CH241771A - Polarisiertes Magnetsystem. - Google Patents

Polarisiertes Magnetsystem.

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CH241771A
CH241771A CH241771DA CH241771A CH 241771 A CH241771 A CH 241771A CH 241771D A CH241771D A CH 241771DA CH 241771 A CH241771 A CH 241771A
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CH
Switzerland
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sep
magnet system
permanent
flux
pole
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English (en)
Inventor
Ag Albiswerk Zuerich
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Siemens Ag Albis
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/22Polarised relays
    • H01H51/2272Polarised relays comprising rockable armature, rocking movement around central axis parallel to the main plane of the armature

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


  Polarisiertes Magnetsystem.    In einem     polarisierten    Magnetsystem, bei  spielsweise einem     Vierpolmagnetsystem,    ist  das auf den Anker ausgeübte Drehmoment,  sofern seine     Auslenkung        aus    der magnetisch  neutralen Achse     klein    ist gegenüber der Luft  spaltbreite, proportional dem Produkt aus  dem.

       in    den     Arbeitsluftspalten    vorhandenen       Permanenz-    und     Arbeitsfluss.    Als Permanenz  fluss     op        wird    dabei der von einem permanen  ten Magneten oder     einem    Elektromagneten  erzeugte     magnetische        Gleichfluss    bezeichnet,

    als     Arbeitsfluss        OA    der vom     Arbeitsstrom    in  der     Erregerwicklung    herrührende magne  tische Gleich- oder     Wechselfluss.    Die absolute  Grösse dieser     Flüsse    ist bei gegebener     1VIMK          bestimmt    durch den magnetischen Wider  stand -ihrer     greise.    Solange der magnetische  Widerstand überwiegend durch den Luft  spalt bestimmt ist, kann das Drehmoment  eines solchen Magnetsystems durch Erhöhung  der     NHKP    des     Permanenzflusses    gesteigert  werden.

   Dieser Steigerung     ist    praktisch  jedoch     eine    Grenze dadurch gesetzt, dass in  folge     zunehmender    Induktion in -den Fluss-         zuleitern    (Polschuh, Joch) die     Permeabilität     sinkt und damit der     magnetische    Widerstand  steigt.

   Da einzelne Teile des Magnetsystems  dem Permanenz- und dem     Arbeitsfluss-          kreis    gemeinsam sind, nimmt bei konstanter       Dh3IKA    des Arbeitsflusses der     Arbeitsfluss     infolge des grösseren     magnetischen    Wider  standes im Eisen ab und das Produkt     OP    -     OA     kann trotz Erhöhung des     Permanenzflusses     kleiner werden.  



  Das Problem     OP    zu erhöhen, ohne den  magnetischen Widerstand für     OA    zu ver  grössere, ist bei den bisher bekannten Sy  stemen noch nicht zufriedenstellend gelöst.  Durch Verwendung von     magnetisierbarem     Material mit relativ hoher     Permeabilität    bei  hoher Induktion, beispielsweise     Permalloy,     für     die    stark     vormagnetisierten        Teile    der ma  gnetischen     greise    ist wohl eine gewisse Ver  besserung erzielt worden.  



  Das erfindungsgemässe polarisierte Ma  gnetsystem zeigt einen Weg,     wie    eine wei  tere Verbesserung erzielt werden kann. Es ist  dadurch gekennzeichnet, dass die den Verlauf      der magnetischen Kreise von     Op    und     OA    be  stimmenden Teile derart ausgebildet und in  bezug     zueinander    angeordnet sind, dass     min-          destens    der grösste     Teil.    der     beiden    Flüsse     auf     getrennten Wegen verläuft.

   Dadurch wird  verhindert, dass der     magnetische    Widerstand  von     Op    durch die Grösse von $A massgebend       beeinflusst        wird.     



