CH241586A - Druckgasschalter. - Google Patents

Druckgasschalter.

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CH241586A
CH241586A CH241586DA CH241586A CH 241586 A CH241586 A CH 241586A CH 241586D A CH241586D A CH 241586DA CH 241586 A CH241586 A CH 241586A
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CH
Switzerland
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ejector
compressed gas
storage space
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switch
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English (en)
Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
Original Assignee
Oerlikon Maschf
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Application filed by Oerlikon Maschf filed Critical Oerlikon Maschf
Publication of CH241586A publication Critical patent/CH241586A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid

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  • Circuit Breakers (AREA)

Description


      Dr        uekgassehalter.       Das Hauptpatent bezieht sich auf     einen          Druckgasschalter    mit Löschung des     Abschalt-          lichtbogens    durch strömendes Druckgas, bei  welchem die Schaltgase von der     Leistungs-          unterbrechungsstelle    während des     Abschalt-          vorganges    in     einen    Stauraum geblasen wer  den.

   Im     Strömungsweg    des Druckgases ist  hierbei     zwischen    dem     Druckgassteuerventil     und dem Stauraum ein     Ejektor    angebracht,  dessen     Saugrichtung    zum Stauraum hinweist  und dessen Anordnung ferner derart getrof  fen ist,     dasssich    der betreffende Stauraum  nach erfolgtem Schliessen des     Druckgassteuer-          ventils    wenigstens teilweise über die Saug  öffnung des     Ejektors    entgegen seiner Saug  richtung entleert.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf eine Weiterentwicklung dieses Druckgas  schalters und besteht darin, dass der     Ejektor     mit dem auf der     Einströmseite    des Druck  gases liegenden Schalterpol der Schaltkam  mer zusammengebaut ist, und zwar derart,  dass die nach dem andern Schalterpol weisende  Öffnung der Fangdüse des     Ejektors    den einen    Abschluss der     SChaltkamqner    der     Leistungs-          unterbrechungsstelle        darstellt.     



  Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden  Erfindung ist in der Zeichnung schematisch  dargestellt, und zwar ist     ein        Druckgasschal-          ter    der     einsäuligen    Bauart angenommen, bei'  welchem der untere Schalterpol 11 sich auf  einem Isolierzylinder 4 gegenüber dem ge  erdeten Sockel abstützt. In bekannter Weise  ist das nicht     eingezeichnete        Druckgassteuer-          ventil    im Sockel untergebracht und der hohle  Stützisolator 4 wird gleichzeitig als Druck  gaszuführungsleitung benützt.

   Die Schalt  kammer 2 wird durch die beiden Schalterpole  11, 12 begrenzt, die     voneinander    durch den       Isolierzylinder    13 isoliert sind. Die Strahl  düse 5, die Fangdüse 15 und die     Saugöff-          nungen    7 sind im untern Schalterpol 11 an  geordnet, der auf der     Druckgaseinströmseite     der Schaltkammer liegt. Dabei ist der     Ejek-          tor    derart im Metallstück des Schalterpols 11  eingebracht, dass die nach dem Schalterpol 12  weisende Öffnung der Fangdüse 15 den einen  Abschluss der Schaltkammer 2 der Leistungs-           unterbrechungsstelle    darstellt.

   Der andere  Abschluss der Schaltkammer erfolgt durch  den Hohlkontakt des Schaltergegenpols 12,  durch dessen     Öffnung    14 die Schaltgase wäh  rend des     Abschaltvorganges    aus der Schalt  kammer 2 in den Stauraum 9 geblasen wer  den. Während der     Öffnung    des Druckgas  steuerventils sind für die     Strömungsrichtung     der Gase die ausgezogenen Pfeile massgebend.

    Der Stauraum 9 besitzt vorzugsweise ausser  der durch den Hohlkontakt 12 erfolgenden       Verbindung    durch die Öffnung 14 mit der  Schaltkammer 2 keine weiteren     Abströmöff-          nungen    für die Schaltgase, deren     Abström-          richtung    durch die gestrichelten Pfeile an  gedeutet ist: Im     Stauraum    sind Wände 17       innerhalb    des ihn begrenzenden Metallzylin  ders 18 für die Kühlung und     Entjonisierung     der Schaltgase vorgesehen. Diese Wände 17  können auf Metall bestehen und am Zylinder  18 angeschweisst sein.

