CH241587A - Druckgasschalter. - Google Patents
Druckgasschalter.Info
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
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Description
Druckgassclialter. Druckgassehalter, bei welchen die Lö schung des Abschaltliehtbogens durch strö mendes Druckgas erfolgt und die Schaltgase von der Leistungsunterbrechungsstelle wäh rend dem Abschaltvorgang in einen Stauraum geblasen werden, sind bekannt. Eine zweck mässige und ebenfalls bekannte Bauart sol eher Druckgasschalter besteht darin,
die Schaltkammer der Leistungsunterbrechungs- stelle durch einen Hohlkontakt abzuschliessen und die Schaltgase durch den Abströmkanal im IHohlkontakt in den Stauraum zu blasen.
Die Anmelderin hat nun im Hauptpatent vorgeschlagen, bei Druckgasschaltern mit Löschung des Abschaltlichtbogens durch strömendes Druckgas im Strömungsweg des Druckgases zwischen dem Druckgassteuer- ventil und dem Stauraum einen Ejektor an zubringen, dessen Saugrichtung zum Stau raum hinweist und dessen Anordnung ferner derart getroffen ist, dass sich der betreffende Stauraum nach erfolgtem Schliessen des Druckgusteuerventils wenigstens teilweise über die Saugöffnung des Ejektors entgegen seiner Saugrichtung entleert.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die im Hauptpatent niedergelegte Erfindung in einer besonders vorteilhaften Weise bei Druckgasschaltern weiter auszubilden, in denen die Schaltkammer der Leistungsunter- breGhungs.stelle durch einen Hohlkontakt ab geschlossen ist, durch dessen Abströmkana.l die Schaltgase in den Stauraum geblasen wer den.
Erfindungsgemäss geschieht dies da durch, dass der Ejektor derart im Abström- kanal des Hohlkontaktes angeordnet ist, dass der Abströmkanal in der Strahldüse des Ejektors endet und in der Strahlrichtung des Ejektors gesehen, jenseits der Fangdüse des Ejektors sich der Stauraum anschliesst.
Bei dem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel der vor liegenden Erfindung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit der Druckgasbehälter und das Druckgassteuerventil nicht eingetragen. Der untere Schalterpol 11, der mit dem be- weglichen Kontakt 10 versehen ist, stützt sich vom Sockel des Schalters mittels eines nicht eingezeichneten Stützisolators ab.
Die Kontaktvorrichtung, welche die leitende Ver bindung zwischen dem beweglichen Kontakt 10 und dem Schalterpol 11 vermittelt, ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht einge tragen. Es können für diesen Zweck sowohl Schleifkontakte wie auch Rollenkontakte vorgesehen sein. Das Druckgas wird der Schaltkammer 2 durch den untern Schalter pol 11 zugeführt, wobei sich an den Flansch 27 .eine zum Druckgassteuerventil führende Rohrleitung aus Isoliermaterial anschliesst.
An Stelle der dargestellten seitlichen Ein führung des Druckgases durch den Flansch 27 könnte dasselbe auch den Schalterpol 11 in achsialer Richtung durchströmen, wobei der Stützisolator, auf dem der Schalterpol 11 angeordnet ist, unmittelbar als. Druckgas leitung benützt sein könnte. Der andere Schalterpol 12 ist als Hohlkontakt ausgebil det, durch dessen Abströmöffnung 14 die Schaltgase in den Stauraum 9 geblasen wer den. Der Schalterpol 12 ist durch den Isolier- zylinder 13, der den Schaltraum 2 begrenzt, vom untern Schalterpol 11 distanziert.
Die Abstände zwischen den Schalterpolen 11, 12 können hierbei so gewählt sein, dass der be wegliche Kontakt 10 nach erfolgter Ab schaltung des Leistungslichtbogens so weit nach unten bewegt wird, dass er auch gleich zeitig die Spannungstrennung übernimmt. Der ringähnliche Metallkörper 28 ist hierbei an einem den Stauraum 9 begrenzenden innern Metallzylinder 29 befestigt, der an seinem obern Ende an einem weiteren, kon zentrisch zu ihm angeordneten Metallzylin der 30 angeschweisst ist.
