CH241870A - Möbel mit Schubladen. - Google Patents

Möbel mit Schubladen.

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CH241870A
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Description


  Möbel mit     Schubladen.            Gegenstand        vorlie(ggender        Erfindung    ist  ein Möbel     mit    Schubladen mit     Zentrallver-          schluss    für dieselben und     verste-Ilbaren    Unter  teilungsorganen in den     @Schuubbla@den,dadurch          gekennzeichnet,    dass der     Zentralverschluss     eine die eingezogenen Schubladen mit Aus  nahme der     untersiten        überdeckende    aufklapp  bare     Vers,chlusswandbesitzt,

          welche    in der       Schliesslstellungdurch    die unterste geschlos  sene     Schublade    verriegelt ist, das Deckblatt  ,des     Möbels    einen Tisch bildet, und darüber  in der Höhe     verstellbar,        feststellbar    und     ver-          sGhwenLbar        mindestens    eine     Aus@egeplatte.          angeordnet    ist,

   und     @dass    als     Unterteilungs-          organe    der     Schubladen        hochgestellte        W,eill-          blechstreifen    vorgesehen sind, welche durch  in     Löchern    des     Schubladenbodens        befestigte          Halteorgane    gehalten sind, und     ferner,    dass  es     senkrechte        Eckstrdben        aufweist,    die derart       ausgebildet    sind,

   dass sich mehrere Möbel zu  sammen     befestigbar        aneinanderreihen    lassen.  



  Der     Erfindungsgegenstand    kann für ver  schiedene Zwecke     eingerichtet    sein. Einmal.  kann er als     Werkzeqgkasten    für den Werk-         stattgebrauch    ausgebildet werden, wobei er  an der Werkbank     oder    unter derselben ange  bracht werden kann.

   Ferner kann er, wie in  der Zeichnung angedeutet ist, als Teil eines       Pultes    gedacht sein, wobei     beispielsweise    die  untern hohen     .Schubladen    zur Aufnahme von  Registraturen dienen und die     obern    flachen  mit beliebigen     Fächereinteilungen    zur Auf  nahme von     S,ahreibmaterialien,        Stempeln     und dergleichen Utensilien verwendet werden  können.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein     Aus-          führun.gsbeispiel        des        Erfindungsgegenstandes          dargestellt,    und zwar     zeigt          Fig.    1     eine     Ansicht des  selben mit geschlossener vorderer     Venschluss-          wand,

            Fig.    2 einen senkrechten     Schnitt    nach der  Linie     A-A    in     Fig.    1 mit     geschlossener        Ver-          sc'Wuss'klappe    mit einer     Verriegellungsvorrich-          tung    in einer hohen untersten Schublade.  



       Fig.    3 ist ein     Schnitt    nach den Linien       B-B    in     Fig.    1     und    4 und           Fig,.    4 ein ebensolcher nach der Linie       C-C    in     Fig.    1.  



       Fig.    5 stellt einen Schnitt nach der Linie       D-D    in     F'ig.    3 und       Fig.    6 einen solchen nach den Linien  <B>EI -E</B> in     Fig.    3 und 4 dar.  



       Fig.    7 ist eine Ansicht von zwei Eck  streben, welche zum     Zusammenfügen    von  zwei Möbeln     eingerichtet    sind. Dabei ist  jede Strebe aus der Richtung der andern  gesehen.  



       Fig.    8 veranschaulicht eine     Draufsicht     auf ein Stück Schubladenboden mit einer       Einteilung-    aus     Wellblechstreifen    und       Fig.    9 ein Stück     Wellblechstreifen    in  schaubildlicher Darstellung.  



       Fig.10    ist ein Schnitt durch einen Schub  ladenboden mit einem darauf     befestigten     Stück Wellblechstreifen.  



       Fig.    11 zeigt ein     erstes        und          Fig.    12 ein zweites Beispiel eines     Halte-          organes    für den dabei im     Schnitt    angedeu  teten Wellblechstreifen.  