   Die radiale Anordnung  dieser Wände und die in der Zeichnung an  gegebene     Formgebung    derselben wird bevor  zugt, um eine intensive Kühlung der ein  strömenden Schaltgase zu erzielen, ohne dass       Strömungsverluste    im Stauraum auftreten.  Die Metallteile 17, 18 des Stauraumes 9 wer  den zweckmässig vom Schalterpol 12 durch  einen     Isolierzylinder    20 distanziert.  



  Der bewegliche Kontakt, 10, dessen Aus  schaltstellung punktiert angegeben ist, wird  zweckmässig in dem mit dem     Ejektor    5, 7, 15  zusammengebauten Schalterpol 11 angeord  net, wobei die Achse des     Ejektors    vorzugs  weise mit der Achse der Schaltkammer 2 zu  sammenfällt. Der Kontakt 10 läuft in     einem     Führungsrohr 25, welches     wenigstens    teil  weise auch zur Stromabnahme dient, den       Ejektor    in seiner Achsrichtung durchstösst  und mittels den     Ejektor    in radialer Richtung  durchsetzenden Rippen 26 am Schalterpol 11  befestigt ist. Der bewegliche Kontakt 10.

    durchdringt somit die Strahldüse 5 und die  Fangdüse 15 des     Ejektors,    so dass diese bei  den Düsen     einen    nur durch die Rippen 26  unterbrochenen     ringförmigen    Querschnitt be  sitzen. Das     Saugrohr    des     Ejektors    wird durch  eine     Aüsnehmung    im Schalterpol 11 gebildet.    die vorzugsweise aus mehreren zwischen den  Rippen 26 in den     Ejektor    mündenden Kanä  len 7 besteht, die unmittelbar in die freie  Atmosphäre führen.

   Die Betätigungsvorrich  tung für die beweglichen Kontakte 10 wird  bei dieser Ausführungsform des     Ejektors    am  besten innerhalb des Isolierzylinders 4     bezw.     in der Strömungsrichtung des Druckgases bei  geöffnetem Steuerventil gesehen, vor dem       Ejektor    angebracht. Diese Betätigungsvor  richtung     kann    wie üblich aus einer Schalt  stange aus Isoliermaterial bestehen, die inner  halb des Isolierzylinders 4 am beweglichen  Kontakt 10 beispielsweise gelenkig angeord  net ist, den Isolierzylinder 4 bis zum Sockel  durchstösst und dort mit der Antriebsein  richtung gekuppelt ist.

   Die Betätigungsvor  richtung für den Kontakt 10 kann aber auch  aus einem an ihm befestigten Kolben beste  hen, der durch das in den     Ejektor    einströ  mende Druckgas unmittelbar bewegt wird.  Die Kammer, in welcher dieser Kolben läuft,  kann hierbei direkt an dem in den     Isolier-          zylinder    4 hineinragenden untern Ende des  Führungsrohres 25 befestigt sein und erhält       in    diesem Fall eine     tropfenförmige    äussere  Formgebung.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Schalters ist nunmehr klar ersichtlich. Das  Druckgas strömt nach der Öffnung des       Druckgassteuerventils    durch den     Isolierzylin-          der    4 und durch den     Ejektor    in die Schalt  kammer 2. Wegen der grossen Geschwindig  keit des Druckgases in der Strahldüse 5 des       Ejektors    kann es nur durch die Fangdüse 15  in die Schaltkammer 2 austreten, weil die       Ejektorwirkung    einen unmittelbaren Aus  tritt durch die Kanäle 7 verhindert. Der be  wegliche Kontakt 10 bewegt sich gegen die  gestrichelte Ausschaltstellung und die Schalt  gase werden durch die Düse 14 in den Stau  raum 9 geblasen.

   Möglichst kurz nach erfolg  ter Löschung des     Abschaltlichtbogens    wird  das     Druckgassteuerventil    geschlossen. Die im  Stauraum 9 eingeblasenen Gase verlassen ge  kühlt den Stauraum und gelangen in um  gekehrter Richtung wieder in die     Schaltkam-    ,       mer    2, wo sie den zur Erhöhung der Über-           schlagsspannung    zwischen der ringförmigen  Elektrode 12 und dem noch in     Bewegung    be  findlichen Kontakt 10 erforderlichen Druck  noch eine gewisse Zeit aufrechterhalten.

