CH241787A - Nummernanzeiger in Fernmeldeanlagen für Wählerbetrieb. - Google Patents

Nummernanzeiger in Fernmeldeanlagen für Wählerbetrieb.

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CH241787A
CH241787A CH241787DA CH241787A CH 241787 A CH241787 A CH 241787A CH 241787D A CH241787D A CH 241787DA CH 241787 A CH241787 A CH 241787A
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Moser Otto
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Moser Otto
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/60Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
    • H04M3/64Arrangements for signalling the number or class of the calling line to the operator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Description


      Nummernanzeiger    in Fernmeldeanlagen für Wählerbetrieb.    Vorliegende Erfindung betrifft einen  Nummernanzeiger in     Fernmeldeanlagen    für       Wählerbetrieb,    insbesondere in Fernsprech  anlagen, bei welchem Ziffernrollen in     über-          einstimmung    mit den jeweils gewählten Zif  fern durch einen von den Wählstromstössen  beeinflussten Elektromagnet     -unter    Zuhilfe  nahme von je einer Ziffernrolle zugeordneten  Stossklinken und Schalträdern derart einge  stellt werden, dass jede     gewählte    Nummer  nach vollendeter Wahl abgelesen werden  kann.

   Die Erfindung liegt darin, dass zur  Umschaltung des Antriebes von einer Zif  fernrolle auf die nächste ein     zweiter    als     Um--          s(;haltemagnet    dienender Elektromagnet vor  handen ist, der     jeweils-    am Ende einer Strom  stossreihe wirksam     wird    und Steuerräder be  tätigt, von denen     jeweils    eines die der ein  zustellenden Ziffernrolle     zugeordnete    Stoss  klinke mit dem     entsprechenden    Schaltrad in  Eingriff bringt,

   während die übrigen Steuer  räder die den nicht einzustellenden Ziffern  rollen zugeordneten Stossklinken von den ent  sprechenden     Schalträdern    abgehoben halten,    wobei die Steuerräder derart angeordnet sind,  dass alle in einer Nummernwahl zu     betäti-          genden    Stossklinken nacheinander wirksam  werden.

   Mit Vorteil ist jeder     Stossklinke    ein  Steuerrad     zugeordnet,    das eine Aussparung  zur Aufnahme eines mit der Stossklinke in  Verbindung stehenden Stiftes aufweist, wo  bei die Stossklinke beim Einlegen des Stiftes  in die Aussparung     mit    dem entsprechenden  Schaltrad in Eingriff gebracht     wird    und  beim Auflegen des Stiftes auf den     Steuer-          radumfang    vom Schaltrad abgehoben und  dadurch unwirksam wird.

   Zweckmässiger  weise ist der Nummernanzeiger derart aus  gebildet,, dass sämtliche Steuerräder auf einer       durch    den     Umschaltemagnet    unter - Zuhilfe  nahme einer Stossklinke und eines Schalt  rades angetriebenen Welle sitzen und derart  angeordnet sind, dass die Aussparungen zu  einander verschoben sind, wodurch jeweils  nur der mit der Stossklinke der jeweils ein  zustellenden Ziffernrolle in Verbindung ste  hende Stift in die Aussparung -zu liegen       kommen    kann, so dass jeweils nur eine ein-           zige        Stossklinke        wirksam    wird.

   Die Erreger  spule des     Fortschaltemagneten    für die Zif  fernrollen ist     vorteilhafterweise    in einen       durch    den Impulskontakt des     Nummernsähal-          te-rs    der Fernsprechstelle     stossweise    unterbro  chenen     Stromkreis    derart eingeschaltet, dass  sie von den Wählstromstössen beeinflusst  wird.     Zweckmässgerweise    liegt die Erreger  spule     @    des.

       Umschaltemagneten    in     einem    vom       gurzschlusskontakt    des     Nummernschalters     dieser Fernsprechstelle beeinflussten     Strom-          kreis,,    so dass sie jeweils am Ende einer Strom  stossreihe wirksam wird und die     Umschaltung     des Antriebes von der einen auf die nächste  Ziffernrolle bewirkt.  



