leitenden Oxyden, erhalten  werden können.

   Wie im Schweizer Patent  Nr. 208423 beschrieben, gelingt dies zum Bei  spiel durch langsame Kühlung von der     Sin-          tertemperatur    an bis unter die Temperatur,  bei der Dissoziation des     Titandioxyds    einzu  treten anfängt, oder durch Nacherhitzung auf  eine Temperatur unterhalb der     Dissoziations-          temperatur,    bei der die Reaktionsgeschwin  digkeit noch genügend gross ist, und zwar in  einer derart oxydierenden Atmosphäre und    während so langer Zeit, dass bei dieser lang  samen Kühlung oder Nacherhitzung das     Ti-          te.ndioxyd    vollständig rückgebildet werden  kann.  



  Auch bei hinreichend oxydierendem Sin  tern des     Titandioxyds    ergibt sich jedoch oft  ein Material, das noch verhältnismässig hohe       dielektrische    Verluste, zum Beispiel von der  Ordnung von     l00.10-4    bei einer Wellen  länge von 200 m aufweist.

   Im     ,Schweizer    Pa  tent Nr. 208423 wird ein Verfahren beschrie  ben, durch das dieser     dielektrische    Verlust  faktor, jedenfalls bei kleinen Gegenständen,  in der Weise herabgesetzt werden kann, dass  wenigstens zwischen 1000 und 700  C schnell  abgekühlt     wird;    langsame Abkühlung unter  der Temperatur von 700  C übt praktisch kei  nen Einfluss auf die     dielektrischen    Eigen  schaften des Endproduktes aus. Da Gegen  stände mit grossen Abmessungen und grosser  Masse sich nicht genügend schnell abkühlen,  eignet sich dieses Verfahren wenig gut zur       Herstellung    grösserer Gegenstände.

        Untersuchungen haben jetzt ergeben, dass  die     dielektrischen    Verluste in oxydierend ge  sintertem     Titandioxy    d auf gewisse vorhan  dene Verunreinigungen zurückzuführen sind,  deren nachteiliger     Einfluss    bei Erzeugnissen,  die von einer Temperatur etwas unter der       Dissoziationstemperatur    an langsam abge  kühlt werden, erheblich grösser ist     als    bei in  diesem Temperaturbereich schnell abgekühl  ten Produkten.

   Dies ist sogar hinsichtlich  reiner technischer     Handelspräparate    des     Ti-          tandioxy        ds    der Fall, die häufig noch ein hal  bes     bis    ein Prozent Verunreinigungen enthal  ten, die aus ihnen sehr schwer     entfernbar     sind.  



  Es ist jetzt gefunden worden, dass nicht  nur Oxyde der Alkali-, sondern auch der     Erd-          alkalimetalle    Ca.,     Sr    und Ba einen besonders  nachteiligen Einfluss ausüben können; diese  Verunreinigungen werden nachstehend der  Kürze halber als "basische" Oxyde oder Ver  unreinigungen bezeichnet.  



  Es ist jetzt ferner gefunden worden, dass  die beschriebene nachteilige Wirkung     dieser     basischen Verunreinigungen von der Anwe  senheit einiger anderer Oxyde stark abhängt,  und zwar wird diese nachteilige Wirkung  ganz erheblich herabgesetzt, falls im     Titan-          kn    d auch noch ein oder mehrere Oxyde  von Elementen der     II.    bis     VI.    . Gruppe des       periodischen    Systems vorhanden sind, die mit  den     basischen    Oxyden Salze zu bilden ver  mögen und einen Oxyden über 1200   aufweisen.  



  Die Erfindung betrifft nun die Anwen  dung von     Titandioxydmaterial,    das schon  eine solche Reinheit aufweist, dass es höch  stens 1     Gewichtsprozent    basische Oxyde ent  hält; es wird somit gleichzeitig auf den Um  stand     Rücl,:sicht    genommen,     dass    Verunreini  gungen im allgemeinen die     dielektrische    Kon  stante unverhältnismässig stark in     bezug    auf  das Verhältnis zwischen Verunreinigungen  und     Titandioxyd    herabsetzen.  



