CH241667A - Flachsichtkartei. - Google Patents
Flachsichtkartei.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F17/00—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
- B42F17/18—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored in a flat position
Landscapes
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Description
Flachsichtkartei. Bekannte Flachsichtkarteien haben Trag karten, auf welche die eigentlichen Karten aufgesteckt werden. Diese Tragkarten ver grössern das Gewicht ganz erheblich. Ist eine Karte auf einer Seite beschrieben, so muss sie herausgenommen, gedreht und neu auf gesteckt werden. Will man dann aber später etwas auf der ersten Seite nachsehen, so muss man die Karte immer von der Tragkarte weg nehmen. Das ist so umständlich, dass die Be nützung beider Kartenseiten praktisch nicht in Frage kommt und man lieber eine Ver schwendung von Kartenmaterial in Kauf nimmt.
Erfindungsgemäss werden obige Nach teile dadurch behoben, dass bei einer Flach sichtkartei die Karten selbststehend und un mittelbar in den Karteibehälter eingesetzt sind. Vorzugsweise tragen die Karten einen in seiner Wurzel verstärkten Tragfalz, wel cher an der Kartei befestigt ist. Die Karten können ohne weiteres beidseitig verwendet werden, indem man sie bei Übergang von der einen zur andern Seite einfach umlegt, genau so, wie man bisher die Tragkarten umgelegt hat.
Vorzugsweise gibt man der erfindungs gemässen Flachsichtkartei Buchform. Beiliegende Zeichnung zeigt eine' bei spielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes.
Fig. 1 ist eine räumliche Darstellung der Sichtkartei, Fig. 2 eine Teilansicht derselben, Fig. d ein Querschnitt durch eine Karte in grösserem Massstab, und Fig. 4 zeigt eine Aufbewahrungsmöglich keit einer buchförmigen Kartei.
Die buchförmige Mappe 1 der Kartei hat auf ihrem einen Deckel 2 Führungen ä aus durchsichtigem Material, beispielsweise aus Zelluloid. Die auf beiden Seiten verwendbare Karte 4 ist selbststehend und hat einen Trag falz 5, welcher durch eine Nähnaht 6 in seiner Wurzel verstärkt ist. Die Karte 4 ist unmittelbar in den Karteibehälter eingesetzt. Der Tragfalz 5 könnte zur Verstärkung aber auch geklebt sein.
Die seitlichen, durch Ein- schnitte zungenförmig gestalteten Enden 7 des Tragfalzes 5 greifen.unter die Fühxuu- gen 3.
Die Breite "des Tragfalzes bestimmt den Abstand benachbarter Karten voneinan der. Sind alle von der Kartei aufzunehmen- den Karten in die Führungen 3 eingebracht, so klappt man: die Verschlussklappe 8 herun ter und bringt die qhren 9 unter die Führun- gen 3 (Fig. 2).
Die Karten 4 haben an ihrem, dem Trag falz 5 gegenüberliegenden Rande einen von letzterem selbst gesicherten Schutzstreifen 10 aus durchsichtigem Material, beispielsweise aus Zelluloid. Wie Fig. 3 zeigt, ist der Rand 11 der Karten 4 umgelegt und wird vom Streifen 10 bördelartig umgeben, so dass letz terer nicht nach oben, sondern nur nach der Seite herausgezogen werden kann, Dieser Schutzstreifen 10 dient gleichzeitig als Be- festigungsmittel für Reiter 12, welche ein fach unter den Streifen 10 geschoben werden,
Soll eine Karte 4 ausgewechselt werden, so öffnet man die Verschlussklappe 8 und verschiebt die vor der auszuwechselnden Karte liegenden übrigen Karten gegen die Verschlussklappe 8, bis man Platz genug hat, um die auszuwechselnde Karte so weit um eine zum Deckel 2 senkrechte Achse zu drehen, dass ihre Enden 7 ausserhalb des Be reiches der Führungen 3 kommen, so dass man die Karte einfach abheben kann:
Dann bringt man durch umgekehrte Drehung eine neue Karte an die Stelle der alten.