  . Der Stromkreis für den     Umschaltemagne-          ten    ist vorzugsweise im Ruhezustand des  Nummernanzeigers     durch    einen von , der  ersten     Ziffernrolle    beeinflussten Arbeitskon  takt unterbrochen, der derart angeordnet ist,  dass der     Umschaltemagnet    erst dann Strom  erhalten kann, wenn die erste Ziffernrolle       mindestens    um eine Teilung gedreht hat. Bei  einer besonderen     Ausführungsform    des Er  findungsgegenstandes erfolgt die Rückstel  lung der Ziffernrollen     und    der Steuerräder  gleichzeitig durch die Betätigung einer Rück  stelltaste.

   Es     können    auch     Mittel    vorhanden       sein,-um    diese Rückstellung     selbsttätig    beim  Aufhängen oder Auflegen des Hörers der       Fernsprechstelle    zu bewerkstelligen. Zu die  sem Zweck ist     mit    Vorteil ein     Rückstell-          magnet    vorgesehen, dessen Erregerspule in       einen    vom     Hakenumschalter        lheinflussten     Stromkreis eingeschaltet ist.

   Zweckmässiger  weise     wird    parallel zur Arbeitsseite des, zum  -Schliessen der     Stationsschleife    dienenden Ha  kenumschaltekontaktes     ein    in Abhängigkeit  der Steuerräder     beeinflusster    Arbeitskontakt  angeordnet, der den     Schleifenstromkrsis    für  den     Rückstellmägnet    so -lange aufrechterhält,  bis die Rückstellung der Ziffernrollen und  der Steuerräder vollendet ist.    Zwei Ausführungsbeispiele eines     erfin-          dungsgemässen.        Nummernanzeigers    für Fern  sprechanschlussstellen werden     nachstehend     an Hand der Zeichnung beschrieben.

           Fig.    1 ist ein Längsschnitt des Nummern  anzeigers.  



       Fig.    2 stellt den     Umschaltemechanismus     für die Steuerräder dar.  



       Fig.    3 zeigt den-     Rückstellmechanismus     dieser Steuerräder.  



       Fig.    4 zeigt     die    Verbindung der Elektro  magneten     mit    verschiedenen Steuerorganen.       Fig.    5 ist eine Ansicht der Steuerräder.       Fig.    6 zeigt die Anordnung der Ziffern  rollen.  



       Fig.    7 ist eine     Schaltungsanordnung    einer  Fernsprechstation mit einem erfindungs  gemässen Nummernanzeiger, bei welchem die  Rückstellung von Handerfolgt.  



       Fig.    8 ist eine Schaltungsanordnung einer  Station mit einem     -selbsttätig        rückgestellten          Nummernanzeiger.       Die beiden Ausführungsbeispiele     unter-          scheiden    sich nur dadurch, dass das eine für  die Hand- und das andere für die selbsttätige  Rückstellung ausgerüstet ist. Sie sind daher  im wesentlichen ähnlich und werden gemein  sam beschrieben.  



  Die Organe der     Einstell-,    Umschalte- und       Rückstellmechanismen        sind        zwischen    zwei  durch die     Abstandssäulen    2     zusammengehal-          tenen    Seitenschildern 1 angeordnet und     in     einem nur     teilweise    dargestellten     Gehäuse    3       rnit    Fenstern 4 eingeschlossen.

   Die Ziffern  rollen 6, deren Anzahl; im vorliegenden Fall  9, der längsten zu wählenden Nummer an  gepasst ist, sind auf     einer    gemeinsamen Welle  7 frei drehbar     angeordnet    und je mit einem       Schaltrad    8 zu     ihrer    Einstellung     und    mit  einem herzförmigen Nocken 9 zu- ihrer Rück  stellung     versehen.    Das Schaltrad 8 steht  unter dem Einfluss einer     Stossklinke        .10    und  einer Halteklinke 11.

   Sämtliche Stossklinken  10 sind auf einer gemeinsamen Stange 12  schwenkbar gelagert, die ihrerseits     an.    einem       U-förmigen        Fortschaltbügel    13     befestigt    ist       (Fig.    1 und 2). Dieser ist durch eine Lasche  14 mit dem Anker 15     eines    als     Fortschalte-          magnet    dienenden     Elektromagneten    16 ver  bunden und kann um die Welle 17. schwen  ken,     deren    Enden     in    den Seitenschildern 1  gelagert sind.