       Fig.    13,     ist    ein     Schnitt    nach der Linie       A-A    in     Fig.    1 durch eine     Verriegelungsvor-          richtung    für den     Fall,    dass die     unterste     Schublade     ebenfalls    eine     flache        Form    auf  weist.  



       Fig.    14     zeigt    einen Schnitt nach der  Linie     I'-F    in     Fig.    13.  



  Gegenüber den     Fig.    1 und 2 sind alle  andern Figuren     mit        @gTösseren    Massstäben dar  gestellt.  



  Das Möbel besitzt die     Eckstreben    1, die  Seitenwände und     Rückwand    2 und das Deck  blatt 3. Im Innern des     Behälters    sind Schub  laden 4     angeordnet,    welche je nach dem     Ver-          wenduneszweck    verschiedene Tiefen aufwei  sen     können.    Die     .Schubladen    besitzen zweck  mässigerweise einen Rahmen 5 aus Profil  eisen,     wobei    die seitlichen Rahmenteile aus  Z-Eisen und die vordere und die     hintere     Seite aus Winkelleisen bestehen, in     dessen     Innern,     auf,den    untern,

   nach     einwärts    gerich  teten Flanschen eine Tafel 6 aus Metallblech  als Boden     eingelegt        ist.    Sollen die     .Schub-          laden    höher sein als der Rahmen, so wird  der Boden 6 mit einer der     Schwbiladenhöhe       entsprechend hohen, ringsum laufenden Zarge  7 versehen. Damit     wird    naturgemäss die  Zarge den Profilrahmender Schublade über  ragen.

   Die äussern     obern    Flanschen der bei  den seitlich verlaufenden     Z-Eisen    der     Sehub-          laden    dienen zur     Abstützung    derselben im       Tnnern    des Behälters,     wobei,di...ese    Flanschen  auf je einem als Laufschiene     dienenden     Sehenkel eines Winkeleisens 8     auffliegen    und       auf        demselben        in        der     der  Schublade verschiebbar sind.

   Zweckmässiger  weise werden die     Profile    des Winkel- und  des     Z-Eisens    so gewählt, dass -der eine Schen  kel des ersteren um den Abstand zwischen  zwei Schubladen grösser als der Steg des  letzteren ist. Wird die     Schubladentiefe    auf  deren kleinstem Mass also gleich der Profil  höhe des     Z-Eisens        gehalten,    so     können    die  diese Schubladen tragenden Winkeleisen un  mittelbar übereinander angeordnet werden,  wie dies in     Fig.    3 für die drei obersten  Schubladen veranschaulicht     ist.    Wird die  Schubladentiefe grösser, so ist es erforderlich,

    die     Winkeleisen    durch Distanzstücke 9, bei  spielsweise aus     Flacheisenstücken    bestehend,  zu trennen. Dabei     richtet    sich die     Länge    die  ser Distanzstücke nach oder Höhe der Schub  laden.

   Die Winkeleisen 8 und die Distanz  stücke 9 werden an beiden     Enden    der     Win-          keleisen,        d.    h. je an einer vordern und an  einer hintern Eckstrebe 1     gehalten.    Dies ge  schieht dadurch,     dass    an zwei solchen zusam  mengehörenden     Eckstreben    1 senkrecht ange  ordnete, mit den offenen Enden gegenein  ander gerichtete     U-Profile    als Führungen 10  befestigt sind. Diese Führungen werden vor  zugsweise     an,den    aus     Metallrohren    bestehen  den Eckstreben 1 angeschweisst.  



  Die Schubladen 4 gleiten beim     Heraus.-          ziehen    und     Hineinschieben    auf den Winkel  eisen 8, wobei ein gewisser, wenn auch kaum       nachteilig,    fühlbarer Reibungswiderstand     düber-          wunden    werden muss. Um diesen Reibungs  widerstand     praktisch    zu eliminieren, können  an sich bekannte Rollenlager vorgesehen wer  den,     welehe    an den seitlichen     Rahmenteilen    5  aus Z-Eisen angebracht sind und auf den  Laufschienen 8 rollen.