Man sieht ohne weiteres, dass man jede Karte beidseitig brauchen kann, ohne dass man ihre Befestigung löst. Zweckmässig wird man daher beide Seiten am freien, obern Rand im Bereiche-des Schutzstreifens 10 mit der gleichen: Anschrift versehen.
Fig. 4 zeigt, wie man die buchförmige Kartei mit dem Rücken nach unten in Ab teilungen 13 eines Karteischrankes 14 auf bewahren kann. Zieht man die Kartei 1 heraus, so liegt sie sogleich in gebrauchs fertiger Trage vor dem Benützer.
Der Schutzstreifen 10 könnte auch an den Karten 4 angeheftet sein.- Beispielsweise können die Karten als Taschen zum Auf- bewahren von Gegenständen (z. B. Filme, Negative) ausgebildet sein. Auch könnten die Karten Schlitze zur Aufnahme weiterer Kar ten haben. Die Führungen 3 brauchen nicht aus durchsichtigem Material zu bestehen, son dern können beispielsweise auch aus Eisen hergestellt sein.
Die Verschlussklappe 8 muss nicht drehbar am Deckel 2 befestigt, sondern kann auch lose sein. Die Deckel 2 können leicht gewölbt sein. Natürlich kann man die Karten 4 auch ohne Schutzstreifen 10 brau chen. Die Karten 4 brauchen nicht auswech selbar zu sein. Man kann ihren Tragfalz 5 z. B. auf dem Deckel 2 Festleimen: Die Kartei braucht nicht immer Buchform zu haben, sondern man kann sie auch auf Schubladen zügen anbringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flachsichtkartei, dadurch gekennzeichnet, dass die Karten selbststehend und unmittelbar in den Karteibehälter eingesetzt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Flachsichtkartei nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Karten einen in seiner Wurzel verstärkten, mit ihnen aus dem gleichen Stück bestehenden Tragfalz haben, welcher an der Kartei befestigt ist.' 2.Flachsichtkartei nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragfalze den Abstand zwischen benachbarten Karten bestimmen. 3. Flachsichtkartei nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Karten an ihrem dem Tragfalz gegenüberliegenden Rande einen von letzterem selbst gesicherten Schutzstreifen haben. 4. Flachsichtkartei nach Unteransprucb 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Karten an ihrem dem Tragfalz gegenüberliegenden Rande einen von letzterem selbst gesicherten Schutzstreifen haben. 5.Flachsichtkartei nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Karten an ihrem dem Tragfalz gegenüberliegenden Rande einen von letzterem selbst gesicherten Schutzstreifen haben. 6. Flachsichtkartei nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutz streifen den Rand bördelartig umgreift. 7. Flachsichtkartei nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutz streifen den Rand bördelartig umgreift. B. Flachsichtkartei nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutz streifen den Rand bördelartig umgreift. 9.Flachsichtkartei nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Enden des Tragfalzes in Führungen . der Kartei greifen und ein Drehen der Karten deren Einführen bezw. Entfernen aus den Führungen gestattet. 10. Flachsichtkartei nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Buchform hat. 11. Flachsichtkartei nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Buchform hat. 12.. Flachsichtkartei nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Buchform hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE241667X | 1943-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH241667A true CH241667A (de) | 1946-03-31 |
Family
ID=5912264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH241667D CH241667A (de) | 1943-09-25 | 1944-08-23 | Flachsichtkartei. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH241667A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178401B (de) * | 1958-09-09 | 1964-09-24 | Gustav Mildner | Sichtkartei als Kontroll- und UEberwachungsgeraet |
-
1944
- 1944-08-23 CH CH241667D patent/CH241667A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178401B (de) * | 1958-09-09 | 1964-09-24 | Gustav Mildner | Sichtkartei als Kontroll- und UEberwachungsgeraet |
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