CH241461A - Fliessbandanlage zum Giessen von Barren. - Google Patents

Fliessbandanlage zum Giessen von Barren.

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CH241461A
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Bianchi Sa Vincenzo
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Bianchi Sa Vincenzo
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D5/00—Machines or plants for pig or like casting
    • B22D5/04—Machines or plants for pig or like casting with endless casting conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description


  Fliessbandanlage zum Giessen von Barren.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Fliessbandanlage zum Giessen von Barren mit  einer Vielzahl unter sich verbundener und  nebeneinander angeordneter Giessformen.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung  ist die Ermöglichung eines beschleunigten  und automatischen Gusses von Barren, z. B.  von Eisen- oder     Nichteisenmetallen,    sowie  eine Förderung der fertigen Barren, wodurch  eine sehr hohe Produktion bei geringer Ver  wendung von Arbeitskräften erreicht werden  soll.  



  Um diesen Zweck zu erreichen, sind bei  der Anlage gemäss der vorliegenden Erfin  dung die Giessformen zu einer endlosen be  wegten     Formenkette    verbunden, und werden  die Giessformen nacheinander aus der auf  rechten Lage um 180  gedreht zum Auswer  fen der vorher als geschmolzenes Metall auf  genommenen Barren, welche auf     einen    För  derer mit endlos laufendem Band fallen, das  sie zur Umladung auf andere Transport  mittel, wie z. B. Rollwagen, mitnimmt;  ausserdem erschüttert eine     automatische    Er-         schütterungsvorridhtung    die Böden der Giess  formen, um das Ausfallen der fertigen  Barren zu sichern.  



  Bei     einem    bevorzugten Ausführungsbei  spiel dieser Anlage werden die zu einer end  losen     Kette    verbundenen Formen derart an  geordnet, dass sie einen länglichen Ring bil  den mit einem     obern        Trum,    auf welchem die       Eingussöffnungen    der Formen nach     oben     gerichtet sind und einem untern     Trum,    über  dem Förderband, welches eine ansteigende  Strecke besitzt, um die Barren, die aus den  Formen auf den Förderer fallen, wieder zu  heben zur Verladung auf andere Transport  mittel.  



  Der Antrieb der zur Kette vereinigten  Formen erfolgt bei dieser Ausführungsform  über einen     Geschwindigkeitsregler,    um die  Geschwindigkeit des     Vorschubes    der Formen  sowohl in Hinblick auf das Fassungsvermö  gen der einzelnen Formen als auch zur     Be-    ,       rücksichtigung    der Eigenschaften des zu  giessenden     Metalles    regulieren zu können.  Infolge dieses Geschwindigkeitsreglers kann      man in     denselben    Formen Metalle mit ver  schiedener     spezifischer    Wärme giessen, die  natürlich verschieden viel Zeit zum Erstarren  brauchen.

   Schliesslich     gestattet    der Geschwin  digkeitsregler auch noch, den Vorschub der       Gussformen    den Fähigkeiten des Arbeiters  anzupassen, der z. B. das flüssige Metall mit  tels Tiegeln oder andern Mitteln zuführt.  



  Um die Füllung der Formen an jedem be  liebigen Punkte der     Formenkette    vornehmen  zu können und um auch die Möglichkeit zu  haben, mehrere Ofen zu bedienen, auch wenn  diese auf     derselben    Seite vorgesehen sind, ist  der Förderantrieb bei dieser Ausführungs  form mit einem gewöhnlichen Wendegetriebe  zur Umkehr der     Förderrichtung    der Formen  kette ausgestattet.  



  Um mit Sicherheit den     Auswurf    der fer  tigen     Barren    zu     erwirken,        ist        eine    automa  tische     Erschütterungsvorrichtung    zur     Er-          schütterung    der Formböden vorgesehen, was  bei dem vorgenannten     Beispiel    durch     einen     oder mehrere Hämmer erzielt wird, wobei der       Antrieb    besagter     Hämmer    von der Bewegung  der die Formen zu einer Kette verbindenden  Glieder abgeleitet wird.

