CH241860A - Verfahren zur Herstellung pulverförmiger Asphaltbitumen-Kompositionen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung pulverförmiger Asphaltbitumen-Kompositionen.

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CH241860A
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powder
asphalt
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asphalt bitumen
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Inventor
Maatschappij Nv De B Petroleum
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Bataafsche Petroleum
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/01Use of inorganic substances as compounding ingredients characterized by their specific function
    • C08K3/013Fillers, pigments or reinforcing additives

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Description


  Verfahren zur Herstellung     pulverförmiger        Asphaltbitumen-Kompositionen.       Die Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung pulverförmiger       Asphaltbitumen-Kompositionen,    die bei er  höhter Temperatur nicht fliessen.  



  Es war bisher gebräuchlich, für die An  fertigung oder Behandlung von Gegenstän  den unter Anwendung von     Asphaltbihimina     und Füllstoffe enthaltenden Kompositionen  schmelzbare Kompositionen anzuwenden, wo  bei man auf den Gebrauch derjenigen Kom  positionen angewiesen war, die verhältnis  mässig niedrige Prozentsätze an Füllstoffen,  zum Beispiel Prozentsätze von unter zirka  40     %    der ganzen Komposition, enthalten.  



  Höhere     Füllstoffprozentsätze    fanden ins  besondere darum keine Anwendung, weil sich  dann äusserst schwer schmelzbare und     nicht-          bearbeitbare    Produkte ergaben.  



  Für solche Produkte konnten praktisch  auch keine hochschmelzenden     AsphaItbitu-          mina    verwendet werden. Namentlich bei Vor  handensein höherer     Prozentsätze    an Füll  stoffen     können    sie nur äusserst schwer ge-    schmolzen werden, ohne das Bitumen durch  Überhitzung stark zu schädigen.  



  Es ist bekannt, dass die physikalischen  Eigenschaften von     Asphaltbitumen-Kompo-          sitionen    für gewisse Zwecke um so geeigneter  sind, je höher schmelzende     Asphaltbitumina     Anwendung finden und je höhere Prozent  sätze an Füllstoff sie enthalten.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass es nicht not  wendig ist, dass     Asphaltbitumen-Kompositio-          nen,    die beispielsweise zum     Anbringen    von  Schutzschichten verwendet werden, in giess  barem Zustande zur Anwendung gelangen.  



  Es hat sich nämlich herausgestellt, dass  sie sich ebensogut in Form     eines        feinen    Pul  vers anwenden lassen, zu welchem Zweck das  hochschmelzende Asphaltbitumen zusammen  mit einem hohen Prozentsatz an Füllstoff  vermahlen wird. Die     Vermahlung    wird vor  zugsweise so vorgenommen, dass ein Pulver  anfällt, das mindestens: überwiegend aus Teil  chen     mit    einer     Korngrösse    weniger als 1 mm  besteht.      Überraschenderweise hat sich heraus  gestellt, dass die Teilchen der auf die Weise  erhaltenen Kompositionen bei     Erhitzung    unter  Bildung sehr dichter Produkte mit beson  ders guten physikalischen Eigenschaften zu  sammenkitten.  



       Die    erhaltenen Kompositionen sind auch  stabil bei Lagerung. Die unter Anwendung  derselben hergestellten Produkte, Schutz  schichten usw. weisen sogar bei 100  C und  oft noch weit darüber keine Neigung zu       Deformierung    oder zum Fliessen auf.  



  Dies steht in auffallendem Gegensatz zu  den Mischungen aus gepulverten normalen  Asphaltbitumina und Füllstoffen. Diese  backen leicht zusammen, und die daraus er  haltenen Produkte, Schichten usw. weisen  bei genannten Temperaturen stets     Deformie-          rungs-    und Fliesserscheinungen auf.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch     gekennzeichnet,    dass Brocken von har  tem     Asphaltbitumina    mit Schmelzpunkten  (Ring und Kugel) über     100     C und     Penetra-          tionszahlen    bei 25 C unter 25 zusammen  mit mehr als 50 Gewichtsprozent,     berechnet     auf die Gesamtmenge der Mischung, an pulver  förmigen mineralischen Füllstoffen zu einem  Pulver vermahlen werden. Die besten Er  gebnisse werden erzielt mit unter Anwen  dung von Asphaltbitumina mit Schmelz  punkten über 125  C und     Penetrationszahlen     bei 25  C unter 15 zusammengesetzten Kom  positionen.  



  Sehr geeignet sind Asphaltbitumina des  geblasenen Typs, weil diese, im Gegensatz  zu normalen Asphaltbitumina und sogenann  ten     Dubbs-Asphalten,    nicht spröde sind,  sondern vielmehr elastische Eigenschaften  aufweisen.  



