Nummernanzeiger in Fernmeldeanlagen für Wählerbetrieb. Vorliegende Erfindung betrifft einen Nummernanzeiger in Fernmeldeanlagen für Wählerbetrieb, insbesondere in Fernsprech anlagen, bei welchem Ziffernrollen in über- einstimmung mit den jeweils gewählten Zif fern durch einen von den Wählstromstössen beeinflussten Elektromagnet -unter Zuhilfe nahme von je einer Ziffernrolle zugeordneten Stossklinken und Schalträdern derart einge stellt werden, dass jede gewählte Nummer nach vollendeter Wahl abgelesen werden kann.
Die Erfindung liegt darin, dass zur Umschaltung des Antriebes von einer Zif fernrolle auf die nächste ein zweiter als Um-- s(;haltemagnet dienender Elektromagnet vor handen ist, der jeweils- am Ende einer Strom stossreihe wirksam wird und Steuerräder be tätigt, von denen jeweils eines die der ein zustellenden Ziffernrolle zugeordnete Stoss klinke mit dem entsprechenden Schaltrad in Eingriff bringt,
während die übrigen Steuer räder die den nicht einzustellenden Ziffern rollen zugeordneten Stossklinken von den ent sprechenden Schalträdern abgehoben halten, wobei die Steuerräder derart angeordnet sind, dass alle in einer Nummernwahl zu betäti- genden Stossklinken nacheinander wirksam werden.
Mit Vorteil ist jeder Stossklinke ein Steuerrad zugeordnet, das eine Aussparung zur Aufnahme eines mit der Stossklinke in Verbindung stehenden Stiftes aufweist, wo bei die Stossklinke beim Einlegen des Stiftes in die Aussparung mit dem entsprechenden Schaltrad in Eingriff gebracht wird und beim Auflegen des Stiftes auf den Steuer- radumfang vom Schaltrad abgehoben und dadurch unwirksam wird.
Zweckmässiger weise ist der Nummernanzeiger derart aus gebildet,, dass sämtliche Steuerräder auf einer durch den Umschaltemagnet unter - Zuhilfe nahme einer Stossklinke und eines Schalt rades angetriebenen Welle sitzen und derart angeordnet sind, dass die Aussparungen zu einander verschoben sind, wodurch jeweils nur der mit der Stossklinke der jeweils ein zustellenden Ziffernrolle in Verbindung ste hende Stift in die Aussparung -zu liegen kommen kann, so dass jeweils nur eine ein- zige Stossklinke wirksam wird.
Die Erreger spule des Fortschaltemagneten für die Zif fernrollen ist vorteilhafterweise in einen durch den Impulskontakt des Nummernsähal- te-rs der Fernsprechstelle stossweise unterbro chenen Stromkreis derart eingeschaltet, dass sie von den Wählstromstössen beeinflusst wird. Zweckmässgerweise liegt die Erreger spule @ des.
Umschaltemagneten in einem vom gurzschlusskontakt des Nummernschalters dieser Fernsprechstelle beeinflussten Strom- kreis,, so dass sie jeweils am Ende einer Strom stossreihe wirksam wird und die Umschaltung des Antriebes von der einen auf die nächste Ziffernrolle bewirkt.
. Der Stromkreis für den Umschaltemagne- ten ist vorzugsweise im Ruhezustand des Nummernanzeigers durch einen von , der ersten Ziffernrolle beeinflussten Arbeitskon takt unterbrochen, der derart angeordnet ist, dass der Umschaltemagnet erst dann Strom erhalten kann, wenn die erste Ziffernrolle mindestens um eine Teilung gedreht hat. Bei einer besonderen Ausführungsform des Er findungsgegenstandes erfolgt die Rückstel lung der Ziffernrollen und der Steuerräder gleichzeitig durch die Betätigung einer Rück stelltaste.
Es können auch Mittel vorhanden sein,-um diese Rückstellung selbsttätig beim Aufhängen oder Auflegen des Hörers der Fernsprechstelle zu bewerkstelligen. Zu die sem Zweck ist mit Vorteil ein Rückstell- magnet vorgesehen, dessen Erregerspule in einen vom Hakenumschalter lheinflussten Stromkreis eingeschaltet ist.
