CH244115A - Lederwälzmaschine. - Google Patents

Lederwälzmaschine.

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CH244115A
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CH
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leather
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Ag Bata
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Ag Bata
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/30Pressing or rolling leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/12Pressing or rolling leather

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Lederwälzmaschine.    Zur     Vorverarbeitung    von Leder, insbe  sondere Sohlenleder für die Schuhherstellung,  werden Wälzmaschinen verwendet, die das  Leder mittels einer schweren, hin     und    her  laufenden Walze bearbeiten. Die Umkehr der  Walzenbewegung wird mittels einer Schalt  stange bewerkstelligt, die im geeigneten  Augenblick so verstellt wird, dass z. B. der  Riementrieb der Maschine umgeschaltet wird.  Diese Verstellung der Schaltstange erfolgt  meist selbsttätig durch den Schlitten der Ar  beitswalze selbst, der gegen an der Schalt  stange befestigte Anschläge stösst und da  durch die Umschaltung der Stange bewirkt.

    Die Amplitude der     Hin-    und     Herbewegung     der Walze ist also durch die Einstellung der  Anschläge bestimmt und kann während des  Betriebes nicht geändert werden, auch wenn  die Breite des gerade verarbeiteten Leder  stückes dies als zweckmässig erscheinen liesse.  



  Es wurden auch schon verschiedene  Schaltvorrichtungen für den Walzenantrieb  vorgeschlagen, mittels welcher es möglich    war, den Umkehrpunkt der Walzenbewegung  je nach der tatsächlichen Breite des Leder  stückes während der Arbeit zu verlegen. Ein  bekannter Vorschlag bestand darin,     dass    am  Walzenschlitten eine     glemmvarrichtung    vor  gesehen wurde,     mittels    welcher durch Nieder  drücken eines Fusshebels im gewünschten  Augenblick die Schaltstange der Maschine  vom     Walzenschlitten    mitgenommen und     auf     Rücklauf der Walze umgeschaltet wurde.

    Eine andere ähnliche Lösung beruhte     darin,     dass von der     Antriebsspindel    des     Walzen-          schlittens    gleichzeitig eine Riemenscheibe       angetrieben    wurde, die über einen normal  lose laufenden Riemen mit einem in eine Ver  zahnung an der Schaltstange eingreifendes  Rad verbunden war. Durch Niedertreten eines  Fusshebels konnte der Riemen gespannt und  die Umschaltung der Maschine im gewünsch  ten Augenblick bewirkt werden.  



  Die Nachteile aller bisherigen Lösungen  des erwähnten Problems bestanden vor allem  darin, dass neben der durch den Arbeiter zu      betätigenden Umschaltvorrichtung der Sicher  heit halber auch noch eine fest eingebaute,  selbsttätig wirkende     Endausschaltvorrich-          tung    vorgesehen werden musste, die bei Er  reichen der Randlagen der Walze in Tätig  keit treten musste. Der Antrieb und allgemein  der Gesamtaufbau der Maschinen dieser Art.  wird dadurch sehr verwickelt und unüber  sichtlich. Die Bedienung dieser Maschinen  war für den Arbeiter sehr ermüdend, weil er  für jede Umkehr der Walzenbewegung den  Fusshebel niederdrücken und mit eigener  Kraft entweder die erwähnte Klemmvorrich  tung der Schaltstange oder den Umschalt  riemen spannen musste.

   Es wurde zwar ange  strebt, die Anschläge an der Schaltstange zu  selbsttätiger     Endumschaltung    leicht verstell  bar zu machen, damit der     Maximalausschlag     der Arbeitswalze eingestellt werden kann;  beim Wälzen schmälerer Lederstücke musste  jedoch immer wieder die erwähnte schwer  fällige Umschaltvorrichtung über den Fuss  hebel benützt werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun  die Beseitigung der Nachteile der bisherigen       Anordnungen    von     Lederwälzmaschinen    mit  einer hin und hergehenden Arbeitswalze und  selbsttätiger     Umschaltung    der Bewegungs  richtung mittels einer Schaltstange und an  dieser verstellbar angeordneter Anschläge,  die den Wälzbereich der Walze bestimmen  und beruht darin, dass diese Anschläge an  der Schaltstange unter Vermittlung einer  vom Arbeitsstand der Maschine     aus    beherrsch  baren     Hilfsvorrichtung    verstellbar angeord  net sind. Zweckmässig wird die     Anordnung     so getroffen, dass beide Endanschläge gleich  zeitig durch ein einziges Einstellorgan ver  stellt werden können.  