        Um die     Distanzstücke    9 gegen ein unge  wolltes Herausfallen zu sichern, werden an  den Laufschienen, seien     dieselben    Winkel  eisen oder T-Eisen, dadurch gesichert, dass  die Winkeleisen an der in die Führung 10  ragenden Partie     Absetzungen    11     aufweisen,     wie     dies    in     Fig.    6 verdeutlicht     ist.     



  Für die     Begwenzung    des     @Schubladenaus-          zuges    ist am     Steg    des     Schubladenrahmens    5  an dessen hintern Ende ein     Nocken    12, bei  spielsweise in Form eines kurzen Stückes  !-Eisens so angebracht, dass     derselbe    sich  unterhalb der Laufschiene befindet. An der  Unterseite beim     vordern        Ende    der Lauf  schiene ist ein     Anschlag   <B>113</B> vorgesehen, an  welchem der Nocken 12 bei ausgezogener       Schublade    anstösst und damit deren     Auszug     begrenzt.  



  Um aber die     Sthubladen        ,ganz    aus Odem  Behälter entfernen zu können, ist in derjeni  gen Laufschiene, unter welcher :der Nocken  1.2 vorgesehen ist, eine Aussparung 14 vor  handen, welche so gross ist, um den     Nocken     12 beim Hochheben der Schublade     @durchtre-          ten    zu lassen.

   Wenn eine Schublade somit  ganz aus dem Behälter     entfernt    werden soll,  so ist sie .lediglich beim Herausziehen auf der  Seite des     Nockens    13 und der Aussparung  14 nach oben zu drücken, wobei der     Nocken     durch die     Aussparung    durchtreten kann, so  bald er beim Herausziehen     der,Schublade    an  derselben     vor'beigleitet,    so dass, der Nocken  auf der Oberseite der Laufschiene     weiterglei-          ten    kann und damit keinem     Anschlag    mehr  begegnet und somit ganz aus dem Möbel ent  fernt werden kann.  



  Um Platz für das einseitige Hochkippen  einer Schublade nach oben zu erhalten, ist  ein entsprechend grosser Zwischenraum     zwi-          schen    der Oberkante dieser Schublade und  der Laufschiene der nächst höheren vorge  sehen. Um jedoch :diesen Zwischenraum ein  zusparen, kann auch lediglich ein solcher       Zwischenraum        zwischen    der Oberkante der  obersten Schublade und dem darüber hoch  geschobenen Deckblatt 17vorgesehen wer-     den.D.as    bedingt dann allerdings, dass zum  Ausbau einer Schublade     zuerst    alle darüber-    liegenden Schubladen     aus    dem Möbel     entfernt     werden.  



  In     Fig.    7 ist     geze''ot,    wie beispielsweise  zwei erfindungsgemässe Möbel     zusammen     verbunden werden können. Die bezügliche       Vorrichtung    besteht in einem oben kreisför  mig erweiterten Schlitz 15     an,der    einen     Bek-          strebe,    und in der benachbarten, daran zu be  festigenden Eckstrebe ist eine     Flachkorpf-          schraube    16 eingesetzt,

   deren     Kopf    in die       kreisförmige    Erweiterung der andern     .Strebe     eingeführt werden kann und .deren Hals in  den     Schlitz    passt.  



  Der     Zentralverslchluss        besteht    aus einer  die     Verschlusswand    bildenden Platte 17, deren  Breite     bReich    dem Abstand zweier benachbar  ter vorderer     Eckstreben    1 ist, und einer     Ver-          riegelungsvorrichtung    an der     untersten     Schublade.

   Die     Platte    17 ist oben     mittels     eines Scharniers 1,8 mit einem kurzen aber  gleich breiten     Plattenstück    19 gelenkig ver  bunden, an dessen freiem Ende sich ein An  schlag '20 befindet.     Auf    .der Unterseite des       Deckblattes    3 befindet sich in der Nähe     @des-          sen    vordern Endes ein Nocken 21     als    Arre  tierung für den     Anschlag    20, um zu verhin  dern, dass die Platte 17 ganz aus dem Behäl  ter     herausgezogen    werden kann.

