CH243686A - Anlage zur Erzeugung erhitzter Druckluft. - Google Patents

Anlage zur Erzeugung erhitzter Druckluft.

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CH243686A
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air
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turbine
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cowper
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Studien Aktiengesel Technische
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Tech Studien Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/20Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products
    • F02C3/22Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products the fuel or oxidant being gaseous at standard temperature and pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Anlage zur Erzeugung erhitzter Druckluft.         Die    Erfindung     betrifft    eine Anlage zur       Erzeugung    erhitzter Druckluft, z. B. Hoch  ofenwind, in welcher in     mindestens    einem  Verdichter Luft auf höheren Druck als den  der Verbrauchsluft gebracht wird, hierauf  durch indirekte äussere Wärmezufuhr erhitzt  und anschliessend unter Leistungsabgabe in  mindestens einer Turbine, welche die nötige  Arbeit für die Verdichtung von Verbrauchs  und     Anlagetreibluft    aufbringt, expandiert.  



  In der Turbinenabluft ist noch verhält  nismässig viel Wärme enthalten. Bekanntlich  fällt aber der Wirkungsgrad von Anlagen  der hier in Frage kommenden Art um so  besser aus, je geringer die fühlbare Wärme  ist, welche von der Abluft weggeführt     wird.     Um dem Rechnung zu tragen,     wird    gemäss  vorliegender Erfindung ein     Teil    der Abluft  der Turbine als     Verbrennungsluft    für die       Verbrauchslufterhitzung    und der Rest min  destens zum Teil     als    Verbrennungsluft für  die     Treiblufterhitzung    verwendet.

   Auf diese  Weise ist es möglich, den Wärmeinhalt der    Abluft in der     Anlage    noch weitgehend aus  zunutzen, ohne dass z. B.     Wärmeaustauscher     grösserer Oberfläche vorzusehen sind.  



  Die beiliegende     Zeichnung    veranschau  licht zwei beispielsweise Ausführungsformen  des     Erfindungsgegenstandes    in vereinfachter  Darstellungsweise, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Anlage, in welcher die Er  hitzung der Verbrauchsluft und der     Anlage-          treibluft    je in einem Röhrenerhitzer erfolgt;  und       Fig.    2 eine Anlage, in welcher die Ver  brauchsluft in einer     Cowper-Gruppe,    die       Treibluft    dagegen in einem Röhrenerhitzer  erhitzt     wird.     



       In.        Fig.    1     bezeichnen    1, 2 und 3 Gehäuse  eines     dreigehäusigen    Verdichters, der Luft  aus der Atmosphäre ansaugt und unter Zwi  schenkühlung über den Druck hinaus ver  dichtet, der in einem als Hochofen 4 aus  gebildeten     Druckluftverbraucher    benötigt  wird. Die dem Hochofen 4 zuzuführende  Verbrauchsluft wird von dem vom Verdichter      1, 2, 3 angesaugten Luftstrom am Ende des  ersten     Verdichtergehäuses    1 abgezweigt und       gelangt    über ein     Heizsystem    5, das in einen  Erhitzer 6 eingebaut ist, in den Hochofen 4.  Der verbleibende Teil der vom Verdichter 1.

    2, 3 angesaugten Luftmenge wird in ein  Heizsystem 7 gefördert, das in einen Erhitzer  8 eingebaut ist. In den Heizsystemen 5 und  7     wird    der durch dieselben strömenden Luft       indirekt        äussere    Wärme zugeführt. Die im       Heizsystem    7 erhitzte Luft gelangt in eine  Turbine 9, in der sie sich unter Leistungs  abgabe entspannt, wobei die in dieser Tur  bine 9     erzeugte    Leistung zum Antreiben des  Verdichters 1, 2, 3 dient. Die Abluft der  Turbine 9 strömt durch eine Leitung 10 nach  einer Stelle 11, wo sie sich teilt, indem ein  Teil derselben in eine Leitung 12 übertritt;  welche an den Erhitzer 6 angeschlossen ist.

    während der Rest     mindestens    zum Teil durch  eine Leitung 13 in den Erhitzer 8 gelangt. 14  bezeichnet eine mit einem Absperrorgan 15  versehene Leitung, welche an irgendeine Ver  brauchsstelle warmer Luft angeschlossen ist.  oder einen Teil der Abluft in die Atmosphäre  auszublasen gestattet. Die Turbine 9, welche  die nötige Arbeit für die Verdichtung der  Verbrauchs- und     Anlagetreibluft        aufbringt,     liefert somit auch die nötige Verbrennungs  luft für die     Verbrauehslufterhitzung    im Er  hitzer 6 und die .     Treiblufterhitzung    im Er  hitzer B.  



       Die    in     Fig.    2 gezeigte Ausführungsform  unterscheidet sich von der vorstehend be  schriebenen im wesentlichen dadurch, dass  die Erhitzung der in einem Hochofen 16 be  nötigten Verbrauchsluft nicht in einem  Röhrenerhitzer,     sondern    in einer     Cowper-          Gruppe    17, 18 erfolgt, denen als. Brennstoff       Gichtga.s    zugeführt wird.