Zweckmässiger weise wird parallel zur Arbeitsseite des, zum -Schliessen der Stationsschleife dienenden Ha kenumschaltekontaktes ein in Abhängigkeit der Steuerräder beeinflusster Arbeitskontakt angeordnet, der den Schleifenstromkrsis für den Rückstellmägnet so -lange aufrechterhält, bis die Rückstellung der Ziffernrollen und der Steuerräder vollendet ist. Zwei Ausführungsbeispiele eines erfin- dungsgemässen. Nummernanzeigers für Fern sprechanschlussstellen werden nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt des Nummern anzeigers.
Fig. 2 stellt den Umschaltemechanismus für die Steuerräder dar.
Fig. 3 zeigt den- Rückstellmechanismus dieser Steuerräder.
Fig. 4 zeigt die Verbindung der Elektro magneten mit verschiedenen Steuerorganen. Fig. 5 ist eine Ansicht der Steuerräder. Fig. 6 zeigt die Anordnung der Ziffern rollen.
Fig. 7 ist eine Schaltungsanordnung einer Fernsprechstation mit einem erfindungs gemässen Nummernanzeiger, bei welchem die Rückstellung von Handerfolgt.
Fig. 8 ist eine Schaltungsanordnung einer Station mit einem -selbsttätig rückgestellten Nummernanzeiger. Die beiden Ausführungsbeispiele unter- scheiden sich nur dadurch, dass das eine für die Hand- und das andere für die selbsttätige Rückstellung ausgerüstet ist. Sie sind daher im wesentlichen ähnlich und werden gemein sam beschrieben.
Die Organe der Einstell-, Umschalte- und Rückstellmechanismen sind zwischen zwei durch die Abstandssäulen 2 zusammengehal- tenen Seitenschildern 1 angeordnet und in einem nur teilweise dargestellten Gehäuse 3 rnit Fenstern 4 eingeschlossen.
Die Ziffern rollen 6, deren Anzahl; im vorliegenden Fall 9, der längsten zu wählenden Nummer an gepasst ist, sind auf einer gemeinsamen Welle 7 frei drehbar angeordnet und je mit einem Schaltrad 8 zu ihrer Einstellung und mit einem herzförmigen Nocken 9 zu- ihrer Rück stellung versehen. Das Schaltrad 8 steht unter dem Einfluss einer Stossklinke .10 und einer Halteklinke 11.
Sämtliche Stossklinken 10 sind auf einer gemeinsamen Stange 12 schwenkbar gelagert, die ihrerseits an. einem U-förmigen Fortschaltbügel 13 befestigt ist (Fig. 1 und 2). Dieser ist durch eine Lasche 14 mit dem Anker 15 eines als Fortschalte- magnet dienenden Elektromagneten 16 ver bunden und kann um die Welle 17. schwen ken, deren Enden in den Seitenschildern 1 gelagert sind.
Alle Stossklinken 10 werden also gemeinsam und gleichzeitig von dem Anker 15 in Bewegung versetzt. Jede Klinke weist ein Längsloch 18 auf, in welchem ein in einem Führungsbügel 19 befestigter Stift 20 Platz findet. In demselben Führungsbügel 19 ist ein weiterer Stift 21 vorgesehen, der entweder in eine an einem .Steuerrad 22 vor handene Aussparung 23 oder auf den Umfang desselben zu liegen kommt, je nachdem die Stossklinke 10 mit dem Schaltrad 8 in oder ausser Eingriff kommen soll.
In F'ig. 1 steht die Klinke 10 mit dem Schaltrad 8 in Ein griff. Der Führungsbügel 19 weist hufeisen- förmigg Teile auf, durch welche er an den Naben des Steuerrades 22 geführt wird. Wei ter ist in dem Quersteg des Bügels ein Loch gebohrt, in welches eine in einer Führungs schiene 24 eingeschraubte Stiftschraube 25 hineinragt, die ebenfalls zur Führung des Bügels 19 dient.
Jeder Stossklinke 10 ist ein solcher Führungsbügel 19 mit Stiften 20 und 21 sowie ein Steuerrad 22 zugeordnet, wie es aus der Fig. 5 zu entnehmen ist. Sämtliche Steuerräder 22 sitzen auf einer gemeinsamen, in den Seitenschildern 1 gelagerten Welle 26, die ausserdem noch ein Sehaltrad 2-7 trägt (Fig. 2). Die Steuerräder 22 sind derart an geordnet, dass die Aussparungen 23 gegen einander verschoben sind. Somit liegt gleich zeitig nur ein Stift 21 in einer Aussparung, d. h. es steht nur eine Klinke 10 mit dem ent sprechenden Schaltrad 8 in Eingriff.