       In    einer praktischen       Ausführungsform    der     Erschütterungsvorrich-          tung    weist diese einen oder mehrere von  einem     zweiarmigen    Hebel angetriebene Häm  mer auf, wobei besagter Hebel     Mittels    einer  am Ende seines einen Armes vorgesehenen  Walze an den Rollen oder Wellen der Ver  bindungsglieder der Formen anliegt, während  an dem Ende des andern Armes ein Organ  zur     Übertragung    der     Schwingungen    des be  sagten Hebels     auf    eine     Mitnahmevorrichtung     vorgesehen ist;

   auf der diese Mitnahme  vorrichtung tragenden Welle sind frei dreh  bar der oder die     Hammerstiele    derart ange  ordnet, dass sie jeweils durch die     Mitnehmer-          vorrichtung        mitgenommen    werden und dann  freigegeben werden, was den Fall der  Hämmer     bewirkt.    Um eine Vereinfachung  der     Konstruktion    der besagten Erschütte  rungsvorrichtung der Böden der Formen zu  erzielen, wird bei einem Ausführungsbeispiel  ein einziger     Stiel    vorgesehen, auf den die Be  wegung     übertragen    wird, und der zwei oder    mehr Hämmer trägt, die so angeordnet sind,

    dass der Boden der Formen in entsprechend       vielen        Punkten    erschüttert     wird.    In einer  Variante     könnten    auch zwei oder mehr  Hämmer hintereinander befestigt     sein,    der  art, dass durch sie der Boden zwei oder mehr  Male erschüttert     wird.     



  Bei einer praktischen Ausführungsform  wird jeder der Stiele mit zwei seitlichen  Armen und einem mittleren Arm zur Befesti  gung der Hämmer ausgestattet.  



  Die Anlage kann ausserdem mit einer  Stempel-     bezw.        Prägevorrichtung    versehen  sein, die nach demselben Prinzip wie die  oben beschriebene Erschütterungsvorrichtung       selbsttätig    arbeitet, indem ein von der Form  kette angetriebener Stiel vorgesehen wird,  der die     Prägorgane    trägt,     mittels    der die  Barren     automatisch    abgestempelt werden, um  die verschiedenen Legierungen, Abstiche     usw.     durch entsprechende     Kennzeichnungen    unter  scheiden zu können.

   Da die Prägevorrich  tung ähnlich ausgeführt     ist    wie die     Erschüt-          terungsvorrichtung,    ist sie auf der Zeich  nung nicht dargestellt.  



  Schliesslich ist diese Ausführungsform  auch noch mit einem gleichfalls automatisch  arbeitenden, bekannten und daher nicht dar  gestellten Verteiler versehen, der nach direk  ter Übernahme des flüssigen     Metalles    dieses  gleichmässig auf die verschiedenen Guss  formen verteilt, wobei dieser Verteiler  gleichfalls durch die     Formenkette    angetrie  ben wird und daher im gleichen     Rhythmus     wie diese     Formenkette    arbeitet.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung    dargestellt.     Fig.    1 ist  ein schematischer Aufriss der Anlage in der  Längsrichtung unterbrochen, um die Figur  zu verkürzen.     Fig.    2 ist     eine    Seitenansicht in  Richtung der Pfeile 2-2 der     Fig.    1 gesehen,  in grösserem Massstab.

       Fig.    3 zeigt einen  Querschnitt nach 3-3 der     Fig.    1, auf dem  die Tragvorrichtung mit der gelenkigen Ver  bindung der einzelnen zu einer Kette zusam  mengefassten     Gussformen    sowie das Förder  band für die fertigen Barren zu sehen sind,      und schliesslich zeigt     Fig.    4 Einzelheiten in       Längsaufriss    der Hämmer zum     Auswerfen     der Barren mit der zugehörigen Steuervor  richtung.  



