CH240187A - Torfstechverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Torfstechverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH240187A
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peat
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Haeusler Josef
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Haeusler Josef
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor
    • E21C49/04Obtaining peat; Machines therefor by digging in the form of peat sods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


      Torfstechverfahren        und    Vorrichtung zur     Durchführung    des Verfahrens.    Die     vorliegende        Erfindung        betrifft    ein       Torfsteehverfahren,    durch welches eine     Iei-          stungssteigerung    in     der        Torfgewinnung    er  zielt werden soll.

   Der     Abbau,des    Torfes nach  den bisherigen     Verfahren    ist mühsam und       roch        zuwenig    rationell, .     Im        Gegensatz    zu     -die-          sen        Torfstechverfahren,    bei     welchen        Einri-ch-          tungen        mit        vertikal    arbeitenden     Messern    ver  wendet werden,

   wird     nach    vorliegendem Ver  fahren die     abzubauende        Torfschicht        mittels          einer        pflugartigen        S:chneidvorrichtung    in       horizontaler    Richtung in Form von langen       Riemen        abgestochen.     



       In        der        Zeichnung        ist        eine        beispielsweise          Ausführungsform        der        Vorrichtung    zur     Durch-          führung    des     Verfahrens        gemäss    der Erfin  dung     schematisch    dargestellt.

       Gleichzeitig     mit der     Beschreibung    dieser     Vorrichtung     wird -im folgenden das,     Verfahren        selbst    bei  spielsweise     erläutert.    Es zeigen:

         Fig.    1     eine        .schaubildliche        Darstellung    des       hintern    Teils     !der        Vorrichtung,          Fig.    2     eine    Seitenansicht des die Messer       tragenden,        Teils,            Fig.    3     eine    Draufsicht zu     Fig.    2,       Fig.    4     ein.        Detail)    zu     F'ig.    1,

         F'ig.    5     weitere        Details    zu     Fig.    1,       Fig.    6     eine        Variante        eines        Messemds    und         Fig.    7 die mit     ider    Vorrichtung in der ab  zubauenden Torfschicht ausgeschnittenen       Torfriemen.     



  Die     in,der    Zeichnung     ,dargestellte        Vorrieh-          tung    weist     einen        Zugbalken    1     auf"dessen    vor  deres Ende an     eine        Zugvorrichtung,    z. B.       Traktor,        Pflugfahr        gestell:        etc.,        angehängt     wird.

   Am     hintern    Teil des     Zugbalkens    1 sind  zwei     Führungsholme    2     mittels:        Schraube    3     be-          festigt.    4     sind    auf dem     Zugbalken    1 sowie  auf den     Führun,gsholmen        befestigte        Messer-          träger.    5, 6, 6 sind     drei        Vertikalmesser,

      von  welchen das     mittlere        Messer    5 im Zugbalken  1 befestigt und gegenüber den beiden seit  liehen     Messern    6     vorvemsetzt        "isst.    Dia beiden       seitlichen,        Vertikalmesser    6 sind mit     ihren          oberni    Enden an     F9ans,

  chen    4' der     Messerträ-          ger    4     befestigt.    Die untern Enden der beiden  seitlichen     Messer    6 sind durch Horizontal-           messer    7 mit dem untern Ende des     mittleren          Vertikalmessers    5 verbunden. Die Horizontal  messer 7 weisen zu diesem Zweck     Flanschen     7',     mittels    welchen sie an den untern Enden  der Vertikalmesser 5, 6, 6 festgeschraubt  sind, auf.

   Das     Vertikalmesser    5 ist gegen  über den     Vertikalmessern    6     s    o weit     vorver-          setzt,    dass die     Horizontalmesser    7 zur Fahr  richtung einen     Winkel    von 60  :einschliessen.  Durch diese Schrägstellung wird. ein leich  teres Durchschneiden     derTorfschichterreicht.          Selbstverständlich        könnten    .auch die Vertikal  messer zur Fahrrichtung schräg gestellt sein,  oder die Schneiden können durch gezackte  Schneiden 8     (Fig.    6) gebildet sein.

