CH242424A - Windkraftmaschine. - Google Patents
Windkraftmaschine.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03D—WIND MOTORS
- F03D9/00—Adaptations of wind motors for special use; Combinations of wind motors with apparatus driven thereby; Wind motors specially adapted for installation in particular locations
- F03D9/20—Wind motors characterised by the driven apparatus
- F03D9/28—Wind motors characterised by the driven apparatus the apparatus being a pump or a compressor
-
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- F03D—WIND MOTORS
- F03D80/00—Details, components or accessories not provided for in groups F03D1/00 - F03D17/00
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Description
Windkr aftmaschin e. Die Erfindung betrifft eine Windkraft maschine. Beim Betrieb dieser Maschinen hat es ,sich gezeigt, dass bei auftretenden Rich tungsänderungen des Windes, besonders bei Windstössen, sich das Windrad schlagartig in die neuen Windrichtungen einzustellen sucht. Dabei treten Kreisielmomente auf, welche die Gesamtanlage gefährden.
Diese Kreiselmomente ergeben sich aus dem Produkt des Trägheitsmomentes des Windrades, der Winkelgeschwindigkeit, mit welcher sich das, Windrad selbst dreht; und der Winkelgeschwindigkeit der Einstellung der Windradare in den Wind. Durch diese Kreiselmomente, die sehr gross sein können, wird die Welle des Windrades je nach der Richtung des Kreiselmomentesi nach auf wärts oder nach-abwärts gedrückt und da durch die Windradwelle plötzlich auftreten den,
gefährlichen und immer wechselnden Biegungsbean,spruchungen unterworfen, die leicht einen Bruch derselben herbeiführen können. Aber auch der Turm erhält dadurch wechselnde, gefährliche Beanspruchungen.
Dieser schwäre Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass eine Vor richtung zur Dämpfung der seitlichen Aus schläge des Windrades beim Einstellen in eine neue Windrichtung bei plötzlich auftre tenden, das Windrad nicht senkrecht treffen den Windstössen vorgesehen ist, bei welcher die Dämpfung mit dem Quadrat der Winkel geschwindigkeit der Richtungsänderung der Windradage z<U>unimm</U>t.
Es ist dadurch möglich, die Winkelgeschwindigkeit beim Einstellen der Windradage in den wind bedeutend herabzusetzen und die noch auftretenden Kreiselmomente auf eine geringe, das Wind kraftwerk nicht gefährdende Grösse herabzu drücken.
Zur Dämpfung dienen zweckmässig zwei oder mehrere von dem Windrad bei Richtungsänderung der Age desselben an getriebene Ölpumpen, welche einer langsamen Richtungsänderung der Windradage keinen merklichen Widerstand entgegensetzen. Es treten in diesem Fall also keine schädlichen Bremsungen auf.
Das Ganze ist zweckmässig derart ausgebildet, dass ein von der Wind radwelle angetriebener Drehzapfen ein Zahn rad trägt, welches die Ölpumpen antreibt, und dabei sind-die Ölpumpen zweckmässig parallel geschaltet,
das heisst sowohl die Druckleitun gen aller Pumpen als auch die Saugleitungen aller Pumpen sind miteinander verbunden. Eine eine Drosselstelle aufweisende Leitung verbindet vorteilhaft die Saugleitungen mit den Druckleitungen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des Windrades einer schnellaufenden Windkraftmaschine mit dem obern Teil des Turmes,
Fig. 2 einen senkrechten Mittelschnitt durch die Dämpfungsvorrichtung in grösser rein Masstab und Fig. -3 eine schematische Darstellung der Anordnung und Schaltung der einzelnen <B>Öl-</B> pumpen- Mit dem Windrad 1 ist die waagrechte Windrad-welle verbunden, die in dem Wind radträger 2 gelagert ist.
Der Windradträger weist den senkrechten Drehzapfen 3 auf, der in dem Spurlager 4 drehbar gelagert und von dem Mast ü umgeben ist, der am obersten Ende des Turmes 6 befestigt ist.
Um das Auftreten grosser Kreiselmomente beim Einstellen der -Windradäge in neue Windrichtungen zu verhindern, wird das durch Richtungsänderungen des Windes her vorgerufene Ausschwenken der Windrad axe gedämpft.
Zu diesem Zwecke ,sitzt am untern Ende des Drehzapfens 3 ein grosses Zahnrad 7, welches in dem gezeigten Aus führungsbeispiel mit dreiRitzeln 8" 9, 10- in Eingriff steht.
Diese Ritzel treiben Zahn radölpumpen 11, 12 und 1$ an. Jede der Zahnradölpumpen besitzt ein mittleres Zahn rad 14, das von einem der auf gleicher Welle befestigten Ritzel aus angetrieben wird, und zwei seitlich angeordnete Zahnräder 15 und 16.
Die Ölpumpen. sind doppelt wirkend. Die Saug- und Druckseiten der Pumpen hängen von der Richtung ab, in welche der Wind das Windrad zu verstellen sucht.