   Alle Stossklinken 10 werden      also     gemeinsam    und gleichzeitig von dem  Anker 15 in Bewegung versetzt. Jede     Klinke     weist ein Längsloch 18 auf,     in    welchem ein  in einem Führungsbügel 19 befestigter     Stift     20 Platz findet. In demselben Führungsbügel  19 ist ein weiterer Stift 21 vorgesehen, der  entweder in eine an     einem        .Steuerrad    22 vor  handene Aussparung 23 oder auf den Umfang  desselben zu liegen kommt, je     nachdem    die  Stossklinke 10 mit dem Schaltrad 8 in oder  ausser Eingriff     kommen    soll.

   In     F'ig.    1 steht  die Klinke 10     mit    dem Schaltrad 8 in Ein  griff. Der Führungsbügel 19 weist     hufeisen-          förmigg    Teile auf, durch welche er an den  Naben des Steuerrades 22 geführt     wird.    Wei  ter ist in dem     Quersteg    des Bügels     ein    Loch  gebohrt, in welches eine in einer Führungs  schiene 24 eingeschraubte Stiftschraube 25  hineinragt, die ebenfalls zur Führung des  Bügels 19 dient.

   Jeder     Stossklinke    10 ist     ein     solcher Führungsbügel 19 mit Stiften 20 und  21 sowie ein Steuerrad 22 zugeordnet, wie  es aus der     Fig.    5 zu entnehmen ist. Sämtliche  Steuerräder 22 sitzen auf einer gemeinsamen,  in den Seitenschildern 1 gelagerten Welle 26,  die ausserdem noch ein     Sehaltrad    2-7 trägt       (Fig.    2). Die Steuerräder 22 sind derart an  geordnet, dass die Aussparungen 23 gegen  einander verschoben sind. Somit liegt gleich  zeitig nur ein Stift 21 in einer Aussparung,  d. h. es steht nur eine Klinke 10     mit    dem ent  sprechenden Schaltrad 8 in Eingriff.

   Mit dem  Schaltrad 27 arbeitet eine     Stossklinke    28 zu  sammen     (Fig.    2), die schwenkbar auf einem  auf der Welle 17     sohwenkbar    gelagerten     Um-          schaltebiigel    29 angeordnet ist. Der Längsteil  29' des letzteren weist einen Arm 29" auf       (Fig.    4), der über eine Lasche 30 mit dem  Anker 31 eines als     Umschaltemagnet    dienen  den     Elektromagneten    32 in Verbindung steht.

    Zwei Stossschienen 33, von denen nur     ,eine    in       den.        Fig.    1 bis 3 sichtbar ist, sind mit dem       Umschaltebügel    20 über Schraubenfedern 34       kraftschlüssig    verbunden und je auf der  einen Seite des Apparates vorgesehen.

   An  ihren     obern    Enden weisen diese Stossschienen  33 Längslöcher 35 auf, durch welche eine  sich unter sämtliche Stossklinken 10 erstrek-         kende    Hebestange 36     hindurchragt.    Diese ist       zwecknässigerweise    in in den Seitenschildern  1 vorhandenen Längslöchern geführt, die  ähnlich sind wie diejenigen der     Schienen    33.  Ein     Rückstellbügel    37; der in     Fig.    4 beson  ders sichtbar ist; ist auf der Welle 17  schwenkbar angeordnet und dient zur     Rück-          Stellung    sowohl der Ziffernrollen 6 als auch  der     Steuerräder    22.

   Mit diesem     Rückstell-          bügel    stehen über zwei weitere Schrauben  federn 38 zwei     Auslöseschienen    39 in kraft  schlüssiger Verbindung, die ähnlich sind wie  die Stossschienen 33 ausgebildet und an ihren  obern Enden durch die in Längslöchern  Platz findende Hebestange 36 durchsetzt  sind. Die in     Fig.    1 und 2 sichtbare Auslöse  schiene 39 weist einen Daumen 39" auf, der  sich bis in die Nähe eines weiteren, an der  Stossklinke 28 vorhandenen Daumens 28' und  des gebogenen Endes 40' eines mit der Halte  klinke 41. des Schaltrades 27 mechanisch ver  bundenen Hebels 40 erstreckt     (Fig.    2).