Mit dem Schaltrad 27 arbeitet eine Stossklinke 28 zu sammen (Fig. 2), die schwenkbar auf einem auf der Welle 17 sohwenkbar gelagerten Um- schaltebiigel 29 angeordnet ist. Der Längsteil 29' des letzteren weist einen Arm 29" auf (Fig. 4), der über eine Lasche 30 mit dem Anker 31 eines als Umschaltemagnet dienen den Elektromagneten 32 in Verbindung steht.
Zwei Stossschienen 33, von denen nur ,eine in den. Fig. 1 bis 3 sichtbar ist, sind mit dem Umschaltebügel 20 über Schraubenfedern 34 kraftschlüssig verbunden und je auf der einen Seite des Apparates vorgesehen.
An ihren obern Enden weisen diese Stossschienen 33 Längslöcher 35 auf, durch welche eine sich unter sämtliche Stossklinken 10 erstrek- kende Hebestange 36 hindurchragt. Diese ist zwecknässigerweise in in den Seitenschildern 1 vorhandenen Längslöchern geführt, die ähnlich sind wie diejenigen der Schienen 33. Ein Rückstellbügel 37; der in Fig. 4 beson ders sichtbar ist; ist auf der Welle 17 schwenkbar angeordnet und dient zur Rück- Stellung sowohl der Ziffernrollen 6 als auch der Steuerräder 22.
Mit diesem Rückstell- bügel stehen über zwei weitere Schrauben federn 38 zwei Auslöseschienen 39 in kraft schlüssiger Verbindung, die ähnlich sind wie die Stossschienen 33 ausgebildet und an ihren obern Enden durch die in Längslöchern Platz findende Hebestange 36 durchsetzt sind. Die in Fig. 1 und 2 sichtbare Auslöse schiene 39 weist einen Daumen 39" auf, der sich bis in die Nähe eines weiteren, an der Stossklinke 28 vorhandenen Daumens 28' und des gebogenen Endes 40' eines mit der Halte klinke 41. des Schaltrades 27 mechanisch ver bundenen Hebels 40 erstreckt (Fig. 2).
Wei ter sind die beiden Auslöseschienen 39 je mit einem Daumen 39'-versehen, der auf eine für sämtliche Halteklinken 11 der Ziffernrollen gemeinsame Auslösestange 36a wirken kann, was in Fig. 1 besonders klar ersichtlich ist. Diese Auslösestange arbeitet mit an den I3alteklinken-11 vorhandenen Daumen 11' zu sammen.
Der Rückstellbügel 37 ist mit Ver längerungen 37' versehen, die mit- einem kammartigen, auf der innern Fläche der Sei tenschilder 1 durch Schrauben geführten Rückstellglied 42 zusammenarbeiten. Dieses weist Rückstellspitzen 42' auf, die mit den herzförmigen Nocken 9 der Ziffernrollen 6 zur Rückstellung der letzteren in Berührung kommen können.
Ferner weist der Rückstell- bügel 37 einen mit einem ebenfalls herzför migen, auf der S'teuerräderwelle 26 festsit zenden Nöcken 43 zum Rückstellen der Steuerräder 22-zusammenarbeitenden Ansatz 37" auf (Fig. 3 bis 5). Bei der Ausführungs form, die nur für Handrückstellung einge richtet ist, ist der Rückstellbügel 37 noch mit einem Ansatz 37a versehen, , der unter dem Einfluss des Druckknopfes 44a.einer an dem einen Seitenschild 1 vorhandenen Druck- Laste 44 steht, die in ihrer Ruhestellung durch eine Feder 5 gehalten wird.
Bei der Ausführungsform mit selbsttätiger Rückstel lung ist der Rückstellbügel 37 mit einem be sonderen Arm 37b versehen, der über eine Lasche 46 mit dem Anker 45 eines als Rück stellmagnet dienenden Elektromagneten 47 verbunden ist. Dieser befindet sich neben den andern Magneten 16 und 32.
Der allgemeine Aufbau der geschilderten Einrichtung ist derart, dass deren Bestandteile einheitlich und unabhängig davon, ob die Rückstellung von Hand oder selbsttätig erfolgen muss, ausge führt werden können. Sie kann je nach Be darf mit der Taste 44 oder mit.- dem Rück stellmagnet 47 oder gegebenenfalls mit bei den Organen versehen sein. Die erste Ziffern rolle 6 ist mit einem Daumen 6a versehen, der über einen Stossstift 48 -auf einen Arbeits kontakt 49 einwirkt (Fig. 2).