  Gegenstand der Erfindung. der die oben  ausgeführte Erkenntnis zugrunde liegt, ist so  ntit ein keramischer Isolator mit einer     Dielek-          trizitätskonstante    von wenigstens 95 und    einem bei einer Wellenlänge von 200 m ge  messenen     dielektrischen    Verlustfaktor von  höchstens     20.10-4,    vorzugsweise kleiner als  5     .10-4,    aus dichtgesintertem     Titandioxyd,

      in  dem neben höchstens 1     %    basischen Verunrei  nigungen noch eine diese Verunreinigungen       neutralisierende        Menge    von solchen Oxyden  von Elementen der     1I.    bis     VI.    Gruppe des  periodischen     Systems    vorhanden ist, die mit       den        basischen        Oxvden    Salze zu bilden ver  mögen und einen Schmelzpunkt über 1200   aufweisen.  



  Obgleich im     vorstehenden    zur Bezeich  nung der neben den basischen Verunreinigun  gen vorhandenen Oxyde, die als     amphotere     oder saure     Oxyde    betrachtet werden können,  von     Oxyden    die Rede ist, die mit den basi  sollen Oxyden     Salze,    zu bilden vermögen, ist  im     übrigen    noch zu bemerken, dass die Erfin  dung nicht daran gebunden ist, dass die be  treffenden Salze als solche nach dem Sintern  und Abkühlen im Isolator tatsächlich vorhan  den sind. Über die Form, in der sich diese  verschiedenen     Oxyde    im gesinterten Material  befinden, lässt sich     übrigens,    wegen.

   der sehr  kleinen Mengen, um die es sich hier handelt,  sehr schwer etwas feststellen.  



  Ferner ist zu bemerken, dass mit "neutrali  sierender Menge" vorstehend nicht eine den  basischen Oxyden genau äquivalente Menge  gemeint ist. Wie     Versuche,    ergeben haben und       nachstehend    in den Beispielen näher ausge  führt wird, kann durch eine geringe Zunahme  der Menge der in Frage kommenden     amphote-          ren    oder     sauren    Oxyde, zum Beispiel um  einige     Zehntel-Prozent,    der     dielektrische    Ver  lustfaktor der gesinterten     Titandioxydmasse     zehnmal oder hundertmal     herabgesetzt    wer  den, und es ist nicht zu     erwarten,

      dass eine  solche     überraschende    und verwickelte Er  scheinung gerade an genaue     stöchiometrische     Verhältnisse gebunden wäre. Dennoch haben  ausführliche Versuche ergeben, dass die       Menge    saurer oder     amphoterer    Oxyde. die  nötig     und    hinreichend ist, um eine starke       13erabsetzung    des     dielektrischen    Verlustfak  tors zu geben, im allgemeinen in der Nähe  einer den basischen Oxyden äquivalenten      Menge liegt, dass aber ein Überschuss an sau  ren oder     amphoteren    Oxyden den Verlustfak  tor meist noch etwas weiter herabsetzt.

   In der  Praxis wird man deshalb meist einen geeig  neten Überschuss an diesen sauren oder am  photeren Oxyden anwenden, auch weil es sich  hier um eine ganz kleine Menge handelt, die  sich schwer durchaus gleichmässig durch die  zu verarbeitende Masse verteilen lässt; durch  Anwendung eines Überschusses wird leichter  erzielt, dass allenthalben in der Masse eine  genügende Menge der in Frage kommenden  sauren oder     amphoteren    Oxyde vorhanden ist.  Jedoch wird man nicht einen grossen Über  schuss an diesen Oxyden anwenden, da dieser  in diesem Fall die     dielektrische    Konstante  zu stark herabsetzen würde.

   Bei     Titandioxyd-          material    mit höchstens 1 %     basischen    Verun  reinigungen hat es sich auf diese Weise als  möglich     erwiesen,    zu einem technischen Kom  promiss zu kommen mit dem Ergebnis, dass  die     dielektrische    Konstante wenigstens 95 und  gleichzeitig der     dielektrische    Verlustfaktor,  bei 200 m gemessen, höchstens 20     .10-4    be  trägt.  



  Falls der Ausgangsstoff nicht die Bedin  gung nach der Erfindung erfüllt, wie dies  bei technischen     Titandioxydpräparaten    aus  dem Handel meist der Fall ist, kann eine  kleine Menge der in Frage kommenden sauren  oder     amphoteren    Oxyden zugesetzt werden,  damit diese Bedingung erfüllt ist.  



