CH243228A - Haaranfeuchter zum Befeuchten der Haare beim Dauerwellen. - Google Patents
Haaranfeuchter zum Befeuchten der Haare beim Dauerwellen.Info
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Description
Haaranfeuchter zum Befeuchten der Haare beim Bauerwellen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Werkzeug zum Befeuchten der Haare beim Herstellen von Dauerwellen.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Haaranfeuchter in geschlos senem Zustand, Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeils P in Fig. 1 gesehen, jedoch in offenem Zustande des Anfeuchters, Fig. 3 und Fig. 4 Querschnitte durch Teile des Anfeuchters,
wobei Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie I-I in Fig. 4 und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie II-II in den Fig. 2 und Fig. 3 veranschau licht.
Der dargestellte Haaranfeuchter besitzt zwei Behälter A, in welchen je ein Körper E, welcher Flüssigkeiten aufsaugen und unter Druck wieder abgeben kann, angeord net ist.
Als solche Körper können z. B. Schwämme vorgesehen sein. Die beiden Behälter A haben, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, die Form von Trögen. Diese Tröge weisen einander die offene Seite zu und die freien ganten der längeren Trogwände sind gezahnt. Die Länge und die @ Breite des einen Troges des ver anschaulichten Anfeuchters sind kürzer als diejenigen des andern Troges, derart, dass der dadurch vorhandene kleinere Trog sich mit Spiel teilweise in den grösseren Trog ver senken kann.
An den grösseren Trog, welcher beim Ge brauch des Anfeuchters unterhalb des kleine ren liegen soll, schliesst sich ein Behälter B an, dessen Innenraum mit der Höhlung des grösseren Troges in Verbindung steht. Dieser Behälter B hat die Aufgabe, beim Schliessen des Haaranfeuchters aus den Körpern E aus tretende überschüssige Flüssigkeit aufzu nehmen. Die beiden Tröge A sind miteinan der über eine Verbindungseinrichtung so. ver bunden, dass sie beim Gebrauch des Werk- zeuges stets in richtigen Lagen in bezug auf einander geführt sind.
Im vorliegenden Bei- spiel ist ein Runddraht D aus elastischem Material, z. B. ein Stahldraht, vorgesehen, welcher ungefähr in seiner Längsmitte zu einer einwindigen Schraubenfeder C gewun den ist und am einen freien Ende den kleine ren, am andern Ende den grösseren Behälter <I>A</I> und den Behälter<I>B</I> trägt.
Dieser Draht kann mit den Behältern durch Briden F ver bunden sein, wie es für die Verbindung des Drahtes<I>D</I> mit dem kleineren Trog<I>A</I> in der Zeichnung veranschaulicht ist; er könnte aber auch mit den Behältern durch Verlöten oder Verschweissen verbunden sein. Beim darge stellten Beispiel hat der Draht D das Bestre ben, die Tröge A gegeneinander zu führen und dadurch den Haaranfeuchter zu schliessen.
Durch Druck in Richtung der in Fig. 1 ein gezeichneten Pfeile<I>Q</I> auf die Teile Dh der Arme der Feder, welche Teile Dlt die Hand griffe des Anfeuchters bilden, können die Tröge A voneinander entfernt und so der Anfeuchter geöffnet werden.
Die Drahtfeder D-C--D kann auch in solcher Weise geformt sein, dass sie das Be streben hat, die Tröge A voneinander zu ent fernen,<B>-</B>so dass das Schliessen des Anfeuch ters durch Druck auf die Arme D in Rich tung der Pfeile Q herbeizuführen ist. Statt an einer Drahtfeder D-C-D könnten die Behälter A und B an zwei durch ein Dreh gelenk miteinander verbundenen Armen an geordnet sein, welche Arme unter dem Ein fluss vorgesehener, mittels Zug oder Druck wirkender Federn, z. B. Schraubenfedern, das Bestreben haben, den Anfeuchter zu schliessen oder zu öffnen.
Dabei kann das eine Ende des einen Armes mit dem einen Ende des andern Armes durch ein Gelenk verbun den sein, während an den andern Enden der Arme die Behälter angeordnet sind, oder jeder Arm könnte auch den einen Hebelarm je eines zweiarmigen Hebels bilden, welche zwei Hebel durch ein Drehgelenk verbunden sind. Auch bei diesen Ausführungsformen sind zweckmässigerweise Zug- oder Druck federn vorgesehen, welche den Anfeuchter entweder in geschlossenem oder in offenem Zustande zu halten suchen. Die Fig. ä und 4 zeigen auch, wie die Körper E, z. B. Schwämmchen oder kleine Ballen aus Watte, z.
B. mittels Nadeln in den Trögen A befestigt sein können.
Der gezeichnete Haaranfeuchter wird in der folgenden Weise gebraucht, wobei ange nommen ist, dass die Körper E Schwämmchen seien: Der Haaranfeuchter wird mit der einen Hand durch Umfassen der beiden Armteile Dh erfasst, wobei es zweckmässig ist, einen in Richtung der Pfeile<I>Q</I> auf die Arme<I>Dia</I> ein wirkenden Druck, der den Haaranfeuchter öffnen könnte, zu vermeiden. In diesem Zustande werden die Tröge A in einen Be hälter mit Lösung getaucht, welche die Schwämmchen E aufsaugen sollen.
