CH242643A - An einem Klavier oder einem Flügel anzubringende Pedalspieleinrichtung. - Google Patents

An einem Klavier oder einem Flügel anzubringende Pedalspieleinrichtung.

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CH242643A
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Benz Hans
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Benz Hans
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys
    • G10C3/14Keyboards; Keys for playing by the feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description


  An einem     Ifflavier    oder einem Flügel anzubringende     Pedalspieleinriehtung.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine an einem     Klavier    oder     einem    Flügel an  zubringende     Einrichtung,    welche es ermög  licht, eine Anzahl Saiten entweder von Hand       mittels    der Tasten oder     mittels    Fusspedals  anzuschlagen. Es ist     damit    die Möglichkeit  vorhanden, an einem     Klavier    .das bei Orgeln  übliche     Pedalspiel    zu lernen und zu üben. Es  sind bereits solche -Einrichtungen bekannt.

    Beider     einen    ist hinten an der Rückwand des  Klaviers ein mit den betreffenden     Bässsaiten     bespannter Rahmen befestigt, dessen Saiten  durch vor     dem    Klavier angeordnete Fuss  pedale betätigt werden können. Diese Aus  führung ist jedoch umständlich und teuer.

         Eine        zweite    bekannte     Einrichtung    ist derart  gebaut, dass die Fusspedale direkt auf die  entsprechenden Tasten     einwirken.    Der grosse  Nachteil dieser     Einrichtung    liegt     @darin,    dass       sich    diese Tasten während des Spielens be  wegen, wodurch     insbesondere    Lernende     beim.     Spielen irregeführt werden.

   Ferner ist unter  dem     Klavier    ein die Apparatur enthaltender  Sockel anzubringen, 'so     dass    das     Klavier        beim=.     Normalspiel zu     hoch    steht.

      Der Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung unterscheidet sich von den     bekannten,     denselben Zweck verfolgenden- Einrichtungen  dadurch, dass     zwischen    die     Taste        und    deren       Anschlaghammer        ein        Zwischenglied    ein  geschaltet ist, das sich beim Spielen des Kla  viers     bezw.    Flügels     von-    den Tasten und bei  Betätigung .der Pedale von letzteren verstel  len lässt, ohne dabei seinerseits die     normalen     Tasten zu verstellen,

   welches Zwischenglied  über ein Gestänge mit einem von letzteren  lösbar     kuppeIbaren    Pedal verbunden ist.  



  In beiliegender Zeichnung ist ein     Aus-          führungsbeispiel    des     Erfindungsgegenstandes     schematisch     dargestellt.    Es zeigen:       Fig.    1 eine     Vorderansicht    und       Fig.,    2     einen        Querschnitt    eines     Klaviers,          Fig.    8 zeigt einen Teil des die Pedale  enthaltenden     Rahmens.     



  In einem     Rahmen    1 sind eine Anzahl       PedalheUel    2 in     bekannter    Weise auf     Stiften     3 schwenkbar gelagert. Die Zahl der Pedale  beträgt beispielsweise 30, was dem Ton  umfang von     C-f'    entspricht. Jeder Hebel 2  liegt auf einem Stift 4 auf; der auf     einem              Winkelhebel    5     befestigt    ist, welcher im Rah  men 1 schwenkbar gelagert ist. Am Winkel  hebel 5 greift ein Zugorgan 6 an, dessen  anderes Ende mit einem zweiten, ebenfalls  am Rahmen drehbar gelagerten Winkelhebel  7 verbunden ist. Letzterer weist     eine    Nute<I>7a</I>  auf     (Fig.    3).

   Der Rahmen 1 mit den Teilen  2-7 ist     als    Ganzes lediglich an das Klavier       K    angeschoben. Dabei übergreift jeder Hebel  7 je     ein    am Klavier angeordnetes, senkrechtes  Zugorgan 8,     dessen    oberes Ende an einem  zweiarmigen Hebel 9 angehängt ist. Letzte  rer ist am     Klavier    um     einen    Stiften 10     kipp-          bar    gelagert und     trägt    einen Stecher 11, der  von unten an     einem        als    Wippe ausgebildeten  Zwischenglied 12 anliegt.

   Das Zwischenglied  12 ist an der über dem     Klaviaturboden    13  angeordneten     Klaviertaste    14 schwenkbar  gelagert und liegt     mittels    einer weichen Zwi  schenlage 15 auf dem     hintern.    Teil     der,Taste     14. An Stelle der Taste 14 trägt das Zwi  schenglied 12 den Bolzen 16, welcher in be  kannter Weise über die Hebel 17, 18 den mit  Filz 20 belegten     Anschlaghammer    19 betä  tigt. Um alle Zugorgane gegen vorn abzu  decken, ist eine Verschalung 22 vorgesehen.

