Elehtrodensalzbadofen mit keramischem Badbehälter.
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Die <SEP> Erfindung; <SEP> bezweckt. <SEP> in <SEP> einem <SEP> Elek trodensalzbadofen <SEP> finit <SEP> keramischem <SEP> Bad Ilellälter, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> aufrecht <SEP> stehende <SEP> Elek troden <SEP> angeordnet <SEP> sind, <SEP> die <SEP> Elektroden <SEP> so
<tb> unterzubringen. <SEP> (lass <SEP> mö-liehst <SEP> keine <SEP> Strom linien <SEP> den <SEP> Gutl)"liandlun;
,,'sraum <SEP> kreuzen <SEP> und
<tb> dass <SEP> jede <SEP> Iiurzschlussbefahr <SEP> beseitigt <SEP> ist. <SEP> Dies
<tb> wird <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindun- <SEP> dadurch <SEP> erreicht,
<tb> (lass <SEP> mindestens <SEP> zwei <SEP> einander <SEP> ("ebenüber liegende <SEP> Elektroden <SEP> verschiedener <SEP> Polarität
<tb> vorbanden <SEP> sind, <SEP> die <SEP> vom <SEP> - <SEP> Gutbehandlungs rauin <SEP> aus <SEP> 1;'esehen <SEP> hintereinanderliegen.
<tb> G@@ecl:
m < i13ig <SEP> besitzt <SEP> dabei <SEP> (die <SEP> dem <SEP> CTut lmllandlungsraum <SEP> zunächstliegende <SEP> Elektrode
<tb> jedes <SEP> Elektrodenpaares <SEP> eine <SEP> grössere <SEP> Breite
<tb> als <SEP> die <SEP> zugehörige <SEP> Gegenelektrode. <SEP> Man <SEP> er reieht <SEP> durch <SEP> diese <SEP> Elektrodenanordnunb <SEP> zu gleich <SEP> noch <SEP> den <SEP> weiteren <SEP> Vorteil, <SEP> dass. <SEP> wenn
<tb> auch <SEP> das <SEP> Behandlungsgut <SEP> das <SEP> Potential <SEP> der
<tb> (dem <SEP> Gutbehandlungsraum <SEP> zunäehstlieg;enden
<tb> Elektroden <SEP> aufweist. <SEP> die <SEP> spezifische <SEP> Strom belastunb <SEP> läilg;-s <SEP> der <SEP> Elektroden <SEP> sehr <SEP> g,'leich-
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Bei <SEP> Salzbadöfen <SEP> gemäss <SEP> (1er <SEP> Erfindung <SEP> ist
<tb> ('Innunter <SEP> vorteilhaft. <SEP> di;
@ <SEP> in <SEP> 1)reiphaseii #clialtung <SEP> angeschlossenen <SEP> Elektroden <SEP> neben einander <SEP> längs <SEP> eines <SEP> Teils <SEP> (der <SEP> keramischen
<tb> Behälterwaildung <SEP> anzuordnen. <SEP> In <SEP> solchen
<tb> Fällen <SEP> ist <SEP> es <SEP> besonders <SEP> zweckmässig.
<SEP> die <SEP> Elek troden <SEP> gleichen <SEP> Potentials <SEP> zli <SEP> einer <SEP> uiiizi("rli.
<tb> an <SEP> den <SEP> Nullpunkt <SEP> des <SEP> Dreipliasens."lsteins <SEP> an geschlossenen <SEP> Elektrode <SEP> voll <SEP> solcher <SEP> Breite
<tb> zusammenzubauen, <SEP> dass <SEP> (diese <SEP> die <SEP> (li'ei <SEP> an <SEP> die
<tb> Phasenspannungen <SEP> am,,eschlo@enen <SEP> Geg'en ulektroden <SEP> überdeckt.
<tb> Die <SEP> platteilförlili- <SEP> au.z#,u(A(ildcten <SEP> Elektro (len <SEP> können <SEP> oben <SEP> und <SEP> unten <SEP> finit <SEP> Durehlässell
<tb> für <SEP> die <SEP> Salzschmelze <SEP> ver>(#lien <SEP> ein <SEP> und <SEP> (die
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<tb> Die <SEP> Erfindung,' <SEP> soll <SEP> an <SEP> Hand <SEP> (der <SEP> in <SEP> (der ist. in Fig. 1 und 2 ein Ofen von sechseckigem Querschnitt mit drei Elektrodenpaaren darge stellt. Fig. 3 und 4 zeigt einen Ofen von qua dratischem Querschnitt mit vier Elektroden paaren.