Nach dem die Schwämmchen eine entsprechend ihrem Zusammendrückungszustand entspre chende Menge- Lösung aufgesogen haben, werden die Tröge A wieder aus dem Vorrats behälter herausgenommen und der Druck auf die Arme Dla so erhöht, dass sich der An feuchter öffnet, das heisst sich die Tröge A voneinander entfernen. Nun wird das Werk zeug möglichst nahe an die Austrittstelle der zu befeuchtenden Haare herangebracht und die Anfangsteile dieser Haare zwischen die Tröge und Schwämmchen gelegt. Dann wird der Drueli auf die Arme<I>Dia</I> wieder verklei nert, so dass die Haare gefasst werden.
Durch den Druck der Schwämmchen auf die gefass ten Haare geben die Schwämmchen Lösung an die Haare ab und befeuchten sie. Nach dem die Haare durch die Schwämmchen ge fasst sind, bewegt man den Anfeuchter so, dass die Schwämmchen über die Haare in Richtung auf deren Spitzen gleiten und dabei die gefassten Haare auf ihrer ganzen Länge befeuchten. Bei dieser Bewegung werden die Haare ausser dem Befeuchten infolge des Vorhandenseins der Zähne an den Trog kanten gekämmt. Geben die Schwämmchen infolge des Druckes, mit welchem sie gegen einander gepresst werden, mehr Lösung ab, als die Haare aufnehmen, so fliesst der -Cber- schuss an Lösung in den Behälter B.
Der Haaranfeuchter nach der Erfindung gestattet die Durchführung eines Haar anfeuchtverfahrens, welches gegenüber den bis jetzt bekanntgewordenen Verfahren, nach welchen ein Schwämmchen oder ein Wattebausch mit den Fingern gehalten, in die Lösung, mit welcher das Haar anzufeuch ten war, eingetaucht und dann über die anzu feuchtenden Haare gleitend geführt wurde, worauf die Haare mit einem Kamm gekämmt wurden, die Vorteile aufweist, dass das An feuchten und Kämmen der Haare gleichzei tig, das heisst in derselben .Arbeitsbewegung, stattfindet und nicht überschüssige Lösung Kleider,
Hände usw. benetzen und dadurch beschädigen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Haaranfeuchter zum Befeuchten der Haare beim Dauerwellen, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei zusammenarbeitende offene Behälter an einer Verbindungseinrichtung derart angeordnet sind, da,ss sie einander ge genüberliegen und .einander die offene Seite zukehren sowie aufeinander zu- und weg bewegbar sind, dass ferner die freien Kanten des einen Paares paralleler Wände des einen Behälters und die freien Kanten der den er wähnten Wänden gegenüberliegenden Wände des andern Behälters gezahnt sind, und dass in den Behältern Körper aus einem Material, welches Flüssigkeiten aufsaugen kann, aus wechselbar festgehalten sind, das Ganze derart, dass,in einer Arbeitsbewegung so wohl das Anfeuchten von in den Anfeuchter eingebrachten Haaren durch die die Flüssig keit enthaltenden Körper als. auch das Käm men dieser Haare durch die Zähne an den ge- zahnten Behälterkanten stattfindet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Haaranfeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem einen der Behälter ein Auffangbehälter zum Auf nehmen überschüssiger Flüssigkeit, welche beim Gebrauch des Anfeuchters aus den er wähnten Körpern austritt, in Verbindung steht. 2.Haaranfeuchter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Verbindungseinrichtung ein Draht aus elastischem Material ist, welcher an einer Stelle nach einer Schraubenlinien windung gewunden ist und von welchem Draht Teile die Handgriffe des Anfeuchters bilden. 3. Haaranfeuchter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Verbindungsein richtung bildende Draht das Bestreben hat, den Haaranfeuchter zu schliessen und dadurch die beiden erwähnten Behälter mit den Körpern gegeneinander zu drücken. 4.Haaranfeuchter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass, die Verbindungseinrichtung zwei miteinander durch ein Seharniergelenk dreh bar verbundene Arme aufweist, wobei am einen Ende des einen Armes der eine der ersterwähnten Behälter und am gegenüber liegenden Ende des andern Armes der andere der ersterwähnten Behälter befestigt ist, und dass eine Druckfeder in solcher Weise auf die Arme einwirkt, dass die Verbindungs einrichtung das Bestreben hat, den Haaran feuchter zu schliessen und dadureh die beiden ersterwähnten Behälter mit den Körpern ge geneinander zu drücken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH243228T | 1946-01-18 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH243228A true CH243228A (de) | 1946-06-30 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH243228D CH243228A (de) | 1946-01-18 | 1946-01-18 | Haaranfeuchter zum Befeuchten der Haare beim Dauerwellen. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH243228A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2705499A (en) * | 1951-12-07 | 1955-04-05 | Rose M Breeze | Liquid applicator |
| WO2007078809A1 (en) | 2005-12-28 | 2007-07-12 | L'oreal S.A. | Device and system for applying a hair coloring product to a lock of hair |
-
1946
- 1946-01-18 CH CH243228D patent/CH243228A/de unknown
Cited By (2)
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