CH242020A - Elektrisch gesteuerter Schalter. - Google Patents

Elektrisch gesteuerter Schalter.

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CH242020A
CH242020A CH242020DA CH242020A CH 242020 A CH242020 A CH 242020A CH 242020D A CH242020D A CH 242020DA CH 242020 A CH242020 A CH 242020A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
controlled switch
electrically controlled
magnet
spring
armature
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Application number
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English (en)
Inventor
Saia Aktiengesellschaft Fuer Schaltapparate
Original Assignee
Saia Ag
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Publication date
Application filed by Saia Ag filed Critical Saia Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
    • H01H50/20Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description


  Elektrisch gesteuerter Schalter.    Wenn ein     elektrisch    :gesteuerter Schalter  eine grössere Stromstärke zu führen hat, so  müssen seine     Kontaktflächen    und der Kon  taktdruck entsprechend bemessen werden.  Das hat zur Folge, dass die diese Kontakt  flächen tragenden beweglichen Teile schwer  werden, was die Verwendung von starken  Kontaktfedern nach sich zieht:

   Werden die  Kontakte durch einen     Elektromagneten    um  gelegt, so ist stets am Anfang der     Bewegung,     wo die gesamte Spannkraft dieser Feder       überwunden    werden muss, eine Anlaufkraft  notwendig, .die, infolge der dann     elektriaeh     ungünstigen Lage der verschiedenen     Teile     der Magnetkerne, eine     Überdimensionierung     der Spule und eine grosse     Umsehaltungskraft          verlangt.     



  Mit dem Gegenstand vorliegender Erfin  dung hat man den Zweck verfolgt, diese für  den Betrieb des Elektromagneten     ungünstigen     Umstände zu vermeiden. Der vorliegende  elektrisch betriebene Schalter besitzt mittels       Schneiden        wippbar    gelagerte, bewegliche  Kontaktfinger, die durch eine Feder auf der  einen oder andern Seite einer     Totpunktlage       gehalten sind und mit Spiel in einem isolier  ten Gleitstück geführt sind, das, durch einen  Magnet     betätigt,        translatorische    Bewegungen       ausführt.    Diesem Spiel zufolge ist es möglich,

    die Anlaufstromstärke des Magneten auf ein  Minimum zu reduzieren und die während  dem     unbelasteten    Lauf in den beweglichen  Teilen aufgespeicherte lebendige Arbeit zur       Überwindung    der in solchen Schaltern bis  zur     Überschreitung    des toten Punktes vor  handenen Federspannung auszunützen.  



  Die Zeichnung stellt schematisch und so  weit es für das Verständnis der Erfindung  notwendig ist, ein Ausführungsbeispiel .des       elektrisch    gesteuerten Schalters nach der vor  liegenden Erfindung, in der     Farm    eines so  genannten Kleinschützes, in Draufsicht dar.  



  Die Klemmen 1 der beweglichen Kon  takte sowie die Klemmen 2 der     festen    Kon  takte sind auf einem Isolierstück 3 fest  gemacht und     sind    so eingerichtet, dass     der     Anschluss der     Verbindungsdrähte    für das       1NTetz    von aussen geschehen kann. Die Blöcke  25 der beweglichen Kontakte sind auf La  mellen 4 vernietet, welche     vermittels    einer      Messerschneide .in Kerben 5 der unmittelbar  mit den Klemmen 1 verbundenen festen La  mellenteile     wippen    können.

   Gehalten ist die  ser bewegliche Teil durch eine Feder 6,  welche genau in der Mittelebene der Klemme  1 festgemacht     ist,    so dass sie das Bestreben  hat, den beweglichen Teil 4 entweder gegen  den Anschlag 7 oder gegen den     festen    Kon  taktblock 8 zu drücken.     Eine    Zwischenstel  lung kann der bewegliche Teil nicht anneh  men. Der Block 25 ist mittels     eines    freien  Kabels 9 mit der Klemme 1 elektrisch ver  bunden. Diese Kontaktbauart ist bekannt.  



  Die freien Enden der beweglichen Lamel  len 4     ,sind    je zwischen den Flanschen 10 eines       Isolierstückes    11 gehalten, das auf einer  durch Träger 12 gehaltenen Gleitschiene 13  eine     Translationsbewegung    ausführen kann.  