In Fig. 5 ist ein Schnitt durch einen Ofen von Rechtecksquerschnitt dargestellt, an dessen einer, grösserer Rechteckseite die Elektroden gleichen Potentials zu einer ein zigen Elektrode von solcher Breite zusam mengebaut sind, dass diese die drei an dieser Reehteekseite angeordneten Gegenelektroden überdeckt.
Der Ofen in Fig. 1 ist links der Linie _1-_4 in Draufsicht, rechts davon im Schnitt Y;ezeichnet. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie B-B. 1 ist das keramische Ofenmauer-,verk, das den Badbehälter bildet, und in dessen Behälterwand die Elektroden 2 eingelassen sind. 3 ist die Zuführung zu den Elektroden 2, die über den obern Rand des Badbehälters geführt ist.
4 sind die dem Gutbehandlungsraum zunächstliegenden Elektroden, die mit den gegenüberliegenden, als Gegenelektroden wirkenden Elektroden je ein Elektrodenpaar bilden. Die Elektroden 4 besitzen in ihrem obern Teil unterhalb des in Fig. 2 einbezeichneten Badspiegels 5 vor gesehene Durchtrittskanäle 6,
ausserdem reichen sie mit ihrem untern Teil 7 nicht bis zum Badgrund und besitzen an ihrem untern Ende 8 eine nach d r Mitte des Bades zu ver laufende Krümmung. Sie sind unter sich stromleitend verbunden und bilden bei An wendung von Drehstrom den Null- oder Sternpunkt des Dreiphasensystems. Der das Bad erhitzende Strom fliesst dann praktisch fast ausschliesslich von den Elektroden 4 zu den jeweils gegenüberliegenden Gegenelek troden 2.
LTm die Intensität des im Zwischen raum zwischen den gegenüberliegenden Elek troden eines Paares fliessenden Stromes wahl- --eise einstellen zu können, sind die Zufüh rungsleitungen 9 zu den Elektroden 4 mit Schlitzen 10 versehen, die von Feststell schrauben 11 durehragt sind. Zweckmässig ist ferner die Zuführungsleitung zu den Elek troden 4 über der Zuführungsstelle 3 der Elektroden ? ausgespart, so dass ein günstiger Wärmeabzug von den Zuführungsleitungen 3 möglich ist. Bei der praktischen Ausfüh rung besitzen die Elektroden 4 zweckmässig eine etwas grössere Breite als die zugehörigen Gegenelektroden 2.
Fig. 3 zeigt unterhalb der Linie C-C einen Schnitt und oberhalb dieser Linie eine Draufsicht auf einen Ofen von quadratischem Querschnitt, bei dem gleiche Teile mit glei chen Bezugszeichen versehen sind. Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch diesen Ofen, der durch die linke Behälterwandung längs der Linie C-C geführt ist. Dabei können beispielsweise zwei diametral liegende Elek troden 2 an die gleiche Phase des Drehstrom netzes angeschlossen sein, während die ver bleibenden zwei Elektroden 2 an den zwei andern Phasen des Drehstromnetzes liegen.
Wie ersichtlich, sind in diesem Fall die un tereinander gleiches Potential aufweisenden Elektroden 4 ihre Gegenelektroden 2 um mantelnd ausgebildet im Gegensatz zur zuvor beschriebenen Ausführungsform, bei der die Elektroden 4 ausschliesslich plattenförmig ausgebildet sind.
Die plattenförmige Aus gestaltung der Elektroden 4 besitzt dabei den Vorzug der Einfachheit und den zusätzlichen Vorteil, dass sie ohne Schwierigkeit beliebig nahe an die Gegenelektroden 2 herangerückt werden können, während die mantelförmige Umschliessung der Gegenelektroden 2 durch die Elektroden 4 eine besonders günstige Führung für die Badströmung gewährleistet. Wie im rechten Teil der Fig. 3 gestrichelt angedeutet ist, können, um die Randhöhe am Ofen gleichmässig zu gestalten, nvischen den einzelnen Zuführungsleitungen der Elektro den 4 plattenförmige 'Hilfsroste 13 vor gesehen sein.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 sind die Elektroden 4 der bisher beschriebe nen Ausfülarung'sformen zu einer einzigen, an den Nullpunkt des Dreiphasensystems < .angeschlossenen Elektrode 14 von solcher Breite zusammengebaut, dass diese die drei an die Dreiphasenspannungen angeschlossenen Gegenelektroden 2 überdeckt. Die verhält nismässig breite, plattenförmig ausgebildete stärke und der Badströmung betriebsmässig verstellbar ist.