  Auf diese Weise wird es möglich, unter  Beibehaltung grösster Einfachheit im Ge  samtbau der Maschine jede Bewegungs  umkehr der Arbeitswalze mit     Ausnützung     der Antriebskraft der Maschine selbst zu be  werkstelligen, so dass der die Maschine be  dienende Arbeiter von einem wesentlichen  Teil der Anstrengung entlastet wird und       seine        Aufmerksamkeit        ganz        der       des richtigen Ganges der Maschine und der  Güte der Arbeit widmen kann.

   Die Vorteile  der erfindungsgemässen Anordnung treten  ganz besonders bei der Verarbeitung von       Kruponleder    oder von Lederstücken von ver  hältnismässig gleichmässiger Form mit an  nähernd parallelen Längsrändern hervor: der  Arbeiter kann dann von seinem Standort  den Arbeitsausschlag der Walze im wesent  lichen für die ganze Wälzarbeit je nach der  Breite des Lederstückes einstellen und be  obachtet weiter nur mehr die Güte der Ar  beit. Bei den bisherigen Bauarten der Wälz  maschinen wurde ihm die Arbeit bei der Ver  arbeitung gleichmässiger Stücke in keiner  Weise erleichtert; er musste jede Bewegungs  umkehr der Walze mit dem Fusshebel be  wirken.  



  Die Anschläge wird man zweckmässig so  anordnen, dass die Verstellung bequem und  ohne besondere     Kraftaufwendung    oder Ge  schicklichkeit vom Arbeitsplatz des Arbei  ters erfolgen kann. Zweckmässig werden die  Anschläge so angeordnet, dass sie durch mit  einem Einstellorgan verbundene Seilzüge im  Ruhezustand frei verschoben werden können,  beim Anstoss     eines    mit der Arbeitswalze be  wegten Teils jedoch die Schaltstange selbst  sperrend einklemmen und dadurch die Um  schaltung der Maschine     bewirken.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel gemäss der Erfindung dargestellt.  Es zeigt:       Fig.    1 eine Gesamtansicht einer Leder  wälzmaschine von vorn,       Fig.    ? im     Querschnitt    die Ausbildung       eines        Endanschlages    der Schaltstange,       Fig.    3 eine Ansicht. von oben zu     Fig.    2,       Fig.    4 eine schematische Darstellung der       Bowdenzüge.     



       Zwischen    zwei Maschinenständern 1 ist ein  Schlitten 2 am obern Träger 3 eingehängt  und führt mit der Arbeitswalze 4 eine hin  und her gellende Bewegung aus. Der Antrieb  des Schlittens     \?    erfolgt mittels einer Schrau  benspindel 5, die von einem Motor 6 über  einen     Doppelriementrieb    7 mit einem offenen  Riemen 8 und     einem    gekreuzten Riemen 9      angetrieben wird, die über lose Riemenschei  ben 10 und 11 laufen. Die mittlere Riemen  scheibe 12 ist mit der Antriebsspindel 5 fest  gekuppelt und erhält je nach Verschiebung  der mit der Schaltstange 14 verbundenen  Gabeln 13 eine Rechts- oder Linksdrehung.

    Die Schaltstange 14 ist zu diesem Zwecke an  den Punkten 15 und 16 mit Schwinghebeln  17, 18 verbunden, die im Maschinenrahmen  an Zapfen 19, 20 drehbar gelagert sind.  



