Der Sonnenstrahlung wehrender Vorhang Die Erfindung betrifft einen der Sonnen- strahlung wehrender < Vorhang, insbesondere Rollvorhang oder Harmonikavorhang, aus undurchsichtigem, mit Perforierungen ver- sehenrem Material. Sie bezweckt einen Vor hang zu sichaffen, welscher ,
derart durchsichtig ist, dass < man von. einem. Zimmer aus. alles, was ,sieh draussen befindet, durch diesen Vor hang wahrnehmen kann, während der Be trachter nicht durch Sonnenstrahlung be- hindert ist und doch genügend Licht hin durchgelassen wird.
Vorhänge, bei welchen diese Vorteile erreicht werden, sind bereits bekannt. Diese bekannten Vorhänge bestehen aus einer :
der Sonnensbra.hlung wehrenden Schicht aus Papier, Pappe oder dientglei@chen, im. welcher #chmale Schlitze derart verteilt angeordnet sind, da,ss der hinuntergelassene Vorhang praktisch durchsichtig ist.
Diese bekannten Vorhänge haben jedoch den Nachteil, diass sich ihre Herstellung nicht ökonomisch durch führen lässt.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch vermieden, :dass die Perforierungen in Reihen. beieinaudlerliegen, und die Reihen von Perforierungen in nebeneinandierliegen- den Kolonnen angeordnet sindI,
die durch nichtperforierte Zonen voneinander getrennt sind. Statt länglicher Spalte, Schlitze oder ähnldtcher Löcher werden ,a3s:o Reihen von Perforierungen verwendet, wobeisich zwischen den in einer Reihe .liegenden Perforierungen immer eine kleine:
Menge Material befindet. Durch eine :derartige Anordnung :der Perfo- rierungen wird :
der Vorteil erreicht, da.ss sie in der zur Herstellung des Vorhanges dienen den Papier- oder Materialbahn < mittels Rota- tionsmaschiuen hergestellt werden können. während es ebenfalls möglich wird, mehrere aufeinander .liegende Bahnen zu gleicher Zeit zu bearbeiten, wobei die Perforierungen,
den noch gute glatte Begrenzungen haben. Durch die Anwendung von Perforierungen statt von länglichen Spalten, Schlitzen oder der gleichen wird überdies noch der Vorteil er- reicht, dass der Vorhang gegenüber jenen be kannten stärker wird, während die Wah@- nehmung vom Zimmer aus ein deutlichere, Bild ergibt.
Vorzugsweise wird der Abstand zwischen den Perforierungen einer Reihe kleiner ge wählt als der Durchmesser bezw. die in Richtung einer Reihe gemessene Dimen,ion der Perforierungen.
Die Perforierungen können eine beliebige Form haben und auf zahlreiche verschiedene Weisen angebracht werden. Es können z. B. die Reihen von Perforierungen nach geraden oder gebogenen Linien angeordnet sein. Die nebeneinanderliegenden Reihen benachbarter Kolonnen können in einer Linie liegen oder versetzt angebracht sein. Die Reihen: können zueinander verschiedene Stellungen haben und verschiedene Abastände. zwischen einander aufweisen.
Gute Ergebnisse lassen sich mit geraden Reihen von Perforierungen erzielen, die waagrecht und in Kolonnen mit gleichen Abständen voneinander im Vorhang a_nngge- bracht sind. Man bekommt dadurch ein ruhig wirkendes Ganzes. wodurch auch d a:si Bild von demjenigen, was sich vor -dem mit einem solchen Vorhang versehenen Fenster befindet, ruhig und angenehm anmutet.
Dabei fällt folgende merkwürdige Er scheinung auf. Wenn .man das Auge gleich hinter den Vorhang bringt, sieht man alles. was sich davor befindet, sehr scharf. Geht. man dann rückwärts, so wird diesen Bind zu nächst etwas vager, aber sofort danach immer wieder schärfer, in dem Masse, wie man sich weiter vom Vorhang entfernt. Die Licht- intensität des Bildes ist aber immer in ange nehmer Weise gedämpft.
Vor oder naoh :dem Anordnen der Perfo-- rierun@gen kann -der Vorhang noch verstärkt worden sein, z.
B. in mechanischer Weise durch Anbringaung von Verstärkungsstreifen, oder in chemischer Weise durch Imprägnie- rung. Ein Auftrag einer Lösung von Konyakumehl hat sich als sehr geeignet dazu erwiesen, wodurch der Vorhang noch mehr roll- und knitterfest wird.
Falls erwünscht, kann der Vorhang auch mit einer Lackschicht ii.berzoen und be <B>im</B> sein.
In der Zeichnung sind beispielsweise einige Xusführungsformen ;des erfindungs gemässen Vorhanges dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines Teils .des Vorhanges.
Jo# <B>e.</B> 2 stellt einen Teil dieses Vorhanges in grösserem Massstab dar.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen andere Aus führungsformen einer Reihe von Perforierun- gen.
In Fig. 1 ist 1 die Rolle, auf welche der Vorhang \? aufgerollt wird. Im Vorhang 2 sind Reihen von Perforierungen 3 in neben- eina.nderliegenden Kolonnen angeordnet, wobei die Kolonnen durch nichtperforierte Zonen 4 voneinander getrennt sind.
