CH243216A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH243216A
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    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
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    • H01J2893/001Non-constructive schematic arrangements

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Description


  Elektrische     Entladungsröhre.       Die vorliegende Erfindung     bezieht    sich  auf eine elektrische Entladungsröhre, die       mindestens    zwei     Steuergitter    aufweist     und     bei der auf der Kathodenseite eines dieser  Gitter eine in bezug auf die Kathode auf  positivem Potential zu haltende Schirmelek  trode angeordnet ist.  



  Der Elektronenstrom wird von einem  Steuergitter je nach dem Potential dieses Git  ters mehr oder weniger aufgehalten. Die auf  gehaltenen Elektronen können dabei zurück  kehren und in der Nähe der Kathode oder  eines vorhergehenden Gitters negative Raum  ladungen     herbeiführen,    was     unerwünscht    sein  kann. Diese Erscheinung ist besonders be  denklich bei Röhren mit doppelter     Steuerung,     in denen mehrere Steuerelektroden vorhanden  sind,     wie    in     Mischröhren,        beispielsweise     Sechs-, Sieben-,     Achtpolröhren    und der  gleichen.  



  Nun     kann    in solchen Röhren, bei denen  im allgemeinen zwischen den beiden     Steuer-          gittern    ein     Schirmgitter    angeordnet ist, dieses    Gitter sehr     dicht    gewickelt werden,     um    die  vor dem zweiten Steuergitter zurückkehren  den Elektronen aufzufangen. In     diesem    Falle  wird jedoch ein grosser Teil des Elektronen  stromes von diesem Schirmgitter unmittelbar  aufgefangen, was eine Verringerung der       Steilheit    herbeiführt.  



  Es     ist    ferner     bekannt,    dem zweiten  Steuergitter eine solche Gestalt oder Lage zu  geben, dass die zurückkehrenden Elektro  nen auf     bestimmte    Weise abgelenkt werden  und auf eine oder mehrere besonders zu  diesem Zweck vorgesehene Elektroden auf  treffen, so     dass    sie nicht mehr in die Nähe  des     ersten    Steuergitters zurückkehren kön  nen.

   Dieser Methode haftet der Übelstand  an,     dass,    um auf einer andern Bahn     die          genannten    Elektroden zu erreichen,     die    zu  rückkehrenden Elektronen     einen    gewissen  Raum     benötigen,    wodurch unerwünschte  Raumladungen entstehen, die den Durch  gang eines grösseren     Elektronenstromes    behin  dern, wodurch eine Verringerung der Maxi-           mumsteilheit    herbeigeführt wird.

   Ausserdem  wird der Elektronenstrom dabei häufig unter  einem gewissen     Winkel    auf     das    zweite  Steuergitter gerichtet, um den zurückkehren  den Elektronen eine seitliche Geschwindig  keitskomponente     in    der Richtung der genann  ten Auffangelektroden zu erteilen. Dies hat  zur Folge, dass der ganze Elektronenstrom  erst durchgelassen wird, wenn das Steuer  gitter     eine        positive    Spannung aufweist, was  bedenklich ist, weil das Gitter stromführend  wird. Bei Anwendung einer selbsttätigen       Laustärkenregelung    macht sich dieser .Übel  stand besonders geltend.  



  Die elektrische Entladungsröhre gemäss  der     Erfindung,    die mit einem Elektroden  system ausgestattet     ist,    das mindestens zwei  Steuergitter aufweist, und bei der auf der  Kathodenseite eines dieser Gitter eine in     b2-          zug    auf die Kathode auf     positivem    Poten  tial zu haltende Schirmelektrode angeordnet  ist,     kennzeichnet    sich nun dadurch, dass die       Schirmelektrode    aus mehreren     plattenförmi-          gen    Teilen besteht, deren Flächen mindestens  nahezu parallel zu der Hauptrichtung der  Elektronenbahnen verlaufen.

   Es wurde näm  lich gefunden, dass auch, falls der Elektro  nenstrom senkrecht auf die Fläche einer  Steuerelektrode auftrifft, die zurückkehren  den Elektronen eine seitliche Bewegungskom  ponente erhalten. Dies rührt von der ungleich  mässigen     Potentialverteilung        in    der Fläche  dieses Steuergitters     infolge    des Vorhanden  seins der Gitterdrähte her.

   Jetzt ist es daher  möglich,     die    zurückkehrenden Elektronen  mittels- der aus mehreren plattenförmigen Tei  len bestehenden     Schirmelektrode    aufzufan  gen, ohne dass diese Schirmelektrode einen  wesentlichen Teil des Hauptstroms     weg-          nimmt.    Infolge des     Umstandes,    dass die zu  rückkehrenden     Elektronen    nur sehr kurze       Strecken        zurückzulegen,    brauchen, um die       plattenförmigen    Teile der Schirmelektrode zu  erreichen,     ,sind    die Raumladungen     gering,

       wodurch eine grosse     Steilheit    erhalten wer  den kann. Da jetzt keine Bedenken vorlie  gen, um die Elektronen     senkrecht    auf die  Fläche der betreffenden Steuerelektroden    auftreffen zu lassen, kann nahezu der ganze  Elektronenstrom bereits bei einer Gitterspan  nung von 0 Volt in bezug auf die Kathode  durchgelassen werden.  