5. Elektrodensalzbadofen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Elektroden zwecks Regelung der Tiefenwirkung in ihrer Höhenlage betriebs mässig verstellbar ist.
6. Elektrodensalzbadofen nach Patentan spruch für Dreiphasenschaltung von Elek- troden gleichen Potentials zu einer einzigen, an den Nullpunkt des Dreiphasensystems an geschlossenen Elektrode von solcher Breite zusammengebaut sind, dass diese die an die Phasenspannungen angeschlossenen Gegen elektroden überdeckt. Elektrode 14 ist oben und unten wiederum mit in der Zeichnung nicht näher dargestell ten Durchlässen für die Salzschmelze ver sehen und bildet mit den Gegenelektroden einen seitlich praktisch geschlossenen, auf recht stehenden, oben und unten mit dem übrigen Badraum kommunizierenden Strö mungskanal für die Salzschmelze.
Der Strö mungskanal ist durch Längsrippen 15 in drei Fächer unterteilt und durch die Krümmung beider Seitenränder der Platte 14 ähnlich wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 und 4 seitlich geschlossen. Doch könnten die Längsrippen gegebenenfalls auch fortbleiben. In diesem Falle ist es mitunter zweckmässig, die dem Behandlungsraum zugekehrte plat tenförmige Elektrode an den Seitenrändern nicht zu krümmen und sie zum Abschluss einer in die Behälterwandung einspringenden .Nische zu benutzen, in deren Rückwand die Clegenelektroden eingelassen sind.
Man er hält dadurch eine bequeme Möglichkeit, durch Verstellung des Abstandes der Platte von den Gegenelektroden die Heizstromstärke und die Badströmung zu regeln.
Es sei noch erwähnt, dass an Stelle der in den Ausführungsbeispielen dargestellten drei oder vier Elektrodenpaare auch deren mehr oder weniger, im äussersten Fall nur ein einziges, vorgesehen werden können. Auch kann es sich in manchen Fällen als zweck mässig erweisen, die eine Elektrode jedes Elel#.trodenpaares in bezug auf ihre Gegen elektrode oder beide Elektroden zugleich zwecks Regelung der Tiefenwirkung der Bad beheizung in ihrer Höhenlage betriebsmässig verstellbar auszubilden.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung besitzen gegenüber den bisher üblichen Elektrodensalzbadöfen mit kerami schem Badbehälter in verschiedener Rich tung besondere Vorzüge; insbesondere wird durch den oben und unten mit dem übrigen Ba draum kommunizierenden Strömungskanal selbst bei grosser Badtiefe eine sehr lebhafte. Badströmung erreicht, so dass die Beheizung auch verhältnismässig grosser Salzbadöfen mit keramischem Behälter durch eine geringe Zahl von Elektrodenpaaren erreicht werden kann.
Dabei ist bei solchen Öfen der Behand lungsraum von Stromlinien freigehalten, bei weitgehender Regelmöglichkeit durch Ände rung des Abstandes der Elektroden und/oder ihrer Höhenlage und gegebenenfalls durch Elektrodenumschaltung. PATENTANSPRUCH: Elektrodensalzbadofen mit keramischem Badbehälter, in welchem senkrecht stehende Elektroden angeordnet sind. dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens zwei einander gegen überliegende Elektroden verschiedener Pola rität vorhanden sind, die vom Gutbehand lungsraum aus gesehen hintereinanderliegen. UNTERAN SPRüCHE 1.
Elektrodensalzbadofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden plattenförmig ausgebildet und paarweise entlang der Behälterwandung an geordnet sind und dass die dem Gutbehand lungsraum zunächs:tliegenden Elektroden so geschaltet sind, dass sie gleiches Potential aufweisen.
?. Elektrodensalzbadofen nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die dem Gutbehandlungs raum zunächstliegende Elektrode jedes Elek- trodenpaares eine grössere Breite als die zu gehörige Gegenelektrode besitzt.
3. Elektrodensalzbadofen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und ?, da durch gekennzeichnet, dass die untereinander gleiches Potential aufweisenden Elektroden oben und unten mit Durchlässen für die Salz schmelze versehen sind und die zugehörigen Gegenelektroden so ummanteln, dass dadurch seitlich praktisch geschlossene, aufrecht stehende, oben und unten mit dem übrigen Badraum kommunizierende Strömungskanäle für die Salzschmelze gebildet werden.
4. Elektrodensalzbadofen nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei den einzelnen Elek- trodenpaaren der Abstand der Elektroden voneinander zwecks Regelung der Strom-