  Beispiele von in Frage kommenden  Füllstoffen sind vorzugsweise     Mineraffüll-          stoffe,    .wie Quarzmehl,     Kalksteinpulver,          Sebieferpulver,    Flugasche, Steinmehl, zer  mahlener Mikroasbest, Asbestpulver, zer  mahlener     Mica    und     Talkpulver.     



  Die erfindungsgemäss erhaltenen Kompo  sitionen lassen sich zu verschiedenen     Zwek-          ken    anwenden.    Sie können zum Beispiel gebraucht wer  den zum Anbringen porenfreier Schichten  an der Innenwand eiserner Röhren, wie im  nachstehenden Beispiel angegeben.  



  <I>Beispiel I:</I>  Es wurde eine Komposition hergestellt,  indem man in einer     Kreuzschlagmühle    40  Gewichtsteile     venezuelanischen    Asphaltbitu  mens, Schmelzpunkt Ring und Kugel 135  C,  Penetration 10 (bei 25  C) und 60 Gewichts  teile Quarzmehl zu einem Pulver mit einer  Korngrösse unter 1 mm vermahlte. Die Farbe  des erhaltenen Pulvers war hellgrau.  



  Mit dieser Komposition wurde an der In  nenwand einer     4-Zoll-Eisenröhre    eine Schutz  schicht angebracht, wobei es gleichgültig  war, ob die Röhre vorher von der Walzhaut  befreit wurde oder nicht.  



  Das Pulver wurde zu diesem Zweck in einer  Menge von zirka. 8 kg pro Zentimeter abzu  deckende Fläche in die Röhre     geführt,    wor  auf die Röhre mit einer Geschwindigkeit  von 200     Umdrehungen/Minute    rotiert wurde.  



  Alsdann wurde sie unter Rotieren bei  derselben Geschwindigkeit gleichmässig auf  225  C erhitzt. Diese Behandlung dauerte 10  Minuten. Hierbei bilden die pulverförmigen       Bitumenteilchen    zusammen mit dem Füll  wtoff eine homogene Schicht. Schliesslich  wurde die Röhre mit Luft oder mit Was  ser gekühlt.  



  Die so erhaltene     Bitumenauskleidung    war  vollkommen porenfrei und physikalisch sehr  widerstandsfähig.  



  Die Kompositionen können auch zur Her  stellung von     Presswaren    gebraucht werden.  Dazu wird das erwärmte Pulver in einer er  hitzten Form komprimiert. Auf diese Weise  lassen sich beispielsweise hitzebeständige Zie  gel und     Akkumulatorenkasten    herstellen.  



  Für die Herstellung von     Presswaren    wer  den vorzugsweise Kompositionen gebraucht,  die viel Füllstoff enthalten, beispielsweise  Mengen von 70 bis 80     Gewichtsprozenten,     berechnet auf die Gesamtmenge der Mi  schung.           Schliesslich    können die Kompositionen  zur Erlangung mit der     gelle        bearbeitbarer     oder     ausstreichbarer    Massen, mit denen bei  spielsweise Tanks     und    Betonbehälter mit       hitzebeständigen    .Schichten, versehen werden  können, mit Lösungsmitteln vermischt wer  den. Nachstehend wird eine solche Anwen  dungsweise beschrieben.

           Beispiel        II:     100 Gewichtsteile einer gleichen Kom  position wie gemäss Beispiel I bereitet, wur  den mit 30-35 Gewichtsteilen technischem  Benzol vermischt. Nach einigen Minuten  konnte die Mischung zum Anbringen einer  Kitze- und     säurebeständigen    Schicht im In  nern eines zur Lagerung chlorhaltigen     Pö-          kels    bestimmten Tanks durch Bestreichen  benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von pulver förmigen Asphaltbitumen-Kompositionen, da- durch gekennzeichnet, dass Brocken von har ten Asphaltbitumina mit Schmelzpunkten (Ring und Kugel) über 100 C und Penetra tionen bei 25 C unter 25 zusammen mit mehr als 50 Gewichtsprozent, berechnet auf die Gesamtmenge der Mischung, an pulver- förmigen mineralischen Füllstoffen zu Pul vern vermahlen werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Pulver herstellt, das mindestens überwiegend aus Teilchen mit einer Korngrösse unter 1 mm besteht. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass geblasene Asphalt- bitumina mit Schmelzpunkten (Ring und Kugel) über 125 C und Penetrationen bei 25 C unter 15 Anwendung finden.
CH241860D 1944-03-17 1944-03-17 Verfahren zur Herstellung pulverförmiger Asphaltbitumen-Kompositionen. CH241860A (de)

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