CH242664A - Warmwerkzeug, das der Einwirkung heisser Werkstücke ausgesetzt ist. - Google Patents

Warmwerkzeug, das der Einwirkung heisser Werkstücke ausgesetzt ist.

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CH242664A
CH242664A CH242664DA CH242664A CH 242664 A CH242664 A CH 242664A CH 242664D A CH242664D A CH 242664DA CH 242664 A CH242664 A CH 242664A
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Aktiengesellschaft Stahlwerke
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Schoeller Bleckmann Stahlwerke
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/24Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with vanadium

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Description


      Warmwerkzeug,    das der     Einwirkung    heisser Werkstücke ausgesetzt ist.    Zur Herstellung von     Warmwerkzeugen,     die infolge     Einwirkung    heisser Werkstücke  bei höheren     Temperaturen    arbeiten und daher  hohe     Anlassbeständigkeit    besitzen sollen,     wie     z.

   B. von     Warmgesenken,        Walzdornen,        Spritz-          gussmatritzen    usw., wurden     bisher    vorzugs  weise     Chrom-Wolfram-Stähle    mit     etwa    0;25  bis 0,35 % Kohlenstoff, 2 bis     3%    Chrom, 8:  bis     10,%    Wolfram und bis zu     0;50%        Vana-          dium    verwendet.

   Ein bekannter Stahl dieser  Art mit etwa     0,28%        Kohlenstoff,    2,70  Chrom, 8,50% Wolfram und     0-,20%        Vana-          d>ium    ergibt bei einer     Anlasstemperatur    von  450 C     etwa    165     kg/mm@,    bei 550 C etwa  1.55     kg/km2    und bei 600  C etwa 145     kg/mm2     Festigkeit. .  



  Für     Maschinenteile,    die. bei erhöhter Tem  peratur arbeiten und . starken Temperatur  schwankungen ausgesetzt     sind,        wurden    auch  schon     Stähle    empfohlen, die     bis    zu 0,3  Kohlenstoff, mehr als     .:etwa        2,10'%    Chrom,  sowie als weiteres Element, das     eine-    Erhö  hung der Streckgrenze hervorruft und das    Auftreten der     Anlasssprödigkeit        verhindert,     über     0,15    %     Molybdän    oder     0;

  30    % Wolfram  enthalten und zur Weitererhöhung der Streck  grenze bis zu 0,40%     Vanadium    sowie zur  Verbesserung anderer Eigenschaften noch bis  zu 2     %    Nickel     aufiveisen''können.     



  Auch war es     bekannt,    zur Herstellung von       Ventilen    für     Verbrennungsmot*ren,    -Schmiede  gesenken,     Gussformen    und sonstigen Warm  arbeitsgegenständen, Stähle     mit    2 bis 7  Wolfram     oderMolybdän        (vorzugsweiseWolf-          räm),    0,2 bis 5 % Kobalt, 2 bis 8 % Chrom  und 0,2 bis 1,5 % Kohlenstoff zu verwenden.  



  Ferner wurden für Gegenstände, die in  einem strömenden Medium arbeiten, wie z. B.  Schiffspropeller,     Schaufeln    für Dampf-     oder          Wasserturbinen,    bereits Stähle mit 0,1 bis  0,5 % Kohlenstoff und 3 bis 20 % Chrom vor  geschlagen, die ausserdem noch bis zu 2  Nickel und bis zu 1 %     Mölybdän,        Vanadium     oder Wolfram, einzeln oder gemischt, enthal  ten     können.    Diesem Vorschlag war jedoch  über eine vorteilhafte Verwendbarkeit solcher      Stähle für Warmwerkzeuge nichts zu ent  nehmen.  



  Die     Erfindung    bezweckt     nun,    Warmwerk  zeuge, die der     Einwirkung        heisser    Werkstücke  ausgesetzt     sind,    aus Stählen zu schaffen, die       keines    der     devisenbelastenden    Elemente Wolf  ram,     Molybdän    oder Kobalt     aufweisen    müs  sen und liegt     darin,    dass diese Warmwerk  zeuge aus     ,Stählen    bestehen,     die    0,30     bis     1,20% Kohlenstoff; 2,0 bis. 14,0 % Chrom  und 0,50 bis 2,00%     Vänadium    enthalten.  



  Es hat .sich nämlich- wider Erwarten ge  zeigt, dass     die        Anlassbeständigkeit    der Chrom-    V     anadium-Stähle,    aus welchen die erfin  dungsgemässen Warmwerkzeuge hergestellt  sind, jene des     vorerwähnten        Chrom-,Wolfram-          Stahles    bei     Anlasstemperaturen        zwischen    450       und   <B>550'C</B>     nicht    nur erreichen,

   sondern sie  sogar erheblich     übertreffen        kann    und selbst  bei     einer        Anlasstemperatur    von 600 C die  Festigkeit noch über 120     bis    150     kg/mm'    be  tragen kann.  



