CH242143A - Einrichtung zum Dämpfen von Stückware. - Google Patents
Einrichtung zum Dämpfen von Stückware.Info
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- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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Description
Einrichtung zum Dämpfen von Stückware. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Dämpfen von Stückware. Vorrichtungen dieser Art; welche zum Dämpfen von Küpen- farbendruck, Ätzdruck und Reservedruck verwendet werden, sind die sogenannten Schnelldämpfer nach Mather-Platt, durch welche die Ware breit geführt wird. Die Decke und einige andere Wandteile des Dämpfraumes sind dabei auf Temperaturen von über 100 C beheizt, um dort eine Tropfenbildung durch Kondensation des ein geleiteten Dampfes zu verhüten.
Der Dampf wird im übrigen zwecks guter Fixierung des Gewebedruckes feucht gehalten und enthält also eine gewisse Menge Wasser in Nebel form. Der Dampfverbrauch dieser Dämpfer ist bedeutend, und alle bisherigen Bestrebun gen, den Dampfverbrauch zu vermindern, führten zu einer mangelhaften Fixierung.
Die erfindungsgemässe Dämpfeinrichtung, welche die Erzielung eines geringeren Dampf verbrauches bezweckt, kennzeichnet sich durch eine Dämpfkammer, eine Dampf- umwälzvorrichtung, eine an der Stirnseite der Dämpfkammer angebrachte Reduzier kammer, welche vorzugsweise mit Füllkör pern beschickt ist und welche eine oben in die Kammer einmündende, zweckmässig mit Sprühvorrichtungen versehene Zuleitung für eine reduzierende Flüssigkeit aufweist, einen Raum für den Warenein- und -austritt, einen Kanal,
der von dem letztgenannten Raum unten in den Reduzierraum führt, und einen weiteren Kanal, der vom obern Ende des Re duzierraumes zur Dampfumwälzvorrichtung führt. Unten an der Reduzierkammer befin det sich zweckmässig eine Vorrichtung zum Ablassen der gebrauchten Reduzierflüssig- keit und des Kondenswassers.
Vorzugsweise ist die Dampfumwälzvor- richtung als Injektor ausgebildet, der mit einer Düse für Frischdampf versehen ist, während der Kanal, der vom Oberteil der Reduzierkammer abzweigt, in den Raum ein mündet, der hinter dem Dampfinjektor liegt. Mit der erfindungsgemässen Einrichtung gelingt es, mit erheblich geringeren Mengen Dampf auszukommen als bisher. Der Dampf, der in der Reduzierkammer von Sauerstoff befreit wird, zirkuliert und braucht nur so weit ergänzt zu werden, als Kondensation eintritt.
Verwendet man einen Dampfinjektor für die Umwälzung des Dampfes, so braucht der dem Injektor zugeführte Frischdampf nur der Menge des entstehenden Kondensats zu entsprechen.
Eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung sei an Hand der Zeichnung erläutert.
Der Dämpfraum A weist eine teilweise gelochte Trennwand B auf, welche den untern Raum A' abtrennt, in welchen der mit Düsenrohr D versehene Injektor E ein mündet. An der Stirnseite des Dämpf- raumes A befindet sich für den Eintritt und Austritt der Stückware der Raum G, der vorn mit dampfgeheizten Backen<B><I>C</I></B>, C" ver sehen ist, an deren Lippen das Gewebe vor beistreicht.
Der Raum G wird gegen den Dämpfraum mittels des drehbaren Flügels F und im Bereich der Lippen der beiden Backen C' und C" nach aussen durch die zwei Flügel C versperrt; die Flügel C und F werden durch Federbelastung in der Sperrlage ge halten, können jedoch beim Durchgang von Nähten und dergleichen ausweichen.
An der Stirnseite des Dämpfraumes A befindet sich weiter die Reduktionskammer K, welche mit einem doppelten Boden ver sehen ist, auf den RaschigTinge geschüttet sind. Oben weist die Kammer K eine Zulei tung 0 mit Spritzdüsen auf, durch welche auf die Raschigringe eine reduzierende Flüssigkeit, z. B. eine alkalische Pyrogallol- lösung oder eine Hydrosulfitlösung, aufge- spritzt werden kann; am Boden der Kammer K ist der Ablaufhahn P vorgesehen.
In dem Raum G zweigt bei I1 ein Kanal ab, der bei I unterhalb des gelochten Bodens in die Kammer K einmündet. Ein weiterer Kanal zweigt bei 111 am obern Ende der Kammer K ab und mündet bei N in den Ein trittsraum zum Injektor E ein. Der Injektor E wird von dem mit Frischdampf gespeisten Düsenrohr 1) betrieben.
Statt eines Injektors können auch andere Vorrichtungen, z. B. Gebläse, für das Um wälzen des Dampfes vorgesehen sein, wobei dann an einer Stelle, vorzugsweise unten in der Reduzierkammer K, eine Frischdampf zuleitung vorgesehen ist. Die Wirkungs weise der Einrichtung ist folgende: Der Dampf durchstreicht den Dämpf- raum A und tritt an dem Flügel F (Undicht- heit) vorbei in den Raum G ein, durchströmt den Kanal<I>H I</I> und dringt in die Reduzier kammer K ein.
Er steigt in dieser hoch, er fährt in der Füllkörperschüttung eine inten sive Behandlung mit der oben in die Kammer K eingesprühten reduzierenden Flüssigkeit, verlässt die Kammer K oben, durchströmt den Kanal<I>M N</I> und gelangt in den Bereich des Injektors E, durch ,welchen er in die Kammer A' gedrückt wird. Von dort gelangt. der Dampf durch den gelochten Boden B wieder in die Kammer A.
Die gebrauchte Reduzierflüssigkeit und das in der Kammer h gebildete Kondensat werden von Zeit zu Zeit durch den Hahn P abgelassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Dämpfen von Stück ware, gekennzeichnet durch eine Dämpf- kammer, eine Umwälzvorrichtung für den Dampf, eine an der Stirnseite der Dämpf kammer angeordnete, oben mit einer Zulei tung für eine reduzierende Flüssigkeit ver sehene Reduzierkammer, einen Raum für den Warenein- und -austritt, einen Kanal, wel cher von dem letztgenannten Raum unten in den Reduzierraum führt und einen weiteren Kanal, der vom obern Ende des Reduzier raumes zur Dampfumwälzvorrichtung führt..UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Reduzierraum mit Füllkörpern beschickt ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zuleitung für die reduzierende Flüssigkeit mit Sprühvor richtungen versehen ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Raum für den Warenein- und -austritt mit dampfbeheizten Backen nach aussen abgeschlossen ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dampfumwälz- vorrichtung als Dampfinjektor ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE242143X | 1943-07-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH242143A true CH242143A (de) | 1946-04-30 |
Family
ID=5914588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH242143D CH242143A (de) | 1943-07-28 | 1944-07-27 | Einrichtung zum Dämpfen von Stückware. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH242143A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2641119A (en) * | 1953-06-09 | Ageing or reducing apparatus |
-
1944
- 1944-07-27 CH CH242143D patent/CH242143A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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