CH241079A - Verbrennungsmotor mit mindestens einer im Kopf des Motors vorgesehenen, mittels Stirnzahnrädern angetriebenen Steuerwelle. - Google Patents

Verbrennungsmotor mit mindestens einer im Kopf des Motors vorgesehenen, mittels Stirnzahnrädern angetriebenen Steuerwelle.

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CH241079A
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Sklenar Vincenc
Waffenfabrik Ing F Janecek
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Sklenar Vincenc
Waffenfabrik Ing F Janecek
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/02Valve drive
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verbrennungsmotor mit mindestens einer im Kopf des Motors vorgesehenen,  mittels Stirnzahnrädern angetriebenen Steuerwelle.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  Verbrennungsmotor mit     mindestens        einer    im  Kopf des Motors gelagerten Steuerwelle, die  mittels Stirnzahnrädern angetrieben wird.  Bei den üblichen Motoren dieser Art sind die  Zahnräder, die zum     Antrieb    der Steuerwelle  dienen, in einem separaten Gehäuse gelagert.

    Dieses Gehäuse     muss    gegen     Schmierölentkom-          men    selbstverständlich gedichtet werden,     und     zwar in     einer        verhältnismässig    langen Dich  tungsfläche, so dass auch eine bedeutende  Menge von Spannschrauben nötig ist.

   Bei  luftgekühlten Motoren behindert die Anord  nung eines solchen Gehäuses eine richtige  und regelmässige     Ausbildung    der Kühl  rippen; die Montage und Demontage des Zy  linders     und    des Zylinderkopfes wird schwie  rig, ebenso schwierig ist     eine        Änderung    der       Achsenentfernung    zwischen den einzelnen  Zahnrädern zwecks     Einstellung    des Spiels in  den Zähnen, welches für richtigen und ge  räuschlosen Gang des Getriebes nötig ist.

      Der     Verbrennungsmotor    nach vorliegen  der     Erfindung    ist nun dadurch gekennzeich  net, dass mindestens ein Zylinder und ein Zy  linderkopf vorhanden sind, in deren Wan  dung     Ausnehmungen    für die Antriebszahn  räder derart vorgesehen sind, dass nach dem  Zusammenbau von Kurbelgehäuse, Zylinder,  Zylinderkopf und     Steuerwellengehäuse    ein  zusammenhängender Raum für die Antriebs  zahnräder     entsteht,    der in den Ebenen der  Stossflächen zwischen den genannten Teilen       abgedichtet    ist.  



  Einige Ausführungsbeispiele der Erfin  dung sind in der Zeichnung gezeigt, und  zwar stellt       Fig.1        einen    Motor mit zwei Nockenwellen  im Kopf des Motors -und mit Antriebsrädern  an der Seite des Motors dar.  



  In     Fig.    2 ist eine ähnliche Ausführung  abgebildet, jedoch ist hier nur eine Nocken  welle im Kopf des Motors angeordnet.           Fig.    3 zeigt im Querschnitt den Motor  nach     Fig.    2,       Fig.    4 einen Zweizylindermotor mit       Steuerwellenantriebsrädern    zwischen den bei  den Zylindern.  



       In        Fig,    5 ist     ein.    teilweiser Schnitt eines  Vierzylindermotors mit. Steuerantrieb in der  Mitte (analog der     Fig.    4) dargestellt. In den       Fig.    6-8 sind Beispiele verschiedener  Lagerungen, der     Steuerwellenantriebsräder          dargestellt.     



       Fig.    9 zeigt den Grundriss zu     Fig.    7,       Fig.    10 den Grundriss zu     Fig.    B.  



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    1 ist der  Steuerantrieb an der Seite des Motors an  geordnet. Hier sind zwei Nockenwellen  (Steuerwellen) im Kopf des Motors angeord  net, deren Antrieb folgendermassen erfolgt:  Auf der Kurbelwelle ist ein     kleines        Stirn-          zahnrad    1     aufgekeilt,    welches in das grosse  Zwischenrad 2 eingreift; letzteres wirkt über  weitere Zwischenräder 5, 6, 7 auf die Stirn  zahnräder 8, die auf den Nockenwellen auf  gekeilt sind.