  Gemäss der Erfindung sind     nun    an der  Schaltstange 14 Anschläge 21, 22 vorgesehen,  deren Ausführung weiter unten beschrieben  wird. Durch Bowdenzüge, die aus nachgiebi  gen Führungsröhrchen 23, 24 und Seilen 23a,  24a bestehen, sind beide Anschläge 21, 22  über eine Seilrolle 25 mit einem Handrad 26  verbunden, durch dessen     Verdrehung    die An  schläge 21, 22 aufeinander zu oder vonein  ander weg bewegt werden und damit die An  schläge in einer Entfernung eingestellt wer  den können, die dem Wälzbereich der Walze  4 entspricht.

   Jedes Seil 23a, 24a der Bowden  züge ist um die Seilrolle 25 geschlungen und  auf dieser verankert, so dass diese Züge in  beiden Drehrichtungen des     Handrades    26  zwangläufig wirken und keine Rückstell  federn brauchen, wie solche bei gewöhn  lichen Seilzügen notwendig sind. Die Enden  23b, 24b, 23c, 24c der Führungsröhrchen 23,  24 sind an den Schwinghebeln 17, 18 veran  kert, so dass sie sich mit diesen Hebeln ge  meinsam bewegen. Mit gewöhnlichen Seil  zügen     könnte    man den Arbeitszug nur in  einer Richtung ausüben     und    die Rückführung  des bewegenden Elementes in die Ausgangs  stellung könnte nur durch besondere Rück  stellfedern herbeigeführt werden.  



  Die Ausbildung der Anschläge 21     und    22  geht in Einzelheiten aus den     Fig.    2 und 3  hervor. Zur Erzielung leichterer Verstell  barkeit sind die     Anschläge        in    Form von die  Umschaltstange 14 umfassenden Hülsen aus  gebildet und auf Tragrollen 27, 28 und einer  Stützrolle 31 gelagert. Die Anschläge sind  mit je einem zweiarmigen     Fühlerhebel    30  versehen, der mit festen Anschlägen A, A  des hin und her gehenden Schlittens 2 derart         zusammenarbeit,    dass beim Anlaufen des  Schlittens z.

   B. gegen den Anschlag 21, der  um den Zapfen 29 drehbare Fühler 30 mit  tels seines untern Daumens den Anschlag 21  mit der Schaltstange 14 selbstsperrend  klemmt, so dass diese     in.    diesem Augenblick  vom Schlitten 2 mitgenommen und die Um  schaltung bewirkt wird.  



  Das eine Ende des Seilzuges ist am An  schlagkörper 21     fest    angeschlossen, während  der Anschluss des     andern    Endes zweckmässig  mittels einer Öse 32     unter    Vermittlung     eines     einstellbaren Bolzens 34 erfolgt, der durch  Muttern 35, 36 fixiert ist.  



  Die     Wirkungsweise    der     beschriebenen     Maschine ist folgende:  Je nach der Breite des zu bearbeitenden  Lederstückes stellt der Arbeiter den     Wälz-          bereich    durch Verdrehen des Handrädchens  26 und Verschiebung der Anschläge 21     und     22 auf entsprechende     Entfernung    ein. Wenn  nun über die Antriebsriemenscheibe 12 z. B.

    der offene Riemen 8 geführt ist, bewegt sich  der Walzenschlitten 2 nach links, bis sein  Anschlag A gegen den Fühler 30 des An  schlages 21 stösst und dadurch die beschrie  bene Mitnahme der Schaltstange 14 eben  falls nach links erfolgt, so dass die Riemen  gabeln 13 den Riemen 8 von der Scheibe 12  abschieben und dafür den gekreuzten Riemen  9 auf die Scheibe 12 schieben, wodurch der  Drehsinn der Spindel 5 umgekehrt wird.  Während der     LTmschaltung    bewegt sich der       Anschlag    22 gemeinsam mit der Schaltstange  14 auch nach links.

