CH243922A - Mehrphasiger Leistungstransformator mit einer im Sternpunkt der Leistungswicklung angeschlossenen Löschspule. - Google Patents

Mehrphasiger Leistungstransformator mit einer im Sternpunkt der Leistungswicklung angeschlossenen Löschspule.

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CH243922A
CH243922A CH243922DA CH243922A CH 243922 A CH243922 A CH 243922A CH 243922D A CH243922D A CH 243922DA CH 243922 A CH243922 A CH 243922A
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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Description


      1Vlehrphasiger    Leistungstransformator mit einer im Sternpunkt der     Leistungswicklung     angeschlossenen     Löschspule.       Die     Erfindung    bezieht sich auf     einen          mehrphasigen        Leistungstransformator    mit  sterngeschalteter     Leistungswicklung,    bei dem  zur Löschung des     Erdschlussstromes    in Hoch  spannungsnetzen im Sternpunkt der     Lei-          stimgswicklung        eine        Löschspule        anges,

  chlos-          sen    ist, die im     Erdschlussfall    nur     einen        Teil     der Phasenspannung übernimmt.  



  Bei     Höchstspannungstransformatoren    ist  es bereits bekannt, die Spannung im Stern  punkt im Falle     eines    Erdschlusses dadurch  auf     einen    Bruchteil der     Phasenspannung    ab  zusenken, dass man ausser der im     Sternpunkt     der     Leistungswicklung    angeschlossenen     Erd-          schlussdrossel    an den Klemmen einer in offe  nem Polygon geschalteten Wicklung noch  eine weitere     Drosselspule    anschliesst, die bei       Erdsühluss    den Restteil der Phasenspannung       übernimmt.     



  Die     Erfindung    ermöglicht, bei gleicher  Aufteilung der     Erdschlussspannung    die zweite  Drosselspule einzusparen.    Erfindungsgemäss wird zu diesem Zweck  bei einem     mehrphasigen        Leistungstransfor-          mator    mit     in.    Stern     geschalteter        Leistungs-          wicklung,    an deren     Sternpunkt    eine     Erd-          schlussdrossel    angeschlossen ist, die nur für  einen     Teil    der Phasenspannung ausgelegt ist,

    der Rest der Phasenspannung durch entspre  chende     Ausbildung    des     Transformatoreisen-          kern.es    von den Phasenwicklungen übernom  men. Dies wird z. B. dadurch erreicht, dass  man dem     Eisenkern    wenigstens     einen    freien  magnetischen     Rückschluss        gibt,    der im     Erd-          schlussfalle    den     Unsymmetriefluss    führt     und     den oder die Rückschlüsse mit     Luftspalten,     versieht, die so bemessen sind,

   dass der ihren       Amperewindungsbedarf    deckende gleich  phasige     Erdschlusslöschstrom    in den Wick  lungen des Transformators Spannungsabfälle  erzeugt, dis einen     Bruchteil    der Phasenspan  nung ausmachen, während     die        Erdschluss-          löschspule    den verbleibenden Rest der     Erd-          schlussspannungübernimmt.    Die Rückschlüsse      können dabei gegebenenfalls regelbare Wick  lungen tragen, die von einer auf den Haupt  schenkeln angeordneten, im offenen Polygon  geschalteten Wicklung gespeist werden.

   Die       Windungszahlen    der auf den Rückschlüssen  untergebrachten Wicklungen sind daher etwa  gleich der     Windungszahl    einer Phase der       Polygonwicklung    zu machen. Eine solche  Anordnung hat den     Vorteil,    dass schädliche  und vor allem unkontrollierbare Jochflüsse,  wie sie sich im Falle einer Ausführung mit       unbewickelten    Rückschlüssen bei     Erdschluss          einstellen,    vermieden werden.  



  In der Zeichnung sind verschiedene     Aus-          führungsbeispiele    des Erfindungsgegenstan  des     wiedergegeben.     