  Die     Barrengiessmaschine    ist mit zwei Vor  richtungen     (Fig.    1) A und B ausgestattet,  von denen die eine zur Aufnahme des flüssi  gen     Metalles    bestimmt ist (die eigentlichen       Gussformen),        während    die andere zur Über  führung der fertigen Barren auf     Barren-          fördervorrichtungen    dient,     durch    die ihrer  seits die Barren ihrer weiteren Bestimmung  zugeführt werden.  



  Die Vorrichtung A zur Aufnahme des  geschmolzenen     Metalles    zur Herstellung von  Barren weist eine Vielzahl von     Gussformen     I auf, die eine neben der andern angeordnet  und durch an den Seiten 3 der Formen an  gebrachte Organe 2     (Fig.    3) verbunden     sind,     so dass sie eine endlose Kette bilden. Die end  lose     Kette    hat eine ovale Form, ähnlich  einem abgeplatteten Ring mit waagrechten       Trums,    die auf einem Traggestell 4 angeord  net sind, während an den     halbkreisförmigen     Enden des Ringes an den Enden des Trag  gestelles die Tragachsen 5 für die Ketten  zahnräder 6 angebracht sind, von denen eines  die Kette bewegt.

   Der mit 7     bezeichnete    elek  trische Motor treibt den Regler 8 an,     durch     den der Vorschub der     Formenkette    geregelt  werden kann. Hier ist auch ein (in der       Zeichnung    nicht dargestelltes) Wendegetriebe  vorgesehen, damit jeweils eine     Einfüllung     des flüssigen     Metalles    auch an den beiden  Enden des Traggestelles erfolgen kann, wenn  mehrere Ofen längs der     Kette    angeordnet  sind, ohne dass die Gefahr besteht, dass die       Gussformen    vor der Erstarrung des     Metalles     gekippt werden.  



  Unterhalb der oben beschriebenen Vor  richtung ist die     Vorrichtung    B für den  Transport der fertigen Barren angeordnet,  die in ähnlicher Weise     ausgeführt    ist wie die  endlose     Formenkette.    Sie besitzt ein Gestell 9       (Fig.    1), auf dem zwei Rollenketten 10 vor  gesehen sind, die zwei endlose Schleifen bil  den und unter der     Formenkette    parallel zu  dieser laufen. Der Endteil 9' des Gestelles 9         ist    ansteigend, um die Barren in die (in der       Zeichnung    nicht dargestellten) Förderkarren  oder andere Transportmittel fallen zu lassen.

    Die     Ketten    10 des Förderers B werden durch       Querstreben    11     (Fig.    3 verbunden, die durch  mit dem Flansch nach innen gewandte  T-Eisen     gebildet    werden,     und    in regelmässi  gen Abständen angeordnet     sind,    so dass sie  die aufgenommenen Metallbarren am Abglei  ten     verhindern,    wenn das Förderband aus der  ebenen Strecke     Bo,    auf welcher die Über  nahme der     aus    den     Gussformen    ausgestosse  nen Metallbarren stattfindet, in die geneigte  Strecke     Bo'    übergeht.  



  Der Antrieb des Förderbandes erfolgt  über ein Getriebe 13, das-am Ende des an  steigenden Teils 9' des Gestelles 9 vorgesehen  ist, und mit     Kupplung    und     Zahnrädern          cder    gleichwertigen     Übertragungsmitteln    die  Kettenzahnräder 14 antreibt. Die fertigen  Barren können so bequem mittels Trichter  oder Gleitbahn direkt auf Förderkarren ge  laden werden. Der erhöhte Teil 9' des För  derers gestattet durch einfache Verschiebung  des Karrens diesen gleichmässig vollzuladen.  Die     Fördervorrichtung    könnte beide Enden  erhöht haben, um die Barren an dem einen  oder andern Ende abladen zu können, z. B.  um verschiedene Legierungen oder Abstiche  getrennt abzuführen.

   In diesem Falle ist  auch der Förderer mit einem Wendegetriebe  ausgerüstet.  



