CH242432A - Vorrichtung zur Regelung einer einen Verbraucher speisenden Wechselstromgrösse. - Google Patents
Vorrichtung zur Regelung einer einen Verbraucher speisenden Wechselstromgrösse.Info
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Description
Vorrichtung zur Regelung einer einen Verbraucher speisenden Wechselstromgrösse. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor- richtung zur Regelung einer einen Verbrau cher speisenden Wecbzelstromgrösse, z: B. zum gonstanthalten der Amplitude der Speise wechselspannung oder des Speisewechsel stromes eines Verbrauchers.
Zum gonstanthalten einer Speisewechsel- spannung sind Vorrichtungen bekannt, bei denen ein mit A.nzapfungen versehener Trans formator verwendet wird und die wirksame Anzapfung mittels Relais, die von der am Verbraucher auftretenden Spannung gespeist werden, bei Speisespannungsänderungen der art geändert wird, dass die am Verbraucher: auftretenden .Spannungsschwankungen inner halb gewisser Grenzen gehalten werden'.
Die Regelempfindlichkeit und -geschwin- digkeit derartiger Vorrichtungen ist natur gemäss sehr beschränkt.
Diese Nachteile werden durch mit gesät tigten Transformatoren ausgestattete Span nungsregler vermieden; es tritt hierbei aber eine oft unerwünschte Verzerrung -und eine Frequenzabhängigkeit der VerbraucUerspan- nung auf.
Die Erfindung bezweckt, eine Regelvor richtung zu schaffen, bei der sämtliche er- "wähnte Nachteile vermieden werden können.
Nach der Erfindung ist zur Regelung einer einen Verbraucher speisenden Wechsel stromgrösse (das heisst- der Spannung oder des Stromes) in Reihe mit dem Verbraucher eine Regelspannung, die durch Verstärkung des Spannungsunterschiedes zwischen einer der zu regelnden Grösse proportionalen Spannung und einer Vergleichsspannung, deren Fre quenz derjenigen der Speisespannung ent spricht, erzielt wird, derart wirksam,
dass der erwähnte Spannungsunterschied geringer wird.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist vorteilhaft, weil die von der Vergleichsspan- nungsquelle abzugebende Leistung praktisch Null ist, so dass das Konstanthalten oder Än dern der Spannung derselben in bestimmter Weise, z. B. entsprechend der Spannung der Verbraucherspeisequelle, praktisch keine Schwierigkeiten bereitet.
Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung folgt die Wechselstromgrösse immer der Ver gleichsspannung, und zwar nicht nur in Be zug auf Amplitude, sondern auch in Bezug auf ihre Form und sogar ihre Phase, sofern der Phasenunterschied. zwischen der ungere gelten Spannung und der Vergleichsspannung gering ist.
Die Übereinstimmung in der Form der Vergleichsspannung und des Verbraucher= stromes oder der Verbraucherspannung er laubt, der Speisequelle, z. B. dem Stark stromnetz, innewohnende Verzerrungen durch höhere Harmonische praktisch ganz zu ver meiden. Zugleich werden Störungen anderer Art geschwächt, falls. die Frequenz dieser Störungen nur- innerhalb des vom verwende ten. Verstärker weitergegebenen Frequenz bereiches liegt.
Die Regelempfindlichkeit der erfindungs gemässen Vorrichtung und die Schwächung der Störanfälligkeit nehmen mit dem Verstär kungsgrad des zur Verstärkung des Span nungsunterschiedes zwischen der Vergleichs spannung und der der zu regelnden Wechsel stromgrösse proportionalen Spannung verwen deten Verstärkers zu.
Die Erfindung wird: nachstehend an Hand von Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel -einer Vorrichtung zur Regelung der an einem Verbraucher auf tretenden Spannung darstellt, und an Hand von Fig. 2, in der eine Vorrichtung zur Re gelung des, einen Verbrauchers durchfliessen den Stromes schematisch dargestellt ist, näher - erläutert.
