CH243378A - Verfahren zur Prüfung der Bearbeitungsfähigkeit bezw. Widerstandsfähigkeit von Werkstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Prüfung der Bearbeitungsfähigkeit bezw. Widerstandsfähigkeit von Werkstoffen.

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CH243378A
CH243378A CH243378DA CH243378A CH 243378 A CH243378 A CH 243378A CH 243378D A CH243378D A CH 243378DA CH 243378 A CH243378 A CH 243378A
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CH
Switzerland
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drill
materials
resistance
tool
bore
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Inventor
Pilsen Aktiengesellschaft V In
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Skoda Kp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/58Investigating machinability by cutting tools; Investigating the cutting ability of tools

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Description


  
 



     Verfahren zur Prüfung der Bearbeitungsfahigkeit bezw. Widerstandsfähigkeit    von Werkstoffen.



   Es sind Messverfahren zur   Werkstoffprü-    fung bekannt, bei welchen die zu prüfende Oberfläche mit dem Umfange einer zylindrischen Scheibe angegriffen wird, wobei bei einer gegebenen Umfangs geschwindigkeit der Scheibe die Zahl der Umdrehungen in Abhängigkeit von der Tiefe des Einschnittes gemessen wird, aber diese Verfahren haben den Nachteil, dass die Scheibe bei nicht homogenen Werkstoffen, z. B. bei Stücken mit Oberflächenhärtung; immer mehrere Schichten gleichzeitig durchdringt, und zwar die tieferen in einer grösseren Fläche (mit dem Scheitel des Segmentes) und die obern in einer kleineren Fläche (mit den Seiten des betreffenden Segmentes). Dadurch wird zwar ein Gesamtbild der Widerstandsfähigkeit der ganzen Schicht erreicht, aber die einzelnen Unterschichten können nicht einzeln beurteilt werden.

   Auch wird meistens das geprüfte Stück durch die Prüfung gebrauchsunfähig gemacht.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Prüfung der Bearbeitungsfähigkeit bezw.



  Widerstandsfähigkeit von Werkstoffen, insbesondere von Werkstoffen, die eine Oberflächenbehandlung erfahren haben. Die Erfindung ermöglicht bei entsprechender Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens bei einem Werkstoff mit mehreren Schichten eine genaue Prüfung der einzelnen Schichten, ohne den geprüften Gegenstand zu entwerten. Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass die Prüfung dadurch vorgenommen wird, dass mit einem rotierenden Schneidwerkzeug eine Bohrung erzeugt wird. Es wird dabei vorteilhaft als Schneidwerkzeug ein Bohrer verwendet, dessen   Durchmesser      höchstens 2 mm beträgt.

   Dadurch v, wird einer-    seits infolge der geringen Veränderung seiner Oberfläche oder Widerstandsfähigkeit das geprüfte Stück nicht gebrauchsunfähig gemacht, und anderseits wird der Einfluss der eventuellen Wölbung der Oberfläche bezw.  der einzelnen Schichten unter der Oberfläche herabgesetzt bezw. ausgeschaltet.



  Das Werkzeug, das aus einem Bohrer oder einem Schleifwerkzeug bestehen kann, kann mit kreisförmigem oder kreisringförmigem Querschnitt ausgebildet sein. Es dringt, wenn es senkrecht zur Prüfoberfläche steht und das Werkstück mehrere zu dieser Oberfläche parallele Schichten aufweist, in das geprüfte Stück so ein, dass es eine Schicht nach der andern angreift, wobei unter gleichbleibenden Umständen die für das Eindringen um ein bestimmtes Mass nötigen   Werkzeugumdrehungen    ein Mass für die Bearbeitungsfähigkeit bezw. die Widerstandsfähigkeit der betreffenden Schicht bilden. Ein kreisringförmiger Querschnitt des Werkzeuges ist vorteilhafter, da bei einem solchen Werkzeug die einzelnen Teile der aktiven Fläche desselben eine fast gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweisen und die kreisringförmige Bohrung glatt gehalten werden kann.

   Die Stirnfläche des Werkzeuges kann so geformt werden, dass sie der Form der Angriffsstelle des Werkzeuges am Werkstoff angepasst ist, so dass sie zum Beispiel für eine ebene Oberfläche eben, für eine kegelförmige Angriffsstelle kegelförmig ist.



   Wenn bei einem Werkstoff mit mehreren Schichten das Werkzeug mit einer konstanten Drehzahl sich dreht, mit einem konstanten Axialdruck arbeitet und die   Xühlleistung    konstant ist, so kann, wenn das Verhältnis Tiefe der Bohrung zu Zahl der Umdrehungen des Werkzeuges durch einen Registrierapparat unmittelbar aufgezeichnet wird, die Aufeinanderfolge der einzelnen Schichten festgestellt werden.



   Die Bearbeitungsfähigkeit bezw. Widerstandsfähigkeit eines Werkstoffes kann entweder in einem absoluten Massstab (wenn das Werkzeug aus einem Stoff besteht, der sich praktisch nicht abnützt und wenn die Umstände bei allen Prüfungen die gleichen sind, also Drehzahl, Axialdruck,   kühlung    oder auch Schmierung und unter Umständen auch die Temperatur usw. konstant bleiben), ausgedrückt werden, oder sie kann relativ bestimmt werden, derart, dass zwei oder mehr als zwei Werkstoffe durch -beliebige, aber einander gleiche Bohrer geprüft und die Ergebnisse untereinander verglichen werden.



   Als Werkzeug kann ein Bohrer verwendet werden, dessen aktiver Teil aus Widium und ähnlichen Sinter-Schneidwerkstoffen, aus Diamant oder aus hochlegierten Stählen mit Ni bezw. Cr, mit Härte über 65 Rockwell besteht. Der aktive Teil kann dabei aus Diamant oder aus Karbid bestehen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Prüfung der Bearbeitungsfähigkeit bezw. Widerstandsfähigkeit vou Werkstoffen, insbesondere von Werkstoffen, die eine Oberflächenbehandlung erfahren haben, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfung dadurch vorgenommen wird, dass mit einem rotierenden Schneidwerkzeug eine Bohrung erzeugt wird.
    UNTERANSPRUCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis Tiefe der Bohrung zur Zahl der Umdrehungen des Werkzeuges durch einen Apparat unmittelbar aufgezeichnet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung durch einen Bohrer vorgenommen wird, dessen Durchmesser höchstens 2 mm beträgt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung durch einen Bohrer mit kreisringförmigem Quer- schnitt erzeugt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bohrer verwendet wird, dessen aktiver Teil aus einem Stoff besteht, der eine Härte von über 65 Rockwell aufweist.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus Diamant bestehender aktiver Bohrerteil verwendet wird.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus Karbid bestehender aktiver Bohrerteil verwendet wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass während der Erzeugung der Bohrung das Schneidwerkzeug sich mit konstanter Drehzahl dreht und mit konstantem Axialdruck arbeitet und die 'Kühlleistung konstant bleibt.
CH243378D 1942-09-11 1943-08-11 Verfahren zur Prüfung der Bearbeitungsfähigkeit bezw. Widerstandsfähigkeit von Werkstoffen. CH243378A (de)

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