  Um auf jeden Fall den Auswurf der  Barren zu garantieren, wenn die Formen aus  der aufrechten Lage 1 um 180  gedreht wer  den und in die umgekippte Stellung 1' über  gehen, sind ein oder mehrere     selbsttätig    be  wegte Hämmer 15a, 15b, 15c     (Fig.    4) auf\       einem        gemeinsamen        Stiel    angebracht, dessen  Antrieb direkt von der     Verbindungskette    der  Formen abgeleitet wird. Die Bewegung der  Hämmer erfolgt über     einen    in 17 drehbar ge  lagerten     zweiarmigen    Hebel 16, auf dessen  Arm 18 am Ende eine Rolle 19 auf einer  Achse 19a sitzt, die parallel zu den Achsen.

    der Röllchen 22 der Verbindungskette ange  ordnet ist. Der Vorschub der Kette 2 bewirkt           eine        Schwingung    des Hebels 16, welcher mit  seinem Arm 18a über eine Kette 23 ein frei  auf der Achse 25 drehbares     Kettenzahnrad     24     antreibt.    Das Rad 24 wird dauernd um  einen     bestimmten        Winkel        verschwenkt,    der  durch das Ausmass der     Schwingung    des  Hebels 16 gegeben ist. Die     Kette    23 trägt an       ihrem    andern Ende 23' ein     Gegengewicht     23", welches die Rückführung des Rades 24  bewirkt.

   Dieses Gegengewicht- 23" bewirkt  auch, dass die Rolle 19 des Hebels 16 dauernd  in Berührung mit den Röllchen 22 der Kette  2 bleibt. Das Kettenzahnrad 24 ist mit einer       Sperrklinke    26 versehen, die bei der Drehung  den     Hammerträgerstiel    27 mitnimmt, und  zwar     mittels    eines am Ende 29 des Stiels an  gebrachten Zahnes     2$.    Der grösste     Ausschlag     des Stiels 27     wird    erreicht bei Begegnung  der     Klinke    26 mit dem Auslöser 30, dessen  Aufgabe die Befreiung der     Klinke    26 von  dem Haltezahn 28 des Stiels 27     ist,

      wodurch  der     Herabfall    des Stiels und damit der  Hämmer 15a, 15b,<B>15e</B> erreicht wird, die an  dem freien Ende des besagten Stiels ange  bracht sind. Die Hämmer sitzen an drei fest  mit dem in der     Längssymmetrieebene    ange  ordneten Stiel verbundenen Armen, die zu  einander seitlich versetzt sind und so den  Boden einer Form nacheinander in drei     ver-          schiedenen        Punkten        treffen    und erschüttern,  wodurch mit Sicherheit das Ausfallen des  betreffenden     Barrens    erfolgt.  



  Schliesslich ist noch eine     Einrichtung    vor  gesehen, die den Zweck hat, Schäden zu ver  meiden, die sich ergeben können, wenn ein  Barren sich mit dem einen Ende zwischen  die Querstreifen 11 des Kettenförderers ein  klemmt, während das andere Ende sich noch  in der     .Gussform    befindet. Dies kann eintre  ten, wenn einer der Barren, anstatt dass seine  Längsachse ungefähr horizontal bleibt, nur       mit    einem Ende aus der Form herausfällt.  Um dabei Schaden zu vermeiden, kann man  das Förderband so anordnen, dass sein oberes       Trum        um    mehr als eine volle Barrenlänge  von dem Rand der Öffnung der abwärts ge  kehrten Formen     entfernt    ist.

   Aber dadurch  würde sich der Vorgang des Giessens sehr    viel     schwieriger    gestalten, und die ganze  konstruktive Anordnung wäre keineswegs  sehr wirtschaftlich. Statt dessen ist es vor  teilhafter, in dem Antrieb sowohl der     Form-          kette    als auch des Förderbandes eine Rutsch  kupplung 31     (Fig.    1) für eine einstellbare  Höchstbeanspruchung vorzusehen, wodurch  bei     Überbeanspruchung    der betreffende Ma  schinenteil angehalten wird. Solche Rutsch  kupplungen sind bereits bekannt.

   Natürlich  könnte statt ihrer auch eine bekannte, elek  trisch wirkende Anhaltevorrichtung vor  gesehen werden, die die     Motoren    anhält,       wenn    das von ihnen     abgegebene    Drehmoment  eine obere Grenze überschreitet.  