  Als für die Erfindung in Frage kommende  saure oder     amphotere    Oxyde, die ferner noch  einen hohen Schmelzpunkt besitzen, der höher  als 1200  C ist, seien die Oxyde der Elemente       Be,    Al,     8i,        Zr,        Hf,        Nb;        Ta    und W genannt.  Vorteilhaft     wird        Al->O"    zugesetzt, weil zur  Erzielung niedriger     dielektrischer    Verluste  nur eine geringe Menge desselben erforder  lich ist und so die     dielektrische    Konstante des       Titandioxydmaterials    wenig herabgesetzt  wird.

   Ferner hat     A1203    den Vorteil, billig zu  sein.  



  Bei der Herstellung der Isolatoren nach  der Erfindung, die im allgemeinen nicht auf  Gegenstände von kleinen Abmessungen be  schränkt ist, wird vorteilhaft derart verfah-         ren,    dass die Reduktion des     Titandioxyds    beim       Sintern    verhütet     bezw.    rückgängig gemacht  wird, dass also     neben    dem     Titandioxyd    kein  niedrigeres     Titanoxyd        auftritt.     



  Durch     Kombinierung    mit dem Verfahren  der schnellen Abkühlung wenigstens zwi  schen 1000 und     700     C, wie dieses im Patent  Nr. 208423 beschrieben ist, kann der Ver  lustfaktor noch bis auf unter     12.10-4,    bei  200 m gemessen, herabgesetzt     werden.    Mit  Präparaten mit weniger als     0,3%    basischen       Verunreinigungen    kann sogar ein Verlustfak  tor von 3     .l0-4    oder niedriger, bei 200 m ge  messen, erreicht werden.

   Besonders vorteil  haft ist noch, dass unter diesen Umständen  auch der bei niedrigen Frequenzen gemessene       dielektrische    Verlustfaktor sehr     niedrig,    und  zwar kleiner als 10     .10-4    bei<B>1800</B> Hz ist. Die       dielektrische        Konstante    ist in diesem Fall  grösser als 100.  



  Die Erfindung ist nachstehend an Hand  einiger Beispiele näher erläutert.         Beispiel        .T     Ein     Titandioxydhandelspräparat    in der       Rutilform,    das neben T10, und Glühverlust  <B>0.3%</B>     Ca0,    0,4%     Ba0,   <B>0,05%</B>     SbA,    Spuren  A1203 und     SiO2,    0,02 %     Fe20a,        Na20        +K20     enthält, wird gemäss der üblichen Technik mit  einer Lösung eines organischen     Bindemittels     gemischt, geknetet,

   in die erforderliche Form  gepresst und darauf während     annähernd    einer  halben Stunde bei 1500  C in einem Ofen mit  Gasheizung gebrannt, in dem die Verbren  nungsgase nicht direkt     mit    dem zu sinternden  Gegenstand in Berührung kommen;     wenn     darauf langsam und gleichmässig (in an  nähernd 11/2 Stunden) bis auf Zimmertempe  ratur abgekühlt wird, ergibt sieh ein Pro  dukt mit einem bei einer Wellenlänge von  200 m gemessenen Verlustfaktor von mehr als  100     #        10-4    und einer     dielektrischen    Konstante  von 103.

    
EMI0003.0064     
  
    Wird <SEP> das <SEP> Rutilpulver, <SEP> das <SEP> je <SEP> 100 <SEP> - <SEP> g
<tb>  <U>0,4</U>
<tb>  7'7 <SEP> = <SEP> 0,0052 <SEP> Grammäquivalent <SEP> BaO <SEP> und
<tb>  <U>0,3</U> <SEP> <B>=O,0107</B> <SEP> Grammäquivalent <SEP> Ca0, <SEP> also
<tb>  28         insgesamt 0,016 Grammäquivalent     scliädli-          eher        basiseher    Oxyde enthält, vor dem Pres  sen mit     0,55o1        A1-03,    das heisst'
EMI0004.0006  
    Grammäquivalent je 100 g, mit andern Wor  ten, einem geringen Überschuss gegenüber den  vorhandenen basischen Oxyden gemischt, und  ferner, wie vorstehend angegeben,

   in Form  eines dichtgesinterten     Titandioxydgegenstan-          des    verarbeitet, so wird der Verlustfaktor bei  200 m 15 bis 20. 10-4 und die     dielektrische     Konstante 97. Wird im letzteren Fall das  Erzeugnis nach dem Sintern in     annähernd     einer halben Stunde bis auf l100  C abge  kühlt und darauf in Luft schnell gekühlt, so  ist der     Verlustfaktor    bei einer Wellenlänge  von 200 m 4 bis 5.     10-4a            Beispiel   <I>2:

