CH240910A - Flüssigkeitszerstäuber. - Google Patents
Flüssigkeitszerstäuber.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
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Description
Flüssigkeitszerstäuber. Die meisten auf dem Markt bekannten Flüssigkeitszerstäuber besitzen gewöhnlich einen<U>Gummiball</U> oder eine Kolbenpumpe als Drucklufterzeuger, die mittels. einem starren oder einem flexiblen Rohr mit dem Zerstäu- berkopf verbunden sind, der seinerseit3 auf ein entsprechendes Gefäss, welches zur Auf- nal-ime der Flüssigkeit dient, aufgesetzt wird bezw. ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen Flüssigkeitszerstäuber, insbesondere für Parfüm, bei dem der Flüssigkeitsbehälter, die Druckluftpumpe und die Zerstäubervorrich- tung in einem Gehäuse vereinigt sind, das er findungsgemäss im obern Teil eine mit einer Zerstäuberdüse versehene Längsbohrung auf weist, unterhalb welcher nebeneinander zwei Räume angebracht sind, wobei in den einen Raum eine Kolbenpumpe eingesetzt ist, deren durchbohrte, als Luitzuführungskanal die nende Kolbenstange mit einem Ende fest in das Gehäuse beim hintern Teil der Längs, bohruug eingeschraubt ist, und der andere Raum zur.
Aufnahme der Flüssigkeit dient, welche mittels eines Ansaugrohres, das eben falls fest in das Gehäuse eingeschraubt ist, in den Düsenraum der Längsbohrung geleitet werden kann.
Zweckmässig ist zwischen dem Ansaug rohr und der Längsbohrung ein Drell'halin eingebaut, der zwei Querbohrungen besitzt, wobei die eine im geöffneten Zustand das Ansaugrohr mit der Längsbohrung verbin det, während die andere in eine Längs bohrung des Drelihahnes mündet, die mit der Aussenluft in Verbindung steht, was einen Druckausgleich, zwischen dem Flüssigkeits raum und der Atmosphäre ermöglicht. Durch Drehen des Halines um<B>90'</B> können die Quer bohrung für den Flüssigkeitsdurchgang und diejenige für den Lufteinlass hermetisch ver schlossen werden, so dass ein Ausfliessen der Flüssigkeit in jeder Lage des Zerstäubers verhindert ist.
Ein Ausfülirungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in beiliegender Zeichnung im Schnitt dargestellt. Es zeigt: Fig. I einen Längsselmitt durch den Flüs sigkeitszerstäuber, Fig. H einen Querschnitt durch den Flüs sigkeitszerstäuber.
Im Gehäuse<B>1,</B> das aus Metall oder;aus Kunstpressmaterial besteht, ist im obern Teil eine Längsbohrung 2 angebracht, in welche die Zerstäuberdüse <B>3</B> eingesetzt ist. Senkrecht zur Längsbohrung 2 sind im Gehäuse<B>1</B> zwei Räume 4 und<B>5</B> nebeneinander angebracht, wobei die Bohrung 4 zur Aufnahme einer Kolbenpumpe und der Raum<B>5</B> zur Auf nahme der Flüssigkeit dient.
Im geschlosse- neu Teil der Pumpenbohrung 4 ist das eine Ende der durchbohrten Kolbenstange<B>7</B> ein geschraubt, die zugleich den Druckluftzu- führungskanal <B>8</B> bildet, welcher in den hin- tern Teil der Längsbohrung 2 mündet. Am andern Ende der Kolbenstange<B>7</B> ist der Kol ben<B>9</B> befestigt, womit dieser und die Kol- benstange <B>7</B> starr mit dem Gehäuse<B>1</B> verbun den sind.