  Diese Fliessanlage kann vor einem, zwei  oder mehr Ofen aufgebaut werden, auch nenn  diese sich auf derselben Seite     befinden.    Der  Arbeiter, der einen Ofen zu bedienen hat,  braucht sich nicht von diesem zu entfernen,  sondern die     Gussformen    bewegen sich lang  sam an ihm vorbei, werden eine nach der  andern gefüllt mittels eines Tiegels für  Handbetrieb oder auch automatisch.  



  Die gefüllten     Gussformen    bewegen sich  vom     obern        Trum,    auf welchem die Auf  nahme des flüssigen Metallee erfolgt, zum       untern        Trum,    wobei sie zugleich umgekippt  werden, wodurch das Ausfallen der Barren  aus den Formen auf die Transportvorrich  tung B bewirkt wird. Barren, die etwa nicht  sofort ausfallen sollten, werden     aus    den       Gussformen    mit Hilfe der Hämmer     15a,    15b,  <B>1,5e</B>     entfernt.    Die drei Hämmer könnten auch  in einer Reihe angeordnet werden und jeden  Boden gleichzeitig an drei verschiedenen  Punkten treffen.  



  In der Praxis kann es vorkommen, dass  das     zugiessende    Metall     aussergewöhnlich    lange       Gussformen    verlangt, damit das Metall sicher  erstarrt ist, bevor die Formen umgekippt wer  den. Man kann auch einen Ventilator vor  sehen, der für eine beschleunigte Abkühlung  des Metallee nach dem     Einguss    sorgt. Ein  solcher Ventilator erweist sich auch dann  nützlich, wenn aus Raummangel oder sonsti  gen Gründen die     Gussformen    besonders kurz           ausgeführt    werden müssen.

   Nachdem alles  Metall aus einem Ofen zu Barren gegossen  ist,     kann    man zum     Verguss    des in den nächst  folgenden Öfen enthaltenen     Metalles    über  gehen. Der Punkt, in dem das Giessen vor  sich geht, bestimmt die     Bewegungsrichtung     und die den     Gussformen    zu erteilende Ge  schwindigkeit, damit das Erstarren des     Me-          ta.lles    vor dem Umkippen der     Gussformen    ge  sichert ist.  



  Das vorstehend erläuterte Ausführungs  beispiel besitzt folgende Vorteile:       a)    Die Möglichkeit, den Guss an jedem  beliebigen Punkt der     Formenkette    zu be  werkstelligen, so dass eine Anzahl an ver  schiedenen Orten aufgestellte Ofen bedient  werden kann;  b) Veränderliche Geschwindigkeit zum  Anpassen an die     Arbeitsbedingungen;     c) Gute Raumausnutzung in der Giesserei  und eine erhebliche Verringerung der not  wendigen     Gussformen;     d) Automatischer Auswurf der gegosse  nen Barren und     Sicherung    des     Auswerfens     durch mehrere Erschütterungsorgane;  e) Automatische Abstempelung der  Barren;  f) Automatische Abmessung der in jede  Form gegossenen Metallmenge;