  </I>  Ein sehr reines     Titandioxt=dpräpa.rat    in  der     Rutilform,    das neben     TiO2'    und     Glühver-          hast    nur     0,1%        BaO    und     Ca0,        -weniger    als  0.1 %     Na-.0        -E-        K.20,        0.2','ö        8i0-   <B>0371</B>     A1,0.;

            Land    0,2 % Fe      ,    enthält, wird wie im Beispiel  1 verarbeitet. auf annähernd<B>15-95'</B> C wäh  rend einer halben Stunde gebrannt, in einer  halben Stunde bis auf annähernd 1100  C und  darauf in Luft schnell abgekühlt. Das erhal  tene Erzeugnis hat einen Verlustfaktor von  1 bis     V\._,        .10-4    bei einer Wellenlänge von  200 m und von 5     .10-4    bei 1800 Hz,     während     die     dielektrische    Konstante 105 beträgt.  



       Beispiel   <I>3:</I>  Ein     Titandioxydpräparat    in der     Rutil-          form,    das als Verunreinigungen 0.3 %     Na.0,     0,1 %     CaO,    0,05 %     Ba0,    0,1 %     11g0,    0.2       A1..0:,,    0,2%     Fe.O;,    enthält, wird auf die in  Beispiel 1 beschriebene Weise in eine Form  gepresst und während einer halben Stunde  auf annähernd 1500  gebrannt.  



  Bei langsamer Abkühlung entsteht ein  Produkt mit einem     dielektrischen    Verlust  faktor von     70.10-\i    bei einer Wellenlänge  von 200 m.     Durch    schnelle Abkühlung von  annähernd 1100  C an wird der Verlustfaktor  auf     14.10-4    herabgesetzt. Wird dem Prä  parat noch<B>0.3%</B>     Si0"",    zugesetzt, so sinkt der    Verlustfaktor im ersteren Fall auf annähernd       l0.10-4,    im letzteren Fall auf     2,5.10--4,          während    die     dielektrische    Konstante 98 be  trägt.  



       Beispiel     Ein     Titandioxydpräparat    in der     Rutil-          form,    das 0,6 %     Ca0,    0,05 %     Ba0,    0,2       Fe@O.,,   <B>0,3%</B>     A10,   <B>0,1%</B>     112g0,    weniger als  0.1     %'        Na_0        +        K._0    enthält, ergibt nach     Be-          bandlang        wie    in     Beispiel    1,

   bei langsamer       Abkühlung    Produkte mit einem bei einer       Wellenlänge    von 200 m gemessenen Verlust  faktor von 50.     l0-4.    Wurde zuvor dem Prä  parat     0.5,"(,    zugesetzt, so wurde der  Verlustfaktor, bei einer Wellenlänge von  200 m gemessen,     3.10-4.    Die     dielektrische     Konstante betrug in diesem Fall 96.  



