CH244010A - Kochtopf. - Google Patents
Kochtopf.Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/36—Shields or jackets for cooking utensils minimising the radiation of heat, fastened or movably mounted
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
Kochtopf. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Koehtopf, bei welchem um die Wand ,des Topfes herum eine auf der Unterseite offene Haube aasgebracht ist, deren Wand in Abstand von der Topfwand angeordnet ist, so<B>da ss</B> Haube und Topfwand einen ringf6r- migen Fangraum, für :die Feuergase bilden..
Deir erfindungsgemässe Kochtopf ist speziell für die Verwendung über einer offenen Flamme, z. B. über einer Gasflamme, vorgesehen. Bei den gewöhnlichen Kochtöpfen entweichen die Feuergase, nachdem sie den Boden des Kochtopfes beheizt haben, mit noch sehr hoher Temperatur, indem sie prak tisch fast nutzlos,
rasssh an der Wand des Kochtopfes hochsteigen, ohne dieselbe dabei noch nennenswert zu beheizen. Auf diese Weise gehen grosse Wärmemengen verloren, was nicht nur das Kochen ganz wesentlich verteuert, sondern auch vom volkswirtschaft- lichen Standpunkt aus betrachtet einen grossen Übelstand bedeutet.
Man hat zwar auch schon versucht, dem grossen Wärmeverlust beiden üblichen Koch geschirren durch künstliche Vergrösserung der Bodenfläche abzuhelfen, z. B. indem man auf den Boden ganze Reihen vorspringender Zapfen aufsetzte. Ausserdem versuchte man durch Vorstehenlassen des Topfmantels nach. unten, über den Boden hinaus,
die Feuergase am raschen Entweichen zu hindern und sie zu einem .längeren Verweilen unter dem Boden und damit zu einer grösseren Wärmeabgabe zu zwingen.
Alle diese Massnahmen bleiben aber auf halbem Weg stehen und vermochten keine restlose Lösung des Problems zu bringen: In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegen- standies dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 den Kochtopf der- ersten Ausfüh- rungs#form in schaubildlicher Darstellung, Fig, 2 einen Schnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Kochtopf, in grösserem Massstab.
Fig. 3 den Kochtopf des zweiten Ausfüh- rungebeispiels., gchaubildlmeh dargestellt, und Fig. 4 den in Fig. 3 dargestellten Koeh- topf im Schnitt, in grösserem Massstab.
In Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 den Boden eines im Querschnitt kreisförmigen Itoch- top-es mit der zylindrischen Wand '? und ,dem nach aussen umgebördelten Rand 3. Mit, 4 ist der Brenner einer Gasflamme bezeichnet und 5 stellen die sternförmig angeordneten Roststäbe des Auflageringes für den ]Koch topf dar.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist um die Wand 2,des Kochtopfes herum eine im Quer- schnitt kreisförmige Haube 6 angeordnet. Die Wand; dieser Haube verläuft in einem Abstand von der Topfwand 2; die Haube selbst ist auf der Unterseite offen und oben durch einen Falz 7 des Kochtopfrandes 3 gehalten.
Die Haube 6 begrenzt zusammen mit der Topfwand 2 einen im Querschnitt ringförmigen Fangraum 8 für die von dem Brenner 4 aufsteü@genden Feuergase.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ragt die Wand der Haube 6 bis in. die Ebene des Topfbodens 1 und reicht nach oben Miss zum Topfrand 3. 1blit 9 ist ,ein an der Haube 6 befestigter Stiel be zeichnet.
Bei dem vorstehend beschriebenen Koch topf werden die durch Pfeile angedeuteten Feuergase von der Haube 6 aufgefangen und zu längerem Verweilen im Wärmeaustauseh- raum 8 gezwungen. Erst wenn. die Feuergase einen grösseren Teil ihrer Wärme an den Kochtopf abgegeben haben, sinken sie infolge ihres nun grösseren spezifischen Gewichtes und entweichen unter :
dem untern Haubenrand hindurch, wobei ständig neue, hocherhitzte Feuergase. in den Raum 8 nachströmen usw. Da die Haube 6 bis zum Rand des Kochtopfes reicht, ist die Wärmeabt be an diesen eine denkbar optimale.
Ausserdem bil.det die Haube 6 zugleich eine Sicherung für die Flamme, indem all- fälEg übersiedendes Koch,-gut von der Haube am Brenner vorbeigeleitet wird.