   Wei  ter sind die beiden     Auslöseschienen    39 je mit  einem Daumen     39'-versehen,    der auf eine für  sämtliche Halteklinken 11 der Ziffernrollen  gemeinsame     Auslösestange    36a wirken kann,  was in     Fig.    1 besonders klar ersichtlich ist.  Diese     Auslösestange    arbeitet mit an den       I3alteklinken-11        vorhandenen    Daumen 11' zu  sammen.

   Der     Rückstellbügel    37 ist mit Ver  längerungen 37' versehen, die mit- einem  kammartigen, auf der innern Fläche der Sei  tenschilder 1 durch Schrauben     geführten     Rückstellglied 42     zusammenarbeiten.    Dieses  weist     Rückstellspitzen    42' auf, die mit den       herzförmigen    Nocken 9 der Ziffernrollen 6  zur Rückstellung der letzteren in Berührung  kommen können.

   Ferner weist der     Rückstell-          bügel    37 einen mit einem ebenfalls herzför  migen, auf der     S'teuerräderwelle    26 festsit  zenden Nöcken 43 zum Rückstellen der  Steuerräder     22-zusammenarbeitenden    Ansatz  37" auf     (Fig.    3 bis 5). Bei der Ausführungs  form, die nur für     Handrückstellung    einge  richtet ist, ist der     Rückstellbügel    37 noch  mit einem Ansatz     37a    versehen, , der unter  dem Einfluss des Druckknopfes     44a.einer    an  dem einen Seitenschild 1 vorhandenen Druck-      Laste 44 steht, die in ihrer Ruhestellung  durch eine Feder 5 gehalten wird.

   Bei der  Ausführungsform     mit        selbsttätiger    Rückstel  lung ist der     Rückstellbügel    37 mit einem be  sonderen Arm 37b versehen, der über eine  Lasche 46 mit dem Anker 45     eines    als Rück  stellmagnet dienenden Elektromagneten 47  verbunden ist. Dieser befindet sich     neben    den  andern Magneten 16 und 32.

   Der allgemeine  Aufbau der geschilderten     Einrichtung    ist  derart, dass deren Bestandteile     einheitlich    und       unabhängig    davon, ob die Rückstellung von  Hand oder selbsttätig erfolgen muss, ausge  führt werden     können.    Sie kann je nach Be  darf mit der Taste 44 oder mit.- dem Rück  stellmagnet 47 oder gegebenenfalls mit bei  den Organen versehen     sein.    Die erste Ziffern  rolle 6 ist mit einem Daumen 6a versehen, der  über einen     Stossstift    48 -auf einen Arbeits  kontakt 49     einwirkt        (Fig.    2).

   Ein weiterer  Arbeitskontakt 50 steht unter dem Einfluss  der.     Steuerräderwelle    26 unter Zwischenschal  tung     eines    Antreibers 51 und eines Stossstif  tes 52     (Fig.    -3). Der Zweck dieser Kontakte       wird    an Hand der     Fig.    7 und 8 erläutert.  



       Fg.    7 bezieht sich     auf    die Ausführungs  form mit Handrückstellung und stellt die  Schaltung einer mit einem erfindungsgemä  ssen     Nummernanzeiger    ausgerüsteten     Fern-          sprechteilnehmerstation    dar.

   Diese besitzt,       wie    üblich, eine aus dem Telephon T; dem       Mikrophon    M und der Induktionsspule     Ind.     bestehende Garnitur<I>Ga</I> sowie den     Nummern-          schalter    mit dem Impulskontakt i     bezw.    dem       Kurzschlusskoritakt    k und den Rufstromkreis  mit dem Kondensator     Ko    und dem Wecker       Wk.    Die Erregerspule des     Fortschaltemagne-          ten    16 für     _die        Ziffernrollen    des     Nummern-          

  anzeigers        liegt    in einem vom Impulskontakt     i     des     Nummernschalters    stossweise unterbro  chenen Stromkreis, der von der Arbeitsseite  des als     Wechselkontakt    ausgebildeten Kurz  schlusskontaktes k hergestellt     wird.    Die     Er-          regerspule    des     Umschaltemagneten    32 liegt in  einem" über den von der ersten Ziffernrolle 6  gesteuerten     Arbeitskontakt    49 geschlossenen  Stromkreis, der seinerseits über die Ruheseite  des     Kurzschlusskontaktes    k hergestellt wird.

