CH239864A - Dispositif d'attache pour lier les boeufs. - Google Patents

Dispositif d'attache pour lier les boeufs.

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CH239864A
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/79Polyolefins
    • D06P3/795Polyolefins using metallisable or mordant dyes, dyeing premetallised fibres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  



  Verfahren zum Färben von Textilfasern aus Polyolefinen mit Benzothiazolylmonoazofarbstoffen.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Färben von Textilfasern aus Poly-a-olefinen, welche ein   erner-    Komplex bildendes Metall enthalten, mit wasserunlöslichen Benzothiazolylazofarbstoffen.



   Polymere von a-Clefinen, wie Aethylen und Propylen, werden seit einer Reihe von Jahren in stetig wachsenden Mengen und Qualitäten hergestellt und haben wegen ihrer wertvollen Eigenschaften, wie mechanischer Festigkeit, hoher Elastizität und Beständigkeit gegenüber Lösungsmitteln und anderen Materialien in der Form von Filmen, Fäden, Garnen, Geweben, seilen, Presskörpern u.dgl. viele Anwendungen gefunden. Weil sie chemisch ausser  ordentlich    inert und hydrophob sind, haben sie aber nur geringe Affinität zu Farbstoffen und Pigmenten, wie sie im allgemeinen für die Färbung natürlicher und syntnetischer  Materialien zur Verfügung stehen.

   So führten Versuche,   a-Olefinpolymcre    dadurch zu färben, dass man ihnen, Leispielsweise in Banbury-Mischern oder Mischextrudern, Pigmente   zum'schte,    zu keinen zufriedenstellenden   Ergeb-    nissen, weil es schwierig ist, eine   gcte    Dispersion des Pigmentes zu erzielen. Disperse Farbstoffe erzeugen helle bis mittlere Farbtöne in   Poly-α-olefinen,    deren Lichtund Waschechtheit jedoch viel zu wünschen übrig   lässt.   



   Die Aufnahmefähigkeit der Polymeren für bekannte Klassen von Farbstoffen konnte dadurch erhöht werden, dass man polymere Ketten,   dla    funktionelle Gruppen enthalten, aufpfropfte oder in anderer Weise n das Polymere einbrachte. Solche Massnahmer sind zwar erfolgreich, erhöhen jedoch die Kosten des erhaltenen Materials.



   Mit den neuen Farbstoffen werden gemäss der vorliegenden Erfindung Textilfasern aus   Poly-α-olefinen,    die ein Werner-Komplexe bildendes Metall enthalten, in leuchtend grünen Tönen von ausgezeichneter Echtheit gefärbt.



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird als Farbstoffe 2-(2-Benzothiazolylazo)-p-kreso verwendet, das frei ist von wasserlöslichmachengen Substituenten und durch die Formel 
EMI3.1     
 worin der Arylenteil des Benzothiazolylkerns, vorzugsweise in der 6-Stellung, durch nicht wasserlöslichmachende Substituenten, beispielsweise niedrigmolekulare Alkylgruppen, niedrigmolekulare Alkoxygruppen, Nitrogruppen oder Halogen, substituiert sein kann, wiedergegeben wird.



   Die neuen Verbindungen können nach verschiedenen an sich bekannten Verfahren, wie sie allgemein für die Herstellung von Monoazofarbstoffen angewandt werden, hergestellt werden. Am zweckmässigsten, und daher vorzugsweise, wird ein 2-Aminobenzothiazol, das nicht wasserlöslichmachende Substituenten in dem Arylenteil enthalten kann, diazotiert, und das erhaltene Diazoniumsalz mit p-Kresol, vorzugsweise in einem wässrig alkalischen Medium, gekuppelt.



  Das Produkt ist praktisch   un2tlich    in dem Kupplungsmedium und kann leicht durch Filtrieren oder entsprechende Massnahmen davon abgetrennt werden. Das isolierte Produkt kann durch Zumischen von Dispersionsmitteln zu einer   "dispersen    Farbstoffmasse verarbeitet werden und in dieser Form in für die Anwendung disperser Farbstoffe bekannter Weise angewandt werden.