Ein weiterer Arbeitskontakt 50 steht unter dem Einfluss der. Steuerräderwelle 26 unter Zwischenschal tung eines Antreibers 51 und eines Stossstif tes 52 (Fig. -3). Der Zweck dieser Kontakte wird an Hand der Fig. 7 und 8 erläutert.
Fg. 7 bezieht sich auf die Ausführungs form mit Handrückstellung und stellt die Schaltung einer mit einem erfindungsgemä ssen Nummernanzeiger ausgerüsteten Fern- sprechteilnehmerstation dar.
Diese besitzt, wie üblich, eine aus dem Telephon T; dem Mikrophon M und der Induktionsspule Ind. bestehende Garnitur<I>Ga</I> sowie den Nummern- schalter mit dem Impulskontakt i bezw. dem Kurzschlusskoritakt k und den Rufstromkreis mit dem Kondensator Ko und dem Wecker Wk. Die Erregerspule des Fortschaltemagne- ten 16 für _die Ziffernrollen des Nummern-
anzeigers liegt in einem vom Impulskontakt i des Nummernschalters stossweise unterbro chenen Stromkreis, der von der Arbeitsseite des als Wechselkontakt ausgebildeten Kurz schlusskontaktes k hergestellt wird. Die Er- regerspule des Umschaltemagneten 32 liegt in einem" über den von der ersten Ziffernrolle 6 gesteuerten Arbeitskontakt 49 geschlossenen Stromkreis, der seinerseits über die Ruheseite des Kurzschlusskontaktes k hergestellt wird.
EMI0004.0049
Der <SEP> Hakenumschalter <SEP> <I>HL'</I> <SEP> dient <SEP> wie <SEP> üblich
<tb> zum <SEP> Schliessen <SEP> der <SEP> Stationsschleife <SEP> a, <SEP> b <SEP> und
<tb> zum <SEP> Abschalten <SEP> des <SEP> Rufstromkreises <SEP> <I>Ko, <SEP> 1Vk.</I>
<tb> Die <SEP> Schaltung <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 8 <SEP> unterscheidet
<tb> sich <SEP> von <SEP> der <SEP> vorhergehenden <SEP> dadurch, <SEP> dass
<tb> der <SEP> Rückstellmagnet <SEP> 47 <SEP> und <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> 50 dazukommen. Die Erregerspule des .ersteren wird, wie die des Umschaltemagneten 32, über einen zweiten Kontakt HU II des Ha kenumschalters mit dem Kontakt 49 verbun den.
Der Kontakt 50 liegt parallel zu der .Arbeitsseite des zum Schliessen des Schleifen stromkreises a, b und zum Abschalten des Rufstromkreises dienenden Hakenkontaktes HU I.
Die Wirkungsweise der geschilderten Ein richtung ist die folgende: Wie aus den Fig. <B>7</B> und 8 zu entnehmen ist, wird die Stations- schleife zwischen den Klemmen a und b durch Abnehmen des Hörers, d. h. durch Um legen des Hakenumschaltekohtaktes <I>HU</I> bezw. <I>HU I</I> geschlossen. Beim Aufziehen der Nummernscheihe wird der Kontakt k um gelegt, wodurch der Fortschaltemagnet 16 des Nummernanzeigers eingeschaltet und die Sprechgarnitur Ga der Station kurzgeschlos sen werden.
Der Anker 15 (Fig. 1) wird an gezogen, und der Fortschaltebügel 13 wird unter Zuhilfenahme der Lasche 14 gegen links verschwenkt. Der Bügel 13 nimmt sämt liche Stossklinken 10 mit, was die Längs löcher 18 zulassen. Da der Stift 21 in der Aussparung 23 des Steuerrades 22 liegt, steht die eine, in Fig. 1 gerade sichtbare Klinke 10 mit dem entsprechenden Schaltrad 8 in Eingriff.
Die den übrigen Klinken entspre chenden Stifte 21 liegen, infolge der Ver schiebungen der Aussparungen 23, auf dem Umfang der entsprechenden Steuerräder 22, so dass sich die diesbezüglichen Führungs bügel 19 in erhöhten Stellungen befinden. Die übrigen Klinken 10 sind also von den ent sprechenden Schalträdern 8 abgehoben und daher unwirksam.