    
EMI0004.0049     
  
    Der <SEP> Hakenumschalter <SEP> <I>HL'</I> <SEP> dient <SEP> wie <SEP> üblich
<tb>  zum <SEP> Schliessen <SEP> der <SEP> Stationsschleife <SEP> a, <SEP> b <SEP> und
<tb>  zum <SEP> Abschalten <SEP> des <SEP> Rufstromkreises <SEP> <I>Ko, <SEP> 1Vk.</I>
<tb>  Die <SEP> Schaltung <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 8 <SEP> unterscheidet
<tb>  sich <SEP> von <SEP> der <SEP> vorhergehenden <SEP> dadurch, <SEP> dass
<tb>  der <SEP> Rückstellmagnet <SEP> 47 <SEP> und <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> 50            dazukommen.    Die Erregerspule des .ersteren  wird, wie die des     Umschaltemagneten    32,  über einen zweiten     Kontakt    HU     II    des Ha  kenumschalters mit dem Kontakt 49 verbun  den.

   Der Kontakt 50 liegt parallel zu     der          .Arbeitsseite    des zum Schliessen des Schleifen  stromkreises a, b     und    zum Abschalten des       Rufstromkreises        dienenden    Hakenkontaktes       HU    I.  



  Die Wirkungsweise der geschilderten Ein  richtung ist die folgende: Wie aus den     Fig.   <B>7</B>  und 8 zu entnehmen ist, wird die     Stations-          schleife    zwischen den     Klemmen    a und b  durch Abnehmen des Hörers, d. h. durch Um  legen des     Hakenumschaltekohtaktes   <I>HU</I>       bezw.   <I>HU I</I> geschlossen. Beim Aufziehen der       Nummernscheihe    wird der Kontakt k um  gelegt, wodurch der     Fortschaltemagnet    16  des Nummernanzeigers eingeschaltet und die  Sprechgarnitur     Ga    der Station kurzgeschlos  sen werden.

   Der Anker 15     (Fig.    1) wird an  gezogen, und der     Fortschaltebügel    13 wird       unter    Zuhilfenahme der Lasche 14 gegen  links     verschwenkt.    Der Bügel 13     nimmt    sämt  liche Stossklinken 10 mit, was die Längs  löcher 18 zulassen. Da der Stift 21 in der  Aussparung 23 des     Steuerrades    22 liegt, steht  die eine, in     Fig.    1 gerade sichtbare Klinke  10     mit    dem entsprechenden Schaltrad 8 in  Eingriff.

   Die den     übrigen        Klinken    entspre  chenden     Stifte    21 liegen, infolge der Ver  schiebungen der     Aussparungen    23, auf dem  Umfang der entsprechenden Steuerräder 22,  so dass sich die     diesbezüglichen    Führungs  bügel 19 in erhöhten Stellungen     befinden.    Die  übrigen     Klinken    10     sind    also von den ent  sprechenden Schalträdern 8 abgehoben und  daher unwirksam.

   Beim Loslassen der     Num-          mernscheibe        wird    der     .Stromkreis    des Fort  schaltemagneten 16 durch den Impulskontakt       -i    stossweise unterbrochen. Der Anker fällt  dementsprechend ab und     nimmt    die     in    Ein-      griff stehende     Klinke    10 über den Fort  schaltebügel 13 und die Stange: 12 mit. Diese  führt also eine der. zunächst gewählten Ziffer  entsprechende Einstellung der ersten Ziffern  rolle 6 herbei, so dass diese Ziffer nach der  vollendeten ersten     Stromstossreihe    in dem  ersten Fenster 4     zum    Vorschein kommt.

   Erst  nachdem die Ziffernrolle 6 um eine Teilung  gedreht hat, wird der Kontakt 49 geschlos  sen     (Fig.    7), der den Stromkreis des Um  schaltemagneten 32 vorbereitet. Sobald die  Nummernscheibe     ihre    Ruhestellung erreicht  hat, werden der Kontakt<I>7c</I> zurückgelegt und  der     Umschaltemagnet    32     erregt.    Der Anker  31 wird angezogen und veranlasst, dass der       Umschaltebügel    29 nach links, d. h. im     Ge-          genuhrzeigersinn,    schwenkt     (Fig.    4). Die  Klinke 28 wird gehoben und kommt     hinter     den nächsten Zahn des Schaltrades 27 zu lie  gen.

