CH243742A - Lautstarke Verständigungsanlage mit auf Distanz besprechbaren Mikrophonen an lärmgestörten Aufnahmeorten. - Google Patents

Lautstarke Verständigungsanlage mit auf Distanz besprechbaren Mikrophonen an lärmgestörten Aufnahmeorten.

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CH243742A
CH243742A CH243742DA CH243742A CH 243742 A CH243742 A CH 243742A CH 243742D A CH243742D A CH 243742DA CH 243742 A CH243742 A CH 243742A
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CH
Switzerland
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communication system
noise
microphones
loud
noise level
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Application number
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Inventor
Aktiengesellschaft Autophon
Original Assignee
Autophon Ag
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Publication date
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Publication of CH243742A publication Critical patent/CH243742A/de

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes
    • H03G3/24Control dependent upon ambient noise level or sound level
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G9/00Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control
    • H03G9/02Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers
    • H03G9/04Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers having discharge tubes
    • H03G9/06Combinations of two or more types of control, e.g. gain control and tone control in untuned amplifiers having discharge tubes for gain control and tone control

Landscapes

  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description


      Lautstarke    Verständigungsanlage mit auf     Distanz        bespr        echbaren        Mikrophonen     an lärmgestörten Aufnahmeorten.    Bei lautstarken Verständigungsanlagen,  die auf Distanz besprochene Mikrophone be  sitzen, ist bei vorhandenem     Lärm    das Ver  hältnis Nutzlautstärke zu Störlautstärke klei  ner und deshalb in bezug auf Verständlich  keit ungünstiger als bei     Telephonanlagen    mit  nahe besprochenen Mikrophonen. Die Erfah  rung zeigt jedoch, dass in lärmgestörten Räu  men auch lauter gesprochen wird, so dass eine  lautstarke Verständigung auch bei vorhan  denem Lärm noch aus einiger Distanz mög  lich ist.  



  An Hand von     Fig.    1 und 2 findet eine       Erläuterung        statt.        Fig.    1 zeigt eine Verbin  dung zwischen zwei Sprechstellen und     Fig.    2       veranschaulicht    in bekannter Weise die Sil  benverständlichkeit für verschiedene Lärm  pegel in Funktion der Besprechungslaut  stärke, indem auf der Abszisse die Bespre  chungslautstärke in Phon und auf der Or  dinate die     Silbenverständlichkeit    in Prozent  aufgetragen ist. Die Kurven geben den  Lärmpegel in Phon an.    Ein Maximum der Verständlichkeit beim  Lärmpegel 0 Phon wird erreicht für eine  Lautstärke von 70 Phon in einer gewählten  Abhördistanz vom Lautsprecher L.  



  Ist beim Mikrophon     M    ein Lärmpegel  vorhanden, der sich mit 40 Phon am Laut  sprecher bei gleicher Abhördistanz auswirkt,  so würde bei gleichbleibendem Nutzsignal die       Silbenverständlichkeit    sinken. Da der Spre  cher dem Lärm ebenfalls unterworfen ist,  wird er zur Ermöglichung der Kontrolle der  eigenen Stimme veranlasst, lauter zu spre  chen, so dass z. B. eine Nutzlautstärke von  90 Phon beim Lautsprecher resultiert. Wird  die Verstärkung von Lärm und Sprache  gleichmässig herabgesetzt, so bleibt,     wie    aus       Fig.    2 ersichtlich ist, innerhalb eines Berei  ches die Silbenverständlichkeit erhalten.  



  Wird eine     Station    nacheinander von Sta  tionen mit verschiedenen Lärmpegeln be  sprochen, so schwankt bei gleicher Leitungs  dämpfung die Lautstärke, was zur Über  steuerung des Lautsprechers führen kann.      Sind, wie dies bei Gruppenschaltung meh  rerer Stationen vorkommen kann, gleichzeitig  verschiedene Mikrophone eingeschaltet, die  in Räumen mit unterschiedlich starkem Lärm  aufgestellt sind, so wird das Sprechen bei  Stationen in Räumen mit kleinem Lärmpegel  mehr oder weniger verdeckt, da dort die     Be=          sprechungsstärke    dem kleineren Lärmpegel  angepasst ist.  