   Damit das Kompressionsverhält  nis bei     Benützung    desselben     Kolbens    geän  dert werden     kann,    ist das Zwischenrad 2  schwenkbar um die Mitte des Rades 1 ge  lagert, so dass ständig der Eingriff mit dem  nachfolgenden Zwischenrad 5 eingehalten  werden kann. Das Zwischenrad 2 ist in dem  Teil 4 gelagert, welcher eine Schwenkbewe  gung um die Mitte des Rades 1     ausführen     kann. Das Zwischenrad 2 kann in der Ein  griffslage durch die Stellschraube 3 fest  gestellt werden.  



  Der Raum, in welchem sich die Zahn  räder befinden,     ist        in    der Berührungsfläche  (Stossfläche) 12     zwischen    dem Zylinder und  dem     Kurbelgehäuse,    weiter in der     Be-          rührungsfläche    11 zwischen dem Zylinder  und dem Zylinderkopf, schliesslich in der       Berührungsfläche    9 zwischen dem Zylinder  kopf und dem     Nockenwellengehäuse    abge  dichtet;

   eine     eventuell    notwendige     Korrektur     im     Eingriff    der Räderzähne ist durch Ein  schleifen der     Berührungsflächen.    12, 11, 9  oder durch     Hineinlegen    von     Unterlagscheiben     möglich.    Der Schnitt durch den Motor nach     Fig.    2  entspricht demjenigen nach     Fig.    1, mit dem  Unterschied, dass hier nur eine Nockenwelle  im Kopf des Motors vorhanden     ist.     



  Der     Querschnitt    nach     Fig.    3 stellt an  schaulich die Anordnung des Getriebes nach       Fig.    2 dar; der Steuerantrieb erfolgt an der  Motorseite. Hier sieht man deutlich, dass alle  Zahnräder in einem zusammenhängenden       Raume    gelagert     sind,    der durch     Ausnehmun-          gen    in der Wandung des Zylinders, des Zy  linderkopfes und des     Steuerwellengehäuses     gebildet ist. Die Dichtungsflächen 12, 11, 9  liegen in den Berührungsebenen dieser Teile,  so dass sie gleichzeitig mit diesen geschliffen  werden können.

   Man sieht aus     Fig.    3 die       Ausführung    der Kühlrippen und erkennt,       dass    das Motoraussehen nicht beeinträchtigt  und der Durchgang der kalten Luft     nicht     sehr beschränkt wird. Dazu kommt noch, dass  die Kühlung an der Motorseite     mit    den An  triebsrädern teilweise auch durch das aus  dem     Nockenwellengehäuse    abfliessende 01 be  sorgt wird. Auch     bei        Mehrzylindermotoren     kann der     Steuerantrieb    an der Motorseite aus  geführt werden.  



  Bei dem Zwei-     bezw.    Vierzylindermotor  nach     Fig.    4 und     Fig.    5 ist der Steuerwellen  antrieb     in    der Motormitte vorgesehen. Das  kleine Zahnrad 1 ist hier auf die Kurbelwelle  im Innern der     mittleren    Wand 4     aufgekeilt     und das folgende Zwischenrad 2 ist     ebenfalls     in der     mittleren    Wand 4 gelagert, Die Wand  ist auf der Kurbelwelle drehbar,

   so dass sich  das     Zwischenrad    2 um die Achse der Wand  4     bezw.    um die     Kurbelwellenaehse        ver-          schwenken    lässt. Die Räder 1 und 2 sind im  ständigen Eingriff und durch entsprechendes  Einschwenken der mittleren     Platte    4 kommt  auch das Rad 2 in ständigen Eingriff mit  dem Zwischenrad 5, auch wenn die Achsen  entfernung der Zwischenräder 2     und    5 va  riiert, welche Entfernung von der Dicke der  benützten Unterlage, das heisst von dem ein  gestellten Kompressionsverhältnis abhängig  ist.

   Auch hier sind die     Steuerwellenantriebs-          räder    wie in     Fig.    1, 2, 3 in einem zusammen  hängenden Raum, der mindestens zum Teil      durch     Ausnehmungen    in der Wandung von  zwei     Zylindern    und Zylinderköpfen gebildet  wird, gelagert. Auch hier liegen die Dich  tungsfläche 12, 11, 9 des Raumes in den Be  rührungsebenen von Kurbelgehäuse, Zylin  dern, Zylinderköpfen und Steuerwellen  gehäuse. Das Zwischenrad 2 kann in der  Eingriffslage mittels einer Schraube 3 ge  sichert werden.  



