CH239737A - Vorrichtung zum vorübergehenden Hochdrehen eines zwischen zwei Fixpunkten durchlaufenden Garns. - Google Patents

Vorrichtung zum vorübergehenden Hochdrehen eines zwischen zwei Fixpunkten durchlaufenden Garns.

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CH239737A
CH239737A CH239737DA CH239737A CH 239737 A CH239737 A CH 239737A CH 239737D A CH239737D A CH 239737DA CH 239737 A CH239737 A CH 239737A
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CH
Switzerland
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sleeve
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roller
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Inventor
Ag Heberlein Co
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Heberlein & Co Ag
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Publication date
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/04—Devices for imparting false twist
    • D02G1/06—Spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Yorriehtung    zum vorübergehenden Hochdrehen eines     zwischen    zwei Fixpunkten  durchlaufenden Garns.    Es ist bekannt,     Kunstseidengarne    zwecks  Erzielung einer Kräuselung auf Spulen ab  normal hochzudrehen, sie in diesem Zustande  zu fixieren und hierauf über den Nullpunkt  hinaus wieder zurückzudrehen.     Zweckmässi-          gerweise    bedient man sieh einer sogenannten       Falschzwirnvorrichtung.    Solche Falschzwirn  vorrichtungen sind beispielsweise in den bri  tischen Patentschriften Nr. 424880, 442073,  464981 und in der französischen Patentschrift  Nr. 884965 beschrieben.

   Diese bekannten       Falschzwirnvorrichtungen    weisen jedoch den  Nachteil auf, dass bei den sehr hohen, zum  vorübergehenden Hochdrehen eines durchlau  fenden Garns für die oben genannten Zwecke  erforderliche Drehzahl ein .Schleudern des  Garns auftritt, was zu Betriebsstörungen  führt. Infolgedessen können solche     F'alsch-          z;virnvorrichtungen    praktisch nur für kleine  Tourenzahlen Verwendung finden.  



  Die Erfindung bezweckt nun diese Unzu  länglichkeit bekannter     Falschzwirnvorrich-          tungen    zu vermeiden und betrifft demzufolge    eine Vorrichtung zum     vorübergehenden    Hoch  drehen eines zwischen zwei     Fixpunkten    durch  laufenden Garns, die dadurch gekennzeichnet  ist, dass in einer um ihre in der Verbindungs  geraden zweier     Fixpunkte    liegenden Achse  sich drehenden Hülse eine Führungsrolle um  ihre quer zur Hülsenachse liegende Achse frei  drehbar derart gelagert ist, dass sie die Ver  bindungsgerade, in welcher das Garn läuft,  angenähert tangiert.

   Mit dem Wort     "angenä-          hert"    soll zum Ausdruck gebracht werden,  dass die Verbindungsgerade die Rolle nicht  direkt berührt, sondern einen Abstand von  derselben besitzt von der Grössenordnung  einer halben Garndicke.     Hierdurch    lässt sich  eine praktisch hinreichend zentrische Garn  führung zwischen den beiden Fixpunkten er  reichen und somit eine Schleudergefahr unter  binden.  



  Die Erfindung ist     in    der Zeichnung an  Hand zweier     Ausführungsbeispiele    dargestellt.       Fig.    1 zeigt die schematische Anordnung  in Seitenansicht.           Fig.    2 zeigt in derselben Ansieht, aber in  <B><I>g</I></B>     rösse          rem    Massstab, die     Fa,lschzwirnvorrich-          tung    im Längsschnitt nach Linie     I-I    der       Fig.    3.  



       Fig.    3 zeigt eine Stirnansicht hierzu.  



  In den     Fig.    4 und 5 ist eine weitere Aus  führungsform der     Falschzwir        nv        orrichtung     veranschaulicht.  



  Gemäss     F'ig.    1 wird das Garn in     üblicher     Weise mittels     Leitwalzen    1 vorerst in ge  knicktem Linienzug durch den     Wassertrog    4  geführt und erhält dann durch je     mvei    Wal  zenpaare zwischen den Fixpunkten 2 und 6  eine geradlinige Führung.     Innerhalb    dieser       Strecke    befindet sich die     F'alschzwirnvorrich-          tung    5, durch welche das Garn     hindurchge-          führt    ist und welche     vorübergehend    ein Hoch  drehen des Garns bewirkt.  



  Gemäss     Fig.    2 und 3 ist die auf Kugel  lagern laufende     anireibbare    Hülse A in ihrem  Innern mit der Führungsrolle B     versehen,    die  um eine winkelrecht zur Hülsenachse liegende  Welle frei drehbar gelagert. ist.     DieFühr        Lings-          rolle        B    ist mit einer Rille versehen, in wel  cher das Garn E durch eine einfache Um  schlingung eingelegt ist.

   Die Führungsrolle  ist so gestaltet und angeordnet, dass sie  mit ihrer Rille die Verbindungsgerade, in       ,velcher    das Garn E läuft,     angen;ihert        tan-          giert,    und zwar dergestalt,     dass    der     Rillen-          L,    von der die Fixpunkte 2     und    6 der       Fig.    1 verbindenden Geraden um die Grössen  ordnung einer halben Garndicke     a.bweichl.     Diametral gegenüber der Führungsrolle       B    befindet sich in der     Iliilse    :

  1 der Sie(,     C.     Dieser liegt parallel zur Welle der     Fiihi-ungs-          rolle        B    und ist in seinen Ausmassen und in  der     Entfernung    von der     Hülsenachse    so ge  halten,     dass    er einen     llassenausgloich    der  Rolle und ihren Einbauteilen in bezug auf die  Hülsenachse bewirkt.  



