CH240475A - Gegenstand mit Decklage aus thermoplastischer Masse und Verfahren zur Herstellung des Gegenstandes. - Google Patents

Gegenstand mit Decklage aus thermoplastischer Masse und Verfahren zur Herstellung des Gegenstandes.

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CH240475A
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Urlitwerk Altdorf J Inglin Cie
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Urlitwerk Altdorf J Inglin & C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Gegenstand mit     Decklage    aus thermoplastischer Hasse und Verfahren zur  Herstellung des Gegenstandes.    Gegenstände mit     Decklab    aus thermo  plastischer Masse sind bekannt. Es sind     dies     beispielsweise Skier, bei     denen,die    die Deck  lage bildende thermoplastische Masse als       Gleitbelag    dient.

   Solche Skier haben andern  gegenüber, die mit Lacken, getränkten Ge  weben     etc.        versehen    sind, merkliche Vor  teile, indem bei ihnen nicht nur die ganze  Lauffläche gegen Abnützung     geschützt    ist,  wobei sich grosse Elastizität und Leichtigkeit  des     Skis    ergeben,     sondern    auch noch die  Gleitfähigkeit, ohne die bekannten     Auf-          streich-Gleitmittel    zu benützen, erheblich ge  steigert wird.  



  Bei solchen Gegenständen, wie, um beim  Beispiel, einem Ski, zu bleiben, erfolgt die       Fertigung    von Grund auf in einer Fabrika  tion, indem in einander folgenden Arbeits  gänge ? dem Ski die Gestalt gebende Teil,  das     Skiholz,    in eine endgültige Gestalt ge  bracht, an seiner     Unterseite    zur     guten    Bin  dung mit der thermoplastischen Masse ent-    sprechend profiliert und .dann in einer Presse  mit dem     thermoplastischen    Stoff, der erst  ,dann als formfeste     Masse    gebildet oder auch  schon als     solche    in     Jie    Presse gebracht wor  den sein kann, zu einem Ganzen vereinigt  wird.  



  In der Fertigung eines     solclhen    Gegen  standes freieren Spielraum zu schaffen, er  möglicht die     Erfindung.    Gemäss derselben ist  die Decklage auf eine Zwischenlage aus Holz  aufgebracht. Letztere ist     wiederum    auf einem  aus Holz bestehenden, die     Gestaltdes    Gegen  standes bestimmenden Teil aufgebracht.

   Ein  ebenfalls     Erfindungsgegenstand        bildendes     Verfahren zur Herstellung     -des    Gegenstandes       besteht    darin, dass eine Lage thermoplasti  scher     Masse    mit einer Holzlage     verbunden    als  Halbfabrikat erstellt wird, das mittels eines  Bindestoffes auf :das Werkstück für den aus  Holz bestehenden, die Gestalt .des Gegen  Standes bestimmenden Teil aufgeklebt wird,  worauf das     Zurichten    zum     fertigen    Gegen  stand erfolgt.

        Die Zeichnung zeigt schematisch als Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des einen Ski, an Hand welchem im folgen  den auch das Verfahren gemäss der Erfin  dung beispielsweise erläutert wird.  



       Fig.    1 ist ein Querschnitt durch den zwei  schichtigen Teil,       Fig.    2 ein Querschnitt durch den die Ge  stalt des Gegenstandes bestimmenden Teil und       Fig.    3 -ein     Querschnitt    durch den gefertig  ten Gegenstand.  



  Mit 1 ist eine Holzbahn bezeichnet, die  als     streifenförmiges.        Stück    in Längen- und  Seitenausdehnung etwas grösser als der zu  fertigende Ski ist. Diese, eine Zwischen  schicht     darstellende    Holzbahn 1 ist mit einer  den     erwähnten    Längen- und Seitenausdeh  nungen entsprechenden,     eine    zweite Schicht  darstellenden     thermoplastischen    Masse 2 zu  einem einzigen Teil vereinigt, der ein Halb  fabrikat darstellt.

   Zur innigeren Vereinigung  von Holzbahn 1 und thermoplastischer     Masse     2 ist die Holzbahn 1 mit Rillen ja versehen,  und wenn die thermoplastische Masse vor  Vereinigung mit der Holzbahn erstellt wurde,  kann die Verbindung:     Holzbahn-thermopla-          stische        Masse    unter Verwendung     eines        was-          serunlöslichen        Klebemittels    erfolgen.