    g)     Automatische    Förderung und Verla  dung der fertigen Barren auf Förderkarren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fliessbandanlage zum Giessen von Barren mit einer Vielzahl unter sich verbundener und nebeneinander angeordneter Giessformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Giessformen zu einer endlosen bewegten Formenkette ver bunden sind und nacheinander aus der auf rechten Lage um 180 gedreht werden zum Auswerfen der vorher als geschmolzenes Me tall aufgenommenen Barren, welche auf einen Förderer mit endlos laufendem Band fallen, das sie zur Umladung auf andere Transport mittel mitnimmt, und dass eine automatische Erschütterungsvorrichtung die Böden der Gussformen erschüttert,
    um das Ausfallen der fertigen Barren zu sichern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fliessbandanlage gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichngt, dass die Formen kette einen länglichen Ring bildet mit einem obern horizontalen Trum, auf welchem die Eingussöffnungen der Formen nach oben ge richtet sind und einem untern Trum, über dem Förderband, welches wenigstens eine an steigende Strecke besitzt, um die aus den Giessformen gefallenen Barren zum Umladen wieder zu heben. 2.
    Fliessbandanlage gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Förderband zwei endlose Ketten mit Rollen aufweist, die auf einem Gestell laufen und durch Querstreben verbunden sind, welche ein Abrutschen der Barren auf der ansteigenden Strecke verhindern. B. Fliessbandanlage gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Antrieb der Formenkette durch einen Motor über einen zwischengeschalteten Geschwindigkeitsregler erfolgt, um die Vor schubgeschwindigkeit der Formen regulieren zu können. 4.
    Fliessbandanlage gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass ein Wendegetriebe vorgesehen ist, um die Bewegungsrichtung der Giessformen umkehren zu können. 5. Fliessbandanlage gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erschütte rungsvorrichtung mittels Hämmern die Form böden erschüttert, welche Hämmer von die Giessformen zu einer - Kette zusammen schliessenden Verbindungsgliedern aus be wegt werden. 6.
    Fliessbandanlage gemäss dem Patent anspruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Hämmer durch einen zweiarmigen Hebel bewegt werden, der an dem Ende seines einen Armes eine Walze trägt, die auf Rollen der Verbindungsglieder aufliegt, während an dem Ende des andern Armes ein Organ befestigt ist zur Übertra gung der Schwingungen des besagten Hebels auf eine Mitnehmevorrichtung, auf deren Achse frei drehbar das eine Ende eines Stiels angeordnet ist, welches Ende einen Anschlag trägt,
    der jeweils durch die Mitnehmevorrich- tung bei deren; Drehung mitgenommen und darauf durch Ausklinken freigegeben wird. 7. Fliessbandanlage gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Stiel mehrere Hämmer derart befestigt sind, dass sie nach einander auf die Böden der Formen an ver schiedenen Punkten auftreffen. B. Fliessbandanlage gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Vorrich tung zur automatischen Prägung der Barren versehen ist, welche Vorrichtung durch die Formenkette angetrieben wird. 9.
    Fliessbandanlage gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis $, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägevorrichtung nach demselben Prinzip arbeitet wie die Er schütterungsvorrichtung, indem ein weiterer, von der Formenkette aus bewegter Stiel vor gesehen ist, der ein Prägeorgan trägt. 10. Fliessbandanlage gemäss dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die For- menkette als auch das Förderband über je einer Rutschkupplung mit einstellbarer Höchstbeanspruchung angetrieben werden. 11.
    Fliessbandanlage gemäss dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs motoren der Formenkette und des Förder- bandes je mit einer elektrischen Vorrichtung versehen sind, die das Anhalten der Motoren bewirken, falls das von ihnen abgegebene Drehmoment eine obere Grenze überschreitet. 12. Fliessbandanlage gemäss dem Patent- _ anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Förder band an beiden Schleifenenden ansteigende Strecken besitzt. 13.
    Fliessbandanlage gemäss dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs motoren der Formenkette und des Förder bandes angehalten werden, falls das von ihnen abgegebene Drehmoment eine obere Grenze überschreitet. 14. Fliessbandanlage gemäss dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die An triebsmotoren der Formenkette und des För derbandes angehalten werden, wenn sich ein Barren infolge einseitigen Abfallens zwi schen diese beiden Teile einklemmt und da durch ihre Bewegung hemmt. 15.
    Fliessbandanlage gemäss dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verteiler vorgesehen ist, mittels dessen in jede Form die gleiche Menge flüssigen Metalles einge füllt wird, welcher Verteiler von der Formen kette aus angetrieben wird.
CH241461D 1944-07-08 1944-07-08 Fliessbandanlage zum Giessen von Barren. CH241461A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1164036B (de) * 1959-07-15 1964-02-27 Heinrich Josef Baggeler Verfahren und Maschine zum Giessen und Foerdern von Metallmasseln, insbesondere plattenfoermigen Masseln
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