   Die neuen Farbstoffe haben die überraschende Eigenschaft, dass sie normalerweise Fasern aus Polymeren von a-Olefinen mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen, die ein   Werner-Komplexe    bildendes Metall   enthaltcn,    in kräftigen grünen Tönen von ausgezeichneter   Li2ht-    und Waschechtheit, Abriebfestigkeit und Beständigkeit bei chemischer Reinigung färben.



   Durch eine Aenderung der Struktur der neuen Farbstoffe werden Produkte erhalten, die zwar ebenfalls Polyolefinfasern zu färben vermögen, jedoch Färbungen ergeben, die geringe Lichtechtheit besitzen und/oder nicht so leuchtend und kräftig sind wie diejenigen. die mit den neuen Verbindungen erhalten werden können. Beispielsweise werden mit der Verbindung 2-(6-Aethoxy-2-benzothia- zolylazo)-4-äthoxy-phenol auf Polypropylenfasern, die eine Nickelverbindung   enthalten    etwas   Schwächer@    grüne Töne von beträchtlich geringerer   Lichterh@zeit    als mit 2-(6-Aethoxy-2-benzothiazolylazo)-p-kresol erhalten.



  Mit dem Farbstoff 6-(6-Aethoky 2-benzothiazolylazo)resorcin werden matte blaue Färbun gen   en      @chlerhter    Lichtechtheit erhalten, und der Monoazofarbstoff 6-(6-Nitro-2-benzothiazolylazo)-resorcin ergibt rotbraune Töne von schlechter Lichtechthe t. Die ausgezeichnete Echtheit der mit den erfindungsgemäss verwendaren Farbstoffen erhaltenen Färbungen auf Poly lefinfasern ist daher ein überraschendes Merkmal der Erfindung, das nicht vorausgesehen werden konnte. 



   Zur Herstellung der neuen Farbstoffe kann jedes 2-Aminobenzothiazol verwendet werden, vorausgesetzt natürlich, dass es keine wasserlöslichmachenden Substituenten enthält. Vorzugsweise ist das 2-Aminobenzothiazol unsubstituiert oder enthält einen nicht wasserlöslichmachenden Substituenten in der 6-Stellung.

   Geeignete 2-Aminobenzothiazole sind:   2- minobenzothazol;    2-Amino-6-isopropylbenzothiazol; 2-Amino-4-brom-6-methylbenzothiazol; 2-Amino-4-chlorbenzothiazol; 2-Amino-5-chlorbenzothiazol; 2-Amino-6-fluorbenzothiazol; 2-Amino-6-chlorbenzothiazol; 2-Amino-4-methoxybenzothiazol; 2-Amino-6-äthoxybenzothiazol; 2-Amino-6-butoxybenzothiazol; 2-Amino-4,7-dibrom-6-methoxybenzothiazol; 2-Amino-6-nitrobenzothiazol; 2-Amino-4-methyl  6-nitrobenz othi azol;    2-Amino-6-methylsulfonylbenzothiazol; 2-Amino-6-propylthiobenzothiazol und 2-Amino-6-N,N-dimethylsulfamylbenzothiazol.



   Die neuen Farbstoffe sind praktisch unlöslich in dem wässrigen Färbebad, das vorzugsweise bei einem pH von 5 oder darunter gehalten wird. Sie werden vorzugsweise als wässrige Dispersionen in der für die Anwendung   "disperser"    Farbstoffe üblichen Weise angewandt. Solche Farbstoffe werden in fein verteiltem Zustand eingesetzt, und ihre   hnwendung    wird gewöhnlich durch innige Zumischung von Dispergiermitteln und anderen Färbehilfsmitteln unterstützt.



  Die Dispergiermittel können anionisch, kationisch oder, vorzugsweise, nicht-ionisch sein. 