   Die Höhe  der Platte 17 ist :so bemessen,     dass    deren  untere     gante    in der     herausgezogenen        Stea-          lung    derselben     etwas,        beispielsweise    in der  Grössenordnung von einem halben Zentimeter,  unter die Oberkante der vordern     .Stirnwand     der     untersten    Schublade     hinunterreicht.    Die  Schubladen 4, mit Ausnahme der untersten,       sind    so lang,

   dass sie in der eingeschobenen  Stellung von der     Verschlusswand    17 über  deckt     worden.    Die     Länge    der untersten  Schublade ist dagegen etwas grösser, und  zwar so lang, dass im     eingeschobenen    Zu  stand     derselben    die Innenseite des     obern     Randes     deren    vordern     Stirnwand    auf der  Aussenseite des untern Endes der Platte 17  anliegt.

   Wird mit der     Verriegelungsvorri.ch-          tung    die eingezogene     unterste    Schublade nach       Herunterklappen    der Platte 17, wie in     Fig.    1  und 2     .dargestellt,        geschlossen,    so .sind damit  auch alle darüber befindlichen     Schubladen    4           zufolge,der    Überdeckung durch die     Platte    17  unzugänglich. Im     geöffneten        Zustand,    d. h.

    bei hochgeklappter     Platte    17 liegt dieselbe  auf     unter    dem     Deckblatt    3 angeordneten  Führungen 22 auf. Bei teilweise ausgezoge  ner     Platte    1.17 kann     .dieselbe    als Schreibunter  lage,     Abstellplatte    oder     dergleichen    :dienen.  



  Die     Verriegelunguvorrichtung    ist in den       Fig.    2, 13 und 14 in zwei     verschiedenen        Arten          gezeigt.    Sie besteht aus einem Schloss     2i3    und  dem     Verschlusskörper.    Gemäss     Fig.    2, wobei  es sich um eine hohe Schublade handelt, be  steht derselbe aus einer Stange     2.4,    welche  durch -die     Sühlosstbetätigung    .durch eine Öff  nung im Schubladenboden in eine Ausspa  rung im Behälterboden eingeführt wird. Die  Öffnung im Schubladenboden und die Aus  sparung sind zeichnerisch lediglich durch das  untere Stangenende angedeutet.

   In     Fg.    13  und 14     ist,die    unterste als flache     ,Schublade     4 angedeutet. Der     Verschlusskörper    besteht  hier aus einem durch das     S@chloss    23     betätig-          baren        Drehriegel    25, welcher     ebenfalls    durch  eine Öffnung<B>9216</B> im Schubladenboden durch  gehend in eine unter     :

  dehnselben    vorgesehene  Traverse     2'7,        respektive    in einer     Aussparung     28 in     derselben    eingreift und darin festgehakt  wird, wie dies in     Fig.    14 punktiert     da@ge-          stellt    ist. Die Traverse     2:"7    kann beispielsweise  über .dem     Behälterboden,    sofern ein solcher  überhaupt vorhanden ist, oder     beiderends    an  den beiden     vordern        Eckstreben    befestigt wer  den.

   Wenn ein Behälterboden vorhanden ist,       kann    statt einer Traverse in .denselben eine       Aussparung    vorgesehen sein, in welcher der  Drehriegel 25 sich einhaken kann.  



  Um die Fläche das     Deckblattes,    respek  tive die nutzbare     Ar'beitsflärche    zu vergrö  ssern, ist     zweckmässigerweise    auf dem     hintern     Ende desselben eine in der Höhe     verstellbare,          feststellbare    und schwenkbare Platte     2J9    an  geordnet.

   Wie in     Fig.    1 für den Fall eines  Pultes dargestellt ist, kann diese Platte 29  von einer einzigen Tragsäule 310 gestützt sein,  wobei diese Säule     vorteilhafterweise        teleskop-          artig    in einer Eckstrebe verschiebbar,  schwenkbar und feststellbar angeordnet sein  kann. Das Feststellen der     Tragsäule    in der    rohrförmigen Eckstrebe kann     beispielsweise     mittels einer Klemmschraube geschehen.  