  Die     Anlassbeständigkeit        einiger    dieser       Chrom-Vanadium-Stähle    geht     im.    Vergleich  zum     vorangeführten    Chrom     Wolfram=Stahl     aus     folgenden    Beispielen hervor:

    
EMI0002.0038     
  
    Stabl <SEP> er
<tb>  Nr. <SEP> Prozent
<tb>  1 <SEP> 0,28 <SEP> 2,70 <SEP> 8,50 <SEP> 0,20
<tb>  2 <SEP> 0,40 <SEP> 8,71 <SEP> - <SEP> 0,65
<tb>  3 <SEP> 0;47 <SEP> 9,89 <SEP> - <SEP> 0,64
<tb>  4 <SEP> 0,53 <SEP> 3,5<B>1</B> <SEP> - <SEP> 0,84
<tb>  5 <SEP> 0,57 <SEP> 6;30 <SEP> - <SEP> 0,84
<tb>  6 <SEP> 0,70 <SEP> 3,20 <SEP> - <SEP> 1,35
<tb>  7 <SEP> 0,71 <SEP> 10,06 <SEP> - <SEP> 1,53
<tb>  8 <SEP> 1,01 <SEP> 3,33 <SEP> - <SEP> 2,00
<tb>  9 <SEP> 0.196 <SEP> 1052 <SEP> - <SEP> 1;

  98     
EMI0002.0039     
  
    Stahl <SEP> Härte- <SEP> Festigkeit <SEP> kg/mm' <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Anlasstemperatur <SEP> von
<tb>  Nr. <SEP> temperatur <SEP> 450  <SEP> C <SEP> I <SEP> <B>500 </B> <SEP> C <SEP> I <SEP> 550  <SEP> C <SEP> I <SEP> <B><U>60000</U></B>
<tb>  1 <SEP> 1100  <SEP> C <SEP> 165 <SEP> 160 <SEP> 155 <SEP> 145
<tb>  21000  <SEP> C <SEP> 165 <SEP> 165 <SEP> 135 <SEP> 125
<tb>  3 <SEP> 1020  <SEP> C <SEP> 180 <SEP> 180 <SEP> 145 <SEP> 125
<tb>  4 <SEP> 1'02011 <SEP> C <SEP> 165 <SEP> 165 <SEP> 165 <SEP> 150
<tb>  5 <SEP> 102011 <SEP> C <SEP> 195 <SEP> 185 <SEP> 165 <SEP> 125
<tb>  6 <SEP> 1020  <SEP> C <SEP> 185 <SEP> 185 <SEP> 170 <SEP> 145
<tb>  7 <SEP> 1070  <SEP> C <SEP> 200 <SEP> 200 <SEP> 165 <SEP> 125
<tb>  8 <SEP> 950  <SEP> C <SEP> 185 <SEP> 180 <SEP> 165 <SEP> 7.35
<tb>  9 <SEP> 1070  <SEP> C <SEP> 210 <SEP> 210 <SEP> 175 <SEP> 130       

  Nun war es zwar an sich bekannt, dass     die          Anlassbeständigkeit    von     Stählen    durch Zu  satz von     Vanadium    erhöht werden kann.     Eine     so hohe     Anlassbeständigkeit    war aber gerade  bei     erfindungsgemässen        Warmwerkzeugen    aus       wolfram-,        molybdän-    und     kobaltfreien        Chrom-          V        anadium-Stählen    nicht zu erwarten,

   zumal    die bekannten     Warmarbeitsstähle    nur bis zu       (1,5    %     Vanadium    enthalten.  



  Warmwerkzeuge gemäss der     Erfindung     sind leicht schmiedbar und im geglühten Zu  stand gut     bearbeitb_ar:'Üm    bei den Stählen  dieser     Warmwerkzeuge        eine    Verarmung der       Grundmasse    an Kohlenstoff zu vermeiden, er-      scheint es     zweckmässig,    mit steigendem     Vana-          diumgehalt    auch den     Kohlenstoffgehalt    in  nerhalb der angegebenen Grenzen zu erhöhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Warmwerkzeug, das der Einwirkung hei sser Werkstücke ausgesetzt ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass es aus einem Stahl besteht, der 0,30 bis 1,20/11o1' Kohlenstoff, 2,0 bis 14,0 % Chrom, 0,50 bis 2,00% Vanadium enthält.
CH242664D 1943-01-14 1943-01-14 Warmwerkzeug, das der Einwirkung heisser Werkstücke ausgesetzt ist. CH242664A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3525905A1 (de) * 1984-07-21 1986-01-30 Kanto Special Steel Works Ltd., Fujisawa, Kanagawa Stahl fuer walzenmaentel fuer aluminium-stranggiessanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3525905A1 (de) * 1984-07-21 1986-01-30 Kanto Special Steel Works Ltd., Fujisawa, Kanagawa Stahl fuer walzenmaentel fuer aluminium-stranggiessanlagen

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