   Die Menge an Farbstoff, die   im    Verhältnis zu der Menge an   zil    färbendem Polyolefinfasermaterial verwendet wird, kann in einem weiten Bereich variieren. Sie hängt weitgehend von der gewünschten Farbtiefe ab. In den meisten Fällen werden tiefe Töne schon mit Farbstoffkonzentrationen von 0,5   ;    erzielt, und diese Töne werden nur wenig verstärkt, wenn die Farbstoffkonzentration auf 2,0 % oder darüber erhöht   wird.    Helle Töne können bereits mit   Farbstc;

  ffkonzen    trationen von nur 0,05   %    oder darunter erzielt werden
Die neuen Farbstoffe sind von besonderem War ur die Färbung von   Textinfasern    aus   Polypropyler.,    da ei Werner-Komplexe bildendes Metall   enthält   
Teile und Prozentangaben in den folgenden Beispielen beziehen sich auf das Gewicht.



   Beispiel 1
Ein Teil der wasserunlöslichen Monoazofarbstoffe cer Formel
EMI6.1     
 wurde mit 5 Teilen Diathylenglycol verriehen, und 0,1 Teil "Triton" X-100 (Is octylphenoläther von Polyoxyathylenglycol) wurde zugegeben. Nach Zugabe von etwa 4000 Teilen warmem (40 C) Wasser, wurden 100 Teil. Te tilfasern aus isotaktischem Polypropylen, das eine organische Nickelverbindung in einer Menge entsprechend 0,12   :      Nickel    enthielt, in das Färbebad eingebracht und darin bewegt, während das Bad allmählich zum Sieden erhitzt wurde. Das Färben wurde eine Stunde beim Sieden fortgesetzt. Dann wurde das Fasermaterial aus dem Bad genommen, gut mit 0,25%iger Seifenlösung von   60 C    gewaschen, mit warmem Wasser gespült und getrocknet.

   Das Textilfasermaterial war in einem tief grünen Ton, der bei 160-stündigem Belichten im Fadeometer beständig war, gefärbt. Die Färbung war leuchtend und waschecht, abriebfest und beständig gegen chemisch   inigung.   



   Beispiel   2   
Man verfährt wie ;m Beispiel 1 beschrieben, verwendet jedoch einen Farbstoff, der in 6-Stellung der angegebenen Formel eine Methoxygruppe enthält, ein rötlich-braunes Pulver darstellt und bei   174-182 0C    schmilzt.



     5    wurde damit Nickel enthaltendes Polypropylen-Fasermaterial in leuchtend grünen Tönen von sehr guter Lichtund Waschechtheit, Abriebfestigkeit und Beständigkeit bei chemischer Reinigung gefärbt.



   Beispiel 3    Vn    verfährt wie im Beispiel 1 beschrieben, verwendet jedoch einen Farbstoff, der in 6-Stellung der angegebenen Formel eine   Aetnoxygruppe    enthält, ein braunes  Pulver darstellt und bei 152-155 C schmilzt. Es wurde   damit    Nickel enthaltendes Polypropylen-Fasermaterial in kräftigen grünen Tönen von   senr      guter    Echtheit gefärbt.



   Beispiel 4
Man verfährt wie im Beispiel 1 beschrieben,   verwendet    jedoch   eilen    Farbstoff, der in 6-Stellung der angegebenen Formel eine Nitrogruppe enthält, ein rötlichbraunes Pulver darstellt und bei   203-2130C    schmilzt. Es wurde damit Nickel enthaltendes Polypropylen-Fasermaterial in kräftig   grünen    Tonen von sehr guter Echtheit gefärbt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUECHE : I. Verfahren zum Färben von Textilfasern aus Poly-a-olefinen, die ein Werner-Komplex bildendes Metall enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass 2-(2-Benzothiazolylazo)-p-kresol, welches im Arylenteil des Benzothiazolylkerns nicht wasserlöslichmachende Substituenten aufweisen kann, als Farbstoff verwendet wird.
    II. Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch auf Textilfasern aus Polymeren von a-Olefinen mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen.
    UNTERANSPRUCH : Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilfasern mit einer wässrigen Dispersion von 2-(2-Benzothiazolylazo)-p-kresol, welches im Arylenteil des Benzothiazolylkerns nicht wasserlöslichmachende Substituenten aufweisen kann, in Berührung gebracht werden.
CH239864D 1942-09-21 1943-09-20 Dispositif d'attache pour lier les boeufs. CH239864A (fr)

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