   Gleichzeitig werden die beiden Schienen  33 gehoben. Sie nehmen die Stange 36 mit,  die gegen sämtliche Stossklinken 10 zu liegen  kommt und diese derart hebt, dass die Stifte  21 von den Steuerrädern 22 entfernt werden,       bezw.    derjenige, der in der Aussparung 23  des ersten Steuerrades 22 liegt, aus dieser her  ausgenommen wird. Sobald die Stange 36  ihre höchste, durch die Länge der in den Sei  tenschildern 1 vorhandenen Führungslöcher  bestimmte Stellung erreicht hat, werden die  Federn 34 gespannt.

   Diese gestatten, dass der       Umschaltebügel    29     seine    Bewegung so lange  fortsetzt, bis die Klinke 28 hinter dem näch  sten Zahn des Schaltrades 27     einfällt.    Beim  Wiederaufziehen der     Nummernscheibe    zwecks  Aussenden der der nächsten     Ziffer    entspre  chenden     Stromstossreihe    legt der Kontakt k       (Fig.    7) wieder um, wodurch der Umschalte  magnet 32 stromlos wird. Der abfallende  Anker 31 bringt den     Umschaltebügel    29 in  seine Anfangslage zurück. Zunächst werden  die     Federn    34 entspannt.

   Die     mitgenommene     Klinke 2-8 lässt nun das .Schaltrad 27 und     mit     diesem sämtliche     Steuerräder    22 um     eine     Teilung drehen. Diese werden so weit ge  dreht, dass sämtliche     .Stifte    auf den Umfang  zu liegen     kommen,

      wenn sich die     Umschalte-          schienen        33        bezw.    die Stange 36 infolge des         Entspannens    der Federn 34 wieder     in    ihre  Anfangslagen     einstellen.    Am Ende der Dreh  bewegung der     Steuerräderwelle    26     kommt     die Aussparung 23 des zweiten Steuerrades  22 unterhalb des     Stiftes    21 der zweiten  Klinke 10 zu liegen, so dass diese, infolge  Einfallens des Stiftes in die Aussparung 23,  mit dem     Schaltrad    8 der zweiten Ziffernrolle  6 in Eingriff kommen kann.

   Beim nächsten       Ioslassen    der Nummernscheibe     tritt    der Fort  schaltemagnet wiederum in Tätigkeit. Nun  aber ist die zweite Klinke 10 wirksam, wo  durch die zweite Ziffernrolle entsprechend  der     zweiten    gewählten Ziffer     eingestellt@wird.     Am Ende der zweiten     Stromstossreihe    legt  sich der Kontakt     k    in die dargestellte     Stel-          lung        (Fig.    7) und der     Umschaltemagnet    32  erhält     wieder    Strom. Dasselbe Spiel wieder  holt sich.

   Die zweite Klinke 10 wird von dem  entsprechenden Schaltrad 8 gehoben und die       nächste    mit dem dritten Schaltrad     bezw.    der  dritten Ziffernrolle in Eingriff gebracht,  wodurch diese bei Wahl der dritten Ziffer  eingestellt werden kann. Dasselbe erfolgt für  die übrigen Ziffern, bis die Wahl der Num  mer des gewünschten     Teilnehmers    vollendet  ist. Dem rufenden Teilnehmer wird damit die  Möglichkeit geboten, die gewählte     Nummer     jeweils zu kontrollieren und, falls diese nicht  richtig ist, vor dem Melden des Gerufenen,  den Hörer wieder aufzuhängen     bezw.    aufzu  legen.  



  Bei der von Hand durchgeführten Rück  stellung wird die Taste 44 entgegen der Wir  kung der Feder 5 heruntergedrückt. Der mit  dem Ansatz 37a in Berührung     kommende     Kopf 44a     nimmt    diesen mit, so dass der Rück  stellbügel 37 gegen links geschwenkt wird       (Fig.    4). Die     Auslöseschienen    39 werden nun  gehoben. Die durchgehende Stange 36 wird,  wie     beim        Umschaltevorgang,    gegen oben ver  setzt und     kommt    gegen sämtliche Stossklin  ken zu liegen.