  In der beiliegenden     Zeichnung    stellen  dar:       Fig.    1, eine Anordnung für ein Vierpol  magnetsystem nach bekannter Bauart,       Fig.    2 ein Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes,       Fig.    3 eine graphische Darstellung des  Verlaufes von     Op,        OA    und     Op    .     OA    in Ab  hängigkeit der     1VIjllKP.   <I>.</I>  



  Es ist in     FiG.    1 angenommen, dass das       Vierpolmagnetsystem    durch     einen    Dauer  magnet 1 polarisiert wird und dass sich der  Anker 4 in der magnetisch neutralen Lage  befindet. Damit erzeugt beispielsweise der  
EMI0002.0025     
  
    Anker <SEP> 4Luft<U>spalt <SEP> $', <SEP> P.olschuhschenkel <SEP> 6', <SEP> Polsehuh <SEP> 3',</U>
<tb>  , <SEP>   Luftspalt <SEP> 8", <SEP> Pole,chuhschenkel <SEP> 6", <SEP> Polschuh <SEP> 3",
<tb>  <U>Polschuhschenkel <SEP> 7'</U>, <SEP> <U>Luftspalt <SEP> <B>9'</B></U> <SEP> Anker <SEP> 4.
<tb>  Polschuhschenkel <SEP> 7", <SEP> Luftspalt <SEP> 9"       In den     Polschuhschenkeln    7' und 6"  unterstützen sich     fp    und<B>!D</B>A,

       während    in  den     Polschuhschenkeln    6'     und    7"     OÄ    dem       Permanenzfluss    entgegenwirkt. Es entsteht  ein resultierendes     Drehmoment,    das den  Anker 4 im     ,Gegenuhrzeigersinne    gegen die       Polschuhschenkel    6" und 7' dreht. Die Pol  schuhe 3' und 3" liegen sowohl im Perma  nenz- als auch im     Arbeitsflusskreis.    Wird       nun    die     3l1@@Kp    erhöht, so     nimmt        Op    zu.

   Von  einem     bestimmten    Wert der Induktion an  sinkt die     Permeabilität        in    den Polschuhen,  das     heisst    der     magnetische    Widerstand     im    Ar  beitsflusskreis ,steigt. Bei konstanter     MNKA     und     gegebenen        Dimensionen,    wird $A     kleiner.     Es gibt also ein bestimmtes     OP;    bei dem das  Produkt OP .     T)A        ein-        Maximum    wird.

   Bei       einer    weiteren Erhöhung von     Op    sinkt das  Drehmoment bei konstanter     -IVIMKA    wieder.  
EMI0002.0058     
  
    Dauermagnet <SEP> einen <SEP> Permanenzfluss <SEP> Op <SEP> in- <SEP> der
<tb>  eingezeichneten <SEP> Richtung <SEP> (ausgezogene <SEP> Li  nien) <SEP> über <SEP> die <SEP> Polplatte <SEP> 2', <SEP> die <SEP> Polschuh  sehenkel <SEP> 6', <SEP> 7', <SEP> die <SEP> Luftspalte <SEP> 8', <SEP> 9', <SEP> die <SEP> An  kerenden <SEP> 10, <SEP> 11, <SEP> die <SEP> Luftspalte <SEP> 8", <SEP> 9", <SEP> die
<tb>  Polsehuhschenkel <SEP> 6", <SEP> 7" <SEP> und <SEP> die <SEP> Polplatte <SEP> 2"
<tb>  zurück <SEP> zum <SEP> Dauermagnet <SEP> 1.

   <SEP> Bei <SEP> vollkommen
<tb>  symmetrischer <SEP> Anordnung, <SEP> insbesondere <SEP> glei  chen <SEP> Luftspalten <SEP> 8', <SEP> 8" <SEP> und <SEP> 9', <SEP> 9" <SEP> ist <SEP> das       auf den Anker ausgeübte resultierende Dreh  moment Null. Die     Gleichgewichtslage    ist  allerdings labil, da bei der     kleinsten    Drehung       bezw.        Unsymmetrie    in den Luftspalten der  Anker gegen die     Polschuhschenkel    6', 7" oder  6", 7' kippt. Durch besondere Mittel kann,  wenigstens in     -ummittelbarer    Umgebung der  neutralen Lage, eine stabile Gleichgewichts,  lage erzielt werden.

