CH239999A - Transformator mit grosser Streuung. - Google Patents
Transformator mit grosser Streuung.Info
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Description
Transformator mit grosser Streuung. Transformatoren mit grosser und vorzugs weise einstellbarer Streuung haben bekannt lich eine weite Verwendung, unter anderem für Schweisszwecke, gefunden. Sie wurden bisher meistens derart ausgeführt, dass die Primär- und Sekundärwicklungen auf je einem Aussenschenkel eines. @dreischenkligen :Kernes lagen, dessen Mittelschenkel verstell bare Luftspalte enthielt.
Es hat sich jedoch erwiesen, dass man in dieser Weise nicht die in der Regel erwünschte Möglichkeit zur Ein stellung des sekundären Kurzschlussstromes innerhalb weiter Grenzen bekommen hat. Nach vorliegender Erfindung wird die Se kundärwicklung des Transformators deshalb in wenigstens zwei Teile geteilt, deren Streu flüsse sich einzeln um jeden Wicklungsteil für sich herumschliessen, und welche Teile sowohl jeder für sich als auch parallel zu einander, zwecks Grobeinstellung des sekun dären Kurzschlussstromes, einschaltbar sind.
Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind in Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeich nung im Schnitt dargestellt, während, Fig. 3 eine dritte Ausführungsform mehr schema tisch zeigt.
In Fig. 1 sind sämtliche Teile des Trans formators fest, während die Feineinstellung mittels einer verstellbaren äussern Reihen induktanz erfolgt. 1, ist der rechteckige Transformatorkern und 2 die in zwei Spulen auf je einem von zwei gegenüberstehenden Seitenteilen des Kernes aufgeteilte Primär- wicklung. Die Sekundärwicklung ist auch in mehrere Spulen aufgeteilt, von denen die Spulen 3 und 4 ,auf den beiden übrigen Sei tenteilen des Rechteckkernes angeordnet sind, so dass sie eine .grosse Streuung gegenüber der Primärwicklung haben,
während zwei Se kundärspulen 5, 6 dicht an der Primärwick lung liegen, so dass die Streuung dort unbe deutend wird. Zwischen die Spule 3, und die Belastung 10 kann eine äussere, konstante Reaktanz 7 eingeschaltet werden, und zwi schen dem Spulenpaar 6 und der Belastung kann eine, beispielsweise durch Gleichstrom vormagnetisierung, einstellbare Reaktänz 8 für die Feineinstellung des sekundären Kurz schlussstromes liegen.
Die verschiedenen Grobeinstellungsstufen werden durch die Einschaltung eines oder mehrerer der Schalter 9 erhalten. Die erste Stufe, entsprechend dem kleinsten Sekundär strom, wird durch Einschalten der Sekun därspule 3, allein in Reihe mit der äussern Reaktanz 7 erhalten. Durch die Spule 3 geht dann nur ein so grosser Teil des primären Kraftflusses, der nötig ist, um eine zum Überwinden der Real,-tanz 7 erforderliche Spannung zu erzeugen, während der Rest sich unten durch die Luft schliesst.
(Vom Spannungsabfall der Belastung wird hier überall abgesehen, da man bei Schweisstrans formatoren immer mit dem reinen Kurz schlussfall rechnen muss.) Zu dem so erzeug ten Sekundärstrom addiert sich der feinver stellbare Strom, den die Wicklung 6 durch die verstellbare Reaktanz 8 sendet.
Die nächste Grobeinstellungsstufe wird durch die Abschaltung der Reaktanz 7 er reicht, wobei die Spüle 3 unmittelbar auf die Belastung wirkt. Der Primärfluss schliesst ,sich dann unten ganz durch die Luft.
Für die nächste Stufe wirken die Wick lungen 5 und 4 in Reihe auf die Belastung. Die Wicklung 5, die eine geringe Streuung gegenüber der Primärwicklung hat, erzeu-t immer eine Spannung, der bei vollem Kurz schluss durch die Wicklung 4 entgegen gewirkt werden muss. Der dem Primärfloss entgegengesetzte Streufloss durch die Wiek- lung 4 muss demnach den Primä.rfluss um so viel über-,viogen, da.ss die obige Bedingung er füllt wird. Dies entspricht einem höheren Se kundärstrom als die Wicklung 3 allein er zeugen kann.
Weitere Grobstufen können durch die Par allelschaltung der Wicklungen 4 und 3, mit oder ohne die Serienreaktanz 7, erhalten wer den. Für jede Grobstufe kann eine Feinrege- hing in der bereit,; beschriebenen Weise durch die Real-,tanz 8 erfolgen, die natürlich auch allein eingeschaltet werden kann.
In Fig. ? liegen sämtliche Teile der Se kundärwicklung auf denselben Seitenteilen des rechteckigen Transformatorkernes 11 wie die Primärwicklung 12, aber gewisse Teile 13, 14 der Sekundärwicklung liegen in ver hältnismässig grosser Entfernung von der Pri märwicklung, und zwischen den Teilen 13, 14 hat der Kern einen die Streuung erhöhenden Vorsprung 21.
Im Zwischenraum zwischen (lern einen Sekundärwicklungsteil 14 und der Primärwicklung liegt ein keilförmiger Kern teil 22, der als senkrecht zur Ebene der Zeichnung verschiebbar gedacht ist und zur Feineinstellung des Streuweges ringsum die Wicklung 14 dient.
In der am meisten her- < iusgezqgenen Lage des keilförmigen Kern teils 22 soll der Streuabstand zwischen der entsprechenden Rechteckseite und dem Vor- sprung 21 etwas grösser als zwischen dem letzteren und der andern Rechteckseite sein. Zwei andere Teile 15, 16 der Sekundärwiclz- lung sind näher an die Primärwicklung ange bracht, so dass ihre Streureaktanz kleiner wird.