Der Druckraum<B>18</B> wird durch den<B>Zy-</B> linder<B>10</B> gebildet, in welchem der Kolben<B>9</B> hin und her gleitet. Der auf der Innenseite des Zylinders<B>10</B> eingelegte Sicherungsring <B>11</B> verhindert, den Kolben # entgegen der Wirkung der Feder 12 am Austreten aus dem Zylinder<B>10.</B>
In den Raum<B>5,</B> welcher zur Aufnahme der Flüssigkeit dient, ragt das: AnsaugTohr <B>6,</B> welches in das Gehäuseeingeschraubt ist und die Flüssigkeit<B>27</B><U>in</U> den Düsenraum 14 der Längsbohrung 2 leitet. Als Abschluss für den Flüssigkeitsraum<B>5</B> dient der Deckel<B>19</B> mit der Nachfüllschraube 20.<B>-</B> Als Verschluss für den Flüssigkeitsraum <B>5</B> dient ferner der Drehhahn<B>13,</B> dessen Quer- behr-ung 14 im geöffneten Zustand das<B>An-</B> saugrohr<B>6</B> mit der Längsbohrung 2 ver bindet und dessen Querbolirung <B>15</B> in die Längsbe,
hrung <B>16</B> des Hahnes<B>13</B> mündet, die mit der Aussenluft in Verbindung steht. Durch die Schraube<B>17</B> wird das Herausfallen des Drehhahnes<B>13</B> verhindert Die Funktion dieses Flüssigkeitszerstäu bers vollzieht sieh folgendermassen- Der Zylinder<B>10</B> dient als bewegliches Glied, indem man aussen auf den gerundeten Boden des Zylinders<B>10</B> drückt, wodurch sieh dieser in die Bohrung 4 versenkt und, da der Kolben<B>9</B> feststehend ist, sich der Druckraum <B>18</B> kontinuierlich verkleinert, wobei die in ihm befindliche zusammengepresste Luft durch die Bohrung<B>8</B> der Kolbenstange<B>7</B> in die Längsbohrung 2 strömt und von da zur Zerstäuberdüse <B>3.</B> Diese Düse<B>3</B> besitzt eine kleine Bohrung 21,
wodurch die Luft geschwindigkeit vergrössert wird. Der aus der Öffnung 22 austretende Luftstrahl er zeugt im Düsenraum<B>26</B> ein Vakuum,<B>wo-</B> durch die Flüssigkeit<B>27</B> im Raum<B>5</B> durch dass Ausaugrohr <B>6</B> angesogen wird, sich mit der ausströmenden Luft mischt und durch die Öffnung<B>23</B> dampfförmig ausgestossen wird.
Die Versenkung des Zylinders<B>10</B> voll zieht sich<B>so</B> lange, bis der Rand des Zylin ders<B>10</B> am Boden der Bohrung 4 aufsteht, alsdann gibt man die Öffnung 9-4, die beim Einwärtsdrücken des Zylinders<B>10</B> mit der Hand geschlossen wurde, #vieder frei, und die gespannte Druckfeder 12 drückt nun den Zylinder<B>10</B> wieder in seine Ausgangsstel lung zurück. Durch das im Druckraum ent stehende Vakuum wird durch die Öffnung 24 Frischluft angesogen.
Um. den Flüssigkeitsraum<B>5</B> hermetisel-i abzuschliessen, genügt es, den Drehhahn<B>13</B> <B>um 900 zu</B> drehen, wodurch die Austritts öffnung des Ausaugrohres und die Öffnung <B>25</B> für den Druckausgleich überdecht werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Flüssigkeitsz,erstäuber, insbesondere für Parfüm, bei dem der Flüssigkeitsbehälter, die Druckluftpumpe und die Zerstäubervor- richtung in einem Gehäuse vereinigt sind und der sich dadurch kennzeichnet, dass der obere Teil des Gehäuses eine mit einer Zer- stäuberdüse versehene Längsbohrung auf weist, unterhalb welcher nebeneinander zwei Räume angebracht sind, wobei in den einen Raum eine Kolbenpumpe eingesetzt ist, deren durchbohrte,als Luftzufülirungskanal die- nende KolVenstange mit einem Ende fest in das Gehäuse beim hintern Teil der Längs bohrung eingeschraubt ist, und der anderg Ra,um zur Aufnahme der Flüssigkeit dient, -"velche mittels eine#s Ansaugrühres, das eben falls fest in das Gehäuse eingescUraubt ist, in den Düsenraum der Längsbohrung geleitet werden kann.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Flüssigkeitszerstluber gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, zwi schen dem Ansaugrohr und der Längs- bolirung ein Drehhahn eingebaut ist, der zwei Querbohrungen besitzt, wobei die eine im geöffneten Zustand das Ansaugrohr mit der Längsbohrung verbindet, während die andere in eine Längsbolirung des Drellhahnes mündet, die mit der Aussenluft in Verbin dung steht, um einen Druckausgleich zwi schen dem Flüssigkeitsbehälter und der Atmosphäre zu ermöglichen. 2.Flüssigkeitszerstäuber gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben, die Kolbenstange und das Gehäuse starr miteinander verbunden sind. <B>3.</B> Flüssigkeitszerstäuber gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Zylinders für den Kolben ein Sicherungsring eingelegt ist, dureli wel chen der Kolben entgegen Federwirkung am Austreten aus dem Zylinder verhindert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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