CH239839A - Als Durchführungskondensator ausgebildeter elektrischer Wickelkondensator. - Google Patents

Als Durchführungskondensator ausgebildeter elektrischer Wickelkondensator.

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CH239839A
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/35Feed-through capacitors or anti-noise capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description


      .Als        Durehführunzskondensator        ausL-ebildeter    elektrischer     Wielielkondensator.       Durchführungskondensatoren stellen eine  besonders zweckmässige     Konstruktion    von  elektrischen Kondensatoren dar, die insbeson  dere zur Ableitung von     Wechselspannungen     von stromführenden Leitungen dienen, da sie  einen durch ihre     Aufbauweise        bedingten    gün  stigen     Kernwiderstandsverlauf    zeigen.

   Durch  die     Wickelachse    eines     Wickelkondensators          wird    zu ihrem Aufbau     ein    Leiterstück ge  führt, welches eine Einheit mit dem Konden  sator bildet. Dieses Leiterstück steht mit der  einen Belegung des Wickelkörpers in Verbin  dung und besitzt an seinen Enden     Anschluss-          vorrichtungen,    mit welchen es in eine auf  getrennte stromführende     Leistung    eingeschal  tet wird. Die Gegenbelegung ist normaler  -weise mit dem umschliessenden     Metallgehäuse     verbunden.  



  Um     einen        induktivitätsarmen    Weg für  die Verbindung zwischen Belegung und  Durchführungsleiter     bezw.        Gehäuse    -zu schaf  fen, pflegt man den     Wickelkörper    mit stirn-         seitig    hervorstehenden     Belegungen    auszufüh  ren, den gesamten     herausragenden        Belagrand     durch Verlöten oder Metallspritzen oder der  gleichen-zu verbinden und dabei gleichzeitig  die Kontaktgabe mit dem Durchführungs  leiter oder dem Gehäuse herzustellen.  



  Es kann nun vorkommen, dass bei man  chen Wickelkörpern eine     gontaktierung    des  gesamten     Belagrandes    aus irgendwelchen  Gründen nicht möglich ist, beispielsweise  dann, wenn die Isolationslagen die Belegun  gen überragen oder wenn es sieh um     ein.        Be-          legungsmetall    handelt, das sich schlecht oder  gar nicht verlöten lässt, oder     wenn    es sich um  einen     Elektrolytkondensator    handelt,

   bei wel  chem seiner Aufbau- und     Wirkungsweise     wegen die     genannte        Kontaktart        unverwend-          bar    ist.  



  Man hat sich bisher in solchen Fällen  damit geholfen, dass man in den Wickelkörper  mehrere, und zwar möglichst zahlreiche, an  sieh bekannte     Anschlussfahnen        einlegte,    die,      ausserhalb der     Stirnseite    zusammengefasst, mit  dem Durchführungsleiter     bezw.    dem Gehäuse  verbunden werden. Man wollte durch die  Mehrzahl von     Stromzuführungsstreifen    eben  falls eine geringe Induktiv     ität    in der Zulei  tung erzielen.  



  Wie sich jedoch bei Messungen zeigte, ist  der     Kernwiderstandsverlauf    derartig auf  gebauter     Kondensatoren    trotz der geringen       Induktivität    in der Zuführung bei hohen Fre  quenzen sehr ungünstig, was. wie andere Un  tersuchungen erkennen liessen, offenbar darauf  zurückzuführen ist, dass die Stromzuführung  nicht koaxial ausgebildet ist.  



  Gemäss der Erfindung wird daher bei  Durchführungskondensatoren, bei denen eine  Stromzuführung zum gesamten     Belegun"-s-          rand    nicht möglich ist,     vorgeschlagen,    den  Strom vom     Durchführungsleiter    zum zuge  hörigen Belag über je zwei oder mehr auf der  selben Stirnseite aus dem     Wickelkörper    an       verschiedenen    Stellen     heraustretende        rohr-          förmige        Anschlussorgane,    die mit dem Durch  führungsleiter koaxial     verbunden    sind, zuzu  führen.

   Die gleiche Ausbildung der Strom  zuführung ist auch vom Gehäuse zum andern  Belag vorgesehen. Es ist zwar bei normalen  Wickelkondensatoren bekannt, als     Ansehluss-          organ    für die Belegung an Stelle     einer    schma  len     Anschlussfahne    ein so breites     _#tischluss-          stück    zu verwenden, dass dieses aus der Stirn  seite als Rohr     herausragt.    Jedoch     ergiht    diese  bekannte Anordnung, beim     Durchführungs-          kondensator        angewendet,    noch     keine    brauch  bare Verbesserung.