   Die       thermoplastische    Masse kann aber auch erst  bei Bildung des zweischichtigen Teils durch       Verpressen    der Aufbaustoffe derselben,  beispielsweise     Celluloseacetat    mit     Weich-          machungsmittel,    Füllstoffen     ete.,    unter       Wärmeeinfluss    mit der Holzbahn vereinigt  werden.  



  Ganz unabhängig von dem beschriebenen  Halbfabrikat wird .der Teil 3,     Wig.    2) herge  stellt. Dieser besteht aus einem Skiholz, dem       bereits    seine Grundgestalt, was Spitze, Länge  und Längs- und     Querprofilierung    betrifft,       g        o        egeben        ist,        das        aber        in        der        Dicke        schwächer          gehalten    ist als der fertige Ski sein soll.

    Dieses Skiholz 3 ist nach der     Fig.    3 mit  dem Halbfabrikat mittels- eines klebend wir  kenden Bindemittels zu einem Ganzen ver  einigt, wobei in geringem Masse     Wärmeein-          fluss    zur Wirkung gekommen sein kann.    Durch Zurichten der Längskanten und der  Erstellung der     üblie.hen    Führungsrille 4 (in       Fig.    3 strichpunktiert angedeutet.) wird dann  der     Ski    fertig geformt.  



  Die thermoplastische Masse enthält     vor-          zugsiveise    das Gleiten     förderndes    Material,  wie     Graphit..     



       Der    Gegenstand kann aber auch anderer  Art als wie ein Ski sein. Er kann z. B. eine  zur Wohnungsausstattung verwendbare Platte  sein, etwa in Gestalt     eines    Parkettholzes oder  einer     Verkleidungsplat.te    oder auch eines in  einem Möbel     verwendeten    Brettes.

   Bei Ver  wendung als Bodenbauteil kann die thermo  plastische Masse einen dem Gleiten entgegen  wirkenden Stoff     enthalten,    wie Korkmehl,  und bei     Verwendung    als Verkleidungsplatte  oder     m    einem Möbel kann sie eine     Musterung,     wie     Maserierung    oder auch     Farbenspiegelung     ergebenden Stoff enthalten.  



  Der     grosse    Vorteil der Erfindung liegt  darin, dass der Belag aus     thermoplastischer     Masse unabhängig von der Zurichtung des  dem Gegenstand die Gestaltung gebenden  Holzes     erstellt    ist, so dass seine Fabrikation  in Gestalt eines Halbfabrikates an einem  ganz andern Ort erfolgen kann als die Zu  richtung des Holzes selbst und dass dieses  Halbfabrikat in einer eigenen,

   das     Spezial-          g        o        ebiet        der        thermoplastischen        Massen        beschla-          genden    Fabrikation hergestellt werden kann,  wogegen die Erstellung und Verformung des  gestaltgebenden Holzes dem     bezüglichen     Fachgebiet,     beispielsweise    der     Skifabrikation     oder der     Schreinerei,    eigen bleibt.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRrCHE I. Gegenstand mit Decklage aus thermo- plastiseher Masse, dadurch gekennzeichnet, dass die Decklage auf einer Zwischenlage aus Holz und diese auf einem aus einer Holzbahn bestehenden, die Gestalt des Gegenstandes be stimmenden Teil aufgebracht ist.
    II. Verfahren zur Herstellung des Gegen standes nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lage thermoplasti scher Masse mit einer Holzlage verbunden als Halbfabrikat erstellt wird, das mittels eines Bindestoffes auf das- Werkstück für den aus Holz bestehenden, die Gestalt des Gegen standes bestimmenden Teil aufgeklebt wird, worauf das Zurichten zum fertigen Gegen stand erfolgt. UNTERANSPRUCH: Gegenstand nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dieser als Ski mit Gleitbelag ausgebildet ist.
CH240475D 1944-02-23 1944-02-23 Gegenstand mit Decklage aus thermoplastischer Masse und Verfahren zur Herstellung des Gegenstandes. CH240475A (de)

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