   Ein     in    der     Wicklung    5  fliessender Gleich- oder Wechselstrom erzeugt  beispielsweise     in    einem bestimmten Zeitpunkt  den durch die gestrichelten     Linien    angedeu  teten     Arbeitsfluss        OA:       Bei Systemen mit kleinem Luftspalt tritt  das maximale Drehmoment schon bei relativ       kleiner        JTIMKp    und entsprechend kleineren       Op    auf.

   In     Fig.    3 sind diese Verhältnisse  graphisch     dargestellt.    Kurve 1 zeigt die Ab  hängigkeit von     Op    in Funktion der     -3l3lKP     für ein     bestimmtes    System. Kurve 2 stellt  den Verlauf von     OA    dar, Kurve 3 stellt den  Verlauf des Produktes     Op    .     OA    dar. Für       MMKp   <I>=</I>     l@lUKp         '    wird dieses Produkt     und     damit das Drehmoment bei konstanter     MMKA     ein Maximum.

   Bei konstantem     Arbeitsfluss          OA    (Linie 5), also gleichbleibendem magne  tischem Widerstand im     Arbeitsflusskreis,     würde sich jedoch ein Verlauf von OP .     O'A     gemäss Kurve 4 ergeben.     142h    einem System  gemäss     Fig.    1 lässt sich dies jedoch nicht er  reichen. Mit einem System nach     Fig.    2 kann  jedoch     _eine    weitgehende Annäherung an     den.         in Kurve 4 von     Fig.    3 gezeichneten Verlauf  erzielt werden.

   In dieser Figur sind die  gleichen Teile wie in     Fig.    1 mit den gleichen       Bezugszeichen    versehen. Von den beiden Stab  magneten -1'     und    1"     (Fig.    2) werden bei  spielsweise     Permanenzflüsse    in folgenden  Richtungen erzeugt: Dauermagnet 1',     Fluss-          zuleiter    10', Luftspalt 8' und 8",     Fluss--          zuleiter    11', Dauermagnet 1'     bezw.    Dauer  magnet 1",     Flusszuleiter    10", Luftspalte 9'  und 9",     Flusszuleiter    11", Dauermagnet 1".

    Die Polschuhe 3' und 3" werden durch den       Permanenzfluss    nicht vormagnetisiert, sofern  sich der Anker annähernd     in    der magnetisch  neutralen Lage befindet, das heisst für     OA     ist also praktisch nur der magnetische Wi  derstand im Luftspalt massgebend, unabhän  gig von der Grösse der     MMKP.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Polarisiertes Magnetsystem, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Verlauf der magne- tischen Kreise des Permanenzflusses und des Arbeitsflusses bestimmenden Teile derart ausgebildet und in bezug zueinander ange ordnet sind, dass, mindestens der grösste Teil der beiden Flüsse auf getrennten Wegen ver läuft. UNTERANSPRüCHE 1.
    Magnetsystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gemein samen Wege für den Permanenzfluss. und den Arbeitsfluss auf die Arbeitsluftspalte und die unmittelbar angrenzenden Teile des Ma gnetsystems beschränkt sind. 2. Magnetsystem nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Flusszuleiter (10', 11', 10", 11"), die die Pole der Permanenzflussquelle mit den den Ar beitsluftspalten urimittelbar anliegenden Teilen der Polschuhe des Arbeitsflusskreises verbinden.
CH241771D 1944-06-03 1944-06-03 Polarisiertes Magnetsystem. CH241771A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012693B (de) * 1953-10-19 1957-07-25 Sigma Instruments Inc Polarisierte elektromagnetische Vorrichtung
DE1046779B (de) * 1956-09-28 1958-12-18 Siemens Ag Gepolter Schutzrohrwechselkontakt
FR2030169A1 (de) * 1969-01-20 1970-10-30 Sauer Hans

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012693B (de) * 1953-10-19 1957-07-25 Sigma Instruments Inc Polarisierte elektromagnetische Vorrichtung
DE1046779B (de) * 1956-09-28 1958-12-18 Siemens Ag Gepolter Schutzrohrwechselkontakt
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