  Wird der Behälter als     Werkzeugkasten     verwendet, wird man     zweclzmässigerweise    die  beider vordern oder hintern     Eckstreben    mit  in der Höhe verstellbaren und     feststellbaren     Säulen 30 versehen, .deren obere Enden durch  ein Joch, beispielsweise aus Winkeleisen, ver  bunden sind. In der     Mitte    des letzteren ist  ein Drehzapfen vorgesehen, an     welchem.    die       Platte    2-9 befestigt     wird,    um nasch allen Sei  ten     verschwenkt    werden zu können.  



  Da zu einem rationellen     Arbeiten    eins  gute     Einteilung-    für die Bereitstellung der zu  verwendenden Materialien und Geräte, sei es  in einem Pult die Schreib-,     Zeichnungs-    und  Messgeräte, Stempel und dergleichen, oder sei  es in einem Werkzeugkasten die Werkzeuge,  Lehren usw., wichtig ist, sind für die Schub  laden entsprechende     Unterteilungen    vorge  sehen, welche je nach Bedarf angebracht und  bei veränderten     Verhältnissen    entsprechend  umgestellt werden können.  



  Hierzu dienen folgende Vorkehrungen:  Der Schubladenboden 6 wird in regelmässigen  Abständen mit, Löchern 31 versehen. Die Er  fahrung hat gezeigt, dass man vorteilhafter  weise eine Lochung wie in der     Zeichnung     dargestellt wählt, so dass in zwei zueinander  senkrechten Richtungen Lochreihen entstehen,  wobei man beispielsweise die Lochabstände  in beiden Richtungen mit ungefähr andert  halb     Zentimeter    annimmt.

   Diese Löcher 31  dienen zum     Befestie-en    der Trennwände auf  dem Schubladenboden 6, Diese Trennwände  können     z-#veckmässigerweise    aus Wellblech  streifen 32 hergestellt werden, welche gegen  über glatten Blechstreifen den     Vorteil    haben,  eine grössere Stabilität zu haben und weniger  Befestigungspunkte zu     benötigen.    Die Tei  lung der Wellen dieser Streifen 32 soll so  gehalten werden,     :

  dass    sie mit .der Lochteilung       übereinstimmt,    d. h. wie in     Fig.    8 veran  schaulicht ist, die Wellen entweder     stets    um  die Löcher 31 herumgehen oder dieselben  stets     überschneiden.     



  In     Fig.    1-0, 11 und     12    sind zwei verschie  dene Befestigungsmethoden     gezeigt.    Die     erste              besteht    darin, dass als     $alteorgane    für die  die Abteile bildenden ,Wellblechstreifen<B>32</B>       Schraubenbolzen    33,     mit        hakenförmig    umge  bogenen Enden     34    in den Löchern     .31    einge  setzt und     auf,der        untern    Seite     ,

  des        Badens    6  mit     Muttern    35 befestigt werden. Dabei über  greifen die obern     hakenförmig    umgebogenen  Enden 34 der Bolzen den obern Rand des       Wellblechstreifens   <B>32</B>     und    pressen .denselben  gegen den     Boden    6.

   Zufolge ,der grossen Sta  bilität der     Wellblechstreifen    sind     nur    wenige  solcher Halteorgane     erforderlich.    So     genügen,     wie in     Fig.    8 gezeigt ist, deren vier für das       dargestellte        Beisspiel.    Die Dicke der Schrau  benbolzen     wird    so     gewählt,    dass dieselben  nicht über das Wellblechprofil hinausragen.

    Das umgebogene freie Ende     34        greift    dann  ebenfalls in eine Welle hinein und wird  durch das Anziehen der     Mutter    35 in dieselbe       hineingepresst.    Wie aus     Fig,.    8, und 10 er  sichtlich ist,     wird    durch Anziehender Mut  ter 35 auf einem Rechtsgewinde der haken  förmige Teil 34 von oben gesehen nach     links     in die nächste     Welle    hineingezogen.