   Das Handrädchen 26  bleibt aber in Ruhe, denn die Enden 23b,  24b,<B>23e,</B> 24c der Führungsröhrchen 23, 24  bewegen sich mitsamt den Schwinghebeln 17,  1.8, so dass die Führungsröhrchen sich nur  dementsprechend     vorbiegen.    Bei dem Rück  gang des Walzenschlittens 2 nach rechts  stösst der rechte Anschlag A des Walzen  schlittens 2 gegen den Fühler 30 des An  schlages 22 und dadurch erfolgt die beschrie  bene Mitnahme der Schaltstange 14 eben  falls nach rechts, so dass die Riemengabeln 13  den Riemen 9 von der Scheibe 12 abschie  ben und dafür den offenen Riemen 8 auf die      Scheibe 12 legen, wodurch der Drehsinn der  Spindel 5 wieder umgekehrt wird.

   Zur Zeit,  wo die Anschläge 21, 22 auf der Schaltstange  14 frei verschiebbar sind, das heisst die Fühler  30 mit den Anschlägen A nicht in Berührung  stehen, können die Anschläge 21, 22 durch  Drehen des Handrädchens 26 an der Schalt  stange 14 umgestellt werden. Deshalb kann  der Arbeiter durch entsprechende Verdrehung  des Handrädchens 26 den Walzbereich der  Arbeitswalzen 4 je nach der Breite des zu  bearbeitenden Lederstückes auch während  des Ganges der Maschine beherrschen.  



  Die Lederwälzmaschine kann gegenüber  dem beschriebenen Ausführungsbeispiel in  verschiedenen Einzelheiten abgeändert wer  den. So z. B. ist es möglich, an Stelle des  Handrädchens 26 den gebräuchlichen Fuss  hebel anzuordnen. Durch den Fusshebel wird  eine Zugstange zwangsweise nach oben oder  unten bewegt, welche die Seilrolle 25 nach  links oder nach rechts verdreht. An Stelle  der     Bowdenzüge    können auch gewöhnliche  Seilzüge zur Anwendung kommen. Bei diesen  müssen aber die Führungsröhrchen 23, 24  der Bowdenzüge durch     Führungsrollen    und  Rückstellfedern, gegebenenfalls Spanngewich  ten ersetzt werden.

   Auch der Antrieb des  Walzenschlittens 4 durch eine Spindel 5 ist  nicht unbedingt notwendig, sondern kann auf  andere Art erfolgen; ebenso kann auch die  Umschaltvorrichtung der Maschine selbst auf  irgendeine andere bekannte Weise ausgeführt  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lederwälzmaschine mit einer hin und her gehenden Arbeitswalze und selbsttätiger Um schaltung der Bewegungsrichtung mittels einer Schaltstange und an dieser verstellbar angeordneten Anschlägen, die den Wälz- bereich der Walze bestimmen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anschläge (21, 22) an der Schaltstange (14) unter Vermittlung einer vom Arbeitsstand der Maschine aus be herrschbaren Hilfsvorrichtung (23, 24, 25, 26) verstellbar angeordnet sind. UN TERAN SPRüCHE 1. Lederwälzmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Anschläge (21, 22) gleichzeitig von einem einzigen Einstellorgan (26) verstellbar sind.
    2. Lederwälzmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An schläge (21, 22) mit Fühlern (30) versehen sind, die beim Auffahren eines mit dem Walzenschlitten (?) fest verbundenen Teils (A) ein selbsttätiges Festklemmen des An schlages auf der Schaltstange (14) bewirken. 3. Lederwälzmaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler als zweiarmige Hebel (30) ausgebil det sind, die auf Zapfen (29) in den Anschlä gen (21, 22) so gelagert sind, dass durch einen Druck von aussen auf den herausragenden Arm des Hebels der zweite Arm durch selbst sperrende Wirkung den Anschlag auf der Schaltstange (14) festklemmt.
CH244115D 1942-11-09 1943-11-05 Lederwälzmaschine. CH244115A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE244115X 1942-11-09

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CH244115A true CH244115A (de) 1946-08-31

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ID=5924257

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CH244115D CH244115A (de) 1942-11-09 1943-11-05 Lederwälzmaschine.

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CH (1) CH244115A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217020B (de) * 1957-05-25 1966-05-18 Moenus Maschf Schwenkarmstanze

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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