   Die  Gase aus der Schaltkammer 2 und aus dem  Isolierzylinder 4 strömen schliesslich entgegen  der Saugrichtung des     Ejektors    im Sinne der  gestrichelten Pfeile durch die     Saugöffnungen     7 ab. Durch die Anzahl und durch den Quer  schnitt der Kanäle 7 hat man es     in    der Hand,  den Strömungswiderstand des     Ejektors    in der  seiner     Saugrichtung    entgegengesetzten Rich  tung und damit die Entleerungszeit des  Stauraumes 9 und der Schaltkammer 2 auf  den gewünschten Wert zu bringen.

   Ist     eine     leichtveränderbare Entleerungszeit     erwünscht,     so kann man aussen um den Schalterpol 11  einen drehbaren oder verschiebbaren Ring an  bringen, welcher die Austrittsöffnungen der  Kanäle 7 teilweise verdeckt oder auch voll  ständig frei gibt. Je nach dem Gesamtquere  schnitt der Austrittsöffnungen, die durch den  Ring noch freigelassen bleiben, ergibt sich  eine dementsprechende     Entleerungszeit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckgasschalter mit Löschung des Ab- schaltliehtbogens durch strömendes Druck gas, bei welchem die Schaltgase von der Lei- stungsunterbrechungsstelle während des Ab schaltvorganges in einen Stauraum geblasen werden und im Strömungsweg des Druck gases zwischen dem Druckgassteuerventil und dem Stauraum ein Ejektor angebracht ist, dessen Saugrichtung zum Stauraum hinweist und dessen Anordnung ferner derart getrof fen ist,
    dass sich der betreffende Stauraum nach erfolgtem Schliessen des Druckgas steuerventils wenigstens teilweise über die Saugöffnung des Ejektors entgegen seiner Saugrichtung entleert, dadurch gekennzeich net, dass der Ejektor mit dem auf der Ein strömseite des Druckgases liegenden Schalter pol der Schaltkammer zusammengebaut ist, und zwar derart, dass die nach dem andern Schalterpol weisende Öffnung der Fangdüse des Ejektors den einen Abschluss der Schalt- kammer der Leistungsunterbrechungsstelle darstellt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenpol zu dem -mit dem Ejektor zusammengebauten Schalterpol einen Hohlkontakt besitzt, durch dessen Abströmöffnung die Schaltgase aus der Schaltkammer in den Stauraum geblasen werden.
    2. Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum ausser der durch den Hohlkontakt erfolgenden Verbindung mit der Schaltkammer keine wei teren Abströmöffnungen für die Schaltgase besitzt und im Stauraum Wände für die Kühlung und Entjonisierung der Schaltgase angeordnet sind. 3. Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der beweg liche Kontakt in dem mit dem Ejektor zu sammengebauten Schalterpol angeordnet ist.
    4. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Ejektors mit der Achse der Schaltkammer zusammenfällt. 5. Druckgasschalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Saug rohr des Ejektors durch Ausnehmungen im Schalterpol gebildet wird, die unmittelbar in die freie Atmosphäre münden.
    6. Druckgasschalter nach den Unteran sprüchen 3 -und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kontakt die Strahldüse und die Fangdüse des Ejektors achsial durch dringt, so dass die beiden Düsen ringförmige Querschnittsöffnungen haben.
    7. Druckgasschalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Füh rungsrohr für den beweglichen Kontakt, wel cher wenigstens teilweise auch zur Strom abnahme vom beweglichen Kontakt dient, mindestens zum Teil den Ejektor durchstösst und mittels den Ejektor in radialer Richtung durchsetzenden Rippen am Schalterpol be <B>f</B>estigt ist. B. Druckgasschalter nach den Unteran sprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet. dass das Saugrohr des Ejektors aus mehreren zwischen den Rippen in den Ejektor mün denden Kanälen besteht.
    9. Druckgasschalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Betäti- gungsvorrichtung für den beweglichen Kon- takt, in der Strömungsrichtung des bei geöffnetem Druckgassteuerventil strömenden Druckgases gesehen, vor dem Ejektor an gebracht ist.
CH241586D 1944-06-22 1944-06-22 Druckgasschalter. CH241586A (de)

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