  Hat man es mit sprachgesteuerten An  lagen zu tun, so kann der Lärm eine Fehl  steuerung einer Verbindung zwischen zwei  Stationen bewirken.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  lautstarke Verständigungsanlage mit auf Di  stanz     besprechbaren    Mikrophonen an lärm  gestörten Aufnahmeorten und ist dadurch ge  kennzeichnet, dass den Mikrophonen Mittel  für die Anpassung der zu     übertragenden          Tonfrequenzleistung    an den am Aufnahme  ort herrschenden Lärmpegel zugeordnet sind.  Ist in einem Aufnahmeraum der Lärm an  nähernd konstant, so können diese Mittel an  den mittleren Lärmpegel fest angepasst sein.

    Treten jedoch grössere     Schwankungen    in der  Störlautstärke auf, so werden zweckmässiger  weise Mittel vorgesehen, welche die Anpas  sung der zu übertragenden     Tonfrequenzlei-          stung    automatisch in Funktion des Lärm  pegels des Aufnahmeortes ändern.  



  Die Anpassung erfolgt zweckmässiger  weise derart, dass keine Benachteiligung der  Verständlichkeit eintritt. Es lässt sich unter  Umständen sogar eine Erhöhung derselben  dadurch erreichen, dass die zu übertragende       Tonfrequenzleistung    verkleinert wird, was  aus     Fig.    2 ersichtlich ist. Dies hat weiter  den Vorteil, dass man mit einem kleineren  Lautsprecher und einem kleineren Verstär  ker     auskommt.     



       Fig.    3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung für konstante Anpassung. In ver  schiedenen lärmgestörten Räumen sind die  Mikrophone     Ml-M"    aufgestellt, jedem Mi  krophon ist ein     Dämpfungsglied        D,-D"   <I>zu-</I>  geordnet, und die Leitungen führen zum Ein  gang des Verstärkers     T'    und dem Lautsprecher  L der Wiedergabestation.

   Besitzen die Auf-         nahmeräume    verschieden hohe Lärmpegel und  demgemäss auch verschieden hohe Bespre  chungslautstärke, selbst dann, wenn die Be  sprechung nacheinander durch die gleiche  Person erfolgt und werden diese Stationen  nacheinander mit der Hörstelle L verbunden,  wobei die eingeschalteten     Dämpfungsglieder          Dl        D"    vorerst den     Dämpfungswert   <I>0</I>     dB     besitzen mögen, so machen sich die verschie  denen Besprechungslautstärken unangenehm  im Lautsprecher bemerkbar, und der Ver  stärker     Tr        müsste    für die maximale Lautstärke  einschliesslich Lärm dimensioniert werden.

    Werden die     Dämpfungsglieder    aber entspre  chend den Lärmpegeln dimensioniert, also  bei grösserem Lärm der     Dämpfungswert    er  höht, so kann erreicht werden, dass die Laut  stärke im     Lautspreeher    L von allen Auf  nahmeorten her ungefähr gleich wird, wobei  die Verständlichkeit aller Stationen erhalten  bleibt.  



  Sind die Mikrophone     @'lIi-t1T"    gleichzeitig  mit dem Lautsprecher L verbunden, wie dies  z. B. bei Gruppenaufruf der Fall sein kann,  so wird der Lärm bei allen Mikrophonen  im Lautsprecher hörbar. Bei einem Mikro  phon mit wenig Lärm hat jedoch der Spre  cher keine direkte Veranlassung lauter zu  sprechen, und es     besteht    deshalb die Gefahr  der     Verdeckung    dieses Signals im Laut  sprecher. Werden jedoch die Dämpf     ungs-          glieder    entsprechend den beiden Mikrophonen  vorhandenen Lärmpegeln fest eingestellt und  also bei stärkerem Lärm deren Dämpfung  grösser gemacht, so wird die Verständlich  keit erhöht.

   Es ist zweckmässig die Dämp  fung so zu wählen, dass die Lautstärke des  Nutzsignals allein ungefähr auf den Wert  des Signals, wie es von einem lärmfreien  Raum aus vorhanden ist, reduziert wird.  Dann sind alle Stationen auch bei verschie  denen Aufnahmeverhältnissen gleich gut und  gleich     stark    hörbar.  



  Handelt es sich um Anlagen, die eine Be  sprechung in beiden Richtungen gestatten,  so ist es wichtig, die     Dämpfungsglieder    nur  in abgehender Richtung einzuschalten, da bei  einer Station, die in lärmigen Räumen als      Lautsprecher arbeitet, die Verständlichkeit  durch Erhöhung der Lautstärke gefördert  werden kann,     wie    sich dies wiederum aus       Fig.    2 ergibt.  