  Die     Fig.    1 zeigt den Fall eines Transfor  mators mit     unbewickelten        Rückschlüssen,    die       Fig.    2 eine     Anordnung,    bei der die Rück  schlüsse mit Wicklungen versehen sind.  



  In     Fig.    1 sind mit 1 die Hauptschenkel  und mit 2 die     Rückschlussschenkel    des Eisen  kernes bezeichnet. 3 stellt die     Hochspa.n-          nungscwricklung    dar, 4 die Niederspannungs  wicklung. Beide     uricklungen    sind in Stern  geschaltet. Die     Hochspannungswicklung    ist  im     Sternpunkt    0 über eine     Erdschlusslösch-          spule    5 geerdet, die im     Erdschlussfalle    einen  Teil der     Phasenspannung    übernimmt. Der       Sternpunkt    der Niederspannungswicklung ist  frei.

   Der magnetische Widerstand der Rück  schlussschenkel 2 ist durch Anordnung von       Luftspalten    künstlich erhöht. Die Luftspalte  sind zweckmässig über die Länge der Rück  schlussschenkel     verteilt.    Kommt es darauf an,  die bei der Anordnung nach     Fig.    1 auftreten  den     Jochflüsse    im     Erdschlussfalle    zu ver  meiden, z. B. bei starker Belastung des Stern  punktes, dann empfiehlt es sich, eine An  ordnung nach     Fig.    2 zu wählen.

   Hier     sind     mit 1 wieder die     Hauptschenkel    des Eisen  kernes,     die        keine    Luftspalte besitzen, be  zeichnet und mit 2 die Luftspalte enthalten  den Kernrückschlüsse. 3     ist    die in Stern ge  schaltete und im     Sternpunkt    0 über eine     Erd-          sehlusslöschspule    5 geerdete Hochspannungs  wicklung. 4 ist die gleichfalls in Stern ge  schaltete Niederspannungswicklung. Mit 6 ist    eine ausser den     Leistungswicklungen    auf den       Hauptschenkeln    angeordnete, im offenen  Dreieck geschaltete Wicklung angedeutet.

    Die Wicklung 6 speist die auf den Rück  schlussschenkeln 4 angebrachten, in Reihe  geschalteten Wicklungen 7. Diese haben etwa  die gleiche     Windungszahl        -vvie    die einzelnen  Phasenwicklungen der im offenen Dreieck ge  schalteten Wicklung 6. Die     Rückscblussschen-          kel    sind auch bei. der Anordnung nach     Fig.    2  so bemessen, dass bei Aufnahme des ge  wünschten     Anteils    der Phasenspannung an  den Wicklungen 3 des Transformators der in  den Wicklungen 7 fliessende Strom gerade  den     Amperewindungsbedarf    der Rückschlüsse  deckt.

   Für die Rückschlüsse     kann    eine höhere  Sättigung zugelassen werden als für die  Hauptschenkel. Der Verlauf des     Erdschluss,-          löschstromes        ie    in den Wicklungen 3 ist in  der     Fig.    2 durch. Pfeile angedeutet. Der in  den Wicklungen 6 und 7 fliessende Strom ist  demnach
EMI0002.0056  
  <I>.</I>     i.    Dabei ist     ü    das     Übersetzungs-          verbä,ltnis    Wicklung     0'    :     \Vicklung    6.  



  Im Falle eines Erdschlusses ergibt sich  das in     Fig.    3 gezeichnete     Vektordiagramm.          Hierin    stellen<I>U,</I>     V,   <I>W</I> die Spannungen an  den Wicklungsschenkeln im     Normalbetrieb     dar.

   Aus dem Diagramm erkennt man, dass  im     Erdschlussfall    der     Phase    W die Span  nung und damit die Sättigung an den     gesun-          den    Schenkeln     0U    und     OIT    nur entsprechend  dem von den Rückschlüssen zugelassenen     Un-          symmetriefluss        heraufgeht.    Die von diesem  Fluss induzierte     Unsymmetriespannung    ist  mit     UZ        bezeichnet.     