  Wird die Hülse A motorisch in     bekannter          @treise    in     Umdrehung    versetzt, darin     u-ird    das  Garn um die durch die     Fixpunkte    2     und    6 der       Fig.    1 bestimmte Gerade gedreht, so     dass    also       ein    Schleudern des Garns nicht- eintreten  kann.    In der Ausführungsform nach     Fig.    4 und  5 ist die in der Hülse A in gleicher Weise wie  eben     beschrieben    gelagerte Führungsrolle     B     ohne Rillen ausgebildet, also als Zylinder  rolle ausgeführt.

   In der Hülse A ist ferner  eine     Sch\vinge    D um eine zur Führungsrollen  achse parallele Achse D, frei     drehbar    gela  gert. In dieser Schwinge ist die zylindrische  Klemmrolle     Cl    der     Führungsrolle    B diametral  gegenüberliegend uni eine ebenfalls zur     F'üh-          riingsrollenachse    parallele Achse frei drehbar  gelagert. Am freien Ende der     Schv4-inge    1)  befindet     sich    (las Gewicht D.,,      -elches    sich  auf der der Klemmrolle     C,    gegenüberliegen  den Seite in bezug auf die     Hülsenachse    be  findet.

   Das Garn E ist in diesem Falle frei  zwischen der Führungsrolle B und der  Klemmrolle C, hindurchgeführt. Wird die       HÜlse        -l    in rasche Umdrehung     versetzt,    dann  wirkt das Gewicht     D_    als     Fliehgewicht    und       schwenkt    die     Schwinge    D im Uhrzeigersinn  um die     Sehwingachse        D"        wodureh    die in       Fig.    4 und 5 dargestellte Lage zustande  kommt, bei der die Klemmrolle C,

   am Garn       E    mit einer der Fliehkraft entsprechenden  Pressung anliegt und also das Garn E mit  diesem Druck gegen die Führungsrolle B  presst. Lage und Durchmesser der Führungs  rolle B sind so gewählt, dass der Rollenmantel  von der durch die Fixpunkte 2 und 6 der       Fig.    1 bestimmten Geraden einen Abstand  von der Grössenordnung einer halben Garn  dicke aufweist, wodurch eine zentrische     Füh-          rung    des Garns gewährleistet ist, was um so  wichtiger ist, als bei nicht zentrischer Füh  rung, bei den hier in Betracht kommenden  hohen     Umdrehungsgeschwindigkeiten    ein  Schleudern     des    Garns eintreten würde, wel  ches besonders angesichts des nassen Zustan  des des Garns,

   wie leicht einzusehen ist, un  angenehme Folgen haben müsste.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum vorübergehenden Hoch drehen eines zwischen zwei Fixpunkten durchlaufenden Garns, dadurch gekennzeich riet, dass in einer um ihre in der Verbindungs geraden zweier Fixpunkte liegenden Achse sich drehenden Hülse eine Führungsrolle um ihre quer zur Hülsenachse liegende Achse frei drehbar gelagert ist, dass sie die Verbindungs gerade, in welcher das Garn läuft, angenähert tangiert. UN TERANSPRtrCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet, durch ein an der Hülse ange brachtes Gegengewicht, das zum Massenaus gleich der Rolle und ihrer Einbauteile in Be zug auf die Hülsenachse dient. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen in der Hülse diametral gegenüber der Füh rungsrolle und parallel zu deren Achse an geordneten, als Gegengewicht dienenden Steg. ä. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsrolle eine Führungsrille zum Einlegen einer Garn schlinge aufweist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Hülse eine Schwinge um eine zur Führungsrollenachse parallele Achse schwenkbar angeordnet ist, welche Schwinge diametral gegenüber der Führungsrolle eine Klemmrolle trägt, die um ihre zur Führungsrollenachse parallele Achse frei drehbar ist und gegen die Führungsrolle gepresst wird. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anpressdruck der Klemmrolle durch ein in der .Schwinge angebrachtes Fliehge wicht bewirkt wird. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrolle und die Klemmrolle einen zylindrischen Aussenmantel aufweisen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse auf einem Kugellager läuft.
CH239737D 1943-10-29 1943-10-29 Vorrichtung zum vorübergehenden Hochdrehen eines zwischen zwei Fixpunkten durchlaufenden Garns. CH239737A (de)

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CH239737D CH239737A (de) 1943-10-29 1943-10-29 Vorrichtung zum vorübergehenden Hochdrehen eines zwischen zwei Fixpunkten durchlaufenden Garns.

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CH (1) CH239737A (de)
ES (1) ES174088A1 (de)
GB (1) GB608028A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018188B (de) * 1954-04-05 1957-10-24 Perlinger & Richter Primatex Verfahren zum Kraeuseln von vollsynthetischen Faeden bzw. Fadenbuendeln
DE1161657B (de) * 1953-02-12 1964-01-23 Heberlein & Co Ag Falschzwirnvorrichtung zum Kraeuseln von Kunstfaeden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161657B (de) * 1953-02-12 1964-01-23 Heberlein & Co Ag Falschzwirnvorrichtung zum Kraeuseln von Kunstfaeden
DE1018188B (de) * 1954-04-05 1957-10-24 Perlinger & Richter Primatex Verfahren zum Kraeuseln von vollsynthetischen Faeden bzw. Fadenbuendeln

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ES174088A1 (es) 1946-08-01
AT174563B (de) 1953-04-10
GB608028A (en) 1948-09-08

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