CH240305A - Entladungsröhre mit Quecksilberkathode. - Google Patents

Entladungsröhre mit Quecksilberkathode.

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CH240305A
CH240305A CH240305DA CH240305A CH 240305 A CH240305 A CH 240305A CH 240305D A CH240305D A CH 240305DA CH 240305 A CH240305 A CH 240305A
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CH
Switzerland
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mercury
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cathode
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H01J2893/0073Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details
    • H01J2893/0074Cathodic cups; Screens; Reflectors; Filters; Windows; Protection against mercury deposition; Returning condensed electrode material to the cathodic cup; Liquid electrode level control
    • H01J2893/0087Igniting means; Cathode spot maintaining or extinguishing means

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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Entladungsröhre mit     Quecksilberkathode.       Die Erfindung betrifft eine Entladungs  röhre mit einer Quecksilberkathode und einer       Zündvorrichtung,    die fähig ist, die Röhre zu  schnell aufeinanderfolgenden Zeitpunkten zu  zünden und die     mindestens        einen    auf der  Quecksilberkathode schwimmenden Körper  aufweist, der mehrere gegen das Quecksilber  isolierte Zündelektroden trägt.  



  Es sind schon schwimmende Zündvorrich  tungen bekannt, bei denen eine Zündelektrode  hohen Widerstandes teilweise     in    das Ka  thodenquecksilber eintaucht. Es ist wichtig zu  bewirken, dass die Zündelektrode stets     bis    zur  gleichen Tiefe in das Quecksilber eingetaucht  ist.

   Diese Zündvorrichtung hat jedoch den  Nachteil, dass die     Zündelektrode    hohen Wider  standes dadurch bedingt eine beschränkte Le  bensdauer hat,     da;ss    der     Kathodenfleck    leicht  die Zündelektrode angreifen kann.     Infolge    des       Angriffes    kann sich auch der Widerstand der       Zündelektrode    ändern, was, ähnlich wie ge  gebenenfalls während des Betriebes entstan  dene Verunreinigungen, die Zuverlässigkeit    der Zündvorrichtung schädlich beeinflussen  kann.  



  Bei der Entladungsröhre nach der     Erfin-          dung    bestehen die     Zündelektroden    aus Stiften,  deren Spitzen sich dicht oberhalb der     Queck    ;       silberoberfläche    befinden. Die Stifte können  alle an eine     einzige        Spannungsquelle    oder  auch     in.    verschiedenen Gruppen an verschie  dene     Spannungsquellen    angeschlossen werden.

    Beim Anlegen hoher     Spannungen    an die  Stifte im gewünschten Augenblick der Zün  dung wird letztere dadurch     eingeleitet,    dass  infolge elektrostatischer     Anziehung    des Queck  silbers nach den     Stiften,    bei     genügend    kurzer  Entfernung, vielleicht infolge kalter Emission  des     Quecksilbers,    ein Bogen gebildet wird.  



  Sind die Stifte aus Metall oder Kohle  hergestellt, so können sie mit geeigneten Vor  schaltwiderständen oder vorgeschalteten Kon  densatoren versehen sein.  



  Die     Stifte    können auch ganz oder teilweise  aus Werkstoff hohen Widerstandes herge  stellt sein, wobei sich die     Anwendung    von           Vorschaltwiderständen    erübrigt. Hat jeder  Stift eine eigene Spannungsquelle, so können  auch, wenn die Stifte aus Metall oder Kohle  hergestellt sind, die     Vorschaltwiderstände     in Wegfall kommen.  



  Es ist von grossem Interesse, die Zahl der  Stifte nicht zu klein zu bemessen, da es sich  bei einer kleinen Anzahl von Stiften leicht  ereignen kann, dass infolge der von der An  wesenheit des Kathodenfleckes herbeigeführ  ten     Wellung    der Quecksilberoberfläche alle  Stifte zugleich und während längerer Zeit mit  dem Quecksilber in Berührung sind. Die  Röhre kann in diesem Falle während dieser  Zeit nicht gezündet werden, weil zwischen  keinem einzigen der Stifte und dem Queck  silber ein Bogen gebildet werden kann. Dies  ist besonders bei Gleichrichtern und andern  Röhren ein     NTachteil,    die in schnell     aufeinan-          derfolgenden    Zeitpunkten gezündet werden  müssen.  