  Anstatt den Eisenkern     einteilig    auszu  führen, ist es auch möglich, ihn in eine der  Phasenzahl entsprechende Anzahl von Ein  phasenkernen aufzuteilen. Dabei muss aber  gemäss     Fig.    4 jeder     Einphasenkern    ausser dem  den     Betriebsfluss    führenden     Rückschluss-          schenkel    einen weiteren Ausgleichsschenkel  für den im     Erdschlussfalle        entstehenden        Un-          symmetriefluss    besitzen.

   Der den     Betriebsfluss     führende     Rückschlussschenkel    ist in seinem       Querschnitt    entsprechend dem normalen Pha-           senfluss    im     ungestörten    Betrieb zu bemessen,  der den     Unsymmetriefluss    führende Aus  gleichsschenkel, der mit Luftspalten versehen  ist, braucht dagegen nur für den im     Erd-          schlussfalle    auftretenden     Unsymmetriefluss     bemessen zu werden.

   Für den den     Unsymme-          triefluss    führenden Schenkel wird man auch  hier zweckmässig     eine    höhere Sättigung zu  lassen als für die     übrigen    Schenkel. Bei der  Unterteilung des     Mehrphasentransformators     in     eine    aus     mehreren        Einphaseneinheiten    be  stehende Anordnung muss     stets    auf     dem    den       Unsymmetriefluss    führenden Ausgleichs  schenkel     eine        Wicklung    angeordnet werden,

    die von einer auf dem     erregten    Hauptschenkel  liegenden, mit den entsprechenden Wicklun  gen der übrigen Schenkel in offenem Polygon  zusammengeschalteten Wicklung gespeist  wird. Ein     Ausführungsbeispiel    zeigt     Fig.    4.

    Dabei sind     mit    10 die Hauptschenkel des  Eisenkernes bezeichnet, mit 20 die mit Luft  spalten versehenen Ausgleichsschenkel für  den     Unsymmetriefluss    und mit 40 die     luft-          spaltlosen        Rückschlussschenkel.    Mit 30 ist die  in Stern geschaltete     Hochspannungswicklung          angedeutet.    Diese ist im     Sternnullpunkt    über  eine     Erdschlusslöschdrossel    50 geerdet. 60 sind  auf den Hauptschenkeln angeordnete, im  offenen Polygon geschaltete Wicklungen und  70 Wicklungen für den     Unsymmetriefluss-,    die  auf den Ausgleichsschenkeln sitzen.  



  Bei Ausführung von     Mehrphasenleistungs-          transformatoren    gemäss     Fig.    1 der Erfindung  wird     gegenüber    bekannten Anordnungen     mixt     gleicher Aufteilung der     Erdschlussspannung     nicht nur die an die     Dreieckswicklung    anzu  schliessende Drosselspule, sondern auch die  Dreieckswicklung auf den     Hauptschenkeln     des Transformators selbst erspart.

   Wird der  Transformator nach     Fig.    2 ausgeführt, so  bleibt auf jeden Fall noch die Ersparnis des       Eisengewichts    der Drosselspule, da die     mit     Drosselwicklungen versehenen Rückschlüsse  auch bei den bekannten Anordnungen benö  tigt werden.