  Die Messungen der in vorstehenden Bei  spielen erwähnten elektrischen Grössen sind  an kleinen Röhren mit einem äussern Durch  messer von 4 mm ausgeführt worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Keramischer Isolator mit einer Dielektri- zit5askonstante von wenigstens 95 und einem bei einer Wellenlänge von 200 m gemessenen dielektrischen Verlustfaktor von höchstens ?0.10-4, aus dichtgesintertem Titandioxyd, in dein neben höchstens 1 % basischen Ver unreinigungen noch eine diese Verunreinigun gen neutralisierende Menge von solchen Oxy den von Elementen der 1I. bis VI. Gruppe des periodischen Systems vorhanden ist.
    die mit den basischen Oxyden Salze zu bilden vermögen und einen Schmelzpunkt über 1200 C aufweisen. UNTERANSPRUCH: 1.. Isolator nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass er weniger als 0,3 % basische Oxyde enthält.
    PATENTANSPRUCH II: Verfa rcn zur Herstellung eines Isolators nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeich net. dass ein Titandioxydpräparat, in dem neben höchstens 1 % basischen Verunreini- bungen noch eine diese Verunreinigungen neutralisierende Menge von solchen Oxyden von Elementen der II. bis VI. Gruppe des periodischen Systems vorhanden ist, die mit den basischen Oxyden Salze zu bilden ver mögen und einen Schmelzpunkt über 1200 C aufweisen,
    geformt und darauf derart gesin tert wird, da.ss neben dem Titandioxyd kein niedrigeres Titanoxyd auftritt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 2. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass einem Titandi- oxydpräparat mit höchstens 1 % basischen Verunreinigungen eine diese Verunreinigun gen neutralisierende Menge von solchen Oxy den von Elementen der II. bis VI. Gruppe des periodischen Systems zugesetzt wird, die mit den basischen Oxyden Salze zu bilden vermögen und einen Schmelzpunkt über 1200 C aufweisen. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass dem Titandioxyd- präparat eine die Verunreinigungen neutrali sierende Aluminiumoxydmenge zugegeben wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass nach dem Sintern wenigstens zwischen 1000 und 700'C schnell abgekühlt wird.
CH239623D 1939-05-17 1940-05-15 Keramischer Isolator und Verfahren zu dessen Herstellung. CH239623A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL239623X 1939-05-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH239623A true CH239623A (de) 1945-10-31

Family

ID=19780463

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH239623D CH239623A (de) 1939-05-17 1940-05-15 Keramischer Isolator und Verfahren zu dessen Herstellung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH239623A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3538631C2 (de)
DE2456050A1 (de) Verfahren zur herstellung ferroelektrischer keramiken
DE1900296B2 (de) Verfahren zur herstellung von selenhaltigem glas
DE659388C (de) Verfahren zur Herstellung von Massekernen
DE1104930B (de) Verfahren zur Herstellung von heisspressbarem stabilisiertem Bornitrid
DE2932914B1 (de) Hochfeste Tonerdeporzellanmasse fuer elektrische Isolatoren
DE916157C (de) Verfahren zum Herstellen eines dielektrischen keramischen Koerpers
DE937398C (de) Verfahren zur Herstellung im wesentlichen aus Bariumtitanat bestehender, keramischerGegenstaende
DE1471158B1 (de) Verfahren zum Herstellen von halbleitenden mit Siliciumnitrid gebundenen Siliciumkarbidkoerpern fuer Niederspannungszuendkerzen
CH239623A (de) Keramischer Isolator und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE723426C (de) Elektrischer Isolierkoerper aus einem dicht gesinterten Gemisch von Titandioxyd, Zirkondioxyd und erdalkalischen Flussmitteln
DE1421927A1 (de) Kristalliner oder glasig-kristalliner Werkstoff mit negativem oder sehr kleinem thermischem Ausdehnungskoeffizienten
DE1115279C2 (de) Verfahren zur Erzeugung von Wuerfeltextur bei der Herstellung von Gegenstaenden aus Eisen-Silizium-Legierungen
AT156767B (de) Keramischer Isolator und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE914952C (de) Keramischer Isolator
DE1077131B (de) Keramisches Isoliermaterial und Verfahren zu seiner Herstellung
DE536549C (de) Herstellung von reinem Zirkonoxyd aus Zirkonsilikat
DE827615C (de) Verbesserung von keramischem dielektrischem Material
DE1063514B (de) Verfahren zur Herstellung eines gesinterten Titanatkoerpers sehr hoher Dielektrizitaetskonstante
DE956338C (de) Verfahren zur Oxydation von Ofenruss
DE1177998B (de) Verfahren zur Herstellung von dielektrischem Material
DE679541C (de) Verfahren zur Herstellung von Glaesern mit niedriger Waermeausdehnung
DE589928C (de) Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden mit grosskristalliner Struktur aus hochschmelzenden Metallen
AT237043B (de) Verfahren zur Herstellung eines Magnetkernes
DE977648C (de) Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von magnetisch beanspruchten Gegenstaenden aus Eisen-Silizium-Legierungen