  Wird die Zahl der Stifte nun aber gross  genug genommen, so wird es immer mehrere  Stifte geben, die keinen Kontakt mit dem  Quecksilber haben und folglich beim Anlegen  der Spannungen an die     Stifte    die Zündung  einleiten können. Von den     Vorscha.ltwider-          ständen    der mit dem Quecksilber in     Berührung     befindlichen Stifte werden die den Spannungs  quellen entnommenen Ströme begrenzt, so dass  die Spannung auf den nicht mit dem Queck  silber in Berührung stehenden Stiften noch  genügt, um die Zündung einzuleiten.  



  Eine besonders vorteilhafte Ausführungs  form der Erfindung besteht darin,     da.ss    die       Stiftspitze    aus einem Werkstoff höheren Wi  derstandes besteht als der übrige     Stiftteil,    der       gegen    die Quecksilberkathode zu gekrümmte  Dornen aufweist, deren Spitzen einen Abstand  von der Quecksilberoberfläche haben, der  praktisch doppelt so gross ist wie der der  Stiftspitze.  



  Wie bei jeder Zündvorrichtung mit hoher  Spannung soll dafür Sorge getragen werden,       dass    die angelegte Spannung eine steile Wel  lenfront hat, so dass der Zeitpunkt der Zün  dung genau festliegt.    Der Erfindungsgegenstand ist in der bei  liegenden Zeichnung in einigen beispiels  leisen Ausführungsformen dargestellt, und  zwar zeigt:

         Fig.    la und     1u    einen senkrechten     Schnitt     durch     bezw.    eine Draufsicht auf eine Zünd  vorrichtung,       Fig.    2 eine Ausführungsform, bei welcher  die Stifte teilweise aus Werkstoff hohen Wi  derstandes hergestellt sind,       Fig.    3 eine Ausführungsform, bei welcher  der Schwimmkörper als     Kathodenfleckanker     wirksam ist und       Fig.    4 eine Schaltung, die eine Ent  ladungsröhre mit Zündvorrichtung enthält.

    In     Fig.    la und     1b    bezeichnet 1 die Wand  des Entladungsgefässes, das in diesem Falle  aus einem Isoliermaterial, zum Beispiel Glas,  besteht: 2 bezeichnet das Kathodenquecksilber.  auf dem sich ein     Schwimmer    3 befindet. In  diesem beispielsweise aus Metall bestehenden  Schwimmer ist eine kleine Scheibe aus Isolier  material 4 angebracht, in der die     Zündstifte    5  montiert sind. Diese Zündstifte, im vorliegen  den Fall neun Stück, sind mit je einem Vor  schaltwiderstand 7 versehen     und    sind in drei  Gruppen von je drei durch die     geschmeidigen     Zuführungsdrähte 6 mit den Spannungsquel  len 8 verbunden.

   Am Schwimmer 3 ist ein  Ringelchen 9 befestigt, das längs eines an der  Wand des Gefässes befestigten Stiftes 10 glei  ten kann, so dass praktisch nur senkrechte Be  wegungen des Schwimmers möglich sind. Sind  die Drähte 6 hinreichend starr, so können die  Teile 9 und 10 auch fortgelassen werden.  



  Im gewünschten Moment der Zündung  werden mittels der Spannungsquellen 8 hohe       Spannungen    an die Zündstifte 5 gelegt. Durch  elektrostatische Anziehung wird das Queck  silber     aufgehoben,    wobei zwischen den Stif  ten und dem Quecksilber Bogen gebildet wer  den, welche die Zündung der Röhre einleiten.  



  Sind die Stifte 5 nicht ganz aus Metall  hergestellt, so können die Widerstände 7 auch  fortgelassen werden. Sind starke Wellenbewe  gungen des Quecksilbers zu erwarten, so kann  es zweckdienlich sein, die Stifte, die mit der  gleichen Spannungsquelle verbunden werden,      in verschiedenem Abstand von der Queck  silberoberfläche anzubringen und nur die dem  Quecksilber zunächst befindlichen Stifte ganz  oder teilweise aus Werkstoff hohen Wider  standes herzustellen oder mit     einem        Vorschalt-          widerstand    zu versehen.  



  In     Fig.    2 sind die den     Fig.    1a und     1b     entsprechenden Teile mit den     gleichen.    Bezugs  zeichen versehen. Die Stifte 5, von welchen  der Einfachheit halber nur einer dargestellt ist,  haben hier eine Spitze 11 aus Material hohen  Widerstandes. Der Stift ist nun ohne Vor  schaltwiderstandes an die Spannungsquelle 8  angeschlossen. Der übrige Stiftteil, der     aus     Metall besteht, ist mit gegen die Quecksilber  kathode zu gekrümmten Dornen 13 versehen.  Der Abstand der Dornspitzen von der Queck  silberoberfläche     ist    praktisch zweimal so gross  wie der     Abstand    der Spitze 11 von der  Quecksilberoberfläche.