   Um die  Unterseite des     Bodens    möglichst frei von  überflüssigen     Erhebungen    zu halten, werden  die Gewindeteile des     Schraubenbolzens    33  nur so lang gemacht, dass sie nicht aus den       Muttern    3,5 heraustreten.  



  Das in     Fig.        12!    dargestellte     Halteorgan     für den Wellblechstreifen besteht aus einem       Splinten    3,6,     welcher    von oben über :den Well  blechstreifen     mit        seinem    Bogen gegen     dessen     Oberkante gepresst und -die freien Splinten  enden durch ein Loch 3,1     gesteckt,    dort beid  seitig gegen die Unterseite des Bodens 6. ge  bogen und     gegebenenfalls        überschüssige     Längen .der     Splintenschenkel        abgeschnitten     werden.

   Auch hier wird .man ,die Splinten so  anordnen, dass deren beide Schenkel im       Innern    des     Wellenprofils        vex@blleiben.     



  Es sind     selbstverständlich    noch andere       Befestigungsmethoden    für die Wellblech  streifen am     .Sohubla:denboden    möglich.  



       Wenn    eine Einteilung veränderten Ver  hältnissen nicht mehr     entspricht,    brauchen  lediglich die als Halteorgane dienenden Be  festigungselemente,     Schraubenbolzen    oder         Splinten        gelöst    zu werden und den Well  blechstreifen andere Stellungen gegeben zu  werden, um sie dort auf eine der     vorbesohrie-          benen    Arten wieder zu     befestigen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Möbel mit mehreren Schubladen mit Zen- tralverschluss für dieselben und verstellbaren Unterteilungsorganen in den Schubladen, da durch gekennzeichnet, dass der Zentralver- schluss eine die eingezogenen Schubladen mit Ausnahme der untersten überdeckende auf klappbare Verschlusswand besitzt, welche in der Sohliess@stellun;
    g durch die unterste ge schlossene Schublade verriegelt isst, das Deck blatt des Möbels einen Tisch bildet und dar über in der Höhe verstellbar, feststellbar und verschwenkbar mindestens eine Auslegeplatte angeordnet ist, und dass als Unterteilungs organe der Schubladen hochgestellte Well blechstreifen vorgesehen sind, welche durch in Löchern des Sehubladenbodens befestigte Halteorgane gehalten sind, und ferner, dass es senkrechte Eckstreben aufweist, die derart ausgebildet sind,
    dass sich mehrere Möbel zu sammen befestigbar aneinanderreihen lassen. UNTERANSPR-CCHE 1. Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schubladen tra genden, als Laufschienen dienenden Führun gen aus Profileisen bestehen, welche beider- ends in an den Eckstreben befestigten U-Pro- filen gehalten sind,
    urid dass zwischen die Führungen entsprechend der @Sühubladenhöhe Distanzstücke eingelegt sind. 2. Möbel nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen die Schubladenführungen einzu setzenden Distanzstücke in ihrer Lage .durch Einkerbungen in den Laufschienenprofilen gehalten sind. 3.
    Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladen Rahmen aus Profileisen besitzen, wobei die Seiten teiledurch Z-Eisen, die Vorder- und .die Hin- terseite .durch Winkeleisen gebildet sind und im Innern dieses Rahmens auf den nach ein- wärts gerichteten Planschen eine Tafel aus Metallblech als Boden der Schublade einge legt ist. 4.
    Möbel nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, @dass -der Boden eine ringsumlaufende Zarge aufweist, welche über den Profilrahmen der Schub wade hinausragt. 5.
    Möbel nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschienen für,die Schubladen aus Winkeleisen bestehen, deren eine 8chenkel- länge um den Abstand zwischen zwei Schub laden grösser ist als der Steg des Z-Eisens am Seitenrahmen der Schublade.
    6.. Möbel nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschienen für die Schubladen. .durch die Stege von T-Eisen 'gebildet, deren Flanschen beiderends in den U-profilförmigen Führun gen gehalten sind. 7.
