CH240632A - Scheibenstandanlage. - Google Patents

Scheibenstandanlage.

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CH240632A
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Zwicker Othmar
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Zwicker Othmar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description


      Seheibenstandanlage.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Scheibenstandanlage    mit an Tragsäulen  gelagerten Rädern und darüber geleiteten  Zugorganen mit daran hängenden, gegen  seitig     ausbalancierten,    abwechslungsweise in  Hoch- und Tiefstellung bewegbaren Scheiben,  welche     Anlage    sich dadurch auszeichnet,     dass     die Scheiben zu einem aus zwei Reihen     be-          stehenden,mittels    Kurbelantriebes auf- und ab  bewegbaren Scheibenaggregat vereinigt sind,

    dass die Scheiben der in     Hochstellung    befind  lichen Scheibenreihe von einem     in    handgreif  licher Nähe des Kurbelantriebes befindlichen  Steuerhebel und einem mit ihm in Verbin  dung stehenden Steuermechanismus gemein  sam je um     ihre    Vertikalachse gedreht wer  den können, derart, dass an Stelle der Breit  seiten der Scheiben je die Schmalseiten der  selben ins     Schussfeld    zu liegen kommen.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf bei  liegender     Zeichnung    in einem     Ausführungs-          beispiel        dargestellt.    Es zeigt:       Fig.1    die     schematische    Darstellung (Vor  deransicht) eines aus zwei Reihen bestehen-    den, gegenseitig ausbalancierten -und reihen  weise, abwechslungsweise in Hoch- und Tief  stellung bewegbaren Scheibenaggregates im       Säheibenstand,          Fig.    2 die Vorderansicht des Mechanismus  für die Bedienung des Scheibenaggregates,       Fig.    3 die teilweise Draufsicht auf diesen  Mechanismus;

         Fig.    4 die Seitenansicht des ausbalancier  ten Scheibenaggregates,       Fig.    5 einen     Schnitt    durch den einzelnen  Scheibenhalter,     -          Fig.    6 die Seitenansicht des Kupplungs  mechanismus,       Fig.    7 die Seitenansicht des Sicherungs  mechanismus.  



  In den Figuren bedeutet 1 eine auf der  Welle 3 befestigte Antriebskurbel. Die Welle  3, welche     einerends    in einem Lagerring 6 am  Mauerwerk 4 und     andernends    in einem am  Mauerwerk befestigten     Support    2 gelagert  ist, trägt ein Kettenrad 5, welches fest mit  ihr verbunden ist. Ferner ist am Mauerwerk  4 ein zweites Kettenrad 7 gelagert. Beide           Kettenräder        sind    durch     eine    endlose Kette 8  miteinander verbunden. An das     Kettenrad    7  ist eine im Lager 9 gelagerte Welle 10 an  geschlossen.

   Diese Welle führt zu einem  Wellenlager 11, welches auf der     I-förmigen     Tragsäule 12     befestigt        ist.        In    der Nähe die  ses Lagers und auf der Welle 10 sitzt ein       Kettenrad    13, während ein weiteres Ketten  rad 14 auf einem besonderen Lagerbolzen 15  (Fix. 4)     im    Lager 11 angebracht ist. Beide  Kettenräder 13 und 14     sind    durch eine  darüber gelegte Kette 16 miteinander verbun  den.

   In     einem    gewissen Abstand von der  Säule 12 befindet sich     eine    weitere Säule 17,  auf welcher ebenfalls ein Wellenlager 18 mit  einem     Kettenrad    19 und einem weiteren, aus  der Zeichnung nicht ersichtlichen Kettenrad  angebracht ist, über welche Räder eine zweite  gemeinsame     Kette    gelegt ist. Solche Trag  säulen mit Wellenlagern,     Kettenrädern    und  darüber gelegten Ketten sind nebeneinander  und     miteinander        übereinstimmend    noch meh  rere     im    Scheibenstand angebracht.