   Gelangt die Spitze 11  durch     Wellung    des Quecksilbers hiermit in  Kontakt mit letzterem, so kann, wenn die  von der Spannungsquelle 8 gelieferte Span  nung ausreichend hoch ist, und ihr innerer  Widerstand hinreichend klein im Verhältnis  zum Widerstand der Spitze 11 ist, ein Bogen  zwischen den metallenen Dornen des     Stiftes    5  und dem Quecksilber     gebildet    werden. Die  senkrechten Bewegungen des     Schwimmers          sind    in diesem Falle dadurch möglich, dass der  starre Zuführungsdraht 6 zwei Gelenkpunkte  12 hat. Diese Art der Befestigung ist beson  ders vorteilhaft bei Röhren in ortsbeweglichen  Anlagen, die nicht immer genau in senkrech  ter Lage benutzt werden.  



  In     Fig.    3a und     3b    ist ein Schwimmkörper  dargestellt, dessen Rand 14 vom Quecksilber  benetzt wird, so dass sich der Kathodenfleck  leicht an ihm festsetzen kann. Die Arme 15  sind an einem Ring 16 befestigt, der über  einen Ansatz 17 des Bodens des Entladungs  gefässes gleiten kann, so dass auch hier der  Schwimmer so gut wie nur senkrechte Bewe  gungen vollführen kann.  



  Bei den drei vorstehend beschriebenen       Ausführungsbeispielen    ist jeweils nur     ein     Schwimmer mit einer verhältnismässig gerin  gen Anzahl von     Stifte        dargestellt.    Es ist    ersichtlich, dass mehrere Schwimmer     mit    be  liebigen     Anzahlen    von Stiften angewendet  werden können. Zweckmässig werden nicht  weniger als 20 Stifte benutzt.  



       In        Fig.    4     ist    die     Zündvorrichtung    4 der  Entladungsröhre 1 an die     Sekundärwicklung     14 des Transformators 12 angeschlossen. Die       Primärwicklung    13 wird von einem Strom  durchflossen, der von der Batterie 20 geliefert  wird.

   Durch     Unterbrechung    dieses Stromes  vermittels des vom Kondensator 23 überbrück  ten Kontaktes 21 wird in der Sekundärwick  lung     eine    hohe     Spannung    erzeugt, die der  Zündvorrichtung 4 zugeführt     wird.    Die Schal  tung kann natürlich auch so     eingerichtet    wer  den, dass sich die erwünschte     Spannung    durch  das Schliessen des Stromes in der     Primär-          wicklung    ergibt.

   Wird die Röhre 1 als Gleich  richter verwendet, so kann die Unterbrechung  des Kontaktes 21 beispielsweise mittels des  von     einer    Welle mit passender     Geschwindig-          keit    angetriebenen Nockens 22 vor sich gehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entladungsröhre mit Quecksilberkathode und einer Zündvorrichtung, die fähig ist, die Röhre zu schnell aufeinanderfolgenden Zeit punkten zu zünden und die mindestens einen auf der Quecksilberkathode schwimmenden Körper aufweist, der mehrere gegen das Quecksilber isolierte Zündelektroden trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündelektro- den aus Stiften bestehen, deren Spitzen sich dicht oberhalb der Quecksilberoberfläche be finden.
    UNTERANSPRUCH: Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stiftspitze aus einem Werkstoff höheren Widerstandes be steht als der übrige Stiftteil, der gegen die Quecksilberkathode zu gekrümmte Dornen aufweist, deren Spitzen einen Abstand von der Quecksilberoberfläche haben, der prak tisch doppelt so gross ist wie der der Stift spitze.
CH240305D 1942-05-29 1943-06-10 Entladungsröhre mit Quecksilberkathode. CH240305A (de)

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CH240305D CH240305A (de) 1942-05-29 1943-06-10 Entladungsröhre mit Quecksilberkathode.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063721B (de) * 1954-07-08 1959-08-20 Pintsch Bamag Ag Zuendeinrichtung fuer mit in die Kathode tauchendem Zuendstift aus Material hohen elektrischen Widerstandes gesteuerte Metalldampfentladungsgefaesse
US3277622A (en) * 1961-12-05 1966-10-11 Jensen Otto Svend Flexed wall or ceiling facing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063721B (de) * 1954-07-08 1959-08-20 Pintsch Bamag Ag Zuendeinrichtung fuer mit in die Kathode tauchendem Zuendstift aus Material hohen elektrischen Widerstandes gesteuerte Metalldampfentladungsgefaesse
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