Sämtliche Teile der Sekundärwicklung können nach und nach eingeschaltet werden und parallel auf die Belastung arbeiten.
Falls der Sekundärwicklungsteil 14 allein eingeschaltet wird und man den Luftspalt im Streuweg zwischen ihm und der Primärwiclk- lung allmählich von Null bis zum Höchst wert durch Herausziehen des Keils anwach sen lässt, steigt der Kurzschlussstrom stetig von nahe Null auf einen z. B. mit 1 zu be zeichnenden Wert. Wird auch der Wick lungsteil 13 eingeschaltet, so kann man durch Wiederholung desselben Feineinstellmanövers den Strom allmählich von 1 bis auf 2 er höhen.
Die Wicklungsteile 15 und 1,6, die eine kleinere Streuung gegenüber der Primär- w#ieklung haben, können jede für sich den Strom 2 liefern, weshalb der ganze Einstel lungsbereich stetig von 0 bis 6 wird; letzterer Wert wird erhalten, wenn sämtliche -sekun däre Teilwicklungen parallel geschaltet sind und der Keil 22 ganz herausgezogen ist.
Der Transformator gemäss vorliegender Erfindung kann auch mit einem Gleichrich ter zusammenarbeiten; in diesem Falle kann man i ihn mi tVorteil dreiplia:si n ausführen.
Bei dieser Ausfülirnng zieht man mit Rück- sieht auf die Symmetrie in der Regel vor, sämtliche Wicklungen auf die eigentlichen Schenkel eines dreischenk'ligen Kerns zu verlegen, also in wesentlicher Übereinstim- nuDg mit der Fig. % aber dabei die Feinrege lung durch eine an eine besondere Wicklung angeschlossene (z.
B. durch Gleicbstromvor- magnetisierung), verstellbare Drossel in Über einstimmung mit Fig.l zu bewirken. Bei der Dreiphasenschaltung hat man eine wei tere Möglichkeit zur Einstellung der Streuung ausser der bei Einphasenschaltung möglichen, nämlich eine besondere Zickzackschaltung zweier Sekundärwicklungsteile, welche die Reaktanz erhöht, ohne die Leerlaufspannung zu erhöhen.
Eine solche Schaltung ist in Fi.g. 3 schematisch angedeutet, wo 32 die Pri märwicklung, 33, und 34 Teile der Sekundär wicklung, 35 den zweiweggeschalteten Gleich richter und 36 die Belastung bezeichnet. Bei dieser Zickzackschaltung werden die äussern Enden der Teilwicklung 33 jeweils mit den innern Enden der Teilwicklung 34 verbun den, so dass die resultierende Spannung nur gleich der Phasenspannung wird, im Gegen satz zu der bekannten Zickzackschaltung, bei der die resultierende Spannung gleich F3 mal der Phasenspannung wird.
Nebst dieser Zickzackschaltung, die durch nicht gezeich nete Schaltmittel hergestellt werden kann, können, wie erwähnt, alle früher beschrie benen Arten der Grob- und Feineinstellung der Reaktanz zur Verwendung kommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Transformator mit grosser Streuung und mit Mitteln zur Feineinstellung des eekun- dären Kurzschlussstromes, .dadurch gekenn zeichnet, dass die Sekundärwicklung in wenig stens zwei Teile unterteilt ist, deren Streu flüsse sich einzeln um jeden Wicklungsteil für sich-herum schliessen und die sowohl jeder für sich als auch parallel zueinander, zwecks Grobeinstellung des sekundären Kurzschluss- stromes, einschaltbar sind. UNTERANSPRüCHE 1.Transformator nach Patentanspruch mit rechteckig ausgebildetem Eisenkern, da- durch gekennzeichnet, dass die Primärwick lung auf zwei gegenüberstehenden Seitentei len des Kernes und je ein Teil der Sekundär wicklung auf den zwei übrigen Seitenteilen angeordnet ist. 2. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Sekundärwicklung, der eine grosse Streuung gegenüber der Primärwicklung hat, mit einem andern Teil geringer Streuung in Reihe geschaltet ist. 3. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Sekundärwicklung mit einer feineinstellbaren Drossel in Reihe liegt. 4.Transformator nach Patentanspruch, mit rechteckig ausgebildetem Eisenkern, da durch gekennzeichnet, dass sämtliche sekun däre Teilwicklungen auf denselben Seiten teilen des Kernes wie die Primärwicklung an geordnet sind, dass aber Teile der Sekundär wicklung verhältnismässig nahe der Primär wicklung und die andern Teile in grösserem Abstand davon liegen. 5. Transformator nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den entfernt von der Primärwicklung liegenden Teilen der .Sekundärwicklung sich ein die Streuung erhöhender Vorsprung des Trans formatorkernes befindet. 6.Transformator nach Unteranspruch 5, dadurch .gekennzeichnet, dass zwisehen dem Kernvorsprung und dem zwischen der Pri märwicklung und einem Teil der Sekundär- wicklung liegenden Kernteil ein beweglicher Kernteil liegt, durch -den die Streuung fein einstellbar ist.7. Transformator nach Patentanspruch, in dreiphasiger Ausführung, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die verschiedenen Teile der Sekundärwicklung derart in Zickzack zu schalten, dass die äussern Enden der einen Teilwicklung mit den innern Enden der andern Teilwicklung verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| SE239999X | 1942-06-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH239999A true CH239999A (de) | 1945-11-30 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239999D CH239999A (de) | 1942-06-22 | 1943-05-29 | Transformator mit grosser Streuung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239999A (de) |
-
1943
- 1943-05-29 CH CH239999D patent/CH239999A/de unknown
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