CH239843A - Elektrisches Filter in elektroakustischen Schallplattenwiedergabeeinrichtungen mit Verstärker. - Google Patents
Elektrisches Filter in elektroakustischen Schallplattenwiedergabeeinrichtungen mit Verstärker.Info
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Description
Elektrisches Filter in elektroakustischen Schallplattenwiedergabeeinrichtungen mit Verstärker. Es ist üblich, bei elektroakustischen Schall- plattenwiedergabeeinrichtungen, die zur Lei stungsanpassung an mindestens einen Laut sprecher einen Verstärker enthalten, zur Un terdrückung der durch den Tonabnehmer miterzeugten störenden Frequenzen, z. B. des Nadelgeräusches, Filter einzubauen. In der Regel verwendet man wegen ihres einfachen Aufbaus elektrische Filter, die zwischen Ton abnehmer und Lautsprecher in die Anlage eingeschaltet werden und so ausgebildet sind, dass die Nutzfrequenzen möglichst ungehindert durchgelassen und die Störfrequenzen möglichst stark gedämpft werden.
Um eine hinreichend grosse Dämpfung der Störfrequenzen zu errei chen, wurden bisher zum Aufbau derartiger Filter verhältnismässig teure Schaltelemente verwendet.
Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, wie dieser Aufwand an teuren Schalt elementen verringert werden kann. Sie betrifft ein elektrisches Filter in elektroakustischen Schallplattenwiedergabeeinrichtungen mit Ver- stärker, das dadurch gekennzeichnet ist, dass als für das Filter notwendige Impedanzele- mente mindestens teilweise solche Impedanz elemente verwendet sind, die in den vor dem zur Anpassung der tonfrequenten, elektrischen Leistung an mindestens einen Lautsprecher dienenden Verstärker geschalteten Anlagetei- len schon enthalten sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel der erfindungsgemässen Ein richtung dargestellt. In Fig. 1 bedeutet T9. einen Tonabnehmer, der nach dem elektro magnetischen oder elektrodynamischen Prin zip gebaut sein kann und an die Primär klemmen 1, 2 eines als Aufwärtstransforma tor ausgebildeten Übertragers Ue angeschlossen ist. Die Sekundärklemmen 3, 4 verbindet die Querimpedanz C und parallel dazu befindet sich der, beispielsweise Ohmsche, Widerstand R(r, der die Belastung des Systems bildet, da das Steuergitter der 1.
Stufe V, des ange schlossenen Verstärkers stromlos arbeitet. Im in Fig. 2 dargestellten Ersatzschema dieser Schaltung sind e die durch den Tonabnehmer gebildete,
auf die Sekundärseite des Eber- tragers bezogene Spannungsquelle und Ri die Summe des auf die Sekundärseite des über- tragers bezogenen Ohmschen Widerstandes des Tonabnehmers und der Primärwicklung und des Ohmschen Widerstandes der Sekundär wicklung des Übertragers. Ri ist somit der innere Widerstand der Spannungsduelle.
@ ist die Summe der auf die Sekundärseite bezogenen Streuinduktivitäten des Tonabnehmers und des Übertragers und bildet zusammen mit der Querimpedanz C, die hier aus einer Kapazität besteht, das zur Unterdrückung der Störfre quenzen nötige elektrische Tiefpassfilter. Die Induktivität der Längsimpedanz des Filter ist also in den Schaltelementen der Einrich tung schon enthalten. Es wird demnach dafür kein besonderes Schaltelement benötigt.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt ferner darin, dass die Kapazität C sehr klein gehalten werden kann, da. die Streuinduktivität des Ton abnehmers und der Primärwicklung des _C ber- tragers um das Quadrat des übersetzungs- verhä,ltnisses vergrössert wirksam sind und somit zur Erreichung der gewünschten Grenz- frequenz des Filters die Kapazität C kleiner gewählt werden kann.
Ferner ist es von Vorteil, wenn das Filter, dein durch Zuschalten weiterer Reaktanzeleinente auch eine andere als die dargestellte Form gegeben werden kann, an die Spannungsquelle angepasst ist, d. h. wenn der innere Widerstand der Span nungsquelle Ri mit dem Wellenwiderstand des Filters in der Mitte des Durchlassbereiches, der sog. Lochmitte, wo er rein ohmisch ist und je nach der Form des Filters ein Maxi- nium oder ein Minimum besitzt, übereinstimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisches Filter in elektroakustischen Schallplattenwiedergabeeinrichtungen mit Ver stärker, dadurch gekennzeichnet, dass als für das Filter notwendige Impedanzelemente min destens teilweise solche Impedanzelemente verwendet sind, die in den vor dem zur Anpas sung der tonfrequenten elektrischen Leistung an mindestens einen Lautsprecher dienenden Verstärker geschalteten Anlageteilen schon enthalten sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.Elektrisches Filter nach Patentanspruch, das als Tiefpassfilter ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der induktive Anteil der Längsimpedanz des Filters aus den Streuin duktiv itäten des Tonabnehmers und des zu seiner Anpassung an den Verstärker dienenden ITbertragers gebildet ist. 2.Elektrisches Filter nach Unteranspruch l , dadurch gekennzeichnet, dass die Querim# pedanz des Filters an den Sekundärklemmen des als Aufwärtstransformator ausgebildeten Anpassungsübertragers angeschlossen ist. 3. Elektrisches Filter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der auf die Sekundärseite des Übertnigers bezogenen Ohinschen Verlustwiderstände des Tonabnehmers und des Übertragers die Grösse des Wellenwiderstandes des Filters in der Lochmitte besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH239843T | 1944-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH239843A true CH239843A (de) | 1945-11-15 |
Family
ID=4461459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239843D CH239843A (de) | 1944-01-19 | 1944-01-19 | Elektrisches Filter in elektroakustischen Schallplattenwiedergabeeinrichtungen mit Verstärker. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239843A (de) |
-
1944
- 1944-01-19 CH CH239843D patent/CH239843A/de unknown
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