   Nach     Fig.    2 ist  der     Cowper    17 für     "Windbetrieb"    und der       Cowper    18 für     "Gasbetrieb"        geschaltet.    Ein  Teil der vom     dreigehäusigen    Verdichter 20  angesaugten Luft tritt nach erfolgter Ver  dichtung in den ersten     Stufen    an der Stelle  19 in eine Leitung 21 über und gelangt, da  ein     Absperrorgan    22 offen ist, in den     Cowper     17, wo sie sich erhitzt, um hierauf durch    eine Leitung 23 und ein offenes Absperr  organ 24 als heisse Verbrauchsluft in den  Hochofen 16 zu gelangen.

   Gleichzeitig strö  men     Gichtgase        aus    dem Hochofen 16 durch  einen Teil einer Leitung 25, ein offenes     Ab-          spe-rrorga-n    26 und eine Leitung 27 in den       Cowper    18, wo ihnen Verbrennungsluft bei  gemischt wird. Als solche dient ein Teil der  Abluft der den Verdichter 20 antreibenden  Turbine ?9. indem vom     Abluftstrom    an der  Stelle 28 ein Teil abgezweigt     wird    und durch  eine Leitung<B>30,</B> ein offenes Absperrorgan 31  und eine Leitung 3? in den     Cowper    18 ge  langt.

   Nachdem die     bei    der Verbrennung der       Gichtgase    entstandenen Heizgase Wärme an  die Speichermasse dieses     Cowpers    18 ab  gegeben haben, strömen sie durch eine Lei  tung 33 und ein offenes Absperrorgan 34 ins  Freie.  



  Ist dagegen der     Cowper    17 für     "Gas-          betrieb"    und der     Cowper    18 für     "@Vind-          betrieb"    geschaltet, so gelangt die an der  Stelle 19 des Verdichters 20 abgezweigte  Verbrauchsluft durch den ersten Teil der  Leitung 21, eine Leitung 36 und ein jetzt  offenes Absperrorgan 35 in den     Cowper    18,  wo ihr von der erhitzten Speichermasse  Wärme abgegeben wird.

   Nach erfolgter Er  hitzung gelangt diese Verbrauchsluft durch  eine     Leitung    37. ein jetzt offenes Absperr  organ 38 und einen Teil der Leitung 23 in  den Hochofen 16.     Gleichzeitig    treten Gicht  gase aus dem letzteren durch die Leitung 25  und ein jetzt offenes Absperrorgan 40 in den       Cowper    1.7 über, wo sie sich mit dem Teil der  Abluft der Turbine 29 mischen, welcher an  der Stelle 28 in die Leitung 30 übertritt und  durch die Leitung 41 und das jetzt offene  Absperrorgan 42 in den     Cowper    17 gelangt.

    Die in     letzterem    bei der Verbrennung der       Gichtgase    entstehenden Heizgase.     strömen,     nachdem     sie-einen    grossen Teil ihrer Wärme  an die Speichermasse des     Cowpers    17 ab  gegeben haben, durch eine Leitung 43 und  ein jetzt offenes Absperrorgan 44 ab. Der an  der Stelle 28 nicht in die Leitung 30 über  strömende Teil der Abluft der Turbine 29  gelangt, wie bei der zuerst beschriebenen      Ausführungsform, als Verbrennungsluft in  den Erhitzer 45 für die     Treibluft    der Tur  bine 29.  



  Für das Wesen der Erfindung spielt es  leine Rolle, wie die Erhitzer für die Ver  brauchsluft und die Treibluft ausgebildet  sind. Im weiteren spielt es keine Rolle, ob  der Verdichter ein- oder     mehrgehäusig    und  mit -oder ahne     Zwischenkühlung    ausgebildet  ist. Die Turbine kann auch     mehrgehäusig     ausgebildet sein, und sie     kann    allfällige über  schüssige Leistung nach aussen abgeben. Fer  ner     können    die Verbrauchsluft und die  Treibluft, wenn gewünscht, in getrennten  Verdichtern verdichtet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zur Erzeugung erhitzter Druck luft, in welcher in mindestens einem Ver- dichter Luft auf höheren Druck als den der Verbrauchsluft gebracht wird, hierauf durch indirekte äussere Wärmezufuhr erhitzt und anschliessend unter Leistungsabgabe in min destens einer Turbine, welche die nötige Arbeit für die Verdichtung von Verbrauchs und Anlagetreibluft aufbringt, expandiert, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Abluft der Turbine als Verbrennungsluft für die Verbrauchslufterhitzung und der Rest mindestens zum Teil als Verbrennungsluft für die Treiblufterhitzung verwendet wird.
    UNTERANSPRUCH: Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrauchsluft erhitzer mindestens zwei Cowper-Apparate aufweist. Aktiengesellschaft für technische Studien.
CH243686D 1944-10-14 1944-10-14 Anlage zur Erzeugung erhitzter Druckluft. CH243686A (de)

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CH243686D CH243686A (de) 1944-10-14 1944-10-14 Anlage zur Erzeugung erhitzter Druckluft.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970711C (de) * 1951-06-08 1958-11-13 Power Jets Res & Dev Ltd Gasturbinenanlage zur Erzeugung heisser Druckluft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970711C (de) * 1951-06-08 1958-11-13 Power Jets Res & Dev Ltd Gasturbinenanlage zur Erzeugung heisser Druckluft

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