Wie .aus Fig. \? ersichtlich, sind die Per- fo@rierungen des in Fig. 1 dargestellten Vor hanges 2 rund, während der Abstand zwi schen den. Perforierungen in einer Reihe kleiner ist als der Durchmesser dieser Per- forierungen.
Fig. 3 zeigt quadratische Perforierungen, bei -denen der Abstand zwischen diesen Per- forierungen kleiner ist als die Breite der selben.
Fig. 4 zeigt über Eck gestellte, qua.dra- tische Perforierungen, während Fig. 5 eine Gruppe von dreieckigen Perforierungen dar stellt, deren Spitzen einander zuggewendet sind.
Es leuchtet ein, dass man ausser den dar- gestellten Perforierungen auch Perforierur- gen von anderer Form, z. B. vieleckige, stern- förmige usw., anwenden kann.
Bei einer günstigen Ausführungsform des Vorhanges ist der Abstand zwischen d en Reihen von Perforierungen einer Kolonne etwa 6 mm kund der Abstand zwischen den Kolonnen etwa: 8 mm, während die Länge einer jeden Reihe etwa. 20 mm und die Dimen- sion einer Perforierung, in Richtung einer Reihe gemessen, etwa 1 mm beträgt.
The invention relates to a curtain that protects against solar radiation, in particular a roll-up curtain or a concertina curtain, made of an opaque material provided with perforations. She aims to raise a curtain,
is so transparent that <one of. one. Room off. everything that is outside can perceive through this curtain, while the observer is not hindered by solar radiation and yet enough light is let through.
Curtains in which these advantages are achieved are already known. These well-known curtains consist of one:
A layer of paper, cardboard or the like, in the. which narrow slits are arranged so that the lowered curtain is practically transparent.
However, these known curtains have the disadvantage that their production cannot be carried out economically.
According to the invention, this disadvantage is avoided by: that the perforations in rows. are side by side, and the rows of perforations are arranged in adjacent columnsI,
which are separated from each other by non-perforated zones. Instead of elongated gaps, slots or similar holes, a3s: o rows of perforations are used, with a small one between the perforations in a row.
Amount of material is located. Such an arrangement: of the perforations will:
the advantage achieved is that they can be produced in the paper or material web used to produce the curtain by means of rotary machines. while it is also possible to process several webs lying on top of one another at the same time, whereby the perforations,
who still have good smooth boundaries. By using perforations instead of elongated gaps, slits or the like, the advantage is also achieved that the curtain becomes thicker than the familiar ones, while the perception from the room gives a clearer picture.
Preferably, the distance between the perforations of a row is selected to be smaller than the diameter or. the dimension of the perforations measured in the direction of a row.
The perforations can be of any shape and applied in a number of different ways. It can e.g. B. the rows of perforations can be arranged according to straight or curved lines. The rows of adjacent columns lying next to one another can lie in a line or be offset. The rows: can have different positions and different spacings. have between each other.
Good results can be achieved with straight rows of perforations that are arranged horizontally and in columns in the curtain at equal distances from one another. This gives you a whole that appears calm. which also makes the picture of what is in front of the window with such a curtain appear calm and pleasant.
The following strange phenomenon is striking. If you bring your eye behind the curtain, you can see everything. what is in front of it is very sharp. Go. If you then go backwards, this bind becomes a little vague at first, but immediately afterwards it becomes sharper again and again as you move further away from the curtain. However, the light intensity of the picture is always pleasantly subdued.
Before or after: arranging the perforations, the curtain may have been reinforced, e.g.
B. mechanically by attaching reinforcing strips, or chemically by impregnation. An application of a solution of Konyaku flour has proven to be very suitable, which makes the curtain even more roll and crease resistant.
If desired, the curtain can also be covered with a layer of lacquer and be <B> im </B>.
The drawing shows, for example, some forms of execution of the curtain according to the invention.
Fig. 1 shows an embodiment of a part of the curtain.
Jo # <B> e. </B> 2 shows part of this curtain on a larger scale.
FIGS. 3, 4 and 5 show other embodiments of a series of perforations.
In Fig. 1, 1 is the role on which the curtain \? is rolled up. In the curtain 2, rows of perforations 3 are arranged in columns lying next to one another, the columns being separated from one another by non-perforated zones 4.
How .from Fig. \? As can be seen, the perforations of the curtain 2 shown in FIG. 1 are round, while the distance between the. Perforations in a row is smaller than the diameter of these perforations.
3 shows square perforations in which the distance between these perforations is smaller than the width of the same.
FIG. 4 shows square perforations placed at a corner, while FIG. 5 shows a group of triangular perforations, the tips of which are turned towards one another.
It is obvious that, in addition to the perforations shown, perforations of a different shape, e.g. B. polygonal, star-shaped, etc., can apply.
In a favorable embodiment of the curtain, the distance between the rows of perforations of a column is approximately 6 mm and the distance between the columns is approximately: 8 mm, while the length of each row is approximately. 20 mm and the dimension of a perforation, measured in the direction of a row, is about 1 mm.