   Durch die  Messer 5, 6, 7 werden von der abzubauenden  Torfschicht, wie     Fig.    1 und 7 veranschau  lichen,     horizontale,    in der     Fahrrichtung    ver  laufende     Riemen    14 abgestochen. Die Breite  der Riemen 14     entspricht    den Abständen zwi  schen den     Vertikalmessern,    während deren  Dicke der     Schnitt-Tiefe        entspricht.        Letztere     ist durch eine     Rollstützvorrichtung    regulier  bar.

   Diese wird gebildet durch einen auf dem  Zugbalken 1     befestigten    Querbalken 9 mit an  beiden Enden     vorgesehenen        Ösen    10, in wel  chen Rollen 12 tragende Gabeln 11 in .der  Höhe verstellbar gehalten sind. Die     Vertikal-          verschiebung    der Gabeln 11 wird durch Lösen  der Schrauben 13 ermöglicht. Durch Nach  untenstellen -der Gabeln 11 wird, der Zug  balken 1 gehoben und dadurch die     Schnitt-          Tiefe        verringert.     



  Mittels :der dargestellten und beschriebe  nen Vorrichtung kann die abzubauende Torf  schicht wie     folgt    abgestochen werden:     Dasi     abzutragende Gelände wird an zwei Seiten  durch einen Graben     abgegrenzt,    welcher beim       Beginn,der    Arbeit das Ansetzen des Messers       ermöglicht.    Die gewünschte     Schnitt-Tiefe          wird    durch Höher- oder     Tieferstellen    der Ga  beln 11     erreicht.    Nun wird     die    Oberfläche des,  Geländes abwechslungsweise von der einen  Seite zur andern:

   in Form von     langen,    hori  zontalen Riemen 14 abgestochen. Die vom  festen Gelände     gelösten    Riemen können nun  in längere Teile geschnitten und in einer       Schneidmaschine        zerkleinert    werden.    Die     Schneidvorrichtung        kann    zwei, drei  oder auch mehr zueinander parallele und hin  tereinander beliebig versetzte Vertikalmesser  aufweisen. Zum     Schärfen    können die Messer  abmontiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRCCIIE I. Torfstechverfahren, dadurch gekenn zeichnet, dass die abzubauende Torfschicht mittels einer mit einem Fahrgestell zu ver bindenden Schneidvorrichtung in horizontaler Richtung in Form von Riemen abgestochen wird.
    1I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, -dass eine mit einem Fahrge stell zu verbindende Vorrichtung wenigstens ein Vertikalmesser und wenigstens ein an dessen unteres Ende anschliessendes Horizon talmesser trägt. UN'TERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen an ein Pflugfah rgestell anzuhängenden Zugbalken fweist, welcher mit zwei Führungsholmen <B>i</B> tu versehen ist, wobei die Messer an dem Zug balken und an ;den Führungsholmen befestigt sind.
    \?. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Schneidvorriehtungdrei zuein ander parallele Vertikalmesser und zwei deren untern Enden verbindende Horizontal messer aufweist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, :dass die Vertikalmesser der Schneidvorrichtung zur Fahrrichtung schräg gestellt sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II find Untnranaprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die mittlere Vertikal schneide gegenüber den beiden äussern Verti kalschneiden nach vorn versetzt ist, wobei die Horizontalschneiden zur Fahrrichtung schräg gestellt sind.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, Uass,der Zugbalken,der Vorrich tung zur Begrenzung der Schnitt-Tiefe der Schneidvorrichtung mit seinem .die Schneid vorrichtung tragenden Teil durch eine Roll- stützvorrichtung,
    welche Mitbel zur Regu- lierung der Schnitt-Tiefe aufweist, gegen den Boden abgestützt ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass,die Messer gezackte Schnei- den aufweisen.
CH240187D 1944-07-13 1944-07-13 Torfstechverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. CH240187A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20230059707A1 (en) * 2019-04-09 2023-02-23 Premier Horticulture Ltée Methods and apparatuses for collecting the acrotelm of peat bogs

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20230059707A1 (en) * 2019-04-09 2023-02-23 Premier Horticulture Ltée Methods and apparatuses for collecting the acrotelm of peat bogs
US11606904B2 (en) * 2019-04-09 2023-03-21 Premier Horticulture Ltée Apparatuses for collecting the acrotelm of peat bogs
US20250301971A1 (en) * 2019-04-09 2025-10-02 Premier Horticulture Ltée Methods and apparatuses for collecting the acrotelm of peat bogs

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