Wird die Wind radare, wenn man von oben auf das Windkraft werk blickt, im Uhrzeigersinn geschwenkt, dann werden die Ritzel 8, 9, 10 und damit die Zahnräder 14 mit Bezug auf Fig. 3 auch im Uhrzeigersinn gedreht.
Damit werden die Leitungen 17, 18 Saugleitungen und die Lei tungen 19, 20 Druckleitungen. Die Pumpen sind parallel geschaltet, das heisst sowohl die Druckleitungen aller Pumpen als auch die Saugleitungen aller Pumpen sind miteinander verbunden. Statt je zweier Leitungen für Druck- und Saugseite kann selbstverständlich auch nur je eine Leitung vorgesehen werden..
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Leitungen 17 und 18 durch eine Verbindungsleitung 21 und die Leitungen 19 und 20 durch eine Verbindungsleitung 22 miteinander verbunden. Zur Ölentnahme aus dem Ölsumpf 25 ist für die Leitungen 17, 18 ein Rückschlagventil 23 und für die Lei tungen 19, 20 ein Rückschlagventil 24 vor gesehen.
Die Verbindungsleitungen 21 und 22 und damit die Leitungen 17, 18 und 19, 20 sind weiter durch eine eine Drosselstelle 26 aufweisende Leitung verbunden.
Trifft ein Windstoss das Windrad, wie oben angenommen, in einem Winkel - zur Windradstellung, der die Windradare, wenn man von oben auf die Anlage blickt, im Uhrzeigersinn zu verschwenken sucht, dann werden sich der Drehzapfen 3 und das grosse Zahnrad 7 im Uhrzeigersinn drehen.
Die Zahnräder 14 der drei Pumpen werden sich im Uhrzeigersinn und die Zahnräder 15, 16 werden eich entgegen dem Uhrzeigersinn dre hen, und das Öl wird aus den Saugleitungen 17, 18 in die Druckleitungen 19, 20 gepumpt.
Da aber das Ö<B>l</B> ausi den Druckleitungen wie der in die Saugleitungen zurückfliessen muss und dabei die Drosselstelle 26 passiert, so wird die Arbeit der Pumpen und damit das Einstellen der Windradare in die neue Wind- richtung stark gedämpft,
und zwar ist die Dämpfung proportional dem Quadrat der Winkelgeschwindigkeit der Richtungsände- rung der Windradare. -Findet jedoch nur eine langsame Änderung der Windrichtung statt, dann hat das Ö<B>l</B> genügend Zeit, die Drosselstelle zu passieren, und eine merkliche Dämpfung findet nicht statt.
Die Dämpfungsvorrichtung kann an Stelle von Zahnradpumpen auch mit Kol benpumpen ausgerüstet sein. Ebenso -ist es nicht erforderlich, dass die Vorrichtung am Ende des senkrechten Drehzapfens angeord net ist, sondern sie kann an jeder beliebigen geeigneten Stelle der Windkraftmaschine vor gesehen sein. Legt man den Vorratsbehälter für das @Ö'1 der Ölpumpen so hoch, dass das, (::1 zu den Ölpumpen mit natürlichem Gefäll fliesst, so können die Rückschlagventile ein gespart werden.
PATENTANSPRUCH: Windkraftmaschine, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Dämpfung der seitlichen Ausschläge des Windrades (1) beim Einstel len in. eine neue Windrichtung bei plötzlich auftretenden, das Windrad nicht senkrecht treffenden Windstössen, bei welcher die Dämp fung mit dem Quadrat der Winkelgeschwin digkeit der Richtungsänderung der Windrad age zu<U>nimm</U>t.
Claims (1)
- UNTERANSPRÜCHE 1. Windkraftmaschine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch mindestens zwei von dem Windrad (1) bei Richtungs änderung der Age desselben angetriebene Ölpumpen (11, 12, 13), welche einer lang samen Richtungsänderung der Windradage keinen merklichen Widerstand entgegen setzen.2. Windkraftmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Windradwelle angetriebene senk rechte Drehzapfen (3) ein Zahnrad (7) trägt, welches die Ölpumpen (11, 12, 13) antreibt. 3. Windkraftmaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölpumpen <B>(11, 12,13)</B> parallel geschaltet sind.4. W.indkraftmaschine nach Unteran spruch 3, gekennzeichnet durch eine die Saugleitungen mit den Druckleitungen ver bindende, eine Drosselstelle (26) aufweisende Leitung.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE242424X | 1943-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH242424A true CH242424A (de) | 1946-05-15 |
Family
ID=5915940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH242424D CH242424A (de) | 1943-02-04 | 1944-02-03 | Windkraftmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH242424A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0110807A1 (de) * | 1982-11-08 | 1984-06-13 | United Technologies Corporation | Beschränkungsanlage der Einwirkungen der Richtungsänderungen der Achse in Windkraftmaschinen |
-
1944
- 1944-02-03 CH CH242424D patent/CH242424A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0110807A1 (de) * | 1982-11-08 | 1984-06-13 | United Technologies Corporation | Beschränkungsanlage der Einwirkungen der Richtungsänderungen der Achse in Windkraftmaschinen |
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