Beim Loslassen der Num- mernscheibe wird der .Stromkreis des Fort schaltemagneten 16 durch den Impulskontakt -i stossweise unterbrochen. Der Anker fällt dementsprechend ab und nimmt die in Ein- griff stehende Klinke 10 über den Fort schaltebügel 13 und die Stange: 12 mit. Diese führt also eine der. zunächst gewählten Ziffer entsprechende Einstellung der ersten Ziffern rolle 6 herbei, so dass diese Ziffer nach der vollendeten ersten Stromstossreihe in dem ersten Fenster 4 zum Vorschein kommt.
Erst nachdem die Ziffernrolle 6 um eine Teilung gedreht hat, wird der Kontakt 49 geschlos sen (Fig. 7), der den Stromkreis des Um schaltemagneten 32 vorbereitet. Sobald die Nummernscheibe ihre Ruhestellung erreicht hat, werden der Kontakt<I>7c</I> zurückgelegt und der Umschaltemagnet 32 erregt. Der Anker 31 wird angezogen und veranlasst, dass der Umschaltebügel 29 nach links, d. h. im Ge- genuhrzeigersinn, schwenkt (Fig. 4). Die Klinke 28 wird gehoben und kommt hinter den nächsten Zahn des Schaltrades 27 zu lie gen.
Gleichzeitig werden die beiden Schienen 33 gehoben. Sie nehmen die Stange 36 mit, die gegen sämtliche Stossklinken 10 zu liegen kommt und diese derart hebt, dass die Stifte 21 von den Steuerrädern 22 entfernt werden, bezw. derjenige, der in der Aussparung 23 des ersten Steuerrades 22 liegt, aus dieser her ausgenommen wird. Sobald die Stange 36 ihre höchste, durch die Länge der in den Sei tenschildern 1 vorhandenen Führungslöcher bestimmte Stellung erreicht hat, werden die Federn 34 gespannt.
Diese gestatten, dass der Umschaltebügel 29 seine Bewegung so lange fortsetzt, bis die Klinke 28 hinter dem näch sten Zahn des Schaltrades 27 einfällt. Beim Wiederaufziehen der Nummernscheibe zwecks Aussenden der der nächsten Ziffer entspre chenden Stromstossreihe legt der Kontakt k (Fig. 7) wieder um, wodurch der Umschalte magnet 32 stromlos wird. Der abfallende Anker 31 bringt den Umschaltebügel 29 in seine Anfangslage zurück. Zunächst werden die Federn 34 entspannt.
Die mitgenommene Klinke 2-8 lässt nun das .Schaltrad 27 und mit diesem sämtliche Steuerräder 22 um eine Teilung drehen. Diese werden so weit ge dreht, dass sämtliche .Stifte auf den Umfang zu liegen kommen,
wenn sich die Umschalte- schienen 33 bezw. die Stange 36 infolge des Entspannens der Federn 34 wieder in ihre Anfangslagen einstellen. Am Ende der Dreh bewegung der Steuerräderwelle 26 kommt die Aussparung 23 des zweiten Steuerrades 22 unterhalb des Stiftes 21 der zweiten Klinke 10 zu liegen, so dass diese, infolge Einfallens des Stiftes in die Aussparung 23, mit dem Schaltrad 8 der zweiten Ziffernrolle 6 in Eingriff kommen kann.
Beim nächsten Ioslassen der Nummernscheibe tritt der Fort schaltemagnet wiederum in Tätigkeit. Nun aber ist die zweite Klinke 10 wirksam, wo durch die zweite Ziffernrolle entsprechend der zweiten gewählten Ziffer eingestellt@wird. Am Ende der zweiten Stromstossreihe legt sich der Kontakt k in die dargestellte Stel- lung (Fig. 7) und der Umschaltemagnet 32 erhält wieder Strom. Dasselbe Spiel wieder holt sich.
Die zweite Klinke 10 wird von dem entsprechenden Schaltrad 8 gehoben und die nächste mit dem dritten Schaltrad bezw. der dritten Ziffernrolle in Eingriff gebracht, wodurch diese bei Wahl der dritten Ziffer eingestellt werden kann. Dasselbe erfolgt für die übrigen Ziffern, bis die Wahl der Num mer des gewünschten Teilnehmers vollendet ist. Dem rufenden Teilnehmer wird damit die Möglichkeit geboten, die gewählte Nummer jeweils zu kontrollieren und, falls diese nicht richtig ist, vor dem Melden des Gerufenen, den Hörer wieder aufzuhängen bezw. aufzu legen.