   Darüber     hinaus    ergibt sich noch       eine        Ersparnis    an     Eisengewicht    bei den       Rückschlussechenkeln,    deren     Sättigung    gemäss  der Erfindung höher liegen kann als bei den         Rückschlüssen    der     bekannten        Transforma-          toranordnungen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrphasiger Leistungstransformator mit in Stern geschalteter Leistungswicklung, an deren Sternpunkt eine Erdschlusslöschspule angeschlossen ist, die im Erdschlussfalle nur einen Teil der Phasenspannung übernimmt, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Rest der Phasenspannung durch entsprechende Aus bildung des Eisenkernes von den Phasen- wicklungen des Transformators aufgenommen wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern des Transformators einen mit Luftspalten versehenen unbewickelten Rückschluss besitzt, der im Erdschlussfalle den Unsymmetriefluss führt und so bemessen ist, dass der den Amperewindungsbedarf deckende Erdschluss- löschstrom in den Phasenwicklungen des Transformators Spannungsabfälle erzeugt,
    die einen Bruchteil der Phasenspannung aus machen. 2. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern des Transformators mehrere mit Luftspalten versehene unbewickelte Rückschlüsse besitzt, die im Erdschlussfalle den Unsymmetriefluss führen und so bemessen sind,
    dass der ihren Amperewindungsbedarf deckende Erdschluss- löschstrom in den Phasenwicklungen des Transformators Spannungsabfälle erzeugt, die einen Bruchteil der Phasenspannung aus machen. 3.
    Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern des Transformators einen mit Luftspalten versehenen Rückschluss besitzt, der im Erd- schluss.fall den Unsymmetriefluss führt und dass dieser eine Wicklung trägt, die von einer auf den Hauptschenkeln des Transformators angeordneten, im offenen Polygon geschalte ten Wicklung gespeist wird. 4.
    Transformator naeh Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern des Transformators mehrere mit Luftspalten versehene Rückschlüsse besitzt, die im.Erd- schlussfall den Unsymmetriefluss führt und dass diese Wicklungen tragen, die von einer auf den Hauptschenkeln des Transformators angeordneten, im offenen Polygon geschalte ten Wicklung gespeist werden. 5.
    Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Windungszahl jeder der auf den Rückschlüssen angeordneten Wicklungen etwa gleich der Windungszahl der Polygon wicklung gemacht ist. 6. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptschen kel keine Luftspalte besitzen.
    7. Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der den Unsymmetriefluss führende Rückschlussschenkel im Querschnitt so be messen ist, dass sich für ihn eine höhere Sät tigung ergibt als für die Hauptschenkel. ss. Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die den Unsymmetriefluss führenden Rückschlussschenkel im Querschnitt so be messen sind, dass sich für sie eine höhere Sättigung ergibt als für die Hauptschenkel. 9.
    Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern in eine der Phasenzahl entsprechende Anzahl von Einphasenkernen aufgeteilt ist und dass jeder dieser Einphasenkerne ausser dem den Betriebsfluh führenden Rüekschlussschenkel einen weiteren Ausgleichsschenkel für den im Erdschlussfalle auftretenden Unsymmetrie- fluss besitzt. 10.
    Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, da,ss der den Betriebsfluss führende Rück schlussschenkel in seinem Querschnitt ent sprechend dem normalen Pha.senfluss im un gestörten Betrieb bemessen ist.
    11. Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass der den Unsymmetriefluss führende Ausgleichsschenkel Luftspalte besitzt und in seinem Querschnitt lediglich für den im Erdschlussfall auftretenden Unsymmetrie- fluss bemessen ist. 12.
    Transformator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass der den Unsymmetriefluss führende Schenkel höher gesättigt ist als die übrigen Schenkel. 13. Transformator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet., dass der den Unsymmetrie- fluss führende Ausgleichsschenkel eine Wick lung trägt, die von einer auf dem erregten Hauptschenkel liegenden, im offenen Poly gon geschalteten Wicklung gespeist wird.
CH243922D 1942-10-21 1943-10-13 Mehrphasiger Leistungstransformator mit einer im Sternpunkt der Leistungswicklung angeschlossenen Löschspule. CH243922A (de)

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CH243922D CH243922A (de) 1942-10-21 1943-10-13 Mehrphasiger Leistungstransformator mit einer im Sternpunkt der Leistungswicklung angeschlossenen Löschspule.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110993274A (zh) * 2019-12-31 2020-04-10 上海意兰可电力电子设备有限公司 一种高阻抗自耦变压器

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