   Vielmehr     miissen    für ,jede  Belegung mindestens zwei derartige     rohrför-          mige    Anschlüsse vorgesehen      -erden.     



  Die durch diese Aufbauweise gegebenen       Kernwiderstände    sind jedoch     weiterhin    noch  verbesserungsfähig, wenn man darauf achtet,  dass ein     rohrförmiges        Organ.    des einen Belages  in der gleichen     ZVickelwindung    angeordnet; ist  wie ein rohrförmiges Organ der Gegenbele  gung, das heisst.     da-ss    sich die     Anschlussorgane     jeweils paarweise in der gleichen Wickelwin  dung gegenüberliegen. Ausserdem ist es zweck  mässig, auf eine symmetrische     Verteilung    der       Anschlussorgane    längs der     BelegungSlänge    zu    achten.

   Die zwischen diesen hervorstehenden  rohrförmigen Organen und dem Durchfüh  rungsleiter     bezw.    dem Gehäuse notwendige       Stromzuführung    muss allerdings in koaxialer       Weise    erfolgen. Dies ist dadurch möglich,  dass man die     Anschlussorgane    sehr weit aus  dem Wickelkörper     herausragen    lässt und sie  beispielsweise um den Durchführungsleiter       zusammenfaltet.    Zweckmässiger ist es jedoch,  Matt dessen scheibenähnliche Körper als Ver  bindungsorgane     zwischen    Durchführungs  leiter     bezw.    Gehäuse und rohrförmigem An  schlussorgan zu verwenden.  



  Die rohrähnlichen     Stromzuführungsorgane          können    aus eingelegten     Stromzuführungsstrei-          fen    geeigneter Grösse bestehen, werden jedoch       zweckmässiger    aus der Belegung selbst gebil  det und bestehen     dann    mit dieser aus einem  Stück. Bei kurzen     Belegungsstreifen    können  diese     hervorstehenden    Teile durch Ausschnei  den der     Belegungsfolien    hergestellt sein.

   Bei       längeren        Belegungsstreifen    ist es jedoch  zweckmässig, schon um einen Abfall zu ver  meiden, sie durch Falten aus der Belegung  herauszuarbeiten. Bei kleineren Wickelkör  pern wird es normalerweise genügen, wenn  man Anfang und Ende jedes     Belegungsstrei-          fens        herausfaltet    und als     Anschlussorgan    be  nutzt.

   Bei grösseren     Belegungslängen    oder  auch dann, wenn ein dritter oder vierter     rohr-          fö        rmi-er    Anschluss erwünscht ist, kann man  auch durch Falten in einer besonderen     -#Vcise     an     einer    beliebigen     Stelle    einen Teil der Be  legung als herausragendes     Rohr    ausgestalten.  Dies ist     arn    einfachsten aus der Zeichnung er  sichtlich, in welcher ein     Ausführungsbeispiel     des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist.  



  In der     Fig.    1 ist zunächst eine Stirnseite       eines    Wickelkörpers     a    in perspektivischer     An-          sichl,    wiedergegeben. In Richtung der Wickel  achse tritt; der Durchführungsleiter b aus dem  Wickelkörper heraus. Mit     c    und d ist je ein  rohrförmiges, aus der Stirnseite herausragen  des     Anschlussorgan    bezeichnet, welches je eine  geschlossene Windung bildet und     zweck-          mässigerweise    entsprechenden     Anschlussorga-          nen    des Gegenbelages, die aus der Gegenseite  herausragen. genau gegenüberliegt.

   Die Ver-      Bindung zwischen dem Durchführungsleiter b  und den Rohren c und d wird, wie das Schnitt  bild der     Fig.    2 wiedergibt, am einfachsten  durch scheibenähnliche     bezw.        napfähnliche     Platten e und f erzielt, die, in die hervor  stehenden Rohre c und d eingesetzt, mit die  sen     und    dem Durchführungsleiter b verlötet,  verklammert, verschweisst oder     sonstwie    ver  bunden werden können.

   In der     Fig.    3 ist ge  zeigt, wie aus einem     Belegungsstreifen        g     durch Abschneiden eines Randstreifens ein  verbreitertes Stück     h    erzeugt werden kann,  welches, aus dem Wickelkörper herausragend,  als     Anschlussrohr    benutzt werden kann. In       Fig.    4 ist gezeigt, wie ein     Belegungsstreifen    i  am Ende umgeschlagen wird und damit den  herausragenden Teil     1e    bildet.

   In der     Fig.    5  schliesslich ist gezeigt, wie in sehr einfacher  Weise durch doppeltes Falten ein Stück eines       Belegungsstreifens   <I>l</I> mit<I>m</I> bezeichnet, paral  lel zur Bandrichtung verschoben wird und,  wenn die Länge des     herausgeknifften    Teils na  richtig bemessen ist, an der gewünschten  Wickelstelle ein herausragendes Rohr dar  stellt.  