Dieser äussere Me tallzylinder 30 ist oben mit dem Deckel 18 versehen und besitzt einen solchen Durch messer, dass der zwischen den Zylindern 29, 30 befindliche Ringraum die Fortsetzung des Ringraumes zwischen dem ringähnlichen Metallkörper 28 und dem Hohlkontakt 12 darstellt. Der Stauraum 9 besitzt ausser der Eintrittsöffnung, welche durch die Fangdüse des Ejektors gebildet wird, keine weiteren Öffnungen zur Ableitung der Schaltgase.
Der äussere Zylinder ist unmittelbar auf dem Schalterpol 12 aufgebaut, so dass der ring ähnliche Metallkörper 28 mit dem Schalter pol 12 in elektrisch leitender Verbindung steht. Aussparungen 7 am äussern Zylinder bilden die Austrittsöffnungen, durch welche die Schaltgase in die freie Atmosphäre ge langen.
Zweckmässig werden hierbei diese Austrittsöffnungen 7 durch einen am äussern Metallzylinder 30 angeschweissten haubenför- migen Metallring 31 überfangen, welcher die Schaltgase nach unten ableitet und das Ein dringen von Regen oder Schnee in den Schal ter vermeidet. Die Anordnung der Öffnungen 7 etwa auf halber Höhe des äussern Zylinders 30 ist besonders vorteilhaft, da dann die be schriebene Anordnung gleichzeitig als kräfti ger Schalldämpfer wirkt.
Beim Öffnen des Kontaktes 10 wird der Fusspunkt des Lichtbogens auf dem Hohl kontakt 12 in die Abströmöffnung 14 hin eingeblasen, während sieh der bewegliche Kontakt 10 in die Ausschaltstellung bewegt. Der Fusspunkt des Lichtbogens kann bei schweren Kurzschlüssen sogar durch die Strahldüse 5 hindurch auf das in den Stau raum 9 vorstossende Ende der Fangdüse 15 auf dem ringähnlichen Metallkörper 28 ge blasen werden. Die Ejektorwirkung verhin dert dabei ein Austreten heisser Schaltgase durch die Öffnungen 7.
Erst wenn der Licht bogen gelöscht ist und das Druckgassteuer- ventil den Zufluss von Druckgas absperrt, be ginnt sich der Stauraum 9 in der Richtung der gestrichelten Pfeile zu entleeren.
Da die im Stauraum 9 befindlichen Schaltgase nicht mehr die Schaltkammer 2 durchlaufen, son- dern. unmittelbar durch das Saugrohr des Ejektors entgegen seiner Saugrichtung durch die Öffnungen 7 in die freie Atmosphäre übertreten, wird der Überdruck im Schalt raum 2 durch noch frisches und daher nicht ionisiertes Druckgas erzielt, welches aus dem bis zum Druckgassteuerventil führenden Teil der Druckgasleitung nachströmt.
Im Gegen satz zu einer Anordnung, bei welcher der Ejektor im Zuge der Druckgasleitung vor dem Schaltraum 2 angeordnet ist, sind hier deshalb keine zusätzlichen Massnahmen zur Entionisierung der Schaltgase im Stauraum 9 erforderlich.
Dabei ist vorausgesetzt, dass sich die an den Flansch 27 anschliessende, bis zum Druckgassteuerventil führende Druck- gaszuführungsleitung und der Schaltraum 2 nur in der Richtung der gestrichelten Pfeile über die Strahldüse 5 des Ejektors entgegen seiner normalen Saugrichtung durch die Öffnungen 7 entleeren können, wenn das Druckgassteuerventil geschlossen wird.