Beim ge- wöhnlsahen Kovhtapf rinnt das übersiedende Kochgut bekanntln!ch dem Boden .des Topfes entlang und läuft oder tropft schliesslich auf den Brenner, wobei die Flamme über kurz oder lang zum Erl.ös@chen gebracht wird.
Das weiter ausströmende Gas führt dann zu den satt4am bekannten Gasvergiftungen. Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 bezeichnet wielder 1 den Boden des Kochtopfes, \? dessen Wand, 3 den nach aussen umgebördelten Rand, 4 dien Brenner, 5 den Auflagerost, 6 die um die Topfwand hierum angeardnete Haube,
welche durch einen Falz 7 dies Topfrandes festgehalten ist, 8 den Wärmeaustimschraum zwischen Haube und Topfwand und 9 den -.in der Haube be festigten Stiel.
lm Gegensatz zu dem vorbe.schriebenen Beispiel i..4 bei .der Aiisfiihrungsfo,rm nach Fig. 3 und 4 die Haube 6 doppelwandig aus geführt.. Der zwischen den Wänden 6a und 6h eiiigeis^hlo,ssene Raum dient zweckmässig zur Aufnahme von Wasser, so dass die Haube 6 gleichzeitig als Wasserschiff benutzt wer den kann.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, ist die Haube mit einem Ausgussstutzen 10 versehen. Dieser ist dabei ezo angeordnet, da.ss erde .m Ausguss 11 dies eigentlichen Koch topfes gegenüberliegt. Damit wird vermieden, da.ss auch das Wasser aus der Haube ausläuft, wenn das Kochout über die Ausgussstelle 11 .des Topfes geleert wird.
im Hinblick auf die Tatsache, dass drye @T@rä.rmeüberga.ugszahl zwischen einem .gasför migen Körper und einer Wand sich mit zu nehmender Strömungsgesohwindigkeit ver grössert, können auf der Oherseite der Haube, etwa bei 12, eine Reihe feiner Öffnungen an gebracht werden.
Diese Öffnungen dürfen jedoch nur so gross sein, dass sie die Feuergase im Raum 8 nicht rasch aus diesem entweichen lassen, anderseits. aber doch eine merkliche Zirkulation der Heizgasse im Wä-rmeaus- tauschraum ermöglichen. Die richtige Grösse und Anzahl dieser Öffnungen kann leicht empirisch festgestellt werden.
Statt die Haube auf denTopf aufzusetzen., können Haube und Topf auch aus einem ein zigen Stück geferhoi sein.
Claims (1)
- P ATEM TAB SPRUCH Kochtopf, dadurch gekennzeichnet, .dass um die Wand des Topfes herum eine auf der Unterseite offene Haube angebracht ist, deren Wand in Abstand von der Topfwand a-nge- ordnet ist, s o ,dass Haube und Topfwand, einen im. Querschnitt ringförmigen Fangraum für die Feuergase Md(en. UNTERANSPRÜCHE: 1.Kochtopf nach Patentanspruch, Ja durch gekennzeichnet, dass die Haube oben bis zum Topfrand und auf der Unterseite bis zur Ebene des Bodens ,des Topfes reicht. Kochtopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass die Haube .mit dem Topf aus einem einzigen Stück besteht. ss.Kolohtopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haube<B>auf</B> den Topf aufgesetzt ist. 4. Kochtopf nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, d-ass die Haube doppel- windig ausgebildet ist und so, selbst ein Gefäss darstellt,das am obern Rand' mit .einem Ausg uss versehen ist. 5. Kochtopf nasch Unteranspruch 4, @da- .durch gekennzeichnet, @dass der Ausguss der Haube auf der,clem Ausguss des Topfes @ent- gegengesetzten Seite liegt. 6.Kochtopf naoh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haube oben mit so kleinen Öffnungen versehen ist, @dass durch sie ein langsamer Abzug der Feuergase stattfindet. 7. Kochtopf nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, @dass auf der Aussen seite der Haubieeine Handhabe angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH244010T | 1945-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH244010A true CH244010A (de) | 1946-08-31 |
Family
ID=4463964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH244010D CH244010A (de) | 1945-07-02 | 1945-07-02 | Kochtopf. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH244010A (de) |
-
1945
- 1945-07-02 CH CH244010D patent/CH244010A/de unknown
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