  Den     Steuerwellenantrieb    des Vierzylin  dermotors durch die Mitte zeigt     Fig.    5, doch  unterscheidet sich dieser keineswegs von     der,     Ausführung nach     Fig.    4.  



  Die Lagerung der Zwischenräder in der  Wandung der Zylinder und Zylinderköpfe  kann auf verschiedene     Arten    durchgeführt  werden, erfolge nun der Antrieb an der  Motorseite oder zwischen den Zylindern.       Fig.    6 zeigt     eine        Zwischenradlagerung,    wenn  man Zutritt zum Ausbohren von     öffnungen     für die Lagerzapfen hat. Nach     Fig.    6 ist der  Radzapfen in Büchsen gelagert und das Rad  auf dem Zapfen 13 drehbar. Der Zapfen 13  wird von der Seite zwischen den Kühlrippen  und das Rad von der Dichtungsfläche (12,  11, 9) her     eingesetzt.     



  Wenn kein Zutritt zum Ausbohren der       Öffnung    für den Lagerzapfen 13 ist, wird  das Rad     zusammen        mit    dem Zapfen 13, der  im zweiteiligen Zylinderteil 14 gelagert ist,  von der betreffenden Dichtungsfläche (12,  11, 9) her montiert. Der zylindrische Teil 14  ist dabei entweder nach     Fig.    7 bloss in eine  eine Erweiterung des Räderraumes bildende  Bohrung eingelegt (Schwimmlagerung), oder  er besitzt nach     Fig.    8     einen    Flansch 15, der  beim Aufsitzen durch Schrauben 16 fest  gehalten wird. Das äussere Ende des Zylin  derteils 14, ebenso der Flansch 15, ist stets  in der Dichtungsebene.

   Durch Hineinlegen  von     Unterlagsscheiben    oder Abschleifen der  Dichtungsflächen kann der     Zahneingriff    der  Zwischenräder korrigiert werden. Nach     Fig.    7  und 8 ist das Rad auf dem Zapfen 13 mit  Hilfe einer Büchse     (Fig.    8) oder einem    Kugellager     (Fig.    7) drehbar; das Rad könnte  aber auch fest auf dem im Zylinderteil 14  drehbaren Zapfen 13 sitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbrennungsmotor mit mindestens einer im Kopf des Motors vorgesehenen, mittels Stirnzahnrädern angetriebenen Steuerwelle, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zylinder und ein Zylinderkopf vorhanden sind, in deren Wandung Ausnehmungen für die Antriebszahnräder derart vorgesehen sind, dass nach dem Zusammenbau von Kur- belgehäuse, Zylinder, Zylinderkopf und Steuerwellengehäuse ein zusammenhängender Raum für die Antriebszahnräder entsteht, der in den Ebenen der Stossflächen (9, 11, 12)
    zwischen den genannten Teilen abgedichtet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Verbrennungsmotor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eines von den Antriebszahnrädern schwenkbar ge lagert ist, so da.ss durch sein Versehwenken eine Änderung der Achsenentfernung beider benachbarter Zahnräder ausgeglichen werden kann. 2. Verbrennungsmotor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (13) von Zwischenrädern in beson deren Einlagen (14) gelagert sind, die samt den Zwischenrädern in dem für die Antriebs zahnräder vorgesehenen, zusammenhängen den Raum eingeschoben sind.
    3. Verbrennungsmotor nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einlagen (14), in denen die Zwischenräderachsen (13) gelagert sind, in eine zylindrische, eine Erweiterung des erwähnten Raumes bildende Bohrung einge- passt sind.
CH241079D 1942-07-07 1943-07-13 Verbrennungsmotor mit mindestens einer im Kopf des Motors vorgesehenen, mittels Stirnzahnrädern angetriebenen Steuerwelle. CH241079A (de)

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CH241079D CH241079A (de) 1942-07-07 1943-07-13 Verbrennungsmotor mit mindestens einer im Kopf des Motors vorgesehenen, mittels Stirnzahnrädern angetriebenen Steuerwelle.

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FR (1) FR896220A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039307B (de) * 1956-04-28 1958-09-18 Daimler Benz Ag Steuerwellenantrieb von Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039307B (de) * 1956-04-28 1958-09-18 Daimler Benz Ag Steuerwellenantrieb von Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen

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Publication number Publication date
FR896220A (fr) 1945-02-15

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