    Die     ,Wirkungsweise        ist    folgende:  Drückt     mann    mittels eines Fusses eines der  Pedale 2 abwärts, so werden die entsprechen  den     Winkelhebel    5, 7 entgegen der- Wirkung  einer Druckfeder 23     verschwenkt:    Das Zug  organ 8 kippt den Hebel 9, wodurch der  Stecher 11 aufwärts bewegt wird; letzterer       schwenkt    -das     Zwischenglied--    12 um seine  Drehachse, welches über die Teile 16-18  das Anschlagen des Hammers 19, 20 an die  gewünschte Seite bewirkt. Die     Klaviertaste     14 ist dabei vollständig unbeweglich geblie  ben.

   Wird jedoch dieselbe Taste 14 von Hand       betätigt,    so erfolgt wohl     wie    gewohnt mittels  der     Teile    12, 15-18 der Anschlag des Ham  mers 19, 20 an der Saite, die Teile 2-1.1  bleiben dabei aber in Ruhe.  



  Zum Klavierspielen kann der Rahmen 1  vom     Klavier        K    ohne     Verwendung    von Werk  zeugen     gelöst    und weggezogen werden, wo  nach sich letzteres ausser der Verschalung 22       äusserlich    von     einem    normalen     Klavier    nicht    mehr unterscheidet. Zwecks Betätigung der  Töne     C-f'        mittels    der Pedale 2 schiebt man,       wie    bereits erwähnt, den Rahmen 1, der an  nähernd die ganze Klavierlänge     aufweist,    an  das Klavier, und zwar derart, dass in jede  Nut 7a der Hebel 7 je ein Zugorgan 8 zu  liegen kommt.

   Damit ist die     Einrichtung     zum     Pedalspielen    bereit. In     Fig.    3 sind nur  eine kleinere Zahl Pedale 2 und Hebel 7     *dar-          gestellt,    wobei letztere schmäler als die Pe  dale sind. Die Zugorgane 6 werden daher  nach rechts stets länger und müssen über       Umlenkrollen    24 geführt werden, während  die Winkelhebel 5 schräg zu den Pedalen  stehen. Die Pedale für die     Zwischentöne    sind  mit Erhöhungen 25     versehen.     



  Die vorliegende Erfindung gestattet auf  einfachste Weise,     ohne    Orgel oder     Pedal-          barmonium,    also an einem normalen Klavier,       das        Pedalspiel    zu erlernen. Für     Organisten     entfällt damit auch das     Üben        in    z. B. im       Winter    nicht beheizten Kirchen und Betsälen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An einem Klavier oder einem Flügel an zubringende Pedalspieleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Taste und deren Anschlaghammer ein. Zwischenglied eingeschaltet ist, das sich beim Spielen des Klaviers bezw. des Flügels von den- Tasten und bei Betätigung der Pedale von letzteren verstellen lässt, ohne dabei seinerseits die Tasten zu verstellen, welches. Zwischenglied über ein Gestänge mit einem von letzteren lösbar kuppelbaren Pedal verbunden ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Pedalspieleinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenglieder (12) auf den Tasten (14) schwenkbar gelagert .sind und mit den zur Betätigung des Anschlaghammers (19) die nenden Teilen in Wirkungsverbindung stehen. 2. Pedalspieleinrichtungnach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass an jedem Zwischenglied von unten ein Stift (11) lose anliegt, der durch ein Pedal (2) über das Gestänge (8, 9) verstellbar ist, derart, dass bei Betätigung der Pedale die Tasten und beim Spielen auf letz teren die Pedale nicht beeinflusst werden.
    3. Pedalspieleinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Pedale in einem gemeinsamen Rahmen (1) schwenkbar gelagert sind, der bei Benützung der Pedale an das Klavier anzuschieben ist. 4. Pedalspieleinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug dar auf beschrieben.
CH242643D 1944-06-03 1944-06-03 An einem Klavier oder einem Flügel anzubringende Pedalspieleinrichtung. CH242643A (de)

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CH242643D CH242643A (de) 1944-06-03 1944-06-03 An einem Klavier oder einem Flügel anzubringende Pedalspieleinrichtung.

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CH (1) CH242643A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT388624B (de) * 1987-05-06 1989-08-10 Endre Tarnai Einrichtung zur fussbetaetigung von tasteninstrumenten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT388624B (de) * 1987-05-06 1989-08-10 Endre Tarnai Einrichtung zur fussbetaetigung von tasteninstrumenten

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