In Fig. 1 ist ein Verbraucher 1 darge stellt, der aus einem mit den Anschlussklem- men 2, 3 zu verbindenden Starkstromnetz mit einer Wechselspannung gespeist werden muss; die unabhängig von den Netzspannungs- schwankungen ist.
Zu diesem Zweck ist ein Elektronenröhrenverstärker 4 von an sich aus der Verstärkertechnik bekannter Art vorge sehen, der vom Spannungsunterschied zwi schen der am Verbraucher 1 herrschenden Spannung und einer einer Quelle 5 entnom menen Vergleichsspannung gesteuert wird,
die in Gegenphase mit der Verbraucherspan nung ist und in Amplitude und Form mit der Verbrauchersollspaunung übereinstimmt. Diese Differenzspannung wird nach Verstär kung mittels eines im Ausgangskreis des Ver stärkers 4 liegenden Transformators 6 derart in eine der Verbindungsleitungen zwischen Netz und Verbraucher<B>_</B>eingeführt, dass die erwähnte Differenzspannung geringer wird. Die Spannung am Verbraucher wird- sieh nunmehr in Bezug auf die Amplitude,
Form und Phase nach der Vergleichsspannung orien tieren.
Die erforderliche Vergleichsspannung lässt sich auf verschiedene Weise erzeugen. Sie kann. _ z. B. einem aus dem Netz gespeisten und mit der Netzspannung synchronisierten Elektronenröhrengenerator entnommen wer den, wobei an sich bekannte Mittel zur Ver meidung von Amplitudenschwankungen An wendung finden. Ausserdem ist es z.
B. mög lich, die Vergleichsspannung durch Umwand lung einer konstanten Gleichspannung mit tels eines mechanisch schwingenden, von der Netzspannung- erregten Umformers zu erhal ten, wobei höhere, Harmonische der Ver gleichsspannung durch Filter unterdrückt werden.
Die Verbraucherspannung ist durch Ein stellung der Amplitude der Vergleichsspan nung, wie in der Zeichnung bei 5 mit einem Pfeil angedeutet ist, auf einen bestimmten gewünschten Wert einstellbar. Auch ist es möglich, die Verbraucherspannung entspre chend einer beliebigen Grösse, z.
B. der Netz- spanneng selbst oder gemäss einer andern bestimmten Gesetzmässigkeit <B>zu</B> ändern, indem man dafür Sorge trägt, dass sich die Vergleichsspannung entsprechend ändert, was zu Prüfungszwecken oder z. B. zu Tempera- turregelung oder dergleichen erwünscht sein kann.
Die Amplitude der Vergleichsspannung braucht nicht derjenigen der Verbraucher spanneng zu entsprechen, sondern kann bei Verwendung der in Fig. 1 gestrichelt darge- stellten Schaltung beträchtlich kleiner sein,
bei der ein von Spannungsteilerverhältnis eines parallel zum Verbraucher geschalteten Spannungsteilers 7 bestimmter Bruchteil der -Verbraucherspannung in Reihe mit der Ver- gl1eichs pannung dem Verstärker zugeführt wird. Diese Schaltung ist vielfach günstig im Zusammenhang mit der Erzeugung der Ver- gleichsspannung. Zwar nimmt die Regel empfindlichkeit entsprechend dem <RTI
ID="0003.0015"> Teilungs- verhältnis des verwendeten Spannungsteilers ab, aber dies kann auf einfache und wenig kostspielige Weise durch entsprechende Ver grösserung des verwendeten Verstärkungsgra- des eingebracht werden. Vermöge des ein stellbaren Teilungsverhältnisses ist zugleich auf einfache Weise die Verbraucherspannung regelbar.
Die vom Verstärker abzugebende Leistung entspricht dem Unterschied in der vom Ver braucher aufgenommenen Leistung bei Spei sung mit der erwünschten Spannung und- der ungeregelten Spannung. Wenn also die zu er wartenden Netzspannungsschwankungen zirka 5 % betragen, so soll der Verstärker für eine Ausgangsleistung von 10 % der vom Vei- braucher aufgenommenen Leistung bei der vorgeschriebenen Spannung bemessen werden.