   Die letzte im Eingriff stehende  Stossklinke     wird        unwirksam,    und der ent  sprechende Stift 21 wird aus der Aussparung  23 des letzten .Steuerrades     herausgenommen:     Gleichzeitig kommt der Daumen 39" der     in          Fig.    1 sichtbaren     Auslöseschiene    39 mit dem           Daumen-    28' der Klinke 28-     und    mit dem ab  gebogenen Teil 40' des mit     der    Halteklinke  41     in    Verbindung stehenden Hebels 40 in     Be-          rührurig.    Beide     Klinken    28 und 41 werden   

      voiri    Schaltrad 27 abgehoben. Die     Daumen     39' der     Schienen    39     kommen    an die Stange       36ä    zu liegen, welche dadurch ebenfalls       gehoben    werden und unter Zuhilfenahme der       D,titmen    11' die Halteklinken 11 von den  Schalträdern 8     entfernen.    Somit werden die  Ziffernrollen 6- und- die Steuerräder 22 frei.       Wenn    die Stange 36     ihre    Endlage erreicht  hat, werden die     zwischen    dem Bügel 37 und  den     Xuslöseschienen    39 eingeschalteten Fe  dern 38 gespannt.

   Der Bügel setzt seine Be  wegung fort, und die Verlängerungen 37' neh  men den     Rückstellka=    42 mit, so dass die       Rückstellspitzen    42' mit den Herznocken 9  der Ziffernrollen 6 in Berührung     kommen,          womit    die Ziffernrollen in bekannter Weise  rückgestellt     werden.    Gleichzeitig kommt der  Ansatz 37<B>'</B>     (Fix..    3)     mit    dem auf der     Steuer-          räderwelle    26 festsitzenden Herznocken 43 in  Berührung, wodurch die Steuerräder eben  falls rückgestellt werden. Beim Loslassender  Taste 44 nehmen der Bügel 37 und die mit  ihm verstellten Teile ihre Ruhelage wieder  ein.

   Der erste Stift 21 legt sich wieder       in    die Einsparung 23 des ersten Steuerrades  22, und. die     Einrichtung    ist wieder für  den     Empfang,    der nächsten Nummer bereit.  Beim     Rückstellen    der ersten Ziffernrolle  öffnet sich der Kontakt 49 wieder, wodurch  der     Umschaltemagnet    32 ausgeschaltet wird.  



  Für die selbsttätige Rückstellung wird  der     Rückstellmagnet    47 über den beim Wie  deraufhängen des Hörers zurückgelegten       Hakenumsehaltekontakt        HU        II        erregt.    Der       Rückstellbügel    37 wird in einer aus     Fix.    4  zu     entnehmenden    Weise geschwenkt. Der       Rückstellvorgang    - erfolgt wie bereits be  schrieben.     Beim    Erreichen der     Anfangslage          durch.    die     Steuerräderwelle    26 öffnet der       Kontakt    50.

   Dieser     dient    dazu; um den Rück  stellmagnet 47 bis zur vollendeten Rückstel  lung, trotz' zurückgelegtem Hakenkontakt       11.U   <I>I,</I> unter Strom zu halten.  



  Die Zahl der Ziffernrollen 6 hängt. von    den     Betriebsverhältnissen    ab. Beispielsweise  zählen die zu wählenden Nummern für Fern  sprechteilnehmer in der Schweiz höchstens  neun Ziffern, wovon drei für die     Richtungs-          wahl    im automatischen Fernverkehr bestimmt  sind, während die übrigen sechs die Teilneh  mernummern bilden.     Zweckmässigerweise     wird der Umfang der Ziffernrollen in elf  Felder aufgeteilt, wovon- zehn die Ziffern 1  bis 0 erhalten und das elfte leer bleibt. Im       Ruhezustand    des Nummernanzeigers erschei  nen die leeren Felder durch die Fenster 4.