    Möbel nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass zur Begrenzung des Auszuges am hintern Ende der Schublade unter der Lauf schiene ein Nocken und am vordern Ende der letzteren ein Anschlag; vorgesehen ist, wobei beim Ausziehen der Schublade durch ein An stossen des Nockens am Anschlag der Auszug begrenzt wird und ferner in der Laufschiene eine Aussparung vorhanden ist, um den Nok- ken nach oben durchtreten lassen zu können, um damit -die Schublade :
    ganz aus dem Be hälter entfernen zu können. B. Möbel nach. Patentanspruch, dadurch g o ekennzeichnet, dass die untere Kante der zum Zentralverschluss gehörende Venschluss- wand in Schliessstellung unter die obere Kante der untersten Schublade hinunterragt,
    die obere Kante der Platte .durch ein Schar nier mit einem gleich breiten aber kürzeren Plattenstück verbunden ist, dessen hinteres Ende einen Anschlag aufweist, welcher ein vollständiges Herausziehen der Verschluss wand aus dem Behälter verunmöglicht. 9.
    Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Zentralver- sclfuss gehörende Verriegelungsvorrichtung aus einem Schloss mit einem im Boden des Behälters eingreifenden, als Stange ausgebil deten Verschluss@körper besteht. 10.
    Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Zentralverschluss gehörendeVerriegelungsvorrichtung auseinem Schlo.ss mit einem in einer unter der unter sten Schublade angeordneten Traverse ein greifenden Drehriegel besteht. 11.
    Möbel nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass die in der Höhe verstell bare, feststellbare und venechenkbare Aus- legeplatte durch eine in einer Eckstrebe tele- skopartig angeordnete Tragsäule gestützt ist, wobei Vorrichtungen vorhanden sind, um diese Tragsäule in jeder Höhe in der Eck strebe festklemmen zu können. 1'2.
    Möbel nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die in der Höhe verstell bare, feststellbare und verschwenkbare Aus,- legeplatte durch einen Drehzapfen mit einem Joch verbunden ist, welches zwei teleskop- artig in Eckstreben angeordnete und darin in jeder Höhe feststellbare Tragsäulen verbin det, wobei Vorrichtungen vorhanden sind, um diese Trab äulen in jeder Höhe festklemmen zu können. 13.
    Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der Schubladenboden in senkrecht zueinander verlaufenden Reihen in regelmässigen Abständen Löcher zum Be festigen der Wellblechstreifen mittels der Halteorgane aufweist. 14. Möbel nach Patentanspruch und Un- teranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilung der Wellen an den Wellblech streifen mit der Lochteilung im Schubladen boden derart übereinstimmt, dass beim auf den Boden aufgesetzten Wellblech die Wei- len stets um, die Löcher herumgehen. 15.
    Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Halte organe so bemessen ist, dass letztere nicht über das Wellblechprofil hinausragen. 16. Möbel nach Patentanspruch und Un@ teransprüchen 13, 14 und 15, dadurch ge- kenitaeichnet, dass das Halteorgan aus einem Schraubenbolzen besteht, dessen oberes, freies Ende hakenartig umgeborgen ist, derart,
    dass zum Festhalten des Wellblechstreifens am Schubladenboden der Haken beim Anziehen einer Mutter am Balzenende, welches durch eines der Löcher gesteckt wird, den Well blechstreifen gegen den Sehubladenbo,den presst. 17. Möbel nach Patentanspruch und Un teransprüchen 13 bis 16, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schraubenbolzen nur so lang ist, dass er bei angezogener Mutter nicht aus derselben hervorragt. 18.
    Möbel nach Patentanspruch und Un teransprüchen 13, 14 und 15, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halteorgan aus einem Splinten besteht, welcher von oben auf den auf dem Schubladenboden aufgesetzten Well blechstreifen geschoben, die freien Enden durch ein Loch im Boden durchführbar und umlegbar sind. 19.
    Möbel nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verbin den zweier aus einem oben kreisförmig er weiterten Schlitz in der einen und einer Flachkopfs.chraube in der andern Eckstrebe bestehen, wobei der kreisförmige Ausschnitt des Schlitzes in der ersten Strebe so gross ist, dass die Flachkopfschraube in der andern Strebe darin durchtreten kann.
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