  Ungefähr in die Mitte dieses Gleitstückes  greift, zwischen zwei     Flanschen,    ein Arm 14  an, welcher an dem Kern 15 des Magneten 16  befestigt und in einer auf dem Apparaten  sockel     befestigten        Gleitbahn    17 geführt ist.  



  Der     Magnetkern    ist durch eine Feder 18,  welche an     einer    Regulierschraube 19 an  gehängt ist, stets aus der Spule herausgezo  gen; eine Blattfeder 20 nimmt den Schlag  der Endbewegung des Kernes nach innen auf.  



  Ist der     Arm    14 sowohl vermittels des       Stiftes    21 als durch die Schraube 22 in dem  geschlitzten Kern gehalten, so führt er unter  dem Einfluss des in der Spule 16 geführten  Stromes in der einen Richtung, und unter  der     Wirkung    der Feder 18 in der andern  Richtung     Translationsbewegungen    aus, welche  auf das     Isolierstück    11 übertragen werden,  um es zu veranlassen, auf der Gleitschiene 13  hin- und     herzugleiten.    Dem Spiel zufolge,  welches     zwischen    den Enden der beweglichen  Teile 4 und den auf diese Enden wirkenden  Flanschen 10 des     Gleitstückes    vorgesehen ist,

    läuft der unbelastete Kern 15 auch bei mässi  ger     Erregung    der Spule 16 an. Er ist also       bereits    im Gang, wenn die     Rückhaltekraft     der Feder 6     überwunden    werden muss. Ist die       Kippbewegung    erfolgt, so ist wiederum ein  Spiel vorhanden, das den Rücklauf des Ma  gnetkernes .gestattet, und zwar unter den    gleichen Anlaufs- und Betriebsbedingungen,  die bei der Kontaktschliessung vorhanden  waren.  



  Es ist zu bemerken, dass die ganze dar  gestellte Anordnung nebst dem Vorteil der  kleinen     Umschaltekräfte    auch den hat, dass  alle Kontakte in der Front liegen, ,so dass  beim Abheben des Schalterdeckels deren Zu  stand sofort geprüft     bezw.    die Kontakte be  quem unterhalten werden können.  



  Die Schraube 22 kann vom     Kern.    weg  genommen und .durch die Führung 17 hin  durchgesteckt werden, um als Drehpunkt für  den in diesem Fall lediglich durch den Stift  21 mit dem Kern 15 verbundenen Hebel 14  zu dienen.  



  In diesem Fall werden die Bewegungen  des     Gleitstückes    11 in entgegengesetzter  Richtung wie diejenige des Ankers erfolgen.  Man kann also nach Belieben mit dem glei  chen Apparat, bei angezogenem Anker, ent  weder geschlossene oder geöffnete Kontakte  haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisch gesteuerter Schalter mit Auf lagekontakten, dadurch gekennzeichnet, dass die durch eine Feder auf der einen oder an dern Seite der Totpunktlage gehaltenen, mit tels Schneiden wippbar gelagerten, beweg lichen Kontaktfinger mit Spiel in einem iso lierten Gleitstück geführt sind, das, durch einen Magnet betätigt, translatorische Bewe gungen ausführt.
    UNTERANSPRUCH: Elektrisch gesteuerter Schalter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück durch einen Arm am Anker des Magneten gesteuert wird, wobei Mittel vorgesehen sind, um den Arm mit dem Anker entweder fest oder aber beweglich zu ver binden, zum Zwecke, die translatorischen Bewegungen des Gleitstückes gegenüber den jenigen des Ankers umzukehren.
CH242020D 1944-09-25 1944-09-25 Elektrisch gesteuerter Schalter. CH242020A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH242020T 1944-09-25

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CH242020A true CH242020A (de) 1946-04-15

Family

ID=4462730

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CH242020D CH242020A (de) 1944-09-25 1944-09-25 Elektrisch gesteuerter Schalter.

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CH (1) CH242020A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4922216A (en) * 1987-12-18 1990-05-01 Sds - Relais Ag Electromagnetic switching device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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