Im Zusammenhang hiermit ist es bei grö sseren Verbrauchern, namentlich, wenn die zu erwartenden Netzspannungsschwankungen grösser sind, vorteilhafter, in bezug auf die Nutzwirkung und Anlagekosten, die darge stellte Vorrichtung zusammen mit einer vor geschalteten Regelvorrichtung anderer Art, z. B. der eingangs erwähnten Art, zu verwen den.
Letztere verursacht dann eine im Ver gleich zu der in Fig. 1 dargestellten Vorrich tung grobe und träge Regelung, was aber i keinen Nachteil bildet, weil bei einem Stark stromnetz die grossen Änderungen normaler weise langsam erfolgen und bloss kleine Kn- derungen schnell stattfinden. Diese schnellen,
kleinen Änderungen und gegebenenfalls von der andern Regelvorrichtung verursachten Verzerrungen werden dann mittels der dem Verstärker entnommenen Regelspannung aus geglichen, wobei dann die Ausgangsleistung des Verstärkers verhältnismässig gering ge wählt werden kann.
Bei der Speisung des Verbrauchers aus einer Speisequelle mit einer geerdeten An- schlussklemme ist es erwünscht, die Regel spannung in dem nicht geerdeten Verbin dungsleiter zwischen Netz und Verbraucher, wie dargestellt, wirksam ,sein zu lassen, weil dann der Verbraucher und zugleich eine der Verstärkereingangsklemmen geerdet werden kann.
Auf die gleiche Weise wie die Verbrau cherspannung ist auch der Verbraucherstrom regelbar. Die der zu regelnden Grösse pro portionale Spannung wird dabei, wie in Mg. 2 dargestellt ist, einem mit dem Ver braucher in Reihe geschalteten Widerstand 8 entnommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Regelung einer einen Verbraucher speisenden Wechselstromgrösse, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Verbraucher eine Regelspannung, die durch Verstärkung des. Spannungsunterschie- des:zwischen einer der zu regelnden Grösse proportionalen Spannung und einer Ver gleichsspannung von der der Wechselstrom grösse entsprechenden Frequenz erzielt wird, derart wirksam ist, dass der erwähnte Span- nungsunterschied geringer wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, zur Regelung der Speisespannung, dadurch ge kennzeichnet, dass die der zu regelnden Grösse proportionale Spannung einem parallel zum Verbraucher geschalteten Spannungsteiler entnommen wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, zur Regelung des Speisestromes, dadurch gekenn zeichnet, dass die der zu regelnden Grösse pro portionale Spannung von einem mit dem Ver braucher in Reihe geschalteten Widerstand abgegriffen wird. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Spannungs- teilerverhältnis des Spannungsteilers einstell bar ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, dass der in. Reihe mit dem Verbraucher ge schaltete Widerstand regelbar ist:5. Vorrichtung -nach Patentanspruch, mit einem an eine geerdete Speisequelle anzu schliessenden Verbraucher, -dadurch gekenn zeichnet, dass die Regelspannung in dem mit der nicht geerdeten Anschlussklemme der Speisequelle zu verbindenden Anschlussleiter des Verbrauchers wirksam ist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spannungs- unterschied zwischen der der zu regelnden Grösse proportionalen Spannung und der Vergleichsspannung einem Verstärker mit einemAusgangstransformator zugeführtwixd, dessen Sekundärwicklung in Reihe mit dem Verbraucher geschaltet ist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch' gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Ampli tude der Vergleichsspannung einzustellen. B. Vorrichtung nach Patentanspruoh und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Phase -der Vergleichsspannung einzustellen.9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Ändern der Vergleichsspan nung in Abhängigkeit von einer andern Grösse vorgesehen sind.10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Speisequelle und dem Ver braucher eine Vorrichtung eingeschaltet ist, vfelche dem Verbraucher eine -vorgeregelte Wechselstromgrösse zuführt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH242432D CH242432A (de) | 1943-05-22 | 1944-05-20 | Vorrichtung zur Regelung einer einen Verbraucher speisenden Wechselstromgrösse. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH242432A (de) |
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1944
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