    Damit werden Irrtümer besonders dann sicher  vermieden, wenn     Nummern    gewählt     werden,     die weniger als die     maximale    Zahl von  Ziffern umfassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nummernanzeiger in Fernmeldeanlagen für Wählerbetrieb, bei welchem Ziffernrollen in Übereinstimmung mit den jeweils gewähl ten Ziffern durch einen von den Wahlstrom stössen beeinflussten Elektromagnet unter Zu hilfenahme von je einer Ziffernrolle zugeord neten Schalträdern und .Stossklinken derart eingestellt werden, dass jede gewählte Num mer nach vollendeter Wahl abgelesen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zur Um schaltung des Antriebes von der einen auf die nächste Ziffernrolle ein zweiter als Um= schaltemagnet dienender Elektromagnet vor handen ist, der jeweils am Ende der Strom stossreihen .
    wirksam wird und Steuerräder betätigt, von denen jeweils eines die der ein- zustellenden Ziffernrolle zugeordnete Stoss klinke mit dem entsprechenden Schaltrad in Eingriff bringt, während die übrigen Steuer räder die den nicht einzustellenden Ziffern rollen zugeordneten Stossklinken von den ent sprechenden Schalträdern abgehoben halten, wobei die Steuerräder derart angeordnet sind, dass alle in einer Nummernwahl zu betätigen- den Stossklinken nacheinander wirksam werden. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Nummernanzeiger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass jeder Stossklinke ein Steuerrad zugeordnet ist, das eine Aus- sparung zur Aufnahme eines mit der Stoss- klinke in Verbindung stehenden .Stiftes (21) aufweist, wobei die Stossklinke beim Ein legen des Stiftes in die Aussparung mit dem entsprechenden Schaltrad in Eingriff ge bracht wird und beim Auflegen desselben auf den Steuerradumfang vom Schaltrad ab gehoben und dadurch unwirksam wird.
    2. Nummernanzeiger nach Patentanspruch Lind Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Steuerräder auf einer gemein samen, durch den Urnschaltemagnet unter Zuhilfenahme einer Stossklinke (28) und eines Schaltrades (27) angetriebenen Welle sitzen und derart angeordnet sind;
    dass die Aussparungen zueinander verschoben sind, wodurch jeweils nur der eine mit der Stoss klinke der jeweils einzustellenden Ziffern rolle in Verbindung stehende Stift in die Aussparung einzuliegen kommen kann, so dass jeweils nur eine einzige Stossklinke wirk sam wird:
    3-. Nummernanzeiger nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, da ss die Erregerspule des Fortschaltemagneten für die Ziffernrol- len in einen durch den Impulskontakt des Nummernschalters beim Ablauf desselben stossweise unterbrochenen Stromkreis derart eingeschaltet ist, dass sie von den Wahlstrom stössen beeinflusst wird.
    4. Nummernanzeiger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass die Erreger spule des Umschaltemagneten in einen vom Iiurzschlusskontakt des Nummernschalters beeinflussten Stromkreis derart eingeschaltet ist, dass sie jeweils am Ende einer Stromstoss reihe wirksam wird und die Umschaltung des Antriebes von der einen zu der nächsten Ziffernrolle bewirkt.
    5. Nummernanzeiger nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass der Stromkreis für den Umschalte magneten im Ruhezustand des Nummern- anzeigers durch einen von der ersten Ziffern rolle beeinflussten Arbeitskontakt unterbro chen ist, der derart angeordnet ist, dass die Erregerspule des Umschaltemagneten erst dann Strom erhalten kann, wenn diese Zif fernrolle mindestens um eine Teilung gedreht hat. 6. Nummernanzeiger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Rück stellung der Ziffernrollen und der Steuer räder eine Rückstelltaste vorgesehen ist.
    7. Nummernanzeiger nach Patentanspruch in Fernsprechstelle, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um die Rückstel lung der Ziffernrolle und der Steuerräder selbsttätig beim Aufhängen bezw. Auflegen des Hörers zu bewerkstelligen. B. Nummernanzeiger nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass als selbsttätiges Rückstellmittel ein Rückstellmagnet vorhanden ist, dessen Er regerspule in einen vom Hakenumschalter der Fernsprechstelle beeinflussten Stromkreis ein geschaltet ist. 9.
    Nummernanzeiger nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der Arbeits seite des zum .Schliessen der Stationsschleife denenden Hakenumschaltekontaktes ein in Abhängigkeit der Steuerräder gesteuerter Ar beitskontakt angeordnet ist, der den Schlei- fenstromkreis für den Rückstellmagnet so lange aufrechterhält, bis die Rückstellung der Ziffernrollen und der. Steuerräder voll endet ist.
CH241787D 1944-06-12 1944-06-12 Nummernanzeiger in Fernmeldeanlagen für Wählerbetrieb. CH241787A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946353C (de) * 1953-07-09 1956-08-02 Deutsche Bundesbahn Zaehler fuer elektrische Impulse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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