Die Druckgaszuführungsleitung darf daher nicht zusätzliche, mit der freien Atmosphäre ver bundene Entlüftungsöffnungen besitzen, die durch einen besonderen, mit dem Druckgas- steuerventil gekuppelten Schieber jeweils nur dann abgeschlossen werden, wenn das Druck gassteuerventil geöffnet ist.
Die Weglassung solcher zusätzlicher Entlüftungsöffnungen führt dazu, dass man auch die zugeordneten, mit dem Druckgassteuerventil gekuppelten Absperrschieber nicht benötigt, wodurch sich eine wesentliche Vereinfachung, insbesondere im Aufbau des Druckgassteuerventils erzie len lässt. Die Zeitkonstante, mit der sich der Stauraum entleert, kann man durch die An zahl und den Querschnitt der Öffnungen 7 festlegen. Mittels Blenden, welche diese Öff nungen 7 teilweise verdecken, kann die Zeit konstante einstellbar gemacht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Druckgasschalter mit Löschung des Ab schaltlichtbogens durch strömendes Druck gas, bei welchem die Schaltkammer der Lei- stungsunterbrechungsstelle durch einen Hohl kontakt abgeschlossen ist und die Schaltgase durch den Abströmkanal im Hohlkontakt in den Stauraum geblasen werden und im Strö mungsweg des Druckgases zwischen dem Druckgassteuerventil und dem Stauraum ein Ejektor ,angebracht ist, dessen Saugrichtung zum Stauraum hinweist und dessen Anord nung ferner so :getroffen wird, dass sich der betreffende Stauraum nach erfolgtem Schlie ssen des Druckgassteuerventils wenigstens teilweise über die Saugöffnung des Ejektors entgegen seiner Saugrichtung entleert, da durch gekennzeichnet, dass der Ejektor derart im Abströmkanal des Hohlkontaktes ange ordnet ist, dass der Abströmkanal in der Strahldüse des Ejektors endet und in der Strahlrichtung des Ejektors gesehen,jenseits der Fangdüse des Ejektors sich der Stauraum anschliesst. UNTERANSPRüCHE 1. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der Schaltkammer und dem Druckgassteuer- ventil liegende Teil der Druckgaszuführungs- leitung keine zusätzlichen Entlüftungsöff nungen besitzt,so dass sich die Druckgas zuführungsleitung und die Schaltkammer nach erfolgtem Schliessen des Druckgas steuerventils nur durch die Strahldüse und das Saugrohr des Ejektors entleeren können. 2. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Ejekters mit der Achse der Schaltkammer zusammenfällt und die Strahldüse, die Fang düse und das Saugrohr des Ejektors konzen trisch zu dieser Achse angeordnet sind.3. Druckgasschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Fangdüse des Ejektors versehene und den Stauraum begrenzende zylinderförmige Be hälter von einem weiteren Zylinder derart umgeben ist, dass der Zwischenraum zwischen diesen Zylindern die Fortsetzung des Saug rohres des Ejektors darstellt.4. Druckgasschalter nach Unteranspruch 3, dadurch :gekennzeichnet, dass der äussere Zylinder unmittelbar auf dem den Hohlkon takt enthaltenden Schalterpol aufgebaut ist, Austrittsöffnungen für die Schaltgase aufweist und an seinem vom Schalterpol abgewende ten Ende jenseits der Austrittsöffnungen mit dem innern, den Stauraum begrenzenden Zy linder verbunden ist.5. Druckgasschalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der den Stauraum begrenzende innere Zylinder wie auch der ihn umgebende äussere Zylinder aus Metall bestehen, wobei die Schaltgase durch Öffnungen, die sich auf dem Potential des den Hohlkontakt enthaltenden Schalter pols befinden, in die freie Atmosphäre aus treten.6. Druckgasschalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangdüse des Ejektors durch einen im innern Zylinder befestigten ringförmigen Metallkörper gebil det wird, der mit dem den Hohlkontakt ent haltenden Schalterpol elektrisch leitend ver bunden ist.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH (1) | CH241587A (de) |
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1944
- 1944-06-28 CH CH241587D patent/CH241587A/de unknown
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