Bei der von Hand durchgeführten Rück stellung wird die Taste 44 entgegen der Wir kung der Feder 5 heruntergedrückt. Der mit dem Ansatz 37a in Berührung kommende Kopf 44a nimmt diesen mit, so dass der Rück stellbügel 37 gegen links geschwenkt wird (Fig. 4). Die Auslöseschienen 39 werden nun gehoben. Die durchgehende Stange 36 wird, wie beim Umschaltevorgang, gegen oben ver setzt und kommt gegen sämtliche Stossklin ken zu liegen.
Die letzte im Eingriff stehende Stossklinke wird unwirksam, und der ent sprechende Stift 21 wird aus der Aussparung 23 des letzten .Steuerrades herausgenommen: Gleichzeitig kommt der Daumen 39" der in Fig. 1 sichtbaren Auslöseschiene 39 mit dem Daumen- 28' der Klinke 28- und mit dem ab gebogenen Teil 40' des mit der Halteklinke 41 in Verbindung stehenden Hebels 40 in Be- rührurig. Beide Klinken 28 und 41 werden
voiri Schaltrad 27 abgehoben. Die Daumen 39' der Schienen 39 kommen an die Stange 36ä zu liegen, welche dadurch ebenfalls gehoben werden und unter Zuhilfenahme der D,titmen 11' die Halteklinken 11 von den Schalträdern 8 entfernen. Somit werden die Ziffernrollen 6- und- die Steuerräder 22 frei. Wenn die Stange 36 ihre Endlage erreicht hat, werden die zwischen dem Bügel 37 und den Xuslöseschienen 39 eingeschalteten Fe dern 38 gespannt.
Der Bügel setzt seine Be wegung fort, und die Verlängerungen 37' neh men den Rückstellka= 42 mit, so dass die Rückstellspitzen 42' mit den Herznocken 9 der Ziffernrollen 6 in Berührung kommen, womit die Ziffernrollen in bekannter Weise rückgestellt werden. Gleichzeitig kommt der Ansatz 37<B>'</B> (Fix.. 3) mit dem auf der Steuer- räderwelle 26 festsitzenden Herznocken 43 in Berührung, wodurch die Steuerräder eben falls rückgestellt werden. Beim Loslassender Taste 44 nehmen der Bügel 37 und die mit ihm verstellten Teile ihre Ruhelage wieder ein.
Der erste Stift 21 legt sich wieder in die Einsparung 23 des ersten Steuerrades 22, und. die Einrichtung ist wieder für den Empfang, der nächsten Nummer bereit. Beim Rückstellen der ersten Ziffernrolle öffnet sich der Kontakt 49 wieder, wodurch der Umschaltemagnet 32 ausgeschaltet wird.
Für die selbsttätige Rückstellung wird der Rückstellmagnet 47 über den beim Wie deraufhängen des Hörers zurückgelegten Hakenumsehaltekontakt HU II erregt. Der Rückstellbügel 37 wird in einer aus Fix. 4 zu entnehmenden Weise geschwenkt. Der Rückstellvorgang - erfolgt wie bereits be schrieben. Beim Erreichen der Anfangslage durch. die Steuerräderwelle 26 öffnet der Kontakt 50.
Dieser dient dazu; um den Rück stellmagnet 47 bis zur vollendeten Rückstel lung, trotz' zurückgelegtem Hakenkontakt 11.U <I>I,</I> unter Strom zu halten.
Die Zahl der Ziffernrollen 6 hängt. von den Betriebsverhältnissen ab. Beispielsweise zählen die zu wählenden Nummern für Fern sprechteilnehmer in der Schweiz höchstens neun Ziffern, wovon drei für die Richtungs- wahl im automatischen Fernverkehr bestimmt sind, während die übrigen sechs die Teilneh mernummern bilden. Zweckmässigerweise wird der Umfang der Ziffernrollen in elf Felder aufgeteilt, wovon- zehn die Ziffern 1 bis 0 erhalten und das elfte leer bleibt. Im Ruhezustand des Nummernanzeigers erschei nen die leeren Felder durch die Fenster 4.
Damit werden Irrtümer besonders dann sicher vermieden, wenn Nummern gewählt werden, die weniger als die maximale Zahl von Ziffern umfassen.