   Die einen  Enden der Ketten 16 sind an der     1-Schiene     20 und die andern Enden derselben an der       I-Schiene    21 befestigt (Fix. 4). Von diesen       1-Schienen    20 und 21, in welchen die Schei  benhalter 22 angebracht     sind,        befindet    sich       die        eine    immer oben, während die andere  unten ist.

   Die beiden     1-Schienen    20 und 21  mitsamt den daran angebrachten Gestängen,  den Scheibenhaltern und den beiden Schei  benreihen usw. sind     gegenseitig    ausbalanciert,  und es wird von der Kurbel 1 aus abwechs  lungsweise die     I-Schiene    20 nach oben und       gleichzeitig    die     I-Schiene    21 nach unten und  die     I-Schiene    20 wieder nach unten und  gleichzeitig die     I-Schiene    21 nach oben be  wegt.  



       In        Fig.    1 sind die beiden Schienen 20 und  21 mit den darauf angebrachten Scheiben  figuren 23     und    24 schematisch dargestellt.  Die untere     Scheibenreihe    23 zeigt eine Fron  talansicht der einzelnen Scheiben, wogegen  die obere Scheibenreihe 24 die Scheiben von  der Seite gesehen zeigt. Diese obere, im       Schussfel.d    liegende Scheibenreihe kann auch  in Frontalansicht gezeigt werden.

   Zweck der         Scheibenstandanlage    ist, dass die Scheiben  dem Auge des auf dieselben zielenden     Schüt-          zens    nur eine kurze, messbare Zeit exponiert  werden, worauf die ganze Scheibenreihe mit  einem Ruck um 90 Grad gedreht wird und  damit     praktisch    unsichtbar wird, da die Sei  tenansicht der Scheiben keine Zielfläche mehr  bietet. Die untere Scheibenreihe, welche nur  dem Personal auf dem Scheibenstand, das  heisst den Anzeigern, sichtbar ist. braucht  nicht gedreht zu werden. Sie soll vielmehr  die Einschläge auf den Scheiben deutlich er  kennen lassen, was nur möglich ist, wenn  die Scheiben dieser Reihe (in     Fig.    1 z. B.

    die Reihe 23)     in    Frontalansicht gezeigt wer  den. Bevor nun die obere Scheibenreihe, deren  Scheiben in     Fig.    1 und 4 die Bezeichnung  24 tragen, wieder mittels der     Kurbel    1 nach  abwärts bewegt werden, ist es nötig, diese  Scheiben um ihre     Vertikalachse    erst zurück  zudrehen, so dass sie also in     Frontalansicht     nach abwärts bewegt werden. Gleichzeitig  wird dann die unten befindliche Scheiben  reihe der Scheiben 23 in Frontalansicht nach  aufwärts bewegt. Die Auf- und     Abbewegung     der     1-Schienen    kann auch mittels     eines    Mo  tors (z. B. Elektromotors) erfolgen.  



  Der Steuermechanismus, mit welchem je  die obere Scheibenreihe plötzlich gedreht  wird, ist wie folgt ausgebildet: An der Mauer  4 befindet sich in     handgreiflicher    Nähe der  Kurbel 1 ein zweiarmiger Steuerhebel 25,  welcher dort an einem Support 26 gelagert  ist. Der längere Arm dieses Hebels weist an  seinem Ende einen Handgriff auf, während  der kürzere Arm mit einer Schubstange 27  in     Verbindung    steht, welche ihrerseits mit  einem an einem Arm als Zahnsegment 28  ausgebildeten     zweiarmigen    Hebel verbunden  ist. Dieses Zahnsegment greift     in    eine durch  das Mauerwerk 4 hindurchgehende und dort  gelagerte Zahnstange 29, welche an ihrem  andern, links aus dem Mauerwerk heraus  ragenden Ende als Doppelzahnstange aus  gebildet ist (Fix. 3).