  In der     Fig.    6 schliesslich ist. an Hand  einiger     Kernwiderstandskurven    verschieden  artig aufgebauter Durchführungskondensa  toren die Wirkung der beschriebenen     Kontak-          tierungsart    gezeigt. Mit o     ist    die Kernwider  standskurve eines bekannten     Durchführungs-          kondensators    mit mehreren     Stromzuführungs-          streifen,    die stirnseitig keine koaxiale Zufüh  rung bilden, wiedergegeben. Man erkennt, dass  bei tiefen Frequenzen bereits ein sehr steiles  Ansteigen des Kernwiderstandes vorhanden  ist.

   Mit p ist der     Kernwiderstandsverlauf     eines     Kondensators    bezeichnet, bei welchem  nur die den     Stromleitern    benachbarten zwei  Windungen zur Kontaktgabe herangezogen  sind. Der Verlauf der Kurve ist zum Teil  wesentlich günstiger, zeigt jedoch bei höheren  Frequenzen noch nicht das gewünschte Ver  halten. Mit     q    ist der Verlauf des Kernwider  standes eines erfindungsgemässen     Durchfüh-          rungskondensators    angegeben, bei welchem so  wohl die Anfangs- als auch die     Endwindun-          gen    jeder Belegung zu koaxialer Kontaktgabe    benutzt werden.

   Hierbei wurde jedoch nicht  auf Erfassung genau gegenüberliegender Win  dungen geachtet. Weiterhin lässt sich, wie be  reits vorstehend bemerkt, noch eine weitere  Verbesserung dadurch erzielen. dass die     ver-          schiedenpoligen        Anschlussrohre    paarweise in  der gleichen     Wickelwindung    angeordnet wer  den. Dies führt schliesslich zu dem Verlauf,  wie er mit der Kurve r wiedergegeben ist, wo  mit nahezu ein idealer     Kernwiderstandsver-          lauf    erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Durchführungskondensator ausgebil deter elektrischer Wickelkondensator, durch dessen Wickelachse ein mit einer Belegung elektrisch verbundener Stromzuführungsleiter geführt ist, welcher auf jeder Seite mit An schlussvorrichtungen versehen, in eine auf getrennte elektrische Leitung einzuschalten ist und bei welchem Kondensator eine Strom zuführung längs des gesamten Belagrandes nicht möglich ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Stromzuführung vom Stromzufüh- rungsleiter zum einen Belag und vom Ge häuse zum andern Belag je über mindestens zwei aus derselben Stirnseite des Wickel körpers an verschiedenen Stellen heraustre tende rohrförmige Anschlussorgane, die mit dem Stromziüührungsleiter bezw. dem Ge häuse koaxial verbunden sind, erfolgt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Elektrischer Wickelkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Stromzufüh- rungsleiter bezw. dem Gehäuse und den zu gehörigen rohrförmigen Anschlussorganen über Scheiben erfolgt.
    2. Elektrischer Wickelkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je ein rohrförmiges Anschlussorgan mit je einem gegenpoligen aus der andern Stirnseite des Wickelkörpers heraustretenden Anschluss- organ in der gleichen Wickelwindung ange ordnet ist 3. Elektrischer Wickelkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die rohrförmigen Anschlussorgane über die Belegungslänge regelmässig verteilt sind. 4.
    Elektrischer Wickelkondensator nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Anfang und am Ende jedes Belages ein Ansehlussorgan vorgesehen ist. Elektrischer Wickelkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes rohrförmige Anschlussorga.n mit dem zu gehörigen Belag aus einem Stück besteht. 6. Elektrischer Wickelkondensator nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, ciass die Anschlussorgane durch einen beson deren Schnitt des Wickelbandes des zugehöri gen Belages erzeugt sind. 7.
    Elektrischer Wickelkondensator nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansehlussorgane durch Falten des Wickelbandes des zugehörigen Belages er zeugt sind. "Eides" Gesellschaft für die Verwaltung und Verwertung von gewerblichen Schutzrechten mit beschränkter Haftung.
CH239839D 1942-12-14 1943-12-23 Als Durchführungskondensator ausgebildeter elektrischer Wickelkondensator. CH239839A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2939060A (en) * 1956-09-04 1960-05-31 Cornell Dubilier Electric Electrical capacitors
DE975433C (de) * 1950-08-05 1961-11-23 Siemens Ag Elektrischer Kondensator fuer Entstoerungszwecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975433C (de) * 1950-08-05 1961-11-23 Siemens Ag Elektrischer Kondensator fuer Entstoerungszwecke
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