CH240213A - Reinigungsapparat für Luft oder andere Gase. - Google Patents
Reinigungsapparat für Luft oder andere Gase.Info
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Description
Beinigungsapparat für Luft oder andere Gase. Es sind verschiedene Systeme von Reinigungsapparaten für Gase, z. B. für PreBluft, bekannt, welche Apparate die Gase von Wasser, 01 und andern Verunreinigungen befreien sollen. Die Reinigung erfolgt entweder auf mechanische Art durch Zentrifugalwirkung, Umlenkung, Expansion, Passieren von Siebflächen usw. oder nach dem Absorptionsprin- zip, indem das Gas durch gewisse Filtermate- rialien, wie Holzkohle, Tierkohle, Watte, Kieselgur usw. geleitet wird. Die nach dem erstgenannten Prinzip arbeitende Abscheidung erfordert, abgesehen von der gelegentlichen Entleerung der ausgeschiedenen Kondensate, keine Bedienung und auch keinen Ersatz des Apparate-Inhaltes, währenddem die Absorptionsapparate einer regelmässigen Erneuerung ihres Inhaltes bedürfen, also ziemlich viel Betriebsaufwendungen erfordern. Die mechanisch arbeitenden Apparate haben aber den Nachteil, daB mit ihnen keine vollständige Reinigung der Gase möglich ist. Der Ausscheidungsgrad beträgt, je nach Ap paratetyp, 50 bis 80% des Totalbetrages der im Gas enthaltenen Verunreinigungen. Es hat sich nun gezeigt, daB durch gewisse Filterstoffe, die in geeigneter Weise in den Gasstrom eingeschaltet werden, die Vorteile des mechanischen Reinigers (kein Ersatz des Filtermaterials) mit jenen des Absorptionsreinigers (sehr weitgehende Reinigung, kombiniert werden können. So ist es bekannt, als Filtermaterial, das diese Eigenschaft besitzt, Gewebe zu verwenden. Beim erfindungsgemässen Reiniger besteht nun das Filtermaterial aus Leder. Leder hat die Eigenschaft, die im Gas, z. B. in Pressluft, ent haltenen Verunreinigungen, besonders 01, Wasser usw., zurückzuhalten und abzuleiten. Interessanterweise ist bei Wahl geeigneter Lederarten und-dicken der Durchgangswider- stand sehr klein und damit der Druckabfall im Reiniger nicht von Bedeutung. Bei Hintereinanderschaltung mehrerer Filter kann eine sehr weitgehende Reinigung von Druckluft erreicht werden. Dabei ist es möglich, die Luft ausser von Staub nicht nur von tlnreinig- keiten, die im Tropfenzustand vorhanden sind, sondern auch von dampfförrmigen Verunreini- gungen zu befreien. Der Filter aus Leder wird vorteilhaft in einen Rahmen eingespannt oder auf ein Drahtgitter, ein gelochtes Blech usw. aufgezogen, damit er in zweckmässiger Weise in das Reinigergehäuse eingebaut werden kann. Dabei ist es möglich den Filter auf Ilnter- lagen der verschiedensten geometrischen Formen anzuordnen, z. B. auf ebenen Platten, auf Zylinder-und Segelflächen usw. In der Zeichnung sind in Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs- gegenstandes schematisch im Schnitt dargestellt. Dem zylindrischen Behälter 1 in Fig. 1 wird die z. B. zu reinigende Druckluft durch den Stutzen 9 zugeführt. Auf den Zwischen- boden 3 des Behälters sind drei ineinandergestellte Gitterblechzylinder 4, 5, 6 gestellt, die bis zu der Decke 7 reichen. Auf der AuBenseite dieser Gitterbleche sind Lederfilter 9 befestigt. Nach Passieren der Filter 9 in Richtung der Pfeile 8 gelangt die Druckluft in den zentralen Stutzen 10 und verlässt den Reinigungsapparat durch den Stutzen 11. Die durch die Filter 9 abgefangenen Ver- unreinigungen sammeln sich auf dem Zwi- sche. nboden 3 und werden, soweit sie flüssig sind, durch dessen Bohrung 12 in den darun- ter befindlichen Sammelraum 13 abgeleitet, aus dem sie durch einen Hahn 14 abgelassen werden können. Das Abfliessen in Richtung auf die Bohrung 12 zu wird dadurch erleichtert, dass die Bleche 4,5,6 und die Filter überzüge 9 am untern Ende wenigstens stellenweise etwas von dem Boden 3 abstehen. Die Gitterbleche und Filter sind vertikal angeordnet, so dass ihr unterer Rand eine Ab tropfkante bildet und das Abfliessen der Un reinigkeiten erleichtert. Die Anordnung eines besonderen, vom Filterraum getrennten Sam melraumes 13 hat den Vorteil, dass die ab geschiedenen flüssigen Unreinigkeiten mit der gereinigten Druckluft zur Hauptsache nicht mehr in Berührung kommen. Die Anordnung nach Fig. 2 unterscheidet sich von jener nach Fig. 1 dadurch, dass die Unterlagen, auf denen die Filter 18 befestigt sind, die Form von ebenen Gitterblechplatten 19 haben, wobei vier solehe Platten hinter einandergeschaltet sind. Das zu reinigende Gas tritt bei 2 in den Apparat ein und verlässt denselben durch den Stutzen 11. In gleicher Weise wie bei Fig. 1 ist im untern Teil des Behälters 1 ein Sammelbehälter 13 und ein Ablasshahn 14 angeordnet. Die beschriebene Reinigungsapparatur eignet sich natürlich nicht nur für Luft, sondern auch für andere Gase.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Reinigungsapparat für Luft oder andere Gase, bei dem das zu reinigende Gas durch mindestens einen Filter geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter aus Leder besteht.UNTERANSPRUCHE : 1. Reinigungsapparat naeh Patentan sprucli, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter in einen Rahmen eingespannt ist.2. Reinigungsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter auf ein Drahtgitter aufgezogen ist.3. Reinigungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter auf ein gelochtes Blech aufgezogen ist.4. Reinigungsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Filter hintereinandergeschaltet sind.5. Reinigungsapparat nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, daB die Unterlage, auf die der Filter aufgespannt ist, aus einer ebenen Platte besteht.6. Reinigungsapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage, auf die der Filter aufgespannt ist, zylindrische Form besitzt.7. Reinigungsapparat nach Patenta spruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Un terlage, auf die der Filter aufgespannt ist, kegelige Form besitzt.8. Reinigungsapparat nach Patentan spruch zum Abscheiden flüssiger Verunreini gungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter derart angeordnet ist, daB sich unten eine Abtropikante bildet, von welcher die ausgeschiedenen Unreinigkeiten in einen vom Filterraum abgetrennten Auffangbehälter (13) abfliessen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH240213T | 1945-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH240213A true CH240213A (de) | 1945-12-15 |
Family
ID=4461650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH240213D CH240213A (de) | 1945-03-13 | 1945-03-13 | Reinigungsapparat für Luft oder andere Gase. |
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1945
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1947
- 1947-07-09 AT AT162611D patent/AT162611B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR924994A (fr) | 1947-08-21 |
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