   An der Säule 12 ist nun  oben ein Support 30 befestigt, auf welchem  zweiarmige Hebel 31/32 mit je     einem    als  Zahnsegment ausgebildeten Arm gelagert      sind, welche Zahnsegmente mit den     Zahnun-          gen    der Doppelzahnstange 29 in Eingriff ste  hen. An den Enden der Hebelarme     31'/32'    ist  je ein nach unten zu konisch zugespitzter  Stahlstift 33     bezw.    34 befestigt.     Der    Stift  33 kommt mit einem nicht dargestellten  Loch am rechten Ende der Stange 36 in Ein  griff, während der Stift 34 mit einem nicht  dargestellten Loch am rechten Ende der  Stange 35 in Eingriff kommt.

   Diese     Stangen     sind in U-förmigen, an den     1-Schienen    ange  brachten Ausladungen 41, 42 geführt. Der  Eingriff des konischen Stiftes 33 in das  Ende der Stange 36 kommt dann     zustande,     wenn die     I-Schiene    21, welche mit einer Lauf  katze 37 versehen ist, sich in ihrer obersten  Lage befindet, während der     Eingriff    des  konischen Stiftes 34 in das Ende der Stange  35 dann zustande kommt, wenn die     1-Schiene     22 mit ihrer Laufkatze 38 sich in ihrer ober  sten Lage befindet     (Fig.    6). Der Eingriff  bedeutet, dass .die Stange 36 oder aber die  Stange 35 mit dem Steuerhebel 25 gekuppelt  ist.

   Umgekehrt, sobald die     I-Schiene    21 oder  die     I-Schiene    22 sich auf dem Wege nach  oben oder nach unten     befindet,    sind beide  Stangen 36 und 35 entkuppelt. Während die  ser Auf-     bezw.    Abwärtsbewegung ist es     nun     nötig, dass die Stangen 36 und 35 gegen un  gewollte     Längsverschiebung    gesichert sind,  weil     eine    derartige Verschiebung das Zu  standekommen der Kupplung     verunmöglichen     würde.

   Diese Sicherung wird für jede der  Stangen 36 oder 35 durch einen zweiarmigen,  auf der     I-Schiene    21 gelagerten Sicherungs  hebel     bewirkt,    wie er in     Fig.    7 linke Seite  mit 39 bezeichnet ist. Der kürzere Hebelarm  dieses Sicherungshebels kommt hier unter  die Platte 30     (Fig.    3) zu liegen, während der  längere Teil mit seiner abgebogenen Nase frei  in die Luft ragt.

   Sobald sich nun die     I-Schiene     21 nach abwärts bewegt und mit ihr  der Sicherungshebel 39, senkt -sich der län  gere und daher     schwerere'Hebelarm    desselben  nach unten und gerät mit seiner Nase     in    ein  auf der Zeichnung nicht dargestelltes Loch  der Stange 36, womit die letztere gegen Ver  schiebung     in    ihrer Längsrichtung gesichert    ist. Dieser     Sicherungshebel    kann selbstver  ständlich auch noch mit einer Feder ausge  rüstet sein, falls .das     Gewicht    des     längeren     Hebelarmes nicht genügen     und    die Funktion  des     Sicherungshebels    in Frage stellen sollte.

    Die Stangen 35 und 36 stehen     nun    mittels  auf den Schienen 20I21 drehbar     angebrachter     Hebel 43 in Verbindung, und es     sind    diese       Hebel    oberhalb ihrer     Drehstelle    44 zu Schei  benhaltern 22 ausgebildet. Wird in der ober  sten Stellung der Schiene 21 der Steuerungs  hebel 25 nach abwärts bewegt, so wird da  durch die Stange 36, welche mittels des       Kupplungsstiftes    33 mit dem Zahnsegment  31 gekuppelt ist, nach rechts bewegt     (Fig.    3)  und die in die Scheibenhalter 22 gesteckten  Scheiben 24 machen eine Drehung um 90  Grad.