  Schwankt     in    einem Raum der Lärmpegel,  so ist es zweckmässig, die Dämpfung dem  Lärmpegel     automatisch.    anzupassen.  



       Fig.    4 zeigt ein Beispiel der     Erfindung     für automatische Anpassung. Der elektro  akustische Wandler M. dient als Mikrophon  zur Aufnahme der Sprache in einem lärm  gestörten     Raum.    und ist über die beiden  Klemmen     L1    und L2 mit einem Verstärker  und dem Wiedergabelautsprecher der Emp  fangsstation     verbunden.    In     demselben    Raum  befindet sich ein Hilfsmikrophon     DTH        zur     Aufnahme des Lärmpegels, welches durch  die Sprache nicht oder nur unwesentlich be  einflusst werden soll.

   Dieses     Hilfsmikrophon     ist über einen Übertrager Ü und     einen    Gleich  richter G an den     Gitterkreis    einer Verstärker  röhre     R    angeschlossen, welcher     einen    Ab  leitwiderstand     Rg    und einen Kondensator C  aufweist. Im Anodenkreis der Röhre liegt  die Erregerspule E des elektroakustischen  Wandlers M.

   Die vom Hilfsmikrophon     1VIH     abgegebene     Wechselspannung    wird zur Steue  rung des Anodenstromes der Röhre     R    ver  wendet und bewirkt eine Schwächung des  selben, wodurch eine     Schwächung    der Er  regung und dadurch eine Verminderung der  Empfindlichkeit des Wandlers erfolgt. Der  Kondensator C bewirkt eine gewisse Verzöge  rung der Regelung gegenüber dem Lärm  pegel, so dass sehr kurzzeitige     Änderungen     die Regelung nicht beeinflussen.  



  Dient der elektroakustische Wandler     1V1     gleichzeitig bei     Wecbselsprechverkehr    auch  als Lautsprecher, so kann die     beschriebene          Einrichtung    wiederum zur Anpassung der  Erregung des elektroakustischen Wandlers  verwendet werden, jedoch so, dass bei vor  handenem Lärm die Erregung grösser wird,  was durch     Umpolung    des Gleichrichters G  erfolgt. Dadurch kann die vom Lautsprecher  abgegebene Nutzlautstärke dem vorhandenen  Lärmpegel angepasst werden, so dass die  Silbenverständlichkeit gewahrt bleibt.    Wird bei sprachgesteuerten Anlagen, z. B.

    ebenfalls durch Veränderung der     Empfind-          lichkeit    des Mikrophons, den Organen der  Sprachsteuerung die regulierte Nutz-     und     Lärmleistung zugeführt, so können Fehlsteue  rungen auch in lärmbehafteten     Räumen    ver  mieden werden. Es ist klar, dass auch hier  eine feste     Anpassung    an den Lärmpegel oder  eine     automatische        Regulierung        vorgenommen     werden     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lautstarke Verständigungsanlage mit auf Distanz besprechbaren Mikrophonen an lärm gestörten Aufnahmeorten, dadurch gekenn zeichnet, dass den Mikrophonen Mittel für die Anpassung der zu übertragenden Ton frequenzleistung an den am Aufnahmeort herrschenden Lärmpegel zugeordnet sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Lautstarke Verständigungsanlage nach Patentanspruch, bei welcher am Aufnahme ort konstanter Lärm vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel dem Lärm pegel fest angepasst sind. 2.
    Lautstarke Verständigungsanlage nach Patentanspruch, bei welcher ein Aufnahme ort schwankendem Lärm unterliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel die Anpassung der zu übertragenden Tonfrequenzleistung automatisch in Funktion des Lärmpegels des Aufnahmeortes ändern. 3. Lautstarke Verständigungsanlage nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel Dämpfungsglieder sind. 4.
    Lautstarke Verständigungsanlage nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel ein Hilfsmikrophon am Aufnahmeort aufweisen. 5. Lautstarke Verständigungsanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmikrophon zur Steuerung der Erregung des elektro-akustischenWandlers dient.
CH243742D 1944-11-30 1944-11-30 Lautstarke Verständigungsanlage mit auf Distanz besprechbaren Mikrophonen an lärmgestörten Aufnahmeorten. CH243742A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0202404A1 (de) * 1985-04-19 1986-11-26 Siemens Aktiengesellschaft System zur Erkennung einzeln gesprochener Wörter

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EP0202404A1 (de) * 1985-04-19 1986-11-26 Siemens Aktiengesellschaft System zur Erkennung einzeln gesprochener Wörter

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