  Die plattenförmigen Teile der Schirm  elektrode können auf verschiedene Weise an  geordnet werden, wobei jedoch Sorge dafür  zu tragen ist, dass diese Teile stets mit der  schmalen Seite der Kathode zugekehrt sind,  so dass möglichst wenig Elektronen des  Hauptstromes aufgefangen werden. Die     plat-          tenförmigen    Teile können dabei als in einigem  Abstand übereinander angeordnete, die Ka  thode umfassende Ringscheiben ausgestaltet  sein. Es ist jedoch auch möglich, die Schirm  elektrode aus mehreren Streifen aufzubauen,  die parallel zur Längsachse der Kathode an  geordnet werden, wobei die schmalen     Seiten     wiederum der Kathode zugekehrt sein müs  sen.

   Auch können derartige Streifen     zick-          za.ckförmig    gebogen sein, wobei dann die  ebenen Partien des Streifens     zwischen    den  Abbiegungen die Längsachse der Kathode un  ter einem spitzen Winkel schneiden. Es ist  ferner möglich, mit solchen     zickzackförmig     gebogenen Streifen einen     wabenförmigen    Bau  zu erhalten.  



  Die beschriebene     Elektrodenform    kann  bei einer auf der Kathodenseite eines Ein  gangssteuergitters angeordneten Schirmelek  trode angewendet werden. In Mischröhren,  bei denen im allgemeinen das zweite Steuer  gitter als     Eingangssteuergitter    benutzt     wird,     kann diese Schirmelektrode daher     zwischen     den beiden Steuergittern angeordnet werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes wird nachstehend an Hand der  beiliegenden Zeichnung näher erläutert, in  der       Fig.    1 schematisch die Elektronenbahnen  darstellt,       Fig.    2 zur Erläuterung der Wirkung der  Schirmelektrode dient.  



  In     F'ig.    1 sind die Elektronenbahnen des  Hauptstromes mit 1 und die Bahnen, auf  denen die Elektronen vom Steuergitter 3 zu  rückgeschickt werden, mit 2 bezeichnet. Die      zurückgeschickten Elektronen erhalten im  allgemeinen infolge des     Vorhandenseins    der  Gitterdrähte 3 eine seitliche Geschwindig  keitskomponente.  



       In        Fig.    2 ist eine Kathode 4 dargestellt,  bei der sich die Elektronen durch ein erstes  Steuergitter 5 hindurch zu     einem    zweiten  Steuergitter 6 bewegen. Parallel zu den Elek  tronenbahnen 1 sind die plattenförmigen  Teile 7 angeordnet. Die gemäss den Bahnen  2 zurückgeschickten Elektronen werden,  nachdem sie eine kurze Strecke zurückgelegt  haben, von den Schirmteilen 7 aufgefangen,  die als die Kathode umfassende     Ringscheiben     ausgestaltet sein     können.    Die     Ringscheiben    7  sind in     einem    geringen Abstand voneinander  übereinander angeordnet und zu einer Elek  trode vereinigt.  



  Obwohl nur eine     bestimmte    Ausführungs  form dargestellt ist, ist es einleuchtend, dass  die flachen Teile der Schirmelektrode auf  andere Weise angeordnet werden können, wie  im Vorstehenden bereits angegeben wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre, die mit einem Elektrodensystem ausgestattet ist, das mindestens zwei Steuergitter aufweist, und bei der auf der Kathodenseite eines dieser Git ter eine in bezug auf die Kathode auf positi vem Potential zu haltende Schirmelektrode an geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schirmelektrode aus mehreren plattenförmi- gen Teilen aufgebaut ist, deren Flächen min destens nahezu parallel zu der Hauptrichtung der Elektronenbahnen verlaufen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre zwei Steuerelektroden aufweist, zwischen denen die aus plattenförmigen Tei len aufgebaute Schirmelektrode angeordnetist. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schirmelektrode aus mehreren Ringscheiben aufgebaut ist, die senkrecht zur Kathodenoberfläche und zur Kathodenachse verlaufen. 3.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schirmelektrode aus mehreren streifenförmigen, zickzackförmig gebogenen Teilen besteht, deren schmale Sei ten der Kathode zugekehrt sind und deren zwischen den Abbiegungen liegende Partien mit der Längsachse der Kathode einen spitzen Winkel einschliessen. 4.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schirmelektrode aus mehreren streifenförmigen Teilen besteht, deren schmale Seiten der Kathode zugekehrt sind und die parallel zur Längsachse der Ka thode verlaufen. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die streifen- förmigen Teile einen wabenförmigen Bau bilden.
CH243216D 1943-02-16 1944-02-14 Elektrische Entladungsröhre. CH243216A (de)

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