   Befindet sich der Steuerungshebel 25  unten, so kann die Kurbel 1 nicht gedreht  werden, weil der     Steuerungshebel    dies     ver-          hindert.    Daher muss derselbe erst wieder in  die Anfangsstellung zurückgedreht werden,  wodurch die Scheibenfiguren wieder in ihre  Normalstellung zurückgedreht werden. Erst       dann    können sie aus ihrer obern in ihre un  tere Stellung gebracht werden. Um bei der  Auf- und Abwärtsbewegung der     1-Schienen          ein,    hartes     Anschlagen    oben zu     vermeiden,     sind an den Säulen 12, 17 usw. noch Puffer  federn 45 angeordnet, welche den Stoss bei  der Endbewegung nach oben auffangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scheibenstandanlage mit an Tragsäulen gelagerten Rädern, und darüber geleiteten Zugorganen mit daran hängenden, gegen seitig ausbalancierten, abwechslungsweise in Hoch- und Tiefstellung bewegbaren Schei ben, dadurch gekennzeichnet, dass die Schei ben zu einem aus zwei Reihen bestehenden, mittels Kurbelantriebes auf- und abbeweg- baren Scheibenaggregat vereinigt sind,
    dass die Scheiben der in Hochstellung befind lichen Scheibenreihe von einem in handgreif licher Nähe des Kurbelantriebes befindlichen Steuerhebel und einem mit ihm in Verbin dung stehenden Steuermechanismus gemein sam je um ihre Vertikalachse gedreht werden können, derart, dass an Stelle der Breitseiten der Scheiben je die Schmalseiten derselben .ins Schussfeld zu liegen kommen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Scheibenstandanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hochstellung je der einen Scheibenreihe diese mit dem Steuerhebel automatisch gekuppelt ist, während in den übrigen Stellungen beide Scheibenreihen entkuppelt, aber gegen un gewollte Drehung gesichert sind. 2.
    Scheibenstandanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Steuermechanismus ausser ortsfesten Teilen mit dem Steuerhebel ständig in Verbindung stehende und mit den Scheibenreihen auf- und abbewegbare Teile aufweist und dass die auf- und abbewegbaren Teile für jede Scheibenreihe ein hin- und her schiebbares Gestänge aufweisen, dessen Ende je mit einem Loch versehen ist,
    welches je mit einem konischen Stift der ortsfesten Teile des Steuermechanismus in Eingriff zu stehen kommt und dadurch mit dem die Hin- und Herschiebbarkeit des Gestänges bewirkenden Steuerhebel gekuppelt wird. 3. Scheibenstandanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da- durch gekennzeichnet, dass die Scheiben in auf I-Schienen drehbar gelagerten Scheiben haltern befestigt sind und dass diese Schei benhalter einzeln mittels Hebels mit dem zu gehörigen hin- und herschiebbaren Gestänge verbunden sind.
    4. Scheibenstandanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, .dass jede der hin- und her beweglichen, die Drehung der Scheiben ver anlassenden Stangen mit einem zweiten Loch versehen ist, in welches der längere, mit einer Nase versehene Arm eines doppelarmigen, auf der 1-Schiene gelagerten Sicherungshebels eingreift,
    dessen kürzerer Hebel unter einer auf einer Tragsäule angebrachten Platte in der Hochstellung der 1-Schiene zu liegen kommt und in dieser Stellung die Nase des längeren Armes aus besagtem Loch heraus bewegt und dadurch zeitweise entsichert. 5.
    Scheibenstandanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das auf- und abbewegbare, aus zwei gegenseitig aus balancierten Reihen bestehende Scheiben aggregat bei Bewegung je der einen Reihe nach oben durch an den Tragsäulen ange brachte Pufferfedern abgebremst wird.
CH240632D 1944-07-24 1944-07-24 Scheibenstandanlage. CH240632A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983004433A1 (en) * 1982-06-09 1983-12-22 Vay Bruce Payne Target apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983004433A1 (en) * 1982-06-09 1983-12-22 Vay Bruce Payne Target apparatus
US4501427A (en) * 